CrystalDiskInfo zeigt gelb, WD Diagonstic grün?

windows ist nochmal auf einer separaten partition.

aber es kann doch nicht sinn und zweck der sache sein, ständig platten aus dem verbund zu nehmen und das ganze rebuilden zu lassen..
die platten haben gerade mal gut 700 stunden rum.. liefen am anfang alle ohne probleme und mittlerweile kämpfen zwei mit problemen?
also ich weiß ja nicht... geht beim rebuild eine hops, wars das mit den daten. und das rebuilden von 20TB dauert normalerweise rund 5 tage.
ich hab die samsungs greens teilweise mit über 20.000 Stunden am laufen..

ja.. da bin ich mir zu 1000% sicher was die formatierung der 3TB angeht...
wenn ich wohl über 2,2TB schreiben würden, wären alle daten dahin?! hab ich mal was gelesen...
 
Sebbl2k schrieb:
schwebende Sektoren, unkorrigierbare Sektoren--> bei der ersten Platte ist es schon ein paar Monate so
Nach so vielen Monaten sollte das Defektmanagement einer Platte mit dem Betriebssystem, wo die defekten Sektoren offensichtlich auch noch regelmäßig gelesene Daten enthalten, mMn eigentlich seine Arbeit schon erledigt haben.

Sebbl2k schrieb:
wie schaut das eigentlich nun aus. eine platte mit schwebenden sektoren, eine mit unkorrigierbaren und schwebenden sektoren in einem raid5. ist nun ein teil der daten korrumpiert oder ist gar nichts, ausser das raid derzeit nicht mehr existent?
Die HW liefert erst mal nur einen Lesefehler, mehr kann sie nicht mehr, wenn die Daten zum Zeitpunkt der Anfrage tatsächlich nicht lesbar sind. Der Sektor kann dann zwar sofort als fehlerhaft vermerkt und aus dem Reservepool zugewiesen werde, der Datenintegrität hilft das aber nicht. Alles weitere liegt in der Verantwortung des Betriebssystems seines Dateisystems. In NTFS wurde die notwendige Funktionalität zur Sicherung der Datenintegrität leider nie eingeführt. Es gibt diese aber schon länger mit ZFS und neuerdings zumindest tlw. auch für Windows mit ReFS.

Für ein RAID sind genau wegen der von Dir gestellten Frage servertaugliche Platten besser geeignet. Die schreiben fehlerhafte Sektoren schneller ab, was bei Consumerplatten nicht (so schnell) tun und darum einerseits im RAID manchmal Timeouts verursachen und dann gleich ganz aus dem RAID-Verbund geworfen werden oder, wie jetzt bei Dir, zu länger unentdeckt bleibenden Inkonsistenzen im Dateisystem führen können. Dafür haben selbst die RAID-tauglichen Platten für den Privatkunden (WD RE, Seagate Constallation) schon höhere Anschaffungskosten, die sich aber schon mit einem Nachmittag vertaner Arbeit wegen eines solchen Problems wieder amortisiert haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
fuyuhasugu schrieb:
Nach so vielen Monaten sollte das Defektmanagement einer Platte mit dem Betriebssystem, wo die defekten Sektoren offensichtlich auch noch regelmäßig gelesene Daten enthalten, mMn eigentlich seine Arbeit schon erledigt haben.
Nein, nicht unbedingt. Siehe Beitrag #18.

Sebbl2k schrieb:
windows ist nochmal auf einer separaten partition.
Eine separate Partition bringt dir reichlich wenig.

