Der "Was bringt OC" - Thread

Oc bringt spätestens seit den Zeiten der sehr soliden DualCores eine enorme Mehrleistung in Anbetracht der dafür notwendigen Mehrkosten für die Kühlung.

Auch "damals" gabs mit dem 2500+ @ 3200+ schon einen guten Kandidaten. Barton war glaube ich sein Name. Ich schätze mal der würde auch heute noch nach 4 (?) Jahren in Zusammenarbeit mit einer x1950pro als P/L Karte so manches Spielchen gut darstellen.

Heute sinds die C2D bzw. Allendales, die sich von 1800 oder 2100 Mhz auf bis zu 3000 Mhz takten lassen. Das ist sind um die 50% mehr Mhz und darüber hinaus. Je nachdem, wie weit man gehen möchte.
Meinen E6400 mit 2133 Mhz habe ich vor nem Jahre ca. gekauft. Noch immer ist er schnell genug, aber wenn ich möchte lasse ich ihn einfach 50% schneller laufen und kann auch noch ein weiteres Jahr gut in der Spitze mitspielen. Mit Oc kann man sich den Spaß erlauben, (für geringes Geld) mehr Leistung zu haben, als überhaupt ab Werk verfügbar ist.

Ein Spiel das ohne OC nicht läuft, läuft mit Oc auch nicht? Wieso sollte zwischen 2000 und 3000mhz kein Unterschied sein? Das ist der Unterschied im Produktzyklus von Intel von einem kompletten Jahr. Ein Jahr, das man nicht aufrüsten braucht.

Die Nachfolger der Geforce 8 werden bestimmt erheblich besser mit 3000 als mit "nur" 2000 Mhz laufen. Allerdings geht es natürlich um Leistung pro Takt, das ist mir schon klar :)

Ein Kühler kostet zwischen 20-45€ Aufpreis, aber schon der Ram geht ohne Aufpreis per Teiler auf ein sehr hohes Niveau. Auch Boards mit OC Eigenschaften gibt es zu vernünftigem Preis.

Wenn man weiß was man kauft, bekommt man mit Selbstbau einen PC, den man selbst zum Leben erweckt und mit ihm unter den Preisen von Blödmarkt und Co und gleichzeitig immens mehr Leistung erreicht. Zumindest in Spielen.

Was die Haltbarkeit angeht: Gerüchte sind das, von Leuten, die sich nicht an die Materie rantrauen und es von vorab verunglimpfen. Ich gehörte lange selbst dazu, aber man kann sich in 2-3 Tagen anlesen, was man braucht und wie es geht. Genug Leute hier im Forum übertakten und setzen gleichzeitig weniger Spannung auf die Cpu & betreiben sie mit einem besseren Kühler. Da frage ich mich doch eher, wessen Cpu da schonender lebt :)


Noch ein Beispiel:
Angenommen ich besitze eine "alte" Sockel 939 Plattform mit allem Zubehör. Jetzt möchte ich noch mal günstig aufrüsten. Ich habe einen Athlon 3000+ mit 2000 Mhz, den ich mich nie traute zu übertakten. Nun kann ich einen x2 4200 nachrüsten für rund 60€ und diesen von 2x 2200 Mhz auf z.B. 2600 Mhz bringen, wenn denn alles glatt läuft. Schon habe ich wieder eine super Plattform. Mobo, Ram, Netzeil, Festplatten etc. darf ich alles behalten, eventuell wird ein Kühler fällig. Warum sollte man so etwas ablehnen. Wenn man weiß, was man tut, geht grundsätzlich nichts kaputt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eusterw schrieb:
Wenn ein Spiel vorher mit 30fps ruckelte, dann ist es nach dem OC mit 45fps DEUTLICH angenehmer zu spielen.
Dir ist aber schon klar, dass du von +50% mehr fps sprichst ... ? :rolleyes:

Ich habe deutlich geschrieben, dass man durch extremes tackeln durchaus mehr Leistung rausholen kann. Aber nur weil ich den Referenztakt von meinem AMD64 von 200 auf 230 Mhz anhebe, habe ich noch laaaaange nicht +50% mehr Performance!!

