Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

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@D0m1n4t0r Der größte Unterschied zu Deutschland ist, dass in Österreich nicht auf bestehendes Vermögen abseits von Geld zugegriffen wird. Ein Haus/Wohnung die in Eigentum ist und als Hauptwohnsitz benutzt wird, muss nicht verkauft werden, egal in welche Sozialleistung man fällt.
 
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hallo7 schrieb:
Ein Haus/Wohnung die in Eigentum ist und als Hauptwohnsitz benutzt wird, muss nicht verkauft werden, egal in welche Sozialleistung man fällt.
Mus man in Deutschland auch nicht, solange es als angemessener Wohnraum zählt darf man es auch weiter bewohnen und behalten. Wichtig ist halt das es angemessen ist, hat man als alleinstehende Person ein komplettes Haus für sich wird man es vermieten oder verkaufen müssen. Sollte man aber nur eine kleine Wohnung haben, mus man die nicht verkaufen und darf sie weiter bewohnen.
https://www.hartziv.org/schonvermoegen/#eigentumswohnung-selbstgenutztes-wohneigentum
 
D0m1n4t0r schrieb:
  • Lohnt es sich zum Mindestlohn zu arbeiten? Bzw. besteht überhaupt ein Anreiz dazu wenn am Ende fast das selbe an Geld überbleibt?

Lohnt sich schon ...speziell im Rentenalter. Da kann man dann im Ausland sein
Dasein fristen ...

Der Mindestlohner wird halt reduziert, bis auf Arno-Dübel-Niveau ( wer mit Wohnung,
gratis-TV, PET-Bier + Selberstopf-Zigaretten klar kommt im Alter )
? Warum nicht ?

ps. BlackRock, Vanguard usw. finanzieren diese Gebaren, damit die Konsumenten weiter
die unnützen Industrieprodukte erwerben können ...und die Anleger ihre Dividenden erhalten...
eine win-win-Situation
 
Das Bürgergeld an sich ist ok weil es landet ja eh wieder im Geldkreislauf weil davon wird
bestimmt Nichts gespart und auf fast Alles was gekauft wird fallen wiederum Steuern an.
Die komplette Übernahme der Heizkosten sehe ich kritisch. Das müsste gedeckelt sein.

Hauptproblem ist, dass wohl 90% der Bürgergeldempfänger private Vermieter haben
und so Steuergelder falsch ausgegeben werden. Würden alle Bürgergeldempfänger
in staatlichen Wohnungen leben dann würde das ganze Geld wieder zurück fließen.
 
Hallo

0ssi schrieb:
Das Bürgergeld an sich ist ok weil es landet ja eh wieder im Geldkreislauf weil davon wird
bestimmt Nichts gespart und auf fast Alles was gekauft wird fallen wiederum Steuern an.
Ach so, jetzt verstehe ich das endlich, der Geldkreislauf ist ein Perpetuum mobile wenn keiner Geld spart und zur Seite legt.
Das vorhandene Geld im Geldkreislauf reicht für immer und ewig aus, es muss kein neues Geld dazu erwirtschaftet werden.
Da bin ich dabei, 3000€ Netto Bürgergeld für alle und niemand muss sich jemals wieder den Tag mit Arbeit kaputt machen.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
0ssi schrieb:
Das Bürgergeld an sich ist ok weil es landet ja eh wieder im Geldkreislauf weil davon wird
bestimmt Nichts gespart und auf fast Alles was gekauft wird fallen wiederum Steuern an.
Das sehe ich anders da man keine weiteren sinnvollen Maßnahmen beschlossen hat die die Menschen in Arbeit bringen. Da kämen dann auch wieder neue Steuerzahler dazu die nicht auf das Bürgergeld angewiesen sind.
 