Sebbl2k schrieb:
ja.. da bin ich mir zu 1000% sicher was die formatierung der 3TB angeht...
wenn ich wohl über 2,2TB schreiben würden, wären alle daten dahin?! hab ich mal was gelesen...
Ob die Marke bei 2,2 TB oder 801 GB liegt, bin ich mir nicht ganz sicher. Aber ja, das würde dann passieren. Mit "Formatierung" meinst du auch die Initialisierung und Partitionierung oder nur das Anlegen des Dateisystems innerhalb einer vorhandenen Partition? Solltest du die Platte vollständig in der Dockingstation eingerichtet haben und es wurden dabei die vollen 3 TB angezeigt, sollte es eigentlich keine Probleme bei der Verwendung geben.

Man kann es relativ einfach und sehr schnell testen. Siehe hierzu den Beitrag von Ernst@at. Einfach HD-Tune Pro (die Freeware ist nicht geeignet!) installieren, die 3 TB Festplatte in die Dockingstation packen und den Access-Benchmark durchlaufen lassen. Anschließend anhand des Beispiels von Ernst@at das Ergebnis interpretieren. Sollte eine Fehladressierung vorliegen, sind deine Daten in Gefahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
hi

ja... constellation... kosten gut das doppelte. wenn mein netto also bei rund 1000 pro stunde liegen wuerde, haettest du wahrscheinlich recht.. normalerweise behalte ich die platten 2-3 jahre und gehen dann weg.

die 2tb samsungs sollten zb durch die 4tb hstg ersetzt werden.. nun sind es halt die wd greens.

so gesehen hat das problem loesen nun 2-3 stunden gedauert.. ich bestell neue platten, schmeiss die alten raus, fertig.


ich meinte os ist auf einer separaten platte ohne raid.. verschrieben...
ansonsten war die platte immer in dem dock, wurde da auch initialisiert usw.
ich bin auch da ueber 2,2tb ueber... deswegen, das laueft schon
 
Zuletzt bearbeitet:
Sebbl2k schrieb:
ja... constellation... kosten gut das doppelte. wenn mein netto also bei rund 1000 pro stunde liegen wuerde, haettest du wahrscheinlich recht
WDs RED gibt es bisher erst mit max. 3TB (WD30EFRX), die größeren Modelle (vermutl. WD40EFRX, ...) sollen aber noch im Laufe des Jahres herauskommen. Von Seagate gibt es mit der ST4000VN000 schon ein 4TB-Modell aus deren "NAS HDD"-Serie. Beide wären sicher besser und nur geringfügig teurer gewesen. Die Green sind eigentlich schon seit ihrem Erscheinen vor Jahren bekannt dafür, in RAID-Umgebungen Probleme zu verursachen.
 
gut... aber ehrlich. die dinger laufen in erster linie unter "NAS" aus marketinggründen... oder nicht?

die werden so benannt, den herstellern der NAS-Geräte explizit zur Verfügung gestellt und diese geben eine Freigabe für die Platten oder auch nicht.

Ich hatte mit den greens bisher gar keine probleme, außer nun diese Sektorengeschichten.. hab aber auch keine typischen NAS.

In unserm QNAP 669 betreiben wir auch nur WD RED.. da käme mir auch keine green in die tüte, da keine Freigabe.

Ansonsten ist die ST4000VN000 niegelnagelneu.. das will ich nicht.
und die 4TB Red ist noch nicht am Markt.. und wäre dann auch niegelnagelneu

Da nehm ich doch lieber eine 4TB die schon 1,5 jahre am markt ist..


Wie du siehst.. ist keine einfache Geschichte das abzuwägen.. wenn Geld keine Rolle spielen würde, Constellation oder sowas.. aber so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sebbl2k schrieb:
gut... aber ehrlich. die dinger laufen in erster linie unter "NAS" aus marketinggründen... oder nicht?
Genaue können natürlich nur die Hersteller sagen, die sich aber leider wie immer auf Marketingfloskeln beschränken. Die Freigabe für die NAS sollte, u.a. zur Vermeidung der oben genannten Probleme bei Verwendung normaler Festplatten, aber auch eine gute RAID-Tauglichkeit bedeuten, denn die NAS-Hersteller werden kaum ihre Geräte auf einzelne Festplattenserien abstimmen. Anders als die normalen RAID-Serien RE und Constellation sind die NAS-spezifischen Serien Red & VN wohl auch auf leise getrimmt, dafür evtl. weniger auf gute Leistung unter hoher Last.
 
die nas-hersteller werden sich wohl weit eher auf die plattenhersteller einstellen, als andersherum..

schwebende sektoren können mit jeder platte auftreten.. ganz unabhängig vom irgendeinem raid oder raidtauglichkeit, oder nicht?
 
