Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die Inzidenz bei mir im Landkreis beträgt laut RKI aktuell rund 94 und geht so im Schnitt 2-4 Punkte je Tag herunter. Auch sind die Mutationen jetzt hier angekommen.

Die möglichen Lockerungen zum 15.2.21 wären somit sehr gering, denn erst ab <50 sollten, wenn ich mich recht erinnere, mehrere Lockerungen eintreten. Die angekündigte Lockerung des 15km Aufenthaltsradius ist für mich privat nicht wichtig. Wichtiger wäre mir der Friseurbesuch und Kitas/Schulen im Regelbetrieb.

Da bereits nächste Woche entschieden werden soll, rechne ich mit einer Verlängerung um mindestens 1 Woche, vermutlich wohl eher um 2 Wochen bis 28.2.2021. :(
 
Skysnake schrieb:
Ganz einfach

60.597 Tote / 2.264.909 Infizierte x 80.000.000 Infizierte Bundesbürger = 2.140.377 Tote Bundesbürger
Eben, falsch.
Ohne Berücksichtigung einer Dunkelziffer (das RKI schätzt diese auf den Faktor 4-6) ist das schlichtweg eine Milchmädchenrechnung.

Du darfst von mindestens ~10 Millionen Infizierten ausgehen...
 
Mustis schrieb:
Die Frage ist aber, sorry, auh nicht taktvoll.
Ist sie auch nicht. Genauso wenig wie es die plumpe Art von @Scrypton ist, die persönliche Meinungen/Einschätzungen anderer abzusprechen und dann nur mit einer persönlichen Einschätzung zu "argumentieren".
Vielleicht bin ich hier zu pessimistisch. Liegt vielleicht auch an meiner Arbeit, in der ich permanent mit Schwierigkeiten und Problemen (anderer) konfrontiert bin 😉. Du sprichst den Punkt ja schon an. Für mich ist es auch einfach eine Gleichung mit so vielen unbekannten Variablen, dass es nach meinem Empfinden ein Schnelles Ende unwahrscheinlich macht. Das ist ja auch keine rein wissenschaftliche Diskussion, sondern auch eine politische, wirtschaftliche. Zum Beispiel muss die Politik irgendwann entscheiden, welche Todesquote gesellschaftlich nicht oder eben schon akzeptiert werden kann (vgl. Sorites-Paradoxie). Ist auf jeden Fall keine einfache Entscheidung.
 
Also wenn die Dunkelziffer um der Einfachheit halber um nen Faktor 5 größer wäre, was ich nicht so recht glauben kann, dann wären das nur ca 400k Tote. Das wäre nicht mehr so viel und widerspricht auch dem 1%+ von weiter oben.

Bei der Zahl könnte man schon gewisse Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen bekommen.

Wenn ich mit aber Portugal oder GB anschaue, dann sieht das für mich nicht so wirklich realistisch aus.
 
Skysnake schrieb:
Also wenn die Dunkelziffer um der Einfachheit halber um nen Faktor 5 größer wäre
Wenn nicht sogar noch größer...

Skysnake schrieb:
was ich nicht so recht glauben kann
Das macht ja nichts. :D

Skysnake schrieb:
dann wären das nur ca 400k Tote.
Ich würde gar 250-300k Tote annehmen, also noch weniger.

Skysnake schrieb:
Das wäre nicht mehr so viel und widerspricht auch dem 1%+ von weiter oben.
Das "1% von weiter oben" ist auch nicht relevant; eine Sterblichkeitsrate von ~0,2-0,5 wird von den Experten weltweit angenommen und irgendwo dazwischen wird die Wahrheit liegen.
 
Scrypton schrieb:
Das "1% von weiter oben" ist auch nicht relevant; eine Sterblichkeitsrate von ~0,2-0,5 wird von den Experten weltweit angenommen und irgendwo dazwischen wird die Wahrheit liegen.
Die Metastudie von John P. A. Ioannidis basiert auf 61 verschiedenen Studien und kommt zu einer durchschnittlichen Infektionssterblichkeit von 0,23%. Die Ergebnisse der untersuchten Studien unterscheiden sich zum Teil deutlich, wie hier nachzulesen ist. Die folgenden Zitate zeigen, dass die 1% von weiter oben für die Corona-Pandemie in Deutschland relevant sind:

