Sammelthread Der Plattenspieler- und Vinylthread

Exit666 schrieb:
Mit dem ML tut das schon mehr weh
Kann man so sagen. Die Zeiten, wo es ein ML System, also TA mit Nadel, für 130€ gab, sind auch vorbei.
Jetzt gehen die Preise bei 149€ los. Sicher für das Gebotene der 95ML immer noch günstig. Aber eben doch 20€ mehr als noch vor kurzem.

Bei dem einem Händler, wo ich auch mein VM520EB her habe, bekomme ich zum gleichen Preis der 95ML auch die 95SH (beide 148,90€). Die löst ja noch einmal ein wenig feiner auf. Da kommt man schon ins Nachdenken, sich anstatt der 95ML eine zweite 95SH hinzulegen. Nur soll die halt nicht so lange halten wie die ML. Meine nun defekte ML spielte noch einwandfrei, obwohl sie schon gut Stunden runter hatte. Bei der SH ist auch noch kein Verschleiß hörbar, obwohl sie auch schon 2 Jahre und eine stattliche Anzahl an Scheiben hinter sich hat.
 
Die SH gibt Audio Technica mit 800 Stunden an, ML mit 1000. Ja, leider haben die Preise angezogen. Trotzdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis beim ML immer noch top.

Jetzt gibts noch die aktuelle Megadeth auf die Ohren. Mit dem Lentikular Cover.😎

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Immerhin noch etwas weniger loudness war.
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DaBas schrieb:
Manfred Mans Earth Band ist klasse.
Sogar Oberklasse.

Auf Chance sind auch ein paar gängige Ohrwürmer drauf mit "Lies", "For You" und "Strandet".

Die Vorgängerscheibe "Angel Station" war noch etwas massengängiger:

Cover_2_klein.jpg



Back_2_klein.jpg
.

Da sind noch ein paar Evergreens drauf und Chris Thompson singt komplett alle Titel.

Vor allem in "Angels At My Gate" geht einem die "sixty- four - sixty three - sixty two - sixty one - sixty" Kette nie mehr aus dem Sinn.

Als CD liegt sie bei mir immer im Player und dann wird die Titelfolge 2 - 6 - 7 als Programm gespeichert und in Endloschleife gestellt beim Stabsaugen.

Wenn ich über 2.5 in der Lautstärke gehe, bin ich dann alleine im Zimmer ... .

DaBas schrieb:
Sehr hörenswert ist auch "Somewere in Afrika".
Die ist mir ein bißchen zu folkloristisch und der Meister läßt den Mini-Mogg nicht so richtig los.

DaBas schrieb:
Ich hab die Manfred Man Scheiben aus Jagel (Haithabu Vinyl) aus der 2€ Kiste geholt. Waren trotz des eher günstigen Preises alle einwandfrei.
Glück muß man haben.
 
Hallo,

Ich möchte auch wieder in das Vinylerlebnis einsteigen und mich ein wenig beraten lassen.
Was ich möchte ist ein Plattenspieler, der mit meinem Denon x4800h wie auch Advance Paris Playstram A1 harmoniert. Beide Geräte bieten einen Phono-Anschluss.

Ich such kein High-End oder das Beste vom Besten, ein wenig Qualität sollte aber schon da sein.
Ich bevorzuge daher eher Neugeräte und keine 20 Jahre alten Plattenspieler, die früher mal ganz gut waren.

Was ich als erstes nach kurzem Studium gefunden habe ist ein Denon DP-300F, Vollautomat, um die 300€.
Manche sprechen bei dem Gerät davon, den originalen Tonabnehner mit einem anderen wie Ortofon OM5 oder 10 oder 20 oder 30 zu ersetzen.

Was ist davon zu halten? Also der Denon (guter Allrounder?) und Ortofon?
Habt ihr weitere Serviervorschläge?
 