Und kA was ein Vergleich von 1.000 mit 3.000 Mhz soll :confused_alt:. BTW kommt es bei der Performance auf ein wenig mehr an als auf den CPU Takt.
 
ich hab meine cpu nur rein nach stepping ausgesucht und das hab ich gemacht weil ich geld sparen wollte. ich wusste vorher das dieses stepping auf anhieb 2,8GHz schafft aufgrund von versch. Bekannten die genau dasselbe Stepping schon getestet habm- ohne Volterhöhung war nur ein leiwander Zusatz. OC hat bei mir sehr viel gebracht ohne OC könnte ich nicht die komplette Leistung aus meinem SLI Gespann rausholen, viele Spiele würden nicht so gut laufen und nebenbei hab ich sehr viel Geld gespart. WEnn man sich wirklich Gedanken übers OC macht und auch gezielt OC betreibt kann man viel Geld sparn-> OC BRINGTS
 
Mehr Leistung.
1% höherer CPU Takt bringt mir 1% mehr Leistung.
Auf diese Weise habe ich seit 13,5 Monaten eine Leistung, die ein Default E6850 nicht hat.


Weil es geht. ;)
Weil mir der Standardtakt zu langsam wäre....
Weil ich dadurch mehr Leistung habe.


lordZ schrieb:
BTW kommt es bei der Performance auf ein wenig mehr an als auf den CPU Takt.

Oft nicht. :)



Eine andere Frage sollte sein:
Warum OC-Versionen von Grafikkarten? Warum nicht selbst übertakten?
Oder warum gerade dieses Stück Hardware und nicht das billigere mit 5% weniger Leistung?
 
Ich profitiere am meisten durch OC, beim Videos konvertieren.

Ich denke, jeder der schon öfters mal Videos umgewandelt hat, wird für jedes MHz dankbar sein.
Ich gebe aber zu, für den Rest meiner Anwendungen/Spiele ist OC eher irrelevant.
 
Ich finde man muss 2 Arten von OC unterscheiden:

#1: Diejenigen, die ein paar MHz aus einem ULTRA-SLI und nem wassergekühltem QX6800 rausquetschen um in nem Forum zu posten wie toll sie sind

und

#2: Diejenigen, für die OC eine ganz gute Möglichkeit die P/L ihrer Hardware zu steigern.
(BSP: Ich kaufe mir lieber einen Q6600 und takte den hoch als dass ich mir nen Q6800 hol .... einfach viel zu teuer für die paar MHz)

Wenn dann jemand Probleme hat weil er seinen günstiger-gewählten CPU OCen will und der ebenfalls günstigere Ram nicht will dann sollte man ihm auch helfen ohne ihn fertigzumachen warum er den OCed wenn er sich nicht auskennt.

Wenn einer postet dass er trotz HardcoreOC seinen SLI-Ultra-QX Systems nur 17.000 Punkte bekommt kann man sich seinen Teil denken und den Flame-Post einfach lassen !

Wie seht ihr das ?
 
Unyu schrieb:
1% höherer CPU Takt bringt mir 1% mehr Leistung.
Völliger Schwachsinn! Bei der CPU Score des 3D-Mark vielleicht. Ist gibt sicher Fälle, wo es stimmt, aber bei Weitem nicht immer :rolleyes:

Unyu schrieb:
Wie schon gesagt ... :rolleyes:

Warum OC-Versionen von Grafikkarten? Warum nicht selbst übertakten?
z.B. Weil ab und an bei OC Versionen z.B. höherwertige Chips bzw. Bauteile verwendet werden? :freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
Und weil sich viele nicht so auskennen wenn´s um OC geht, wobei der Aufpreis meißt nicht gerechtfertigt ist.

Dann ist ein vorinstallierter Wasserkühler oder Sowas sinnvoller zwecks Garantie.

ABER: beim Rendern oder Sowas wird man doch bei 1% höherem Takt auch näherungsweise 1% mehr Leistung (~ z.B. Zeitvorteil) haben
 
Calvin-De-Luxe schrieb:
beim Rendern oder Sowas wird man doch bei 1% höherem Takt auch näherungsweise 1% mehr Leistung (~ z.B. Zeitvorteil) haben
ein durchaus akzeptables Beispiel. Aber gerade im Gamebereich trifft dies in den seltensten Fällen zu.
 
Da geb ich dir recht - da spielen viel zu viel andere Komponenten mit rein .....

Die interessanteste Frage ist meiner Meinung nach : Inwiefern kann man die Software weiter optimieren - das heißt wann hat man wirklich das Maximum aus der Hardware geholt ??

Mich machen solche riesigen Unterschiede (z.B. zwischen HL2 und von mir aus das neuen MOH Airbone) stutzig - die basieren natürlich auf verschiedenen Engines aber nehmen sich grafisch nicht viel (ich würde eher sagen HL2 sieht besser aus)

Trotzdem läuft HL2 viel besser - v.A. mit Systemem auf denen Airbone jetzt gerade mal "normal" läuft - das heißt doch dass es die Hardware viel besser nutzen kann oder nicht ?!?
 
