Dell Inspiron 16 Plus (7620) extrem langsamer Boot (140s) – Intel VMD / RST als Ursache?

gibt es etwas neues? Hats du dir eine neue SSD geholt und eine saubere Installation gemacht? Hat das was gebracht? Hast du auch mal das offizielle Netzteil probiert?
 
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Tatsächlich bin ich noch nicht an ein offizielles Netzteil gekommen. Danke auch für die Erinnerung. Es war wohl Gedankenübertragend, weil ich dir gerade schreiben wollte.

Neue SSDs gekauft, eingebaut, habe installiert und sofort das gleiche Problem. Immer noch weiterhin extrem träge.

Also bleibt eigentlich nur noch das Thema Leistungsquelle und Originalnetzteil. Sollte es sich damit nicht lösen lassen, dann scheint wohl irgendwas am DC-In oder Mainboard defekt zu sein, oder? Ich werde mal schauen, ob ich hier irgendwo im Umkreis einen Computerladen finde oder von irgendeiner Privatperson ein Netzteil kaufen kann für günstiges Geld...
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Tatsächlich habe ich auch noch das hier im BIOS gefunden. Von heute auf morgen gab es mehrere von diesen Alerts, obwohl ich immer mit demselben Netzteil unterwegs bin. Sehr, sehr komisch. Das Ganze am 19.03. mehrfach, danach nicht mehr. Das wundert mich ehrlich gesagt auch ein wenig.

Aber vielleicht hängt auch seitdem der Embedded Controller irgendwie in einem komischen Zwischenstatus fest und zeigt deswegen diese Auffälligkeiten....

Kann man nicht irgendwie CMOS Clear oder EC-Controller resetten?
 
Ro155 schrieb:
Tatsächlich bin ich noch nicht an ein offizielles Netzteil gekommen. Danke auch für die Erinnerung. Es war wohl Gedankenübertragend, weil ich dir gerade schreiben wollte.

Neue SSDs gekauft, eingebaut, habe installiert und sofort das gleiche Problem. Immer noch weiterhin extrem träge.

Also bleibt eigentlich nur noch das Thema Leistungsquelle und Originalnetzteil. Sollte es sich damit nicht lösen lassen, dann scheint wohl irgendwas am DC-In oder Mainboard defekt zu sein, oder? Ich werde mal schauen, ob ich hier irgendwo im Umkreis einen Computerladen finde oder von irgendeiner Privatperson ein Netzteil kaufen kann für günstiges Geld...
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Tatsächlich habe ich auch noch das hier im BIOS gefunden. Von heute auf morgen gab es mehrere von diesen Alerts, obwohl ich immer mit demselben Netzteil unterwegs bin. Sehr, sehr komisch. Das Ganze am 19.03. mehrfach, danach nicht mehr. Das wundert mich ehrlich gesagt auch ein wenig.

Aber vielleicht hängt auch seitdem der Embedded Controller irgendwie in einem komischen Zwischenstatus fest und zeigt deswegen diese Auffälligkeiten....

Kann man nicht irgendwie CMOS Clear oder EC-Controller resetten?

also das offizielle Netzteil ist jetzt der letzte Hoffnungsträger oder? Ich finds schon seltsam dass du so fest an eine Leistungsquelle oder Netzteil glaubst, hast du denn überhaupt mal die Spannung oder den Strom gemessen?
 
Ja, tatsächlich fällt mir sonst nichts mehr anderes ein und daher der letzte Hoffnungsträger, den ich zumindest mit vertretbarem Aufwand gerade irgendwie hinbekommen kann. Und nicht ich glaube so fest daran, sondern es war einfach nur eine Idee hier im Thread, was man halt ausprobieren könnte. hättest du noch andere Ideen? Ich bin auf jeden Fall offen, was ich irgendwie testen kann.

Spannung und Strom soll ich wie und wo messen? Mit Multimeter? 🧐😁

Also ich sag mal, theoretisch kann natürlich auch das Mainboard-Defekt sein oder der Ladeport, wobei die Leistungsbegrenzung ja auch mit Akku stattfindet. Von dem her habe ich einfach keine Ahnung mehr, was ich sonst noch machen kann. Mainboard-Defekt kriege ich ja nicht so einfach raus, oder?
 
