CPU temp - heatpipe rel. kühl

adios

Lieutenant
Registriert
Apr. 2007
Beiträge
537
hallo zusammen,

habe heute einen neuen kühler, den thermalright SI-128 SE mit einem 1200U/min drehenden scythe lüfter, verbaut.

nach nun ca. 45min prime95 (in-place-large FFTs) hat sich die temp zw. 58 und 61°C eingependelt. ausgelesen mit everest und asus pc probe2

cpu ist ein e4300 @ 2,88 GHz @ 1,3V

ich denke ja mal, das die last-temp. i.o. ist.
was mich verwundert, das die heatpipes des kühlers nicht sonderlich warm werden (handwarm).
ist das normal?

als wärmeleitpaste habe ich die dazugehörige von thermalright genommen. laut anleitung dünn auf die cpu und dünn auf den kühler aufgetragen.

freue mich auf antworten!

gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo sind sie Heatpipes denn "nicht warm", faßt du sie oben am Ende an ? Effektiv sind sie dann, wenn die Hitze bis zum Ende bereits möglichst schnell an die Kühlrippen abgegeben wird.

Bei kupfernen Heatpipes sollte eine höhere Außentemperatur fühlbar sein. Die Vermickelung deines Modells schirmt evtl. die Wärme nach außen etwas ab, ist aber nur Vermutung.
 
du kannst höchstens noch eine andere paste testen ob es genau so ist, aber schaut doch alles i. O. aus
 
ich meine die heatpipes komplett zw. cpu und den lamellen. so ca. 15cm weg.

ich weiß es ja nicht, deshalb frag ich.
bei einem arbeitskollegen werden die heatpipes richtig heiß. irgendeine amd cpu mit standart lüfter.
da dachte ich mir, das ist eine "gute" wärmeableitung.
 
also 58-61° sind für ne moderne cpu schon relativ viel...mein alter 90nm x2 auf 2.7 ghz wird bei 1.35v unter last nicht wärmer als 46°...mit nem billigen arctic freezer 64!
 
Wärme wird ja in der Kühlflüssigkeit innerhalb der Röhren transportiert, bis zu den Lamellen, die über die Oberfläche der Heatpipes die Wärme abnehmen. Es gibt wohl einfach Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern, die Tests lese ich entsprechend: jeder Hersteller hat bei seinen Modellen einen Spielraum an erreichten Temperaturen, andere Hersteller schaffen bessere Niveaus, kosten entsprechend.

Physikalisch müßten Heatpipes, die mehr von Kühlrippen abgedeckt sind, mehr und schneller Wärme abführen können. Dazu kommt der Luftstrom durch den Lüfter. Deshalb messen auch die Redaktionen mit identischen Lüftern, um diesen Faktor ausschließen zu können.

Lange freiliegende Heatpipes müssten entsprechend schlechtere Werte erreichen, aber bei dir mit um die 60 Grad paßt es anscheinend ganz gut.
 
na da bin ich ja beruhigt.

@someoneatsome:
46°C ? das kann ich fast nicht glauben. bei dem "in-place-large FFTs" test von prime?

wenn das stimmen sollte - respekt!
 
Bei mir ist das aber auch so, meine Kerne haben so ca 60- 63Grad wenn ich meinen Cpu auf 3,825ghz betreibe! Da müsste der Heatspreader dann ca 50 Grad warm sein, aber wenn ich bei diesen Temps an den Kühlblock fasse ist dieser nicht mal warm und die Heatpipes sind auch nicht viel wärmer vielleicht handwarm aber mehr auch nicht! Wie hoch die HS-Temp ist weiss ich nicht anscheinend hat mein neues Board einen Auslesefehler da die CPU-Temp gleich Kerntemp ist sind vielleicht 1-2 Grad kühler als die Kerne!

Das kann doch gar nicht sein, habe das schon mal gepostet da wurde mir gesagt ich soll das Board ausbauen um den Kühler ausserhalb vom Gehäuse installieren zu können das habe ich dann auch getan, an den Temps hat sich jedoch nichts verändert! Die Push-Pins waren also richtig eingerastet, WLP war nicht zu viel und nicht zu wenig drauf, da ich die WLP mit ner Klinge hauch dünn auf dem Heatspreader verteile!

Vielleicht habt ihr noch ein paar Vorschläge, wie ich das Prob in den Griff bekommen könnte!

gruss
 
Zurück
Oben