News Datenschutz: Kein Office 365 an deutschen Schulen einsetzbar

psYcho-edgE

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TrueAzrael

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Genau deshalb, weil es eben zu erst da war und somit fast alle Unternehmen Office im Alltag nutzen.
Natürlich gibt es Top Alternativen, aber die Schüler werden auf den gemeinsamen Nenner hin unterrichtet und der ist nun mal Office, auch wenn das vielen hier nicht gefällt.
Und die Unternehmen setzen Microsoft Office ein weil die neuen Mitarbeiter darauf bereits Erfahrung haben, ein unüberwindbarer Kreislauf. Einer muss den ersten Schritt gehen wenn wir uns aus einer 1-Konzern-Diktatur lösen wollen. Und meiner Ansicht nach sollten Schulen Diversität fördern. Nicht nur den Umgang mit Hämmern der Marke A lernen, sondern wie man generell mit Hämmern umgeht.

Davon abgesehen, geht es hier ja scheinbar nicht um die Software die die Schüler einsetzen.
 

Toms

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Aber was, wenn Hammer A mehr Möglichkeiten und echt mehrwehrt gegenüber Hammer B bietet?

Und ansonsten ist es halt Exchange.
 

zett0

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Es ist unverständlich, warum an Schulen überhaupt noch Geld für MS Office bezahlt wird, wenn es mit Softmaker Office eine deutsche Alternative kostenlos gibt.

Aber hey, dass dürfen dann die Firmen machen den Schulabgänger Office beibringen. Wieder etwas wo der Staat Steuern spart und auf die Unternehmen abgewälzt werden kann
Was stimmt nicht mit dir? Als nächstes sollen die Schulen den Schülern auch noch SAP beibringen, damit sich die Unternehmen die Einarbeitung von neuen Mitarbeiter ganz sparen können.
 

MR2007

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wir haben errechnet, dass der notwendige Serverbetrieb für >900 Schüler & 120 Lehrer fast 330.000 € an Investition & Umbaumaßnahmen kosten würde - den laufenden Betrieb noch nicht mitgerechne
Und 300.000€ gehen davon als Beratungskosten an McKinsey?

Die Schüler sollten einfach Aufgaben erledigen mit der Office Software ihrer Wahl. Zu meiner Zeit hat das super funktioniert.
 

Corros1on

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Das Frage ich mich auch ständig:D
Als nächstes sollen die Schulen den Schülern auch noch SAP beibringen
Lustigerweise hat genau das die Technikerschule auf der ich war versucht beizubringen. Was ein Witz mit Anlauf war oder nur zum Scheitern verurteil, weil die hälfte der Klasse war mit SAP vertraut oder zumindest mit den Versionen in ihren vorherigen Arbeitsplätzen und kamen mit der total abgespeckten und verkrüppelten Schulversion überhaupt nicht klar, wenn mal die Passwörter/Zugänge funktioniert haben!
 

Ravenstein

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Wenn man keine Bewerbungen schreibt und für die Steuererklärung ein entsprechendes Programm hat, vielleicht. Andere Staaten sind was die Verwaltung betrifft weiter als wir, da bekommt man seine Formulare über ein Webportal. Das du nie wieder Textverwaltung und Tabellenkalkulation benutzen wirst, bezweifle ich.
Ich wusste nicht wo ich hier Office brauchen sollte, Formulare sind bei uns als PDF zum ausfüllen angelegt.
Tabellenkalkulation benötige ich nicht bei meiner Berufsausführung, Steuererklärung macht ein Steuerberater, was ich brauche sind CAD und CNC Programme dass war's auch schon.
Dokumentation benötigt man nicht die macht man direkt auf der Zeichnung bzw. Als Kommentar im CNC Programm.
 

TrueAzrael

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Aber was, wenn Hammer A mehr Möglichkeiten und echt mehrwehrt gegenüber Hammer B bietet?

Und ansonsten ist es halt Exchange.
Und welchen Mehrwert bietet Hammer A? Der einzige Mehrwert der mir einfällt der bei üblicher Nutzung zum Zug kommt ist die Speicherung von Dokumenten mit Formularelementen als PDF-Formulare und den Mehrwert bietet Libre-/OpenOffice gegenüber Microsoft Office. Denn beim Produkt von Microsoft braucht man dazu eine nicht wirklich preiswerte Adobe Acrobat Lizenz.

Aber das soll kein Pro-/Kontra-Thread werden. Selbst wenn Hammer A einen Mehrwert bietet muss man mit Hammer B, C, D, E, usw. klar kommen. Und dafür sollten Schulen eigentlich da sein. Welcher Hammer im Betrieb der geeignetste ist sollte der Betrieb entscheiden und dabei nicht berücksichtigen müssen welcher Hammer in den Schulen zum Einsatz kam.
 

TrueAzrael

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Seit Windows 10 kann man den mitgelieferten PDF Drucker systemweit nutzen... Der direkt von ms kommt ...
Schon mal versucht damit ausfüllbare PDF-Formulare aus Microsoft Word zu erstellen? Wenn du das hin bekommst bitte melden.