Tomislav2007 schrieb:
3000€ Netto Bürgergeld für alle und niemand muss sich jemals wieder den Tag mit Arbeit kaputt machen.
Es fehlen Gelder im Steuersack, welche dann von den restlichen Geldigen abgenommen
wird. Da eine Sonderabgabe, hier eine Abgabe, dort Zuschläge, usw.
BlackRock verwaltet knapp 50 billionen € ....irgendwie muss die Industrie ihre Konsum-
Artikel wieder los werden - anna-log ist das Bürgergeld nur ein Kompensationsgeschäft.

Wozu soll ein Junger noch eine Lehre ( Ausbildung ) machen, wenn er später Wohnung,
Heizung, Fortbildungskosten, Prämien, bezahlt bekommt ?
Da freut sich doch jeder Arno-Dübel-Enkel, wenn er Kohle für das Nichtstun erhält -
Warum die Aufregung, wenn die führenden Polit-Adlaten der artige Zustände generieren.
Gearscht sind halt Studenten, Schüler, welche keine Wohnungszuschüsse erhalten.
Daher werden immer mehr sich sagen: " leckt mich "
Hartz4-Bezieher verbrennen aktuell jährlich > 50 Milliarden €. Die europ. Landwirtschaft
wird mit 50 Milliarden subventioniert.
Am Ende sind halt zukünftig die Jenigen, welche dann immer weniger Sozialgelder erhalten.
Dann eher Siechtum programmiert.
( im Ausland benötigt man oft keine Heizung, kann Photovoltaik zu 100 % nutzen und
kommt mit 500 $ in der Regel aus, wenn die Frau kochen kann.
Hauptsache ist: man ist selber gesund...und die Frau hat Arbeit
Deutschland gethoisiert sich aktuell - wer will dort noch in paar Jahren selber
leben? Daher arbeiten gehen, sparen und im Ausland investieren
 
Tomislav2007 schrieb:
Da bin ich dabei, 3000€ Netto Bürgergeld für alle und niemand muss sich jemals wieder den Tag mit Arbeit kaputt machen.
Und du denkst dadurch würde die Welt untergehen ? Du kannst auch 5000€ Bürgergeld zahlen
aber dann verzehnfachen sich einfach alle Preise sowie Löhne und Alles geht weiter wie vorher.

Warum wohl gehen Leute für ca. 1500€ netto (Mindestlohn) arbeiten obwohl sie auch 800-1000€
Bürgergeld/Warmmiete bekommen könnten ? Warum fordern die nicht 2000 oder 2500€ netto ?
 
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Hallo

Hasenfutter schrieb:
Es fehlen Gelder im Steuersack, welche dann von den restlichen Geldigen abgenommen wird.
Du hast meine Ironie gegenüber unserem viel zu üppigen Sozialstaat (der viel zu vielen ein Vollkasko all inclusive Leben spendiert) nicht verstanden.

0ssi schrieb:
Warum fordern die nicht 2000 oder 2500€ netto ?
Weil sie es den Arbeitgebern nicht wert sind und nicht bekommen, Mindestlöhner sind sehr leicht austauschbar.
Wir haben einen Mangel an Fachkräften und keinen Mangel an Hilfsarbeitern (davon haben wir mehr als genug).

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Da bin ich dabei, 3000€ Netto Bürgergeld für alle und niemand muss sich jemals wieder den Tag mit Arbeit kaputt machen.
ich weiss wie ironisch Du das meinst, bei 3k netto und den heutigen Preise würde ich niemals morgens aufstehen und zur Arbeit gehen, und sogar auch bei 2k würde ich das nicht mal tun :)
anders gesagt: die Differenz vom heutigen Bürgergeld (incl. Miete+Heizung) ist nur noch sehr knapp vor dem was sich noch "lohnt" als Arbeit als Akademiker
 
Tomislav2007 schrieb:
Weil sie es den Arbeitgebern nicht wert sind und nicht bekommen, Mindestlöhner sind sehr leicht austauschbar.
Was uns wieder zu der Frage bringt: Warum gehen Leute zum Mindestlohn arbeiten statt Bürgergeld zu beziehen ?
 