SonyFriend schrieb:
Hallo,

Ich möchte auch wieder in das Vinylerlebnis einsteigen und mich ein wenig beraten lassen.
Was ich möchte ist ein Plattenspieler, der mit meinem Denon x4800h wie auch Advance Paris Playstram A1 harmoniert. Beide Geräte bieten einen Phono-Anschluss.
Würde ich nicht empfehlen, der integrierte Phonopreamp ist bei modernern Verstärkern sehr schlecht.
Um ~100€ bekommst du den Fosi Audio Box X5 der sehr gut ist, anpassbar an deinen Tonabnehmer und rauscharm
Hier ein Test: https://www.audiosciencereview.com/.../fosi-audio-box-x5-phono-preamp-review.59982/
SonyFriend schrieb:
Ich such kein High-End oder das Beste vom Besten, ein wenig Qualität sollte aber schon da sein.
Ich bevorzuge daher eher Neugeräte und keine 20 Jahre alten Plattenspieler, die früher mal ganz gut waren.
Leider sind die wirklich guten Geräte mit dem aufkommen der CD in den 1980iger Jahren verschwunden.
Verstehe aber deinen Wunsch
SonyFriend schrieb:
Was ich als erstes nach kurzem Studium gefunden habe ist ein Denon DP-300F, Vollautomat, um die 300€.
Solides Gerät, würde aber etwas ohne Riemen nehmen und lieber einen Direktantrieb.
Wartungsarm und gleichmäßiger. zB: Audio Technica
SonyFriend schrieb:
Manche sprechen bei dem Gerät davon, den originalen Tonabnehner mit einem anderen wie Ortofon OM5 oder 10 oder 20 oder 30 zu ersetzen.
Das beim Denon verbaute Denon DSN-85 (eigentlich ein Audio-Technica AT91) ist extrem simple und mit dem hohen Auflagegewicht und der stumpfen, runden Nadel kommt nur mäßig Hörgenuss auf.

Die Ortofon OM Serie ist gut und die schärfere Fine-Line Nadel beim OM 30 taucht tiefer in die Rille ein und hat mehr kontakt um mehr Höhen und Tiefen aus der Musik zu holen. Aber die knapp 400€ sind nicht ohne

Fürn Anfang ein Microline Audio Technica AT-VM95ML für ~150€ oder etwas mehr das Shibata SH (wenns auch 2g benötigen) ist wohl besser geeignet. Günstiger, ähnlich scharf und leichter zum Einstellen
 
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@Viper_780
Danke für dein Feedback.

Wenn ich dich richtig verstanden habe taugen meine beiden Geräte (Denon AVR und Playstream) nicht gut für Plattenspieler?
Diese Geräte sind allerdings gesetzt. D.h. ich brauche noch diese Fosi Box? Dann wird es wieder komplizierter mit dem Aufbau!
Dann stirbt mein Wunsch schon gleich am Anfang, wie schade.
 
SonyFriend schrieb:
Wenn ich dich richtig verstanden habe taugen meine beiden Geräte (Denon AVR und Playstream) nicht gut für Plattenspieler?
Es geht, aber es ist nicht optimal. Es macht definitiv keinen Sinn einen 400€ Tonabnehmer dann zu verwenden.
SonyFriend schrieb:
Diese Geräte sind allerdings gesetzt. D.h. ich brauche noch diese Fosi Box? Dann wird es wieder komplizierter mit dem Aufbau!
Wie sieht der gewünschte Aufbau denn aus?
Eine Phono Vorverstärker hat zwei Dinge zu tun.
1. den Ton an die RIAA Kurve anpassen (Tiefton verstärken, Höhen abschwächen)
2. die paar mV (oder gar Micro Volt) auf Line Level von 2V zu bringen
(dazu noch die Anpassung von Widerstand und Kapazität an den Tonabnehmer)
Durch die kleine Spannung ist das Signal sehr empfindlich weshalb man den Weg vom Tonabnehmer zum Vorverstärker so kurz als möglich und von jeglicher Störquelle fern halten soll.
Seh den Phono Pre (zB der Fosi X5) einfach als Teil vom Plattenspieler an
SonyFriend schrieb:
Dann stirbt mein Wunsch schon gleich am Anfang, wie schade.
Da du zwei Geräte an einem Plattenspieler anschließen willst geht das sowieso nicht.
Sind beide Geräte mit zB einem Y Kabel verbunden wirst du nur das Brummen des Ausgleichsstroms zwischen den Geräten hören. Du brauchst dann eine Umschaltbox, welche bei den kleinen Strömen ebenfalls sich negativ auswirkt.
Hingegen die Line Level nach dem Vorverstärker kann man leicht hin und her schalten.
 