Edit: Wenn sich da in den letzten Monaten nichts geändert hat, verweist Microsoft selbst nämlich seit Jahren auf Adobe Acrobat um diese Funktion abzudecken.
 

Ravenstein

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Ich habe kein MS Office ;) ich habe auch kein libre oder andere Office Pakete oder Programme.

Davon ab braucht es zum erstellen nur Adobe Acrobat nicht zwangsweise auch MS Office.
 

TrueAzrael

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Oder LibreOffice/OpenOffice das hat die Funktion nämlich auch ohne Adobe Acrobat integriert.
 

Aphelon

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auf der anderen Seite will an die gleich an MS binden.
Dann sollte man auch gleich konsequent sein und Zigarettenautomaten und Colaautomaten auf dem Schulhof aufstellen.
Es ist schon noch ein Unterschied, ob ich den Schülern beibringen will, wie man mit Office umgeht, oder ihnen nahelegen will, mit dem Rauchen anzufangen. Ich wüsste zumindest nicht, wie einen das Rauchen im (Berufs-)Leben weiterbringen soll. Irgendein Office-Programm nutzen zu können allerdings schon und warum dann nicht das am meisten verwendete hernehmen?

Edit:
Welcher Hammer im Betrieb der geeignetste ist sollte der Betrieb entscheiden und dabei nicht berücksichtigen müssen welcher Hammer in den Schulen zum Einsatz kam.
Ich glaube auch nicht, dass irgendein Betrieb sich daran orientiert, was in irgendeiner Schule für Software genutzt wird. Man schaut doch eigentlich immer, was wirtschaftlich am meisten Sinn ergibt (oder schwimmt einfach mit dem Strom). Es ist eher anders herum, dass sich Schulen daran orientieren, was in der Industrie am meisten verwendet wird, damit Schüler später die Grundkenntnisse mit XY in ihre Bewerbung mit einbinden können.
 
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h00bi

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Einer muss den ersten Schritt gehen wenn wir uns aus einer 1-Konzern-Diktatur lösen wollen.
Das wird aber nie passieren wenn es unter den Linux-Gurus jedes mal einen riesen Streit gibt wenn jemand was verändern möchte.
Solange Linux für jeden Kleinscheiss die Konsole erfordert ist das Ding einfach nicht massentauglich und über so banalen Kram wie jeden Drucker/Scanner/MFP zu nutzen reden wir am besten mal gar nicht.
Für das IT Dienstleistungsgewerbe wäre Linux ein Traum, in jedem Dorf gäbs 1-2 Helpdesk Firmen die den ganzen Einrichtungskrams machen und die User sind dann auf der eigenen Kiste auch nur User.
Ich frage mich nur ob es günstiger ist 1x W10 für ~100€ zu kaufen oder 4x pro Halbjahr eine halbe Stunde Helpdesk zu bezahlen.

Ich arbeite mehr oder weniger in der IT und hab kürzlich mehr als einen Tag gebraucht um einen Unifi Controller auf einem RasPi zu installieren. Unter Windows ist das halt ein läppischer Doppelklick.
 

ShadowDragon

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  • Updates über meinen Paketmanager -> muss mich um nichts kümmern
  • Installation über "sudo apt install libreoffice" -> da dauert allein die Eingabe des Office-Produktkeys länger
  • Anpassungsfähige UI (Die Oldies können ihre Menüleiste behalten, ich bevorzuge meistens die Ribbons)
  • Linux-kompatibel ohne WIne
Die Vorteile sind zwar alle schön und gut, aber ich persönlich bleibe da doch eher bei MS Office. Da muss ich nicht gleich die ganze Software für ein kleines Update neu herunterladen. Unter Linux mag dies zwar kein Problem sein, aber unter Windows.. automatische Updates, Delta Updates.. davon hat libre office noch nie was gehört.
Eine moderne UI wie MS Office 2016 sie bietet konnte ich auch noch nicht in Libre office finden, aber wer weiß, vlt. gibt's die ja in irgendeinem der vielen Untermenüs mit deren Untermenüs.

Ich würde wohl gerne Libre Office nutzen, allerdings ist es mir aktuell aufgrund der oben genannten Gründe nicht möglich. Und dann kommt noch das Problem hinzu: Word Dokumente (oder noch schlimmer, ein Excel Dokument innerhalb eines Word Dokuments) in Libreoffice öffnen oder umgekehrt funktioniert auch nicht. Irgendwas, wie Bilder oder so gehen dabei immer kaputt, zumindest ist das meine Erfahrung von vor 2 Wochen.

Was stimmt nicht mit dir? Als nächstes sollen die Schulen den Schülern auch noch SAP beibringen, damit sich die Unternehmen die Einarbeitung von neuen Mitarbeiter ganz sparen können.
Das wird doch schon längst angeboten. Zumindest konnte man dies bei mir wählen, wenn man wollte.
 
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