Ich denke nicht, dass einige Games Hardware besser ausnutzen als andere!
Da kommen ja auch noch andere Faktoren hinzu. z.B. die Spielephysik, Soundberechnungen oder schlicht die Geometrie. Alleine schon in welcher Form und Dichte ein schlichter Rauch oder Nebel berechnet wird kann sich enorm auf die Performance des ganzen Spiels auswirken.

Was außerdem noch mitspielen kann ist die Erfahrung der Programierer eines Spiels.
Erfahrene Spieleschmieden liefern meistens auch gute Qualität.
Wenn man sich den Quellcode eines Spiels anschaut würde man selber (vorausgesetzt man ist des Programierens mächtig) das eine oder andere anders machen. Ich würde aber nie behaupten das einige Spiele schlampiger Programiert sind als andere.

Die Spiele- und Hardwareindustrie hat in den letzten 5-10 Jahren einen wahnsinnigen Fortschritt gemacht, was aber auch zu einem "Wettrüsten" geführt hat.
In meiner Generation war noch wichtig ob du ein gutes Fahrrad hast, in der jetztigen Generation wirst du nur akzeptiert wenn du einen Rechnenknecht für 2000€ daheim stehen hast. Mein Bruder wurde kürzlich angemacht, weil er nur eine 120 GB Festplatte und einen P4 daheim stehen hat. Was mich dann wieder zum übertakten bringt, denn durch Übertaktung kann man die Kluft zwischen Low-Budget und High-End ein wenig schließen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stickwort Stalker ..... zum Thema schlampig .... naja, wenn man sich Pysik und Alles anschaut ist halt HL2 schon der Hammer und das lief auch schon vor einiger Zeit ganz ordentlich ...

Naja, wir zocker müssen nehmen was kommt gel ... spätestens bis eine Grafikschnittstelle mal wieder auf ein neuen OS limitiert wird ;)
 
Zwirbelkatz hat ein Beispiel genannt wo ich genau reinpasse.
Vorher:
Asus A8N Premium
AMD64 3500+
1GB Kingston Value
8800GTS

Ich brauchte was für UT3 und da ich nicht komplett alles neu kaufen wollte, da ich noch nich das nötige Kleingeld dafür habe, habe ich mich kurzerhand für dieses Setup entschieden.

Asus A8N Premium
AMD64 Opteron170 @ 2.6ghz (+30%)
2GB Kingston HyperX
8800GTS

Das hat mich genau 210€ + Versandt gekostet und ich hab wieder ein Rechner der mit Intel C2D Systemen locker mithalten kann ;)
 
Die Spiele- und Hardwareindustrie hat in den letzten 5-10 Jahren einen wahnsinnigen Fortschritt gemacht, was aber auch zu einem "Wettrüsten" geführt hat.
In meiner Generation war noch wichtig ob du ein gutes Fahrrad hast, in der jetztigen Generation wirst du nur akzeptiert wenn du einen Rechnenknecht für 2000€ daheim stehen hast. Mein Bruder wurde kürzlich angemacht, weil er nur eine 120 GB Festplatte und einen P4 daheim stehen hat. Was mich dann wieder zum übertakten bringt, denn durch Übertaktung kann man die Kluft zwischen Low-Budget und High-End ein wenig schließen.

Kann man nicht anderes Sagen :( Ich merks auch immer in meiner Klasse wenn die ganzen anderen prahlen was für tolle Rechner sie haben und wie schlecht die anderen sind und dass sie schon über den nächsten nachdenken, während sie gerade mal einen neuen bekommen haben.
Schön alles von Mama und Papa in den Arsch geschoben bekommen, dass regt mich einfach nur auf. :mad:
Ich mein sicher ich bekomme auch dass ein oder andere dazu, aber den Großteil zahl ich selbst oder bringe die entsprechenden Leistungen dazu.

Deswegen hab ich einfach mal Spaßeshalber mit dem OC bei einem AMD Sempron 3000+ angefangen,(Einfach um mir zu beweisen dass ich dass auch hinbekommen) allerdings mochte dass, das Board nicht so wirklich.:skull_alt:
 
mal ne dumme frage....

wie oft hatten wir hier schon einen thread wie diesen ?:(
wie oft wurde dieses thema schon debattiert ?:(

liegt es knapp unter 1000 mal oder schon darüber ?:evillol:

in dem sinne..
schönen tag noch
 
Ich OC'e oder habe geOC'ed (wasn Wort), weil halt der PC eines meiner Hobbys ist, und in seine Hobbys investiert man halt gerne und pflegt es auch.

Bringen tut es dasselbe wie 6 Tennisschläger zu Hause zu haben. Spaß!
 
Dann benutze doch einfach das gute alte Wort " übertakten" welches die älteren Mitbürger dieses Forums schon seit den 386er Zeiten benutzen, wo das übertakten noch ein echtes Abenteuer und voller Risiken war.
 