Na, ich werde zwischen meinen beiden Verstärkern die Cinchkabel schon hin- und herstecken, je nachdem wo ich gerade hören möchte. Also eigener Aufwand und nix automatisches.

Es wird dann schlussendlich aber mehr mit dem Denon x4800h gehört werden.

Welches ist denn der 400€ Tonabnehmer? Bei den Ortofon kenn ich mich noch nicht aus, aber 400€ werd ich sicher nicht invertieren, eher so 100€, aber nur, wenn es sich klanglich lohnt - deshalb frag ich ja.

Aber ich werde mich mal mit meinem ortsansässigen HiFi-Händler austauschen, was er mir empfiehlt.
 
Viper_780 schrieb:
Würde ich nicht empfehlen, der integrierte Phonopreamp ist bei modernern Verstärkern sehr schlecht.
Na na....das mag teilweise sicherlich zutreffen. Aber die Denon AVR haben einen doch recht guten Phono Eingang. Ich hab hier 2 Denon AVR stehen. Den X1800H DAB als auch den Denon X2800H DAB. Am X1800H ist ein Dual 731Q mit AT VM540ML angeschlossen. Und da gibt es überhaupt nichts zu bemängeln. Der Klang ist da wirklich gut. Das wird beim X4800H nicht schlechter sein. Da hab ich schon viel gruseligere Kombinationen gehört, wo der Phono Eingang wirklich mies gewesen ist.

Für 300€ wirst du einen Dreher bekommen, der allenfalls als Einstiegsgerät zu bezeichnen ist. Meist mit einem einfachen Tonabnehmersystem mit konischer und gebondeter Nadel (konisch=Rundnadel und gebondet=aufgeklebter Nadel auf dem Nadelträger). Da kommt Musik raus. Mehr aber auch nicht. Wenn du wirklich keinerlei Ansprüche an der Wiedergabe hast, dann ist das in Ordnung. Aber damit verschenkt man extrem viel Potential.

Ob Riemen oder Direktantrieb ist eine Glaubensfrage. Beides hat seine Vor und Nachteile. Riemenantrieb ist meist technisch recht simpel und viel defekt gehen kann da außer dem Riemen nicht. Vielen Riemenantrieben wird aber nachgesagt, das sie Nebengeräusche produzieren. Bei meinen Dual 505-3 als einzigen Riementriebler im Bestand ist das jedoch nicht der Fall. Direkttriebler sind frei von Nebengeräuschen. Dafür haben sie aber immer Elektronik verbaut, welche wiederum anfälliger für Defekte sind.

Die Einstiegsgeräte von Audio Technica sind schon nicht schlecht. Da gibt es auch Geräte, die schon mit dem (hauseigenen) VM95E kommen. Da kann man schon Musik mit hören. Das VM95E ist eine elliptische, gebondete Nadel. Die gibt es auch als "nackten" (Nadel ist direkt im Nadelträger eingefaßt) Diamanten als VM95EN (elliptcal nude). Die kostet aber faßt das doppelte der VM95E. Sie klingt zwar trotz gleichem Schliffs minimal besser. Aber der heftige Aufpreis lohnt sich mMn. nicht. Dann lieber gleich zur VM95L greifen. Die spielt in einer ganz anderen Liga als die VM95E/EN.

Steckt ein VM95 System am Tonarm, so lassen sich alle VM95 Nadeln auf das System stecken. So läßt sich ein Einstiegssystem mit der VM95C durch simplen Nadeltausch auf die ML oder SH Nadel massiv aufwerten. Die VM95ML ist nicht ohne Grund der absolute Preis/Leistungstipp. Damit bekommt man richtig viel sein Geld.
Die Ortofon OM Serie (OM20, OM30) ist auch gut. Ich halte sie aber für deutlich zu teuer.

Ich kann verstehen, das du als Wiedereinsteiger ein Neugerät bevorzugst. Aber kein Neugerät in der Preisklasse bis ca. 500€ kann den Drehern aus der Hochzeit des Vinyls das Wasser reichen. Ein restaurierter Dreher (und damit meine ich komplett überholt mit Abschmieren und Austausch der anfälligen Bauteile der Steuerelektronik) spielt jedes Neugerät bis 500€ an die Wand.

