Sorry, aber das kann nur Unfug sein!
Solche "Angebote" würde ich eher in der Kategorie "Märchen" einordnen.
Man braucht sich nur vorzustellen, daß jede Harddisk anders gebaut ist. Es gibt also kein einheitliches Verfahren um an die Daten einer gecrashten Disk wieder ranzukommen.
Falls der Schreib-Lesekopf die Datenträger-Scheiben abgekratzt hat muß man vielleicht sogar mehrmals die Heads tauchen. Ohne Tausch der Schreib-/leseköpfe funktioniert das nicht, und das kostet.
Datenrettung besteht aus Micromechanik (Mechatronik), Elektronik, (oft auch) Programmierung & tiefgreifendem Dateisystem-Know-How. Was ich mir schon eher vorstellen kann ist, daß es eine Art Versicherung für den Fall von Datenverlust gibt. Die könnte dann €100 kosten.
Bei den Firmen mit dem "kleinen Preis" kann man auch davon ausgehen, daß
a) die Techniker mit billigeren Methoden arbeiten
b) eine technische Ausstattung wie "Reinraumlabor" nicht existiert
c) man seinen Daten "AufNimmerWiedersehn" sagt
Wenn's nicht besonders wichtig ist, kann man es ja riskieren, aber neue Methoden gibt es nur für SSD & NAND Speicher wie USB Sticks. Bei Harddisks hat sich nichts verändert, denn um den Tausch der Schreib-/Lese-Einheit kommt man bei einem Headcrash nicht herum, außer es liegen nur Oberflächenschäden vor und man kann mit Ach & Krach noch die bestehenden Rohdaten auslesen.
Ich habe 2 Jahre bei einer Datenrettung gearbeitet und die Kosten für Einzeldisks lagen idR zwischen €600 (z.B. bei leichten Oberflächenschäden & kaputten/gelöschten Daten)-€3000 (z.B. wenn jemand seine Disk ohne Reinraum geöffnet hatte, oder wenn schon ein anderer Datenretter versagt hatte).
Update: zum Thema
Datenrettung neues Verfahren einfach mal meine Lieblings-Suchmaschine befragt. Da ist nichts bekannt.