Hallo

whtjimbo schrieb:
anders gesagt: die Differenz vom heutigen Bürgergeld (incl. Miete+Heizung) ist nur noch sehr knapp vor dem was sich noch "lohnt" als Arbeit als Akademiker
Was für Akademiker kennst du, bzw. wie wenig verdienen die das die so nah am Bürgergeld dran sind ?
Das sich Mindestlöhner überlegen ob sich ihre Arbeit noch lohnt kann ich verstehen, aber Akademiker ?

0ssi schrieb:
Warum gehen Leute zum Mindestlohn arbeiten statt Bürgergeld zu beziehen ?
Das weiß ich nicht, das mußt du Mindestlöhner fragen.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Was für Akademiker kennst du, bzw. wie wenig verdienen die das die so nah am Bürgergeld dran sind ?
Das sich Mindestlöhner überlegen ob sich ihre Arbeit noch lohnt kann ich verstehen, aber Akademiker ?
einfach mal im Norddeutschland (im Westen) in einem kleinen Betrieb (MINT Bereich) arbeiten, ohne Tarifbindung, schön jedesmal selber verhandeln, da wird man sich wundern wie die Realität für die Leute aussieht :)
Alternative:150km umziehen, um im "mittleren Alter" bei "Null" anzufangen
in Berlin bei den Polit-Apparatischiks mit 10k+ oder bei IGM-Betrieben, wo Leistung einfach irrelevant ist, kennt man diese Realität nicht
 
Man liest hier echt viele Vorurteile und vor allem Stammtischgeplappere von Leuten, die gar nicht wissen, von was sie da schwafeln.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wer oder was soll das sein ?
habe mich wohl undeutlich ausgedrückt:
all die, die nur durch ihre politische Agenda, das Geld vom Steuerzahler oder an den Arbeitern verdienen: "Berufspolitiker", IGM-Funktionäre, ÖD-Personalratmitglieder, ÖR-Bosse und -Unterbosse, usw.
ah ja "Apparatschik", hoffentlich korrekt geschrieben: dem Sozialismus nahe, wenn es um die eigene Geldtasche und Macht geht
 
0ssi schrieb:
Warum wohl gehen Leute für ca. 1500€ netto (Mindestlohn) arbeiten obwohl sie auch 800-1000€
Bürgergeld/Warmmiete bekommen könnten ?
Weil einige noch Sozial Bewusstsein haben und Stolz.
Und sich nicht mit Beamten rumschlagen wollen, wo sie sowieso immer den kürzeren ziehen.

Der traurige Punkt ist: dass Menschen 40 Stunden die Woche arbeiten gehen und noch zuschüsse beantragen müssen.
 
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Cyberdunk schrieb:
Weil einige noch Sozial Bewusstsein haben und Stolz.
Das würde im Sozialismus Sinn machen aber im Kapitalismus ist es das Fundament des "falschen Systems"
und sind es nicht genau die Leute, die sich über das Bürgergeld aufregen obwohl es nicht das Problem ist !?
Es sind also doch andere Gründe und ich bezweifle, dass die irgend Etwas mit sozial oder Stolz zu tun haben.
 
Nach meiner letzten Info...€503,- im Monat zur freien Verfügung? Bei den Preisen muß einem wie blanker Hohn und Missachtung der Menschenwürde vorkommen. Wäre mal wieder an der Zeit dass jemand bis vors BVG klagen geht. Ich bins nicht ich hab keinen Anspruch auf solche Beträge.
 
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Restart001 schrieb:
Nach meiner letzten Info...€503,- im Monat zur freien Verfügung?
Was meinst du warum die Tafel jeden Monat 2 Mio Menschen hilft.
Gestern in der Rewe, 10€ für ein Kilo Paprika, wie soll man sich noch Gesund Ernähren, und dann noch als H4er?
Sry, Volker Pispers hatte Recht, wir werden im Konsum untergehen.
 
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