Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wieder höre ich heute früh im Rundfunk und lese in den Onlinemedien und meiner Tageszeitung, wie schlimm aktuell doch die 3. COVID19-Welle sei und das sie noch schlimmer wird wie die 2. Welle. Ich betrachte nun schon seit rund 1 Monat die Zahlen wieder sehr genau, lokal wie bundesweit.
Lokal decken sich die Zahlen wie die für Gesamtdeutschland, wobei ich sogar in einer hotspot-Region lebe.
Ich kann seit knapp 1 Monat kein exponentielles Wachstum mehr erkennen, weder in den Fallzahlen noch in der Krankenhausauslastung. Die Zahlen sind in beiden Kategorien hoch, aber die Todesfallzahlen allein sind aktuell so hoch wie die bei einer schweren Influenzasaison (100-300 Tote je Tag) - nicht höher!
Die Krankenhausauslastung ist bei mir stabil sehr hoch, aber noch nicht überlastet.

Jeder kann sich gut/weitestgehend gegen COVID19 schützen, sofern er es denn will und er keine Kinder im Haushalt hat. Die Gruppe der Ältesten wurde leider in der Vergangenheit nicht so gut geschützt, wie es hätte sein sollen und man es hätte machen können. Deswegen haben wir die hohe Anzahl von Gesamttodesfällen.

Für verschärfende Maßnahmen (Bundesgesetz) habe ich aktuell kein Verständnis.
Ich möchte, dass im Sommer die Freibäder und alle anderen außen-Freizeiteinrichtungen wieder aufmachen, gerne mit Hygienekonzepten wie im letzten Jahr.
Wir werden bestimmt in Kürze 1 Mio. Impfungen am Tag durchführen, aktuell rd. 700.000-800.000 Tag. Die einzig verbliebene Risikogruppe der Ü60-Jährigen wird deswegen vielleicht Mitte Mai 2021 geimpft sein können (ich habe es nicht ausgerechnet, wer will, kann dies gerne nachreichen). Wer sich nicht impfen lassen will, der sollte zukünftig daraus keine Rechte ableiten können, dass weiterhin das öffentliche Leben so heruntergefahren bleibt oder die Einschränkungen sogar noch verstärkt werden.

Wenn es Leute nicht schaffen, sich an die AHA-Regeln und sonstigen Schutzmaßnahmen zu halten, sollten nicht der Rest weiter dafür in Schutzhaft genommen werden!

Ich erbitte anhand der nachfolgenden Zahlen von Euch Aufklärung, warum die 3. Welle immer noch
Grafik19042021.png
Grafikb19042021.png
<---Impfungen (1.+2.)
Grafikc19042021.png
schlimmer werden soll wie die 2!
 
@ThomasK_7 ja die Beobachtung kann ich teilen und hat nicht auch schwer nachdenken lassen.

Also zum einen haben wir aktuell wenige Tote, was gut ist, aber die Toten werden Jünger, weil die Alten geimpft sind. Hier reiten wir bei den kritischen Gruppen also wohl gut vor der Welle. Das empfinde ich als sehr positiv.

Der andere Punkt ist die Entwicklung der Fallzahlen. Ja, einen exponentiellen Anstieg sieht man, aber mit niedrigem Faktor. Zudem scheint es jetzt wieder ab zu flachen, womit man das Ganze auch eher mit einem linearen Verlauf aproximieren könnte.

Der Punkt ist aber auch, das, wenn ich mich richtig erinnere, aktuell weniger Testen als zur zweiten Welle. Aber lasse mich da gerne korrigieren.

Die andere Sache sind die Krankenhäuser. Ja, die Zahlen sind hoch, aber gestern wurden sogar wieder Betten frei. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Und sie wird halt auch davon überdeckt, dass die Krankenhäuser wieder OPs verschieben wenn man den Meldungen Glauben schenken mag.

Wir sind da halt in der gleichen Situation wie mit dem Klimawandel. Dort puffert das Abschmelzen des Eises die Erwärmung. Und hier das Verschieben von OPs die Situation. Das geht alles bis zu einem gewissen Punkt, aber dann halt nicht mehr. Und es hat Spätfolgen. In GB sieht man wohl einen riesen Rückstau an OPs den man gar nicht so schnell abbauen kann. Also über Jahre hinweg nicht...

Die Frage ist auch, warum stagniert es jetzt. Sieht man den Effekt der Impfung schon? - sehe ich eher als unwahrscheinlich, da noch zu wenige oder reißen sich die Leute im Angesicht der Verschärfung wieder mehr am Riemen???

