Debian oder Ubuntu Server

andy_m4 schrieb:
Man sieht es einem Server ja nicht unbedingt von außen an, worauf er läuft. Klar melden die das manchmal von sich aus oder teilweise kann man das auch mit Fingerprinting-Methoden ermitteln. Aber erstens ist das jetzt nicht unbedingt zuverlässig und zweitens offenbaren sich ja längst nicht alle, da dies ja auch Informationen sind die potentiellen Angreifern helfen.
Was findbar ist, ist bei shodan gelistet
 
Simanova schrieb:
Die Welt läuft fast ausschließlich auf Debian Servern. Ubuntu ist für Privatanwender.
Quelle/Begründung? Halte die Aussage für zu pauschal bis hin zu falsch.

Die meisten Webserver laufen tatsächlich mit Ubuntu, gefolgt von Debian. Intern setzen Unternehmen häufig auf RHEL und Co.
Im Bereich Cloud-Computing ist Ubuntu stark vertreten. (AWS, Azure etc. - da kann man Ubuntu auswählen, aber nicht Debian)

Und warum sollte Ubuntu nur für Privatanwender sein und Debian auch für Unternehmen? :confused_alt: Ich wüsste nichtmal wie man darauf kommt und würde fast behaupten, dass es eher umgekehrt ist, da Debian ein reines Community-Projekt ist und man vom Entwickler selbst keinen Enterprise-Support beziehen kann, bei Ubuntu hingegen schon.
 
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Derduke schrieb:
Dafür gibt es Netplan try nach ca 120sek wird die alte Konfiguration wieder hergestellt
na dann probier mal nen LACP einzurichten oder irgendwas anderes erweitertes. Dann heißt es stumpf "try" darf hier nicht verwendet werden und du darfst beginnen zu beten

Wobei ich gerade nicht wüsste, wie man das unter Debian einrichtet.
 
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Soviel Unterschied zwischen Debian und Ubuntu gibt es ja zum Glück nicht.
Ich persönlich nutze für virtuelle Server ausschließlich Debian. Einfach nur weil Proxmox selbst auch auf Debian basiert & ich mich damit am meisten auskenne. Habe es nie bereut & weil es eben läuft, stelle ich mir auch nicht die Frage ob Ubuntu besser wäre.

mike78sbg schrieb:
Ich kanns jetzt nicht sagen, wie es auf der x86 Platform exakt mit Debian ausschaut, aber ich hatte vor Jahren das Problem am raspberry mit Debian, dass es keinen sauberen upgrade Pfad gab. Upgrade hieß neu aufsetzen. Server neu aufsetzen?
Kann ich selbst nicht bestätigen. Habe seit vielen Jahren ein RaspberryPi1 mit Debian am Laufen (als Pihole & Quorum Device für Proxmox). Das Upgrade von 9 auf 10 auf 11 und auf 12 hat er ohne Probleme mitgemacht. Auf 13 habe ich wegen dem geringen RAM nicht geupdatet. Würde aber wohl auch schlussendlich laufen.

Habe dafür immer nur in der /etc/apt/sources.list die Einträge angepasst & schon funktionierte das Upgrade problemfrei.
 
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Avenger84 schrieb:
Würdet ihr zu Ubuntu 26 Server minimal wechseln oder zu Debian 13? Debian 14 dauert wohl noch 1-2 Jahre.
Ich nehme im Zweifel das mit längerem Rest-Support, sollte gerade für Ubuntu sprechen.

Avenger84 schrieb:
Ist ja interessant, ich dachte bisher man sollte bei jedem Versionssprung (Debian 12 -> 13 oder Ubuntu 24 -> 26) besser eine Neuinstallation vornehmen.
Mache ich schon ewig nicht mehr. Kann bei nem VPS (e.g. Strato) so sein, aber auf eigenen Maschinen nicht. Hab ewig nichts mehr neuinstalliert bei nem einfachen Versionssprung. Auch gar keine Zeit/Lust dazu.

