Der Whisky-Thread

pekomane schrieb:
Caol Ila Signatory Non-Chillfiltered Edition 9 yo 2012
Unter anderem steht der ja auch hier rum und ich muss sagen, der ist soooooooooo viel besser als der "normale" 12er Caol Ila :)
 
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Der ist bei mir bisher noch zu, aber wohl nicht mehr lange. Habe den seit 4 Jahren oder so und langsam wird's Zeit. ;-)
 
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Neulich habe ich mal bei Kaufland in der Abteilung geschaut. Die verkaufen auch paar gängige Sorten im Sektor 30-50€.

Unter Anderem:
Bowmore, 12 J.
Glenfiddich, 12 J. & 15 J.

Ansonsten recht viele Sorten von Jack Daniels und Jim Beam. Die haben ja irgendwie so Sorten, wo Geschmack von Birne, Vanille oder so drin ist.
Ergänzung ()

Banger schrieb:
Korrektur: Amaretto Rialto ist das, was im Schrank steht.

Den habe ich neulich im Aldi gesehen für ca, 5,9€ oder so. Bei Kaufland war der nicht mehr.
 
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Banger schrieb:
...Jack Daniels und Jim Beam. Die haben ja irgendwie so Sorten, wo Geschmack von Birne, Vanille oder so drin ist.
Das ist dann kein Whiskey mehr. Das ist Likör o.ä..
Ich selbst hab darum bisher einen großen Bogen gemacht.
 
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Ich habe noch vergessen, Tipps von zufälligen Gesprächspartnern in Edinburgher Pubs weiterzugeben.

1. Einer von drei Schweden im "The Black Cat" in der Rose Street empfahl passend zu dem Glenglassaugh 12 yo, den meine Frau genoss, den Glenglassaugh Sandend. Das sei sein Favorit aus der Glenglassaugh Range.

2. Ebenfalls im Black Cat empfahl ein in der Nachbarschaft wohnender netter älterer Typ unserem Kumpel mit einem Highland Park Cask Strength beim Verlassen des Pubs, auch die anderen Highland Park Cask Strength Abfüllungen zu probieren. Er hatte mitbekommen, was unser Kumpel tank, und als er ging, klopfte er unserem Kumpel auf die Schulter, beugte sich näher heran und sagte sinngemäß: "If you like this Cask Strength, you also have to try the other three". Offenbar gibt es insgesamt vier.

3. Und noch ein Tipp aus dem Black Cat stammte von der Barkeeperin, als es um rauchige Whiskys ging. Sie empfahl den