Ich tendiere zu letzterem. Und da ist halt die Frage was passiert, wenn man jetzt sagt es passiert nichts. Toben sich die Leute dann voll aus???

Und das kann dann halt schon schnell in die Situation der Triage führen.

Ich denke jetzt noch ein paar Wochen Augen zu und durch und dann wars das. Wobei man nach Indien schauen muss....
 
Skysnake schrieb:
1. Ja, einen exponentiellen Anstieg sieht man, aber mit niedrigem Faktor.

2. Der Punkt ist aber auch, das, wenn ich mich richtig erinnere, aktuell weniger Testen als zur zweiten Welle. Aber lasse mich da gerne korrigieren.

3. Ich tendiere zu letzterem. Und da ist halt die Frage was passiert, wenn man jetzt sagt es passiert nichts. Toben sich die Leute dann voll aus???

4. Ich denke jetzt noch ein paar Wochen Augen zu und durch und dann wars das. Wobei man nach Indien schauen muss....
1. Rechne mir doch das bitte anhand der Zahlen der letzten rund 4 Wochen einmal vor!
2. Testen wir denn jetzt nicht viel viel mehr als in der 2. Welle? Hatten wir in den letzten 3-4 Wochen so einen Testrückgang zu den Wochen vorher?
3. Verschärfen ist nicht gleich gänzlich Aufheben! Bitte die Fragestellung beachten!
4. Warum gibt es keine Aussage außer zur angestrebten Herdenimmunität als Aufhebungskriterium? Wird in ein paar Wochen die Inzidenz wieder bei unter 35 liegen?
 
Skysnake schrieb:
Und es hat Spätfolgen. In GB sieht man wohl einen riesen Rückstau an OPs
Spätfolgen sind simpel: Leute versterben an Tumorleiden, weil die notwendige Operation später als geplant durchgeführt wird.
Das kann jetzt daran liegen, das ein Krankenhaus keine Kapazitäten hat, liegt aber genau so häufig darin, das die Leute ihre Operationen aus Angst vor Corona absagen.
Letzteres sind problemlos 10% der geplanten Operationen bei mir in der Urologie, wo das täglich Brot unter anderem in kleinen Eingriffen zur Tumorabtragung aus Blase und Prostata besteht.

Das größte Problem für unsere Kliniken ist vor allem die Finanzierung, den Intensivbetten für große Operationen bringen einen Krankenhaus ordentliche Geldsummen, sind diese Betten (teilweise langfristig) mit Covidpatienten belegt, können derartige Eingriffe auch nur in geringerem Maße durchgeführt werden.
Und von der Monetarisierung ist eine große OP deutlich besser als Covidpatienten, letztere decken mit Müh und Not die Kosten.
 
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Am 12.04. habe ich eine Impfanfrage an unsere Hausarztpraxis gesendet (die Praxis bietet so etwas auf ihrer Internetseite an) und wurde auf eine Liste gesetzt.

Ich (Priorisierungsgruppe 2) wurde eben gerade angerufen. Morgen und am 01.06. bekomme ich jeweils ein Schuss Biontech gesetzt.

Meiner Meinung nach ging das sehr schnell.
 
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Ich habe gerade für mich und meine Eltern drei Termine vereinbaren können, für übermorgen, im hiesigen Impfzentrum (mit BioNTech).
Die Folgetermine, Anfang Juni, für uns drei, habe ich auch schon.

Das ging aber erst so schnell, nachdem wir vom Hausarzt für uns drei eine Bescheinigung (Personen mit Vorerkrankungen) bekommen haben...
 
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Impftermine ist teilweise echt ein Glücksspiel.

Mein Vater (arbeitet Teilzeit in einer Apotheke, Raucher, keine nennenswerten Vorerkrankungen, Priorisierungsgruppe 2) hätte vor 2 Wochen eine der übrig gebliebenen Impfdosen Pfizer/Biontech bekommen können, aber hätte innerhalb von 30 Minuten vor Ort sein müssen, was er zu dem Zeitpunkt nicht schaffen konnte (oder wollte).

Eine Arbeitskollegin rennt den Impfungen für ihre Eltern (ü80 und ü90) seit einigen Wochen hinterher, hat jetzt aber welche und noch eine andere Arbeitskollegin hat für ihre alleinstehende Nachbarin (Rentnerin ü70) online einen Termin machen wollen und ist etliche Tage lang nicht bis zur Anmeldung gekommen, mittlerweile hat besagte Nachbarin schneller einen Termin beim Hausarzt bekommen.