Auf die Gefahr, dass ich mich jetzt hier unglaubwürdig mache. Ich dachte, ich versuche einfach mal mit Dell Command Update alles zu installieren, was irgendwie in Frage kommt Auf dem frischen Windows, auf der neuen NVMe....

Danach Windows Updates zu machen und habe parallel bis zum Computer rumgespielt.

Dabei habe ich dauerhaft Throttle Stop geöffnet gehabt.

Witzigerweise hatte ich eben 5 Minuten, wo er plötzlich die Leistung komplett freigegeben hat.

Throttle Stop hat dann bei der Installation diverser Tools Leistungsabflüsse von 20 bis 40 Watt angezeigt. Aber jetzt bin ich wieder in der Leistungsbegrenzung unter 10 Watt. Ganz, ganz komisch.......

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Da war ich mal kurz fünf Minuten happy...
 
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wenn du die Meldung mit underpowered siehst, dann kauf halt ein originales Netzteil. Dell Laptops sind da immer etwas speziell mit Netzteilen.

es gibt spezielle USB Power Meter die Spannung und Stromstärke anzeigen.

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Am Anfang sollte da 5V sein, dann handelt das Netzteil mit dem EC Controller aus was beide können und und dann sollte das auf 20V gehen. In dem Knubbel am USB-C Port ist ein Chip drin der spricht mit der Gegenseite was beide können. Da macht vllt Dell irgendwie was spezielles. Schau nach dem Netzteil mit Galliumnitrid (GaN) und höchster Watt Zahl für dein Notebook.
 
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Dann hat dein Laptop neben USB-C auch noch den klassischen Hohlstecker für Netzteil:

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Hast du den mal probiert? Sonst fällt mir dann auch nichts mehr ein.
 
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Also erstmals zum Rundstecker Netzteil ->
Ja, ich hatte mit einem Drittanbieter Netzteil mit 130 Watt das Ganze gemacht. Original Netzteil werde ich die Tage noch testen. Ein Kumpel hat wahrscheinlich eines im Sortiment und kann es mir borgen.

Das nächste ist: die Unterspannungsfehler bzw. Logs im System Log in BIOS kamen ja komischerweise alle nur an einem Tag. Weder davor noch danach. Ich habe dabei ja niemals das Netzteil selbst geändert. Vielleicht gab es genau an diesem Tag ein Problem mit irgendeinem Hardware-Baustein oder ähnlichem. Wie auch immer, ich kann die Fehler ja auch löschen und schauen, ob sie dann nochmal neu reinkommen. Aktuell sieht das für mich nicht danach aus, dass die Fehler noch dauerhaft und weiterhin anliegen.

Sonst was hältst du davon vielleicht mal Ladegerät und Batterie abzuziehen und mit einem 10 sekündigen Klick auf den Anschalter die internen Ladezustände zu löschen und damit hoffentlich irgendwelche State Machines oder ähnliches in einem EC konzentrieren. E-Controller zu resettiernen. Zumindest wird das als EC-Reset im Netz noch geraten....

Gestern habe ich dann noch nach langem hin und her irgendwie es geschafft, die neue Version von Dell SupportAssist zu installieren. Es waren mehrere händische Eingriffe in der Ordnerstruktur von den alten Installationen notwendig. Hat dann irgendwann geklappt. Dort wurde mir komischerweise der Intel Power-Treiber mit einem Update angezeigt. habe ich fröhlich und mit viel Hoffnung installiert. Hat aber leider scheinbar auch nichts gebracht.

