Franky90
Commander
- Registriert
- Feb. 2008
- Beiträge
- 2.325
Hi,
da dies ja ein Unterforum für Bildung ist, hoffe ich, dass meine Frage gestattet ist.
Ich würde gerne wissen, ob ich richtig liege, wenn ich annehme, dass die Entwicklung der Darwinfinken auf den Galapagosinseln allopatrische Artbildung charakterisiert werden kann?
Allopatrische Artbildung heißt ja, dass eine Stammpopulation zu Beginn geografisch isoliert werden muss. Ich weiß nicht, ob das auf den Galapagos-Inseln wirklich so war. Die Finken besiedelten zwar die einzelnen Inseln, aber war das wirklich eine Separation?
Sympatrische Artbildung bedeutet ja, dass mitten in einer Stammpopulation plötzlich eine Mutation auftritt, die dazu führt, dass sich ein Individuum nicht mehr mit den anderen paaren kann. D.h. aber doch, dass diese Mutation nicht erst in den genpool und dann über Rekombination zum neuen Individuum gelangt, sondern irgendwie direkt mitten im Individuum? Das leuchtet mir nicht ein.
Vielen Dank.
PS. Noch eine andere Frage: Zum Thema ökologische Potenz, ökologische Nische, Nischenbildung uns Einnischung.
Einnischung bewirkt ja die Vermeidung von Konkurrenz. Es bewirkt aber die Vermeidung von intra- und interspezifischer Konkurrenz oder? Im Internet wird mal das eine und mal das andere gesagt. Da heißt es Vermeidung von intra(innerartlicher)spezifischer Konkurrenz und auf der nächsten Seite wird von inter(zwischenartlicher)spezifischer Konkurrenz gesprochen...
Helft mir bitte.
da dies ja ein Unterforum für Bildung ist, hoffe ich, dass meine Frage gestattet ist.
Ich würde gerne wissen, ob ich richtig liege, wenn ich annehme, dass die Entwicklung der Darwinfinken auf den Galapagosinseln allopatrische Artbildung charakterisiert werden kann?
Allopatrische Artbildung heißt ja, dass eine Stammpopulation zu Beginn geografisch isoliert werden muss. Ich weiß nicht, ob das auf den Galapagos-Inseln wirklich so war. Die Finken besiedelten zwar die einzelnen Inseln, aber war das wirklich eine Separation?
Sympatrische Artbildung bedeutet ja, dass mitten in einer Stammpopulation plötzlich eine Mutation auftritt, die dazu führt, dass sich ein Individuum nicht mehr mit den anderen paaren kann. D.h. aber doch, dass diese Mutation nicht erst in den genpool und dann über Rekombination zum neuen Individuum gelangt, sondern irgendwie direkt mitten im Individuum? Das leuchtet mir nicht ein.
Vielen Dank.
PS. Noch eine andere Frage: Zum Thema ökologische Potenz, ökologische Nische, Nischenbildung uns Einnischung.
Einnischung bewirkt ja die Vermeidung von Konkurrenz. Es bewirkt aber die Vermeidung von intra- und interspezifischer Konkurrenz oder? Im Internet wird mal das eine und mal das andere gesagt. Da heißt es Vermeidung von intra(innerartlicher)spezifischer Konkurrenz und auf der nächsten Seite wird von inter(zwischenartlicher)spezifischer Konkurrenz gesprochen...
Helft mir bitte.
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