Meine Mutter (Anfang 60) hat noch keinen Termin, obwohl letztes Jahr Diagnose Bronchialkarzinom mit Lungenteilresektion und anschließender Chemotherapie bis Ende 2020.

So ganz erschließen sich mir die Priorisierungslisten nicht.
 
Studie Uni Oxford zu Gehirnvenenthrombosen: Quelle

Ziemlich große Datenmenge...

Researchers at the University of Oxford have today reported that the risk of the rare blood clotting known as cerebral venous thrombosis (CVT) following COVID-19 infection is around 100 times greater than normal, several times higher than it is post-vaccination or following influenza.

  • In this study of over 500,000 COVID-19 patients, CVT occurred in 39 in a million patients.
  • In over 480,000 people receiving a COVID-19 mRNA vaccine (Pfizer or Moderna), CVT occurred in 4 in a million.
  • CVT has been reported to occur in about 5 in a million people after first dose of the AZ-Oxford COVID-19 vaccine.
  • Compared to the mRNA vaccines, the risk of a CVT from COVID-19 is about 10 times greater.
  • Compared to the AZ-Oxford vaccine, the risk of a CVT from COVID-19 is about 8 times greater.

Bei AZ allerdings nur 1. Dosis betrachet....
 
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Hallo

Skysnake schrieb:
Warum sollte es dann auf der ganzen Welt keinen Fall geben? Kannst du denn einen Beweis liefern, das dem nicht so ist, wie von dir behauptet?
Mein Beweis ist das es keinen bekannten/dokumentierten Fall gibt wo sich jemand durch eine Schmierinfektion mit Corona infiziert hat

Skysnake schrieb:
Dann geh mal zu eurer Hygiene und erzähl der das. Wird sich sicherlich freuen...
Das habe ich, die Antwort war "Ich kenne das, ich habe das gleiche Problem, ich habe das Hände waschen auch reduziert und benutze öfter Creme, wir sind ja zum Glück geimpft.".

Skysnake schrieb:
und es gibt viele Möglichkeiten um mit Hautproblemen klar zu kommen.
Das stimmt leider, ich vergesse das cremen oft.

Skysnake schrieb:
Aber in der eigenen Überhöhung einfach nicht die Handhygiene zu befolgen ist echt das Letzte...
Wie kommst du jetzt auf nicht befolgen, nur weil ich meiner Haut zuliebe das Hände waschen reduziert habe und mir nicht mehr 20x am Tag die Hände wasche ?
Du glaubst gar nicht wie viele Ärzte ich schon erlebt habe die sich nach einem Toilettengang die Hände weder waschen noch desinfizieren, im Krankenhaus arbeiten keine Heiligen.

Skysnake schrieb:
DANN BLEIB DOCH BEI DEINEM FELD
Die medizintechnische Ausstattung von Krankenhäusern ist mein Feld.

Skysnake schrieb:
und Maß dir z.b. nicht an betriebswirtschaftliche/volkswirtschaftliche Dinge zu bewerten
Nicht ablenken, beweis nach den Regeln dieses Bereiches deine Behauptung mit Quellen, das eine Schleuse und Lüftung finanzieller Overkill bei einer Intensivstation sind.

Skysnake schrieb:
Da hat wohl der Link kopiert nicht funktioniert...

Bitte sehr.
Ich habe es mir mittlerweile angewöhnt den Handrücken zu nehmen wenn mich etwas im Gesicht juckt.
Und obwohl wir uns so oft ins Gesicht fassen ist noch kein einziger Fall bekannt/dokumentiert wo sich jemand durch eine Schmierinfektion mit Corona infiziert hat.

Skysnake schrieb:
Du hast mal den Stress auf der Arbeit, nen Angehöriger nen schweren Unfall, man selbst ist eventuell krank oder sonst tausend Gründe die einfach passieren können innerhalb eines Jahres für alle Erwachsenen in der BRD.
Das...

Skysnake schrieb:
Jetzt muss nur noch der Chef anrufen wegen nem Problem und zack ist die Konzentration weg und du fasst dir halt doch ins Gesicht, auch wenn du 100% genau weißt das du es nicht machen sollst.
...alles passiert dir beim einkaufen oder hast du vergessen das der Ursprung der Diskussion war Produkte im Supermarkt anfassen ?