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Ro155 schrieb:
a) Lüfter waren ziemlich verstaubt, habe ich zumindest mal ausgebaut und gereinigt, Wenngleich ich nicht davon ausgehe, dass dies die Ursache war, weil die Lüfter ja trotzdem relativ leise gedreht haben und die CPU-Temperatur immer im Rahmen war.
Was genau meinst du mit ausgebaut? Hast du auch die Wollmäuse auf den Kühllamellen entfernt? So wie in dem Thread hier:
https://www.computerbase.de/forum/threads/gpu-ist-unspielbar-geworden.2069482/page-2#post-26571888

Für mich riecht das hier seeeehr stark nach überhitzendem VRM wie man es auch bei unterdimensionierten Desktopmainboards kennt. Auf die Schnelle finde ich bei dem Board allerdings die VRMs nicht. Falls sie sich unter der Kühlung irgendwo befinden hilft es ev. die Wärmeleitpads zu tauschen.

Edit: Ok, auf Ebay gibt's ein nackiges Board zum Vergleich
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Die rot eingerahmten Bauteile werden vermutlich nicht mehr gut genug gekühlt. Wären sie Defekt, würde normalerweise gar nichts mehr gehen. Es kann natürlich auch sien, das sie im Sterben liegen und deshalb überhitzen.
Vlt noch zur Info: Die Hellgrauen Quadrate sind Spulen, die Spannungswandler sind jeweils darunter und darüber zu finden und sind die kleinen rechteckigen schwarzen Bauteile sofern ich das hier richtig sehe.
 
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ja also hatte die Lüfter komplett raus, d.h. Schräubchen entfernt, Stecker gezogen und dann von beiden Seiten "gründlich" gereinigt, also einfach nur die Lamellen komplett befreit...

Wegen Wärmeleitpads: Müssen da neue Pads drunter oder geht es auch einfach mit WLP? habe noch Arctic MX7 hier... Aber würde überhitzter VRM dann ncht als Drosselgrund (thermisch) so auch in der SW angezeigt? Oder kann man das evtl nicht ganz so genau pinpointen, weswegen der EC beispielsweise dann einfach "pauschal" limitiert?

Also gibt es keine SW, um diese VRM Temperaturen irgendwo auszulesen?
 
Ro155 schrieb:
Aber würde überhitzter VRM dann ncht als Drosselgrund (thermisch) so auch in der SW angezeigt? Oder kann man das evtl nicht ganz so genau pinpointen, weswegen der EC beispielsweise dann einfach "pauschal" limitiert?
Das kommt ganz drauf an wie das im Board implementiert ist. Die CPU Monitoringfunktionen sind ja bei allen CPUs gleich aber alles andere kommt ganz auf den Boardhersteller an.

Ro155 schrieb:
Wegen Wärmeleitpads: Müssen da neue Pads drunter oder geht es auch einfach mit WLP? habe noch Arctic MX7 hier...
Zum Testen reichts vermutlich schon. Theoretisch kannst auch einfach auf die VRMs was draufschmieren und dann das alte Pad noch drauf bis neue da sind. Rein auf WLP zu setzen funktioniert glaube ich nicht. Dafür ist das Zeug doch zu flüssig.
 
Aber danke für die Idee, daran hatte ich noch gar nicht gedacht, witzigerweise habe ich jetzt sogar ein Video gefundne wie das ganze Board ersetzen kann

Wobei das vermutlich für mich doch etwas zu advanced sein dürfte.

Oder halt doch solche ein Reparaturservice... https://www.ipc-computer.de/dell/no.../inspiron-16-plus-7620/reparatur-84861831/nup hmmmmm muss ich mir mal überlegen.

Wie heiß dürfen die VRMs denn werden? Habe so eine "Temperaturmess-Pistole", vielleicht kann ich ja mach nachmessen :D
 
Aber würden bei Überhitzungen dieser VRMs nicht die Lüfter viel stärker hochdrehen, um irgendwie zu versuchen die Abwärme rauszubekommen?

Alternativ kann ich natürlich trotzdem mal versuchen, die Lüfter komplett aufzubauen, um die Wollmäuse zu entfernen und die Heatsink von der CPU zu entfernen und dort Wärmeleitpasten zu erneuern...