Simanova schrieb:
Ubuntu ist für Privatanwender.
Wie kommst du auf das schmale Brett? Die machen ihr Geld mit Geschäftskunden.
 
Redirion schrieb:
Debian hat den Vorteil, dass es gegenüber Ubuntu nicht auf Netplan setzt. Das ist gerade bei Headless Servern ein Graus, weil man bei netplan immer darauf achten muss, dass alles richtig eingerückt ist. Mir gefällt da das klassische /etc/network/interfaces besser zum schnellen Anpassen der Netzwerkonfiguration
das fliegt immer als erstes runter inkl.
Code:
apt purge cloud-init
rm -rf /etc/cloud
rm -rf /var/lib/cloud
rm -r /etc/netplan
rm -r /usr/share/netplan
systemctl stop apport.service
systemctl disable apport.service
apt purge apport apport-core-dump-handler apport-symptoms python3-apport
rm -rf /var/crash/*
apt purge multipath-tools open-iscsi
nutze systemd networkd aus dem Grunde ;-)

Na dann werde ich irgendwann mal auf Ubuntu 26 updaten (vorher ein Snapshot erstellen, falls es in die Hose geht). Wobei 24 ja noch einige Jahre Updates bekommt.
 
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Ubuntu mit Ubuntu Pro, dann kann man das Zeug 10 Jahre einfach laufen lassen ohne was ändern zu müssen
 
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Ich dachte bisher das wäre kostenpflichtig, danke für den Tipp! Werde ich mich registrieren.
Bringt das wirklich noch viel mehr Sicherheitsupdates?
 
Ja. Du bekommst für deutlich mehr Software früher Updates
 
Wie ist es wenn ich das Upgrade zu 26 durchführe, installiert er mir dann den ganzen Kram wieder den ich gelöscht habe? Cloudinit, Netplan, apport, openscsi oder fasst er davon nichts an?
 
Ich habe jahrelang ubuntu Server genutzt und inzwischen bin ich wieder bei Debian 13, ich finde wenn man mit dem minimal anfängt unterscheidet es sich so gut wie gar nicht!
Hauptsache ich habe apt! :-D
Außerdem ist heutzutage doch eh fast alles ein Container, da bleibt das OS ziemlich minimal!

Wenn ich modernere Pakete brauche würde ich wahrscheinlich ubuntu nehmen, aber Debian backports gibt es ja auch noch, wurde auch bereits erwähnt.
 
Avenger84

Ich würde bei Ubuntu bleiben. Hier laufen einige VM mit Ubuntu, ebenso im RZ.
Debian VMs gibt es auch, Ubuntu überzeugt mich aber mehr. Versions-Upgrade innerhalb der LTS-Versionen waren auch nie ein Problem. Der gab es eher mal Probleme mit HDD/SSD und deren "Abnutzung"


Ich würde eher auf Proxmox Mail Gateway und HestiaCP für Hosting setzen.
Wobei sich die Lösung immer daraus ergibt, ob man das privat zum Testen oder gewerblich nutzt.
 
andy_m4 schrieb:
Das kannst Du nicht vergleichen.
Raspian (oder jetzt Raspberry PI OS) ist ein speziell angepasstes Debian und ist nichts Offizielles unter der Ägide von debian.org.
Daher schrieb ich eben, dass ich es nicht beurteilen kann.

Aber Snap auf einen Ubuntu Server sehe ich durchaus als Vorteil. Je nach Server und Verfügbarkeit natürlich.
Ergänzung ()

bart1983 schrieb:
Kann ich selbst nicht bestätigen. Habe seit vielen Jahren ein RaspberryPi1 mit Debian am Laufen (als Pihole & Quorum Device für Proxmox). Das Upgrade von 9 auf 10 auf 11 und auf 12 hat er ohne Probleme mitgemacht. Auf 13 habe ich wegen dem geringen RAM nicht geupdatet. Würde aber wohl auch schlussendlich laufen.
Offiziell gibts aber keinen Upgradepfad für raspbian. Und auf, es klappt vielleicht irgendwie, will ich mich nicht verlassen. Deswegen existiert in den raspbian Foren auch genügend Kritik.
 
mike78sbg schrieb:
Und auf, es klappt vielleicht irgendwie, will ich mich nicht verlassen. Deswegen existiert in den raspbian Foren auch genügend Kritik.
Wie bitte? ist das etwa nicht das offizielles "Doing" bei Raspbian? Wusste echt nicht dass das so ein Thema ist in der RaspberryPi Welt.