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe letzte Woche auch einen Termin für meine Mama (65) ausgemacht. Ging ziemlich schnell. Sie wollte erst beim Hausarzt impfen, dieser macht es aber nebenher. Sprich locker bis Herbst warten. Attest mitgenommen und morgen geht es los (Astra).
 
mykoma schrieb:
Impftermine ist teilweise echt ein Glücksspiel.
Ein guter Freund in meinem Alter, gesund, Anfang 40, wird morgen geimpft (auch mit BioNTech), auf Grund seines Jobs (im Rahmen seiner Tätigkeit u.a. Kontakt zu Schulpersonal),
also durchaus nachvollziehbar. Seine Frau, seit Jahren herzkrank, bekommt noch keinen Termin, für mich nicht nachvollziehbar.

Dennoch freue ich mich natürlich selber so kurzfristig einen Impftermin bekommen zu haben.

Wir konnten halt über unseren Hausarzt eine Bescheinigung erwirken das wir nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV "Schutzimpfungen mit hoher Priorität" berechtigt sind.
Zitat daraus: "Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall
ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
"

Wobei da aber auch drin steht: "Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben" und das trifft zumindest auf meine Eltern zu.

Auf Grund dieser Bescheinigung konnte ich sofort online Termine ausmachen.
 
Bin mit meinen 28 Jahren und Risikogruppe 4 seit Freitag (16.04) mit Astra geimpft, am 09.07 erhalte ich meine zweite Impfung. Das ganze hat aber auch nur geklappt, weil ich in einem Landkreis arbeite der zeiweise Spitzenreiter Deutschlands war und 4000 Dosen Astra extra bekommen hat. Im Endeffekt hat es bei mir eine Woche gedauert, nach einem kurzen Telefonat am Mittwoch oder Dienstag hab ich direkt für den Freitag den Termin bekommen. Die Dosen mussten aber auch kurzfristig bis gestern verimpft werden, warum weiß ich auch nicht.

Im Impfzentrum nach dem Fieber messen gab es erst mal etwas Unstimmigkeiten, da mein Wohnsitz ja nicht im Landkreis meiner Arbeitsstätte ist, hatte ich aber am Telefon gesagt, der meinte auch das wäre kein Problem. Nachdem meine Daten erst am falschen PC eingegeben wurden, PLZ von der Arbeitsstätte gehört eigentlich zu einem anderen Impfzentrum, ging es nach der richtigen Eingabe ohne Probleme weiter. Schnell eine Nummer gezogen, wie beim KFZ An und Abmelden und innerhalb von 10-15 Minuten war man schon geimpft. Dann noch 20 Minuten gewartet, in der Zeit eine Geschäftsidee ausgedacht: einen Pizzastand direkt nach dem Impfzentrum eröffnen, da haben bestimmt einige Hunger, zumindest erging es mir so. Acht Stunden später hatte ich definitiv keinen Hunger mehr auf Pizza... Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost nur ohne Frost und Gelenkschmerzen, entsprechend die halbe Nacht nichts geschlaffen, am nächsten Tag nachdem man trotzdem mal was gegessen eine Paracetamol eingeworfen, damit ging es schon wieder besser, am nächsten Tag war dann eigentlich alles erledigt.
 
KnolleJupp schrieb:
Seine Frau, seit Jahren herzkrank, bekommt noch keinen Termin, für mich nicht nachvollziehbar.
Moin

Der Kardiologe muss folgendes bescheinigen: "Bei o.g. Pat. liegt eine Erkrankung im Sinne von Paragraph 3 Ziffer 2 der Impfverordnung vor".

Genau so steht es in meiner Bescheinigung, und damit habe ich beim hiesigen Gesundheitsamt innerhalb von 14 Tagen meinen ersten Impftermin bekommen.

Gruß
Nobsi
 
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Schlechte Nachricht
+++ 07:26 Panne in US-Werk von Johnson & Johnson - Produktionsstopp +++
Nach einer Panne bei der Herstellung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson fordert die US-Arzneimittelbehörde FDA einen Produktionsstopp in dem betroffenen Werk in den USA. Die Firma Emergent BioSolutions, die das Werk in Baltimore im Bundesstaat Maryland betreibt, erklärt in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC, die FDA habe verlangt, die Produktion bis zum Abschluss einer laufenden Untersuchung auszusetzen. Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hatte bereits Ende März bestätigt, dass eine Charge seines Impfstoffs in der Produktionsstätte in Baltimore "nicht den Qualitätsanforderungen" entsprochen habe. Laut "New York Times" waren 15 Millionen Impfdosen unbrauchbar. Der Impfstoff war Mitte März in der EU zugelassen worden. Anders als in den USA ist er in der Europäischen Union aber nach vereinzelten Fällen schwerer Blutgerinnsel noch nicht im Einsatz. Die Europäische Arzneimittelbehörde gibt heute ihre aktualisierte Einschätzung zur Sicherheit des Impfstoffs bekannt.