Ist ja irgendwie so meine letzte Hoffnung oder Möglichkeit, natürlich neben dem bereits erwähnten und angesprochenen Original Dell Netzteil
 
Ro155 schrieb:
Aber würden bei Überhitzungen dieser VRMs nicht die Lüfter viel stärker hochdrehen, um irgendwie zu versuchen die Abwärme rauszubekommen?
Nicht unbedingt. Der klassische Fehlermode ist ein Leistungsabfall der CPU damit die VRMs sich nicht selbst grillen. Daher deine mHz statt gHz.

Ro155 schrieb:
Alternativ kann ich natürlich trotzdem mal versuchen, die Lüfter komplett aufzubauen, um die Wollmäuse zu entfernen und die Heatsink von der CPU zu entfernen und dort Wärmeleitpasten zu erneuern...
Bitte mach das.

Ro155 schrieb:
Ist ja irgendwie so meine letzte Hoffnung oder Möglichkeit, natürlich neben dem bereits erwähnten und angesprochenen Original Dell Netzteil
Da würde ich mir persönlich keine Hoffnung machen. Vorher hat es ja auch funktioniert. :)


Ich bleib dabei: Schau dass die VRMs kühl sind. Wenns dann noch immer zu Problemen kommt, liegt das Board vermutlich im Sterben.
 
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Bezüglich Netzteil habe ich auch nicht viel Hoffnung. Wie du sagst, es hat davor mit drei verschiedenen Ladegeräten immer problemlos funktioniert. Aber testen werde ich es trotzdem einfach mal.

Bezüglich VRMs: Könnte man das testweise auch so probieren, dass man beispielsweise im aufgebauten Zustand mal mit einem Kaltluftfön o.ä. im Betrieb auf die Dinger draufbläst und schaut, ob die Leistungslimitierung dann weg ist oder meinst du, das ist ein Tropfen auf den heißen Stein und da kommt nicht viel der Kühlleistung im inneren an?
 
Ro155 schrieb:
Bezüglich VRMs: Könnte man das testweise auch so probieren, dass man beispielsweise im aufgebauten Zustand mal mit einem Kaltluftfön o.ä. im Betrieb auf die Dinger draufbläst und schaut, ob die Leistungslimitierung dann weg ist oder meinst du, das ist ein Tropfen auf den heißen Stein und da kommt nicht viel der Kühlleistung im inneren an?
Da wird dir die CPU/GPU innerhalb von Sekunden aussteigen :)

Zu deinem Video: Bei den Dicken Pads mal überall bissi Paste drauf und schau ob das hilft. Die dicken Pads müssten die Spannungswandler sein da diese etwas niedriger sind als die Spulen. Keine Ahnung ob ich im Screenshot alle erwischt habe, schwer zu sagen.

Neue Paste auf der CPU/GPU schadet auch nie :)
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Schau mal, ich habe den Laptop gerade offen und einige Bilder gemacht. Ich hänge sie einfach mal an.

Wusste gar nicht, dass dort so viele Pads von Haus aus schon drauf kleben. Aber gut, war einfach nur Unwissenheit von mir.🙈

Sieht tatsächlich im Video auch etwas anders aus, oder? Zumindest sind bei mir die Größen ein wenig anders. Auf welche Bauteile würdest du jetzt exakt die Paste drauf schmieren?
 

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Die sind ordentlich dick :o

Im Zweifelsfall auf alle dicken Pads und das eine das etwas eingerissen ist.

Die Boards schauen alle etwas anders aus da sie ja alle eine leicht andere Ausstattung haben.

Bei der GPU sind das die VRMs:
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Bei der CPU sinds vermutlich die da:
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Wobei sich unter dem Pad vermutlich nur weitere Spulen befinden.

Da überall n kleinen Kleks drauf. WLP ist zum Glück nicht elektrisch Leitfähig :)
 
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Tenferenzu schrieb:
Da wird dir die CPU/GPU innerhalb von Sekunden aussteigen
Das denke ich nicht, ich habe früher zur thermischen Fehlersuche in elektronischen Schaltungen (auch PC-Hardware) Kältespray (Kälte 75 von Kontakt Chemie) eingesetzt.
 
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