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Da mein VM95ML ja das Zeitliche gesegnet hat, hab ich mich dafür entschieden, das aus der Serie kein Ersatz kommt. Ich hab das VM95SH hier und das spielt für mich über dem VM95ML. Ich hab hier noch ein Excel QD700-X liegen. Das hat bisher eine einfache elliptische Nachbaunadel und klingt bisher damit nicht schlecht. Das Excel QD700 geht eher in Richtung der Shure Systeme. Also eher warmer Klang und unten herum mehr "Bumms" als die AT Systeme. Dafür gibt es die QD 700 X HE. Preislich liegt die ungefähr auf gleichem Niveau wie die VM95SH. Die hab ich mir nun als Ersatz für die defekte 95ML Nadel bestellt. Bin gespannt.

Dann war ich wieder unvernünftig bzw. konnte nicht Nein sagen. Bei Kleinanzeigen gab es hier ein kleines Vinylpaket (3 Maxis und 3 Alben) für kleines Geld......

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Ich bin jetzt nicht so im Depeche Mode Thema drinne. Aber als ich die "Performence" aufgelegt hatte, wurde ich stutzig. Sie klingt recht höhenarm. So wie eine zu stark komprimierte MP3. Also mal bei Discogs geschaut. Und siehe da: Sie ist dort blacklistet. Also ist das "Bückeware" (Bootleg).

Die Pressung ist aus Luxemburg von Label "The Swingin' Pigs" in grau marmorierten Vinyl. Soll wohl in dieser Variante nur 100 Pressungen geben.
 
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SonyFriend schrieb:
Na, ich werde zwischen meinen beiden Verstärkern die Cinchkabel schon hin- und herstecken, je nachdem wo ich gerade hören möchte. Also eigener Aufwand und nix automatisches.
aber jedesmal hinter die Verstärker zu kriechen und um zustecken? Das klingt nach sehr viel Aufwand.
Ich würde wenn dann am ehesten zwei Chinch Kabel von den AMP zum Phono Pre legen und dort um stecken. Der ist kompakter und man kann schöner dran.
SonyFriend schrieb:
Welches ist denn der 400€ Tonabnehmer? Bei den Ortofon kenn ich mich noch nicht aus, aber 400€ werd ich sicher nicht
Das OM30 kostet aktuell 370€ (bzw meist mehr)
DaBas hat es schon erwähnt. Bei den Audio Technica Drehern ist meist ein VM95E verbaut dass schon sehr gut ist. Um ~120€ bekommt man die Micro Lienar VMN95ML Nadel, um ~20€ mehr die noch schärfere Shibata SH Nadel.

Mit der gebondeden Eliptischen Nadel kann man schon ganz gut hören. Gerade bei sehr neue Platten oder verschmutze vom Flohmarkt sind auch die groben Rundnadeln nicht verkehrt da sie nich so tief eintauchen

SonyFriend schrieb:
Aber ich werde mich mal mit meinem ortsansässigen HiFi-Händler austauschen, was er mir empfiehlt.
Das ist eine gute Idee - lass dich aber zuerst nur Beraten und kaufe erst nach dem du drüber geschlafen hast und seinen Rat verifiziert hast. Ich kenne wirklich gute Berater in der HiFi Welt. Die meisten wollen aber leider nur verkaufen.

DaBas schrieb:
Na na....das mag teilweise sicherlich zutreffen. Aber die Denon AVR haben einen doch recht guten Phono Eingang. Ich hab hier 2 Denon AVR stehen. Den X1800H DAB als auch den Denon X2800H DAB. Am X1800H ist ein Dual 731Q mit AT VM540ML angeschlossen. Und da gibt es überhaupt nichts zu bemängeln. Der Klang ist da wirklich gut.
Gehen tut es schon aber man kann nichts anpassen und der Denon hat eine sehr hohe Eingangskapazität von ~330pF, mit etwas Kabel dazu ist man schnell bei über 400pF (bei den langen Standard Kabel eher bei 500-550pF). Die VM95 wollen aber 120-200pF um neutral zu klingen. (Fosi X5 hat 100pF).
Bei den AVR kommt es unweigerlich zu einem sehr nasalen Klang und eine Betonung von 8-10kHz.
Dein VM540 ist eigentlich noch empfindlicher und müsste noch spitzer in den Höhen klingen (aber dafür komplett an Luftigkeit verliert weil alles drüber stark abfällt)