Und noch sehr viel schlechtere Nachricht

+++ 22:36 Besucher löst trotz negativem Test Massenausbruch in Klinik aus +++
Ein Besucher mit falsch-negativem Schnelltest-Ergebnis hat im Klinikum Dortmund einen Corona-Ausbruch ausgelöst. Mittlerweile seien 26 Infektionen - 18 Patienten und acht Mitarbeiter - auf den Vireneintrag zurückzuführen, sagte ein Sprecher des Klinikums. Die Infizierten seien jedoch alle bisher entweder symptomlos oder durchlebten milde Verläufe. Der Besucher hatte den Angaben zufolge vor mehr als einer Woche für einen Patientenbesuch ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorgelegt, sich aber anschließend als ansteckend mit dem Coronavirus erwiesen. 300 Patienten und Mitarbeiter waren in der Folge getestet worden. Die Klinik warnt in diesem Zusammenhang davor, sich in falscher Sicherheit zu wiegen: "So ein negatives Schnelltestergebnis ist kein Freifahrtschein. Es gelten weiterhin Maskenpflicht und Abstandsregeln, um genau so etwas zu vermeiden", sagte der Sprecher. Es sei aber nicht immer allen Besuchern vermittelbar, dass man auch mit negativem Schnelltest durchaus infektiös sein könne und daher eben nicht Vorsichtsmaßnahmen über Bord werfen dürfe.

Da ist jetzt mal das passiert, worauf immer hingewiesen wird. Zum Glück keine schweren Verläufe oder Tote bisher
 
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Denke das passt hier auch rein...

Nach aktueller Auswertung von Reporter ohne Grenzen (RSF) Deutschland bei einschätzung der Pressefreiheit um zwei Plätze abgerutscht...

Grund: ua Demonstrationen, und zwar....tusch

3/4 weil Reporter auf Demos angegriffen werden...

Die Mehrheit der körperlichen und verbalen Angriffe ereignete sich laut den Angaben der Reporter-Organisation auf oder am Rande von Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen. "Journalisten wurden geschlagen, getreten und zu Boden gestoßen, sie wurden bespuckt und bedrängt, beleidigt, bedroht und an der Arbeit gehindert. Mehr als drei Viertel aller körperlichen Angriffe ereigneten sich auf oder am Rande von Demonstrationen, darunter neben den Corona-Protesten zum Beispiel auch auf Demos gegen das Verbot der linken Internetplattform linksunten.indymedia.org und auf Demos zum 1. Mai", bilanziert RSF.

So viel zum Thema freie Meinungsäusserung...ja, so lange nur die eigene Meinung zählt...
 
Eine Berufs-Unfähigkeitsversicherung (BU) schützt auch vor finanziellen Folgen einer COVID19 Erkrankung und auch vor Impfschäden!

Ich habe zum Glück eine solche Versicherung. Wie man aktuell sieht, ist ein solcher Schutz dringend anzuraten bzw. nicht überflüssig! Die nächste Pandemie lässt grüßen!
Laut Presseberichten ist bislang kein Krankheitsfall wegen obiger Dinge von einer BU abgelehnt worden. Die Versicherungen haben geleistet.

Vielleicht entscheidet sich noch Jemand aufgrund COVID19 zum Abschluss einer solchen?
Mit einem negativen PCR-Test und der Krankenakte ließe sich eine Vorerkrankung glaubhaft verneinen und meiner Meinung müsste damit bis auf die Inkubationszeit sofortiger Deckungsschutz gelten.

Die Versicherung hilft natürlich nicht gegen die Erkrankung.
 
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Skysnake schrieb:
Und noch sehr viel schlechtere Nachricht
So "schlimm" finde ich das nicht. Das diese Tests keine 100% Sicherheit bieten, sollte klar sein. Zum einem bringen sich nichts, wenn sie unmittelbar nach der Infektion gemacht werden und vor kurzem wurde ja auch mitgeteilt, dass sie unter Umständen auch nicht soofrt anschlagen, wenn der Infizierte bereits infektiös ist.
Hinzu kommen verfälschte Ergebnisse durch falsche Handhabung. Die Tests machen Menschen, Menschen machen Fehler, das ist unvermeidlich.
Man muss einfach begreifen, dass die Schnelltests das Risiko zwar deutlich vermindern, als Infektiöser unerkannt zu bleiben, aber eben keine Garantie darstellen, dass nicht passieren kann.