Das Auftauchen von wenigen schwebenden Sektoren ist aber kein eindeutiges Zeichen eines physischen Defekts. Schwebende Sektoren können z.B. durch Stromausfälle (bzw. plötzlichem, unsauberen Ausschalten), Wackelkontakte oder Erschütterungen (die die Flugbahn des S-/L-Kopfes u. U. beeinträchtigen) entstehen. Wenn das während eines Schreibzugriffs passiert, können Dateninhalt und Fehlerkorrekturcode eines Sektors nicht mehr übereinstimmen, was beim nächsten Lesezugriff als schwebender Sektor gewertet wird. Der nächste Schreibzugriff kann das korrigieren, wodurch der betroffene Sektor (nach erfolgreicher Leseprüfung) nicht mehr als "defekt" angesehen wird.

Also nicht jeder schwebende Sektor ist ein defekter Sektor.
 
ja.. nur was ist wenn das stromausfall, erschütterungen etc. nie der fall war? wenn 34 festplatten (ohne ssds) derzeit unter selben bedingungen funktionieren, aber zufälligerweise zwei aus der selben baugruppe nach "kurzer" zeit aussteigen? in der vergangenheit warn das sicherlich weit über 100 laufwerke.. selbe bedingungen...

also naja... ich schmeiss die dinger raus.

die eine platte hat seit monaten "14" schwebende sektoren.. ging auch ohne probleme.
die zweite allerdings hat jetzt schwebende und unkorrigierbare sektoren mit wert "0d".. was soll das heißen?

ihr beide habt wohl mehr ahnung von dem was dahinter steckt.. mich interessiert aber nicht was dahinter steckt, wenn es mir nicht weiterhilft.
mich interessiert nur das es läuft.. und da glaub ich mehr meiner persönlichen statistik.

letzten endes wollte ich eigentlich nur wissen, ob irgendwelche daten in dem raid defekt sind ;)...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mal bei einer Samsung Platte über hundert schwebende Sektoren, aber keine wiederzugewiesenen, keine kaputten, nur schwebende. Das wurde dann immer mehr, und bei etwas über 200 schwebenden haben plötzlich die Lesefehler auf der Platte begonnen (war eindeutig, da nur ein Programm auf der Platte installiert war, das dann die Datenbank nicht mehr lesen konnte und Hänger verursachte).

In den SMART Werten weiterhin ausschließlich schwebende Sektoren. Ich habe sie dann per RMA tauschen lassen, und bin mir ziemlich sicher, dass ich die selbe Platte mit zurückgesetztem Zähler wieder bekam: nach einer Woche fing das selbe Spiel nämlich wieder an. Ewig viele schwebende Sektoren, sonst nichts, aber irgendwann wieder Lesefehler...

Also so viel zur Logik der SMART Werte, denn eigentlich hätte es ja irgendwann mal Wiederzuweisungsereignisse geben müssen, aber selbst nach einer vollen Formatierung blieb es bei schwebenden Sektoren!


WD RED sind wohl mechanisch WD Green Platten, die aber eine für NAS angepasste Firmware haben. Außerdem haben sie ein Jahr mehr Garantie.
Die Red unterstützen jedenfalls TLER, aber ob das bei jedem RAID was bringt, oder nur bei gewissen kompatiblen Systemen, weiß ich nicht.
 
Alternate 2
Zurück
Oben