Denn für mich war Raspbian immer nur Debian mit etwas Lametta (ARM Version mit Treibern für die Geräte) & genauso wie Debian habe ich es auch behandelt. Auch eben bei Upgrades.

genau genommen update, autoremove, wenn keine Probleme gelistet dann list anpassen, full-upgrade, reboot, autoremove.

Aber gut, wenn man sich das nicht traut weil es - warum auch immer - nicht von RaspberryPi offiziell so vorgegben ist, dann sollte man vielleicht auf etwas anderes wechseln (wie echtes Debian, wo der Upgrade Weg klar offiziell definiert ist (und da kommen noch sogar 1-2 Schritte hinzu von dem Weg den ich da kurz anriss)
 
Daher war mein Wechsel zu Ubuntu, da gibts einen offiziellen Upgrade Pfad. ;)

Und was heißt trauen. Ich will auf einem Server nicht experimentieren.
 
Es gibt, wie von anderen schon erwähnt, auch auf Debian einen Upgrade Pfad. Können wir daher bitte aufhören, so zu tun, als ob das ein Problem sei...
 
Zuletzt bearbeitet: (Grammatik...)
mike78sbg schrieb:
Daher schrieb ich eben, dass ich es nicht beurteilen kann.
Genau deshalb ist es doch dann ganz gut, wenn ich weitere Informationen hinzutue.

mike78sbg schrieb:
Aber Snap auf einen Ubuntu Server sehe ich durchaus als Vorteil. Je nach Server und Verfügbarkeit natürlich.
Kann man so sehen. Allerdings ist insbesondere für Server-Anwendungen ja docker die geläufige Lösung.

mike78sbg schrieb:
Deswegen existiert in den raspbian Foren auch genügend Kritik.
Ist natürlich erst mal doof, wenn man Behauptungen aufstellt ohne sie zu belegen.
Aber gut.

bart1983 schrieb:
Wusste echt nicht dass das so ein Thema ist in der RaspberryPi Welt.
Sagen wir mal so:
In der offiziellen Dokumentation steht das:
Rather than an in-place upgrade on your existing boot media, we strongly recommend that you use a clean install to upgrade the OS version on your Raspberry Pi, like moving from Bookworm to Trixie. This involves using Raspberry Pi Imager to flash a new OS image onto new boot media.
Quelle: https://www.raspberrypi.com/documentation/computers/os.html#upgrade

Und wenn die offizielle Doku das schon thematisiert, dann ist es ja vielleicht ein Thema. :-)

bart1983 schrieb:
Denn für mich war Raspbian immer nur Debian mit etwas Lametta (ARM Version mit Treibern für die Geräte) & genauso wie Debian habe ich es auch behandelt.
Sagen wir mal so:
Für Software werden auch die offiziellen Debian-Repositorys benutzt und zusätzlich ist dann noch ein Repository für Raspberry PI - spezifischen Kram eingebunden.

Sykehouse schrieb:
Können wir daher bitte aufhören, so tun, als ob das ein Problem sei...
Ja. Auf nem Original-Debian (und darum ginge es hier ja) sind Upgrades von stable zu stable tatsächlich problemarm. Und wenns Probleme gibt, dann ergeben die sich meistens daraus, das man irgendwas Debian-Fremdes eingebaut hat. Aber das gilt ja für andere Distributionen genauso.

Typischerweise hat man seine Server-Anwendungen auch containerized und dann dient das eigentliche System ohnehin nur als (vergleichsweise) schlanke Basis.
 
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