Und die erste Nachhricht ist für uns in der EU doch relativ egal. Der JJ Impfstoff ist doch ohnehin grade erst zugelassen worden und bisher wenig im Einsatz.

ThomasK_7 schrieb:
Vielleicht entscheidet sich noch Jemand aufgrund COVID19 zum Abschluss einer solchen?
Nein ganz sicher nicht. Für die, die sie wirklich brauchen, sind sie meist nicht im finanziellen Rahmen und für den Rest ist das Risiko sehr überschaubar. Vor allem: Wo soll den hier schon nennenswert eine BU geleistet haben? Eine BU leistet, wenn man den versicherten Beruf vorraussichtlich auf Dauer nicht mehr machen kann und das zu mehr als 50%. Wer im Büro sitzt (klassisch Sachbearbeiter) wird selbst durch LongCovid nur in seltenen Fällen 50% BU. Bei körperlich Arbeitenden sieht das anders aus, aber da sind wir wieder beim Thema leisten können. Diese Berfusgruppen sind meist erheblich teurer in der Prämie bei eher kleinem Gehalt. Selbst bei einer Police mit Arbeitsunfähigkeitsklausel müsste die Krankschreibung min. 6 Monate betragen, um eine Leistung aus der BU zu erhalten.

Bei Impfschäden sind die Risiken noch geringer. Mir wäre aktuell gar kein Fall bekannt, wo durch eine Coronaimpfung eine BU greifen könnte.

Das ganze mag für Selbstständige und Freiberufler anders aussehen (aber auch hier andere Versicherungen schneller). Für den normalen Angestellten würde ich jetzt aufgrund Corona speziell keine BU empfehlen (auch wenn das mit Sicherheit grade der "Renner" in der Branche ist...). Grundsätzlich ist eine BU zwar zu empfehlen, sollte aber klar im finanziellen Rahmen gesehen werden. Und wie gesagt, der klassische Büromensch müsste schon schwerwiegende Einschnitte erleben, damit er überhaupt erstmal die Schwelle von 50% BU erreicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Skysnake schrieb:
Und noch sehr viel schlechtere Nachricht
+++ 22:36 Besucher löst trotz negativem Test Massenausbruch in Klinik aus +++
Dir ist aber schon aufgefallen, dass der "Artikel" jede Angabe dazu wann der Vorfall geschah peinlichst vermeidet.

Entweder ein wirklich unfähiger Journalist - oder Absicht. Worauf tippst Du?
 
Kleiner Einschub weil es mir so auf den Nägeln brennt:
Nicht der Hochseilartist braucht im Zweifel eine BU, sondern der Sachbearbeiter hinter'm Schreibtisch.

Wenn du nicht mehr unterm Zeltdach herumschwingen kannst, findest du zu 100% noch etwas anderes zu tun.
Wenn du aber nichtmal mehr im Büro sitzen kannst, was willst du dann bitte noch machen?

Ok, Einschub Ende weil Offtopic. Pardon. :p
 
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Zwar OT aber auch mir brennts unter den Nägeln:

Wenn der Hochseilartist einen Unfall hat, dann höchstwahrscheinlich beim üben oder Auftritt. Der Folgen dürften massiv sein, so dass auch die Bürotätigkeit nicht mehr in Frage kommt. Der Büromensch hingegen hat (zumindest im Beruf) kaum eine möglichkeit, sich derart zu verletzten, dass er nichtmal mehr im brüoarbeiten kann. Am ehesten treffen ihn psychichische Problem, als 2. Rücken. gegen beides kann man auch präventiv vorgehen. Wer natürlich als Büromensch in der Freizeit Hochrisiko Beschäftigungen nachgeht wie Skifahren, Motorrad, Paragliden und Co, sollte natürlich hier das entsprechend beachten. Tun die VErsicherer aber eben auch --> teuer oder Ausschluss. Zumindest in meinem Umfeld sind sich die Anhänger solcher Hobbys allerdings dieser Risiken wohlbewusst.

Ich musste mir mehr als genügend Verkaufsseminare zu dem Thema reinziehen. Das Risiko wird schon sehr aufgebauscht, weil man dadurch einen massiven Verkaufshebel ansetzen kann und bei den Unternehmen ists beliebt, weil massiv Umsatz bringt.
 
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