CPU für schnelles Rechnen? AMD vs Intel

@drdave
natürlich... du wirst es besser wissen, als diese beiden Personen die mehrere wissenschaftliche Veröffentlichungen geschrieben haben :D
http://capp.itec.kit.edu/~mattes/
http://capp.itec.kit.edu/~kramer/

@TE
öffne den Taskmanager, wenn der bei den Berechnungen eine CPU Auslastung von 100% hat, ist dein Programm zumindest Dual-Core-fähig. Ist die Auslastung jedoch bei ca. 50%, ist es nicht auf mehrere Kerne optimiert. Vielleicht hast du nen Bekannten mit QuadCore wo du deine Berechnung mal testen kannst, obs da schneller geht und wie sehr während der Berechnung die CPU ausgelastet ist.
Ein Umstieg von deinem Athlon X2 auf einen Phenom X2 oder X4 würde auch den Vorteil haben, das du dann über einen L3-Cache verfügst was auch sehr vorteilhaft sein kann.
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Bislang ist hier überhaupt nichts eindeutig. Wir wissen nicht, worauf das Programm am besten skaliert.

bei einem Budget von 200€ ist das schon ziemlich eindeutig, wenn das AM2+/AM3 Board schon vorhanden ist. natürlich könnte man noch darüber streiten ob sich ein hochgezüchteter 2-Kerner oder 4-Kerner sich nicht besser eignet. intel scheidet aus, außer man erhöht das budget.
Einen 2-Kerner schließe ich aus, weil in Zukunft sicher noch andere Programme kommen und die hoffentlich gut auf 4 oder mehr Kerne ausgelegt sind.
Als 4-Kerner käme der X4 955 noch gut in Frage.
Der X6 1090T hat aber durch Turbo Boost, die Fähigkeit nicht mehrkernoptimierte Programme zu beschleunigen (auch wenn es dabei nur um 400MHz bzw 200MHz geht).

Ich würde mich ganz klar für den X6 1090T entscheiden.

PS: für ne preis/leistungs diskussion wäre es noch sehr wichtig zu wissen ob du DDR2 oder DDR3 RAM bzw ein AM2+ oder AM3-Mainboard hast.
 
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Hast Du das Programm selbst geschrieben?

Irgendwie kommt mir das komisch vor, einen neuen Prozessor kaufen zu wollen, ohne die Speicher-/Multicorenutzung der Software genau zu kennen, wenn hier schonmal der Spezialfall vorliegt, dass jemand wirklich weiß, was er mit der CPU genau machen will.

Zunächst wäre es interessant, ob sich der Vorgang in Software parallelisieren lässt. Wenn ja, kann ein Prozessoefr mit mehreren Kernen helfen. Wenn nein, entscheidet wahrscheinlich hauptsächlich die Taktfreuqenz über die Ausführungszeit und eine andere CPU bringt rein gar nichts.

Dann wäre wichtig, ob die ~550 MB jedes mal neu gelesen werden müssen, oder ob Du sie ganz oder teilweise im RAM halten kannst.
Musst Du wirklich jedes mal die gesamte Rechnung durchführen oder lässt sich möglicheriwese ein Teil der Rechnung einmal ausführen und dann aus den Daten für den nächsten Lauf eine Näherung ableiten?

Falls es sich um ein numerisches Lösungsverfahren handelt, kannst Du vielleicht mal testen, ob die Lösungsgenauigkeit/Abbruchbedingung etwas anders gefasst werden kann, möglicherweise lässt sich auch hier viel Zeit sparen.

Ich bin mir sicher, dass sich seitens der Implementierung mehr optimieren lässt als seitens der Hardware. Hier ist der gewinnbare Faktor nur irgendwas zwischen 2 und 3 (2->6 Kerne, und das auch nur wenn die Parallelisierung näherungsweise trivial ist), vielleicht 3,5, je nachdem, wie das Programm genau aussieht.

Wenn Du auf die Software keinen derartigen Zugriff hast, und nur eine neue CPU kaufen willst, würde ich ebenfalls nicht die Plattform wechseln, erwarte aber nicht zu viel davon.

Grüße
GT
 
Ich wollte mal auf etwas hinweisen. Die Sandy Brigde sind gar nicht teurer als die AMDs (1090T, 1100T)
Den Mehrpreis(30-50€) beim Kauf holt man durch den geringeren Stromverbrauch wieder raus. Auf die Dauer ist der Intel sogar billiger!
 
@Smartyy

du hast nicht mitgelesen das ein für den AMD schon ein mainboard vorhanden ist, bei intel müsstest du noch ein board kaufen ;-) dann ist es dann bisschen mehr als nur 30 bis 50€ :D
 
Von AMD würde ich mir nur den Phenom II X6 1100T kaufen, alles andere hat, in Bezug auf Berechnungs-Software, überhaupt keinen Zweck da viel zu langsam, ansonsten den Intel Core i7-2600K (immer vorausgesetzt, du möchtest keine €1000 für CPU+Board ausgeben).
 
@drdave
natürlich... du wirst es besser wissen, als diese beiden Personen die mehrere wissenschaftliche Veröffentlichungen geschrieben haben

Die Tatsache irgendein Programm umzuschreiben und damit den quellcode abzuändern, welcher meist Rechtlich geschützt (sofern kein open source) ist = just bullshit. Und jemand zu finden der einem ein Programm umschreibt = just Bullshit

Eröffne doch ein Softwareunternehmen welches sich zum ziel setzt deinen Bullshit in Programmen zu integrieren, du wirst der nächste Bill Gates werden. lol!
 
@Basti__1990
1. Wie sollte dem TE Dieses Skript helfen seine Algorithmen zu paralleisieren? Es geht um Analysewerkzeuge und sehr Hardwarenahe Programmierung ( Cache-Optimierung) und ich bezweifle das JAVA da die richtige Sprache ist. Außerdem ist das Skript ohne die passende Vorlesung, selbst wenn sie das benötigte Themengebiet behandelt, mMn nicht zu gebrauchen...
2. <Scherz> Wenn mein ehem. Prof für Internet- und IT-Recht sieht, dass Du das Logo der DHBW als Profilbild hast, kannste mit einer Abmahnung rechnen^^ </Scherz>


@drdave
Vlt. hat er das Programm ja geschrieben ...kann ja sein.

btt:
Ohne Zu wissen, ob, und wenn ja wie stark, die genutzten Algorithmen parallelisiert sind kann man nicht klar sagen welcher Prozessor schneller ist. AMD Wird wohl aber günstiger, vor allem wenn Du dein Board behalten kannst!
 
testemich:
Wenn Du das Programm nicht ändern kannst und auch keine Informationen zu den Hardwareanforderungen hast, würde ich mich am besten mit dem Distributor/Hersteller/Programmierer in Verbindung setzen, um zu erfahren, wie sich die Performance am effizientesten erhöhen lässt. Alles andere ist try - ... and error.

gt
 
@drdave

der TE hat doch gesagt, dass sein Programm selbst geschrieben ist. wieso sollte er das nicht umschreiben können?
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte das auch so verstanden, das es selbst geschrieben ist, wenn aber nichtmal die Speicherverwaltung klar ist, bin ich da nicht mehr so sicher.

Deshalb obiger Hinweis mit dem Distributor/Hersteller/Programmierer...

gt
 
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