"Dabei gab es höchst unterschiedliche Ergebnisse, was der Wissenschaftler auf Unterschiede in der Altersstruktur der Bevölkerung, der Fallmischung von infizierten und verstorbenen Patienten sowie andere unterschiedliche Faktoren zurückführt. Die Schätzungen der Seroprävalenz reichten von 0,02 bis 53,40 Prozent. Die Infektionssterblichkeiten lagen zwischen 0,00 und 1,63 Prozent, die korrigierten Werte betrugen 0,00 bis 1,54 Prozent.
[...]
Der Median ist der Wert, der in der Mitte zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert liegt. Es handelt sich also nicht um einen Durchschnittswert, bei dem die Summe aller Werte durch ihre Anzahl geteilt wird. Wie hoch die Infektionssterblichkeit in einem Land tatsächlich ist, hängt unter anderem stark von der Altersstruktur ab. Da in Deutschland viele ältere Menschen leben, schätzen Experten den Wert hier deutlich höher als Ioannidis Median ein. Christian Drosten geht in Deutschland von einer Sterblichkeitsrate von rund 1 Prozent aus."

Zudem hatte Ioannidis selbst die Aussagekraft seiner Studie eingeschränkt. Drosten dagegen hatte sich auf eine Metastudie aus den USA bezogen. Nebenbei steht Deutschland an fünfter Stelle aller Länder mit dem höchsten Durchschnittsalter der Bevölkerung 2020, was ein negativer Faktor für die Infektionssterblichkeit ist.
 
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+++ 07:28 Pathologe: Großteil der Corona-Toten an statt mit Covid gestorben +++
Der Großteil der von Kieler Pathologen obduzierten Menschen, die sich vor ihrem Tod mit Corona infiziert hatten, ist tatsächlich an Covid-19 gestorben. "Bei 85 Prozent der Fälle konnten wir wirklich bestätigen, dass sie an Covid-19 verstorben sind", sagt der Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Christoph Röcken. In Kiel wurden bislang mehr als 50 Menschen im Alter von 53 bis über 90 Jahre obduziert, die sich vor ihrem Tod mit Sars-CoV-2 angesteckt hatten. Nur ein kleiner Teil sei mit statt an Covid-19 gestorben, sagt Röcken.

Sind zwar nur wenige Fälle aber doch mal nen Fingerzeig
 
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Pym schrieb:
Die Metastudie von John P. A. Ioannidis basiert auf 61 verschiedenen Studien und kommt zu einer durchschnittlichen Infektionssterblichkeit von 0,23%. Die Ergebnisse der untersuchten Studien unterscheiden sich zum Teil deutlich, wie hier nachzulesen ist.
Ist mir soweit bekannt. Mit Studien zu Corona habe ich mich intensiv beschäftigt und tu das immer noch, weshalb ich hier im Thema auch schon dutzende eingeworfen und grob umrissen habe.

Pym schrieb:
Wie hoch die Infektionssterblichkeit in einem Land tatsächlich ist, hängt unter anderem stark von der Altersstruktur ab. Da in Deutschland viele ältere Menschen leben, schätzen Experten den Wert hier deutlich höher als Ioannidis Median ein.
Nichts desto trotz geht das RKI von einer Dunkelziffer hinsichtlich Infizierter vom Faktor 4-6 aus. Die im Labor bestätigten Infizierten dazu genommen und die Letalität mit den Corona-Toten berechnet ergibt aber dennoch etwas um ~0,6% herum.
Die Sache könnte man auch von der anderen Seite her aufrollen; die Zahlen der Bürger nach Alter sind bekannt (z.B. gibts hier 5,65 Millionen Menschen zwischen 60 und 64). Auch bekannt sind die Zahlen der Infizierten und Toten nach Alter, um die jeweilige Letalität entsprechend den Altersklassen und der jeweiligen Bevölkerungsgröße.... blablablubb. :D

Gerade weder Zeit noch Lust und ohnehin gleich wieder weg, aber wäre glatt interessant.
 
ein blick auf unsere nachbarn: die ukraine hat offiziell noch keine impfstoffe bekommen, aber man rechnet damit ab april welche zu haben und hofft in den nächsten zwei jahren, wenigstens die hälfte der bevölkerung zu impfen. eine privatklinik hat angeblich impfdosen importiert und verkauft sie teuer, aber das vermutlich ein fake, das ist irgendwas mit biontech/pfizer label. putin spricht immer von der ukraine als sein brudervolk, warum übersendet er nicht eine ordentliche runde sputnik 5 dorthin?
 