Man muss wohl differenzieren zwischen Übertakten für den Hausgebrauch und Overclocking als "Sport".

Bei erstem stellt sich mir die Frage: Warum sol ich nicht aus meinen Komponenten das Maximale rausholen, was ich bei vertretbaren Umgebungswerten erreichen kann? Wenn man seine CPU ohne großartige VCore-erhöhung taktet, hat man nunmal ein schnelleres System für's selbe Geld.

Bei zweiterem sehe ich das eben als Wettbewerb. Sicherlich macht es für den täglichen Gebrauch wenig Sinn, mit LN2, KoKü, Kaskade und ähnlichem rumzuhantieren, da geht es eben um jedes Millisekundchen bei SuperPi oder jeden einzelnen Punkt beim Aquamark-Score.

Ich komme zu dem Schluß, dass jede Form ihre Daseinsberechtigung hat; ob man es selbst mag, ist wohl dem persönlichen Geschmack überlassen.

@daniel16420: Wer schreit, hat nicht immer recht...
 
Ich übertakte auch schon ewig. Zwar nur im kleinen Rahmen, ohne Voltmods o.ä., aber ich tue dies auch schon ewig. Das hat schon damals mit dem Pentium 90 angefangen, ging relativ verhalten bei cen Cyrix CPU´s weiter und der damalige Höhepunkt war wohl der berühmt berüchtige Celeron 300A der auf 450 MHz lief, mit Tesa-abkleb-mod :). Die AMD K2 hatten kaum potential, aber die bei den Athlon Xp´s war dann oft schon wieder was drin, und wenn nur der FSB auf 200MHz gebracht wurde und CPU und RAM damit synchron liefen. Damals, bis zum Athlon XP, ging es eigentlich hauptsächlich um Erfahrung und um Geld, heute, wo ausreichend Kohle zur Verfügung steht, besitze ich selber einen E6600. Der läuft momentan ohne Übertaktung, aber wenns eng wird, schraub ich ihn auf 3000MHz hoch, was ohne Probleme via BIOS geht. Wenn ich Rechner für Bekannte zusammenbaue die aufs Geld achten, dann gibts momentan nen kleinen E4xxx der dann auf 2,4GHz läuft. Da werden 100 € gespart und die 4 MB Cache oder die Virtualisierungstechnik brauchen eh die wenigsten!
 
Ein Grund warum einige wohl zu den teueren Komponenten greifen, anstatt günstige auf ein ähnliches Niveau zu übertakten, ist sicherlich auch die Gewährleistung. Klar kann ich aus einer günstigen CPU für um die 200€ die Leistung eine 1000€ CPU rausholen. Nur geht mir diese dann kaputt, könnte es unter Umständen schwer werden diese zu tauschen und dann sind die 200€ halt weg. Außerdem haben die CPUs für 1000€ auch noch Reserven die man mit einer dermaßen stark übertakteten 200€ CPU nicht mehr hat. Dürfte sich ähnlich verhalten wie der Vergleich zwischen einem Motor mit viel Hubraum und einem kleinere, aufgeladenen Motor. Wenn man den großen Motor nun mit Kompressor und/oder Turbo versieht, hat der kleine nichts mehr zu lachen.

Ich selbst habe auch mal hin und wieder etwas mit den Taktraten von sowohl CPU als auch von der Grafikkarten experimentiert und bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass die Mehrleistung sehr gering ist, wenn man sich nicht gerade in einem Extrem von ~30%-50% mehr Takt bewegt. Klar waren ein paar Punkte mehr im 3DMark zu sehen, aber wie schon vorher gesagt, ruckelten die Spiele, die vorher geruckelt haben, immer noch.

Kurz noch zum Thema Spieleengines und schlampiger Programmierung: Also entgegen FileMakerDE würde ich mir schon zu trauen eine Engine als schlampig programmiert zu bezeichnen. Allerdings nur im Vergleich. Wenn man sich aber mal die Engines von Spielen wie Half-Life (Quake 1 Engine), Quake 3 Arena (Q3 Engine) oder gar von GuildWars anschaut, wird man schnell feststellen, dass andere Engines wesentlich schlechtere Performance für ein kleines bisschen bessere Effekte zeigen/zeigten. Mein absolutes Negativbeispielt ist hier der Nachfolger von Deus Ex. Er hatte nicht sonderlich viel Erfolg, aber die Demo hat mich schon abgeschreckt, dieses Spiel zu spielen. Auch die Engine von Halo (1) war ziemlich mies, sah schlecht aus und war dafür noch grauenhaft langsam.
 
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