Da kann man eigentlich nur teure MC Tonabnehmer nehmen - die die Verstärkung nicht anpassbar ist und die AVR nur MM können muss man die seltenen HighOutputMC einsetzen

DaBas schrieb:
Da hab ich schon viel gruseligere Kombinationen gehört, wo der Phono Eingang wirklich mies gewesen ist.
Schlimmer geht immer - aber wegen ~100€ einen falschen Klang
DaBas schrieb:
Ob Riemen oder Direktantrieb ist eine Glaubensfrage. Beides hat seine Vor und Nachteile. Riemenantrieb ist meist technisch recht simpel und viel defekt gehen kann da außer dem Riemen nicht. Vielen Riemenantrieben wird aber nachgesagt, das sie Nebengeräusche produzieren. Bei meinen Dual 505-3 als einzigen Riementriebler im Bestand ist das jedoch nicht der Fall. Direkttriebler sind frei von Nebengeräuschen. Dafür haben sie aber immer Elektronik verbaut, welche wiederum anfälliger für Defekte sind.
Auch ein Riementrieb hat Elektronik zur Motorsteuerung und auch die Mechanik kann defekt werden.
Aber ja es ist mehr persönliche Präferenz. Ich empfinde direkt getriebene Plattenteller, gerade am Anfang, simpler
 
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Lange nicht mehr gelesen hier..

Zemblanity schrieb:
Und bei mir verstauben 10.000+ 12"es und LPs; ein paar 10"es und ein paar mehr 7"es sind auch dabei.
Ich nehme dir den verstaubten Mist gern ab wenn du magst. Hole es auch ab ;)

Was einen neuen Plattenspieler um 300€ angeht..
Die haben alle brauchbare eingebaute Vorverstärker. Den würde ich eher nutzen als den im AVR verbauten. Mein Roksan läuft auch mit dem internen Pre am Denon 3800h und mein Lp120x damals ebenfalls. Alles auf einem guten klanglichen Niveau und ohne die Gefahr ein falsches Kabel zu nutzen etc

Die günstigeren Audio technical sind allesamt Einstiegsgeräte aber bestimmt nicht schlecht. Wenn man basteltechnisch nicht so versiert ist verstehe ich, warum man Neuware möchte. Der lp120x ist nach wie vor gut und der lp50pb macht ebenfalls nen guten Eindruck. Aufwerten mit besserer Nadel bleibt ebenfalls eine Option, schon spielt man relativ weit oben mit.

Ergänzung: Der Lp5X wäre auch noch aufzunehmen
 
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Viper_780 schrieb:
Gehen tut es schon aber man kann nichts anpassen und der Denon hat eine sehr hohe Eingangskapazität von ~330pF, mit etwas Kabel dazu ist man schnell bei über 400pF (bei den langen Standard Kabel eher bei 500-550pF).

Das hat mich nun neugierig gemacht;)
Ich hab ja noch den Dynavox TC 5B hier liegen. Ja, es ist ein Einsteigermodell, hat aber trotzdem in diversen Tests für den aufgerufenen Preis (ca.60€) sehr gut abgeschnitten. Der TC 5B hat eine Eingangskapazität von festen 100pF. Also den 731Q mit dem VM540ML an den Dynavox angeschlossen und von dort zu dem noch freien analogen Eingang. Testplatte war das Remastered Black Album von Metallica, was eine verflucht gute Pressung ist.

Ja, es waren mehr an Höhen vorhanden, was auf eine entsprechend höhere Eingangskapazität des Phonoeinganges des Denon X1800H hindeutet. Nun kommt das Aber: Klang das besser ?
Für mich ein deutliches Nein. Es klang für mein Empfinden bei absolut unveränderten Einstellungen am Denon zu spitz, zu hochtonlastig. Was mglw. auch an der allgemeinen Hochtonbetonung der AT Systeme liegt.
Am Phonoeingang des Denon klang das allgemein wärmer, ausgeglichener.