Naja Russland und die Ukraine sind verfeindete Staaten im de-facto Kriegsszustand, das da keine LKWs mit Sputnik V über die Grenzen rollen und warmherzig in Empfang genommen werden sollte jetzt keinen überraschen.

ThomasK_7 schrieb:
Da bereits nächste Woche entschieden werden soll, rechne ich mit einer Verlängerung um mindestens 1 Woche, vermutlich wohl eher um 2 Wochen bis 28.2.2021. :(
Spürbare Lockerungen wird es auch vor März nicht geben, man wird dieses mal deutlich vorsichtiger sein um die Nachverfolgbarkeit der Infektionen irgendwie zu gewährleisten.
 
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Hallo

Die ersten Länder kündigen schon an das Geimpfte leichter einreisen können: https://www.t-online.de/leben/reise...der-koennen-geimpfte-leichter-einreisen-.html
Die nächsten Länder werden garantiert folgen, ich kann mir sehr gut vorstellen das wir für den Urlaub dieses Jahr fast überall einen Impfausweis brauchen werden.

Ich habe mit dem Impfdoc bei uns gesprochen, er ruft mich an sobald die erste Lieferung von AstraZeneca im Haus ist, dann lasse ich mich auch picksen, Biontech wollte ich letzte Woche nicht.

Grüße Tomi
 
Was ist von der Nachricht zu halten, dass sich in einem Altenheim 14 Patienten (wohlgemerkt 2 mal geimpft) mit der Corona-Mutation aus Großbritannien infiziert haben?
Das wäre ja der "worst-case"...
 
@larska
Wann wurden diese Patienten wie oft mit welchem Impfstoff geimpft und wann hat die Infektion stattgefunden?
Ohne diese Details kann man von der Nachricht gar nichts halten.
 
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larska schrieb:
Was ist von der Nachricht zu halten, dass sich in einem Altenheim 14 Patienten (wohlgemerkt 2 mal geimpft) mit der Corona-Mutation aus Großbritannien infiziert haben?
Das wäre ja der "worst-case"...
Wenn wir beide die gleiche Nachricht (s.u.) von heute meinen, dann ist das nicht der Worst Case. Die Infizierten haben nur atypische oder leichte Symptome. Es wird sich zeigen, wie die Krankheit verläuft. Im Worst Case, der hoffentlich durch die vollständige Impfung nicht eintritt, würde sich der Krankheitsverlauf verschlimmern, sie auf einer Intensivstation landen und ggf. versterben. Der Biontech-Impfstoff sollte auch bei der englischen Variante gut wirken.

--> Belm: 14 geimpfte Seniorenheim-Bewohner positiv getestet - NDR
 
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Impfungen wirken bei Menschen mit schwachem Immunsystem meist eh nicht vollumfänglich. Bei der Grippeimpfung zeigt sich häufig ein ähnliches Bild. Wenn es bei asymptomatischen bis leichten Verläufen bleibt, wäre das eigentlich schon ein Erfolg.
 
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@Scrypton
Wenn nun aufgrund der Dunkelziffer die Letalität niedriger ist, dann sollte mir das auch Recht sein. Es ist richtig, dass das RKI von einer Dunkelziffer von Faktor vier bis sechs hierzulande ausgeht. Deshalb und wegen anderer Unsicherheiten bei der Datenerfassung kann man nicht anders, als die Infektionssterblichkeitsrate(n) lediglich als wissenschaftliche Schätzungen zu betrachten und im Prinzip auf Basis von Szenarien zu arbeiten.
 
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miwob schrieb:
Weil die Ukrainer meinen, dass sie das nicht haben wollen, und es dementsprechend abgelehnt haben:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120099/Ukraine-lehnt-russischen-Impfstoff-Sputnik-V-ab

das ist blöd, der impfstoff aus russland wäre ein guter schritt sich wieder anzunähern.

norddeutschland und holland haben heute ein winter wonderland bekommen und sofort waren abstand und masken, überhaupt corona ganz vergessen. so schnell geht das.


 
Das ist richtig, ich war mit Frau und Kind nen Wall runterrodeln, da kam mir auch ne Gruppe von acht jüngeren Leuten entgegen, zumindest ein paar davon mit Maske.

Dafür waren wir mit die einzigen in der Maskenpflicht-Zone mit MNS.

Auf die Polizei brauchte man hier nicht zählen, die waren mit Verkehrsunfällen beschäftigt und entsprechend unabkömmlich, zumal die Autos hier eh höchstens mit 30 geschlichen sind, der Winterdienst kommt vorn und hinten nicht hinterher.
 
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