Nun ist der TC 5B nicht das Maß der Dinge, da ja eben Einstiegsmodell. Deutlich teurere Phono-Vorstufen mögen das wohl deutlich besser hinbekommen und meine Lauschmuscheln sind im etwas fortgeschrittenen Alter auch nicht mehr die Besten. Aber schlecht ist der Phonoeingang des Denon wahrlich nicht. Klar kann man noch eine Verbesserung mit entsprechenden Phono-Vorstufen erzielen. Aber dann ist man auch schon bei locker 2-300€ an Invest für eine Phono-Vorstufe. Das steht dann irgendwie in keinem Verhältnis mehr, wenn die eingebaute Vorstufe schon zu den besseren gehört.
 
Moin.

Ich merke schon, hier sind richtige Spezis unterwegs.
Ich oute mich nun auch mal als jemand, der gerne ne alte Platte hört.

Da ich den Punkt hier noch nicht so oft gelesen habe, geht es mir dabei weniger um den besten Klang oder die beste Technik, sondern vielmehr um das bewusste hören von Musik.

In dem letzten Jahrzehnt waren wir bei uns doch sehr verwöhnt mit Streaming, Alexa und co.
Immer mehr auf der Strecke geblieben ist da bei uns das wirklich bewusste Hören und das entschleunigen vom Alltag.

Ich nutze einen einfachen Sony LX310BT. Über BT angbebunden ist mein Receiver mit meinen alten Wharfedale Standlautsprechern.

Abends nach dem Arbeitsalltag oder am Wochenende liebe ich es, einfach mal einen alten Klassiker aufzulegen, mich auf die Couch zu setzen und sonst nichts zu tun.

Auch die Freundin hat ihre eigenen Platten und hört diese so auch viel bewusster.

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Da ja doch irgendwie alle sehr Metal/Rocklastig unterwegs sind, mal was ganz anderes von mir:

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Wer Hip-Hop nicht völlig abgeneigt ist bekommt von mir eine Empfehlung zum reinhören. Insbesondere auch die älteren Alben.

PS:
Exit666 schrieb:
Genau das Schadensbild, was ich im Juli auch hatte.
1000 Beiträge im Thema ;)
 
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DaBas schrieb:
Das hat mich nun neugierig gemacht;)
Ich hab ja noch den Dynavox TC 5B hier liegen. Ja, es ist ein Einsteigermodell, hat aber trotzdem in diversen Tests für den aufgerufenen Preis (ca.60€) sehr gut abgeschnitten.
Das muss aber umgekehrt sein - sonst hats da deutlich mehr an deinem Setup.

Ich hab kurz die zu erwartende Kurve mit NanoBanana generieren lassen:
Vergleich_Denon_vs_Phono_pre_Amp_NanoBanana.png


Der Dynavox TC 5B ist sehr solide und hat den Vorteil vom Batterie Betrieb.
Er müsste etwas lauter sein als die Denon Implementierung. Bei einem direkten Vergleich musst du die Lautstärke dann anpassen
 
Viper_780 schrieb:
Das muss aber umgekehrt sein - sonst hats da deutlich mehr an deinem Setup.
Nee, das war schon so. Mit dem Dynavox klang das alles ein wenig heller und irgendwie nicht mehr so ausgewogen. Das Setup war ja ansonsten komplett identisch. Nur das der Dreher anstatt am Phono Eingang des Denon eben am Dynavox angeschlossen war und dann von dort in den analogen Eingang ging, wo eigentlich der BluRay Player für gebrannte RW CDs hängt, weil der normale CD Player die nicht mag.
Am Denon hängen die Nubert nuboxx B-40.

Hatte den Dynavox dann auch nochmal an meinen eigentlichen Receiver (Telefunken TRX 3000) angeschlossen.
Gegen die dort vorhandenen beiden Phono Eingänge mit dem Telefunken TS 860 und dem VM95SH sieht der Dynavox keinen Stich. In allen Belangen deutlich hörbar unterlegen. Nach oben hin wie zugeschnürt und auch im Tieftonbereich nicht so präsent wie über die Phonoeingänge des TRX 3000. Als wenn man ein dickes Tuch übers Mikrofon gelegt hat.

Was für eine Kapazität die Phonoeingange des TRX haben, weiß ich nicht. Das Gerät ist 46 Jahre alt (Bj.1979) und war das damalige Topmodell von Telefunken. Der TS 860 befindet sich bis auf das VM95SH ebenfalls im Originalzustand mit dem damaligen DIN Kabel (kein Adapter, da der TRX ebenfalls DIN Eingänge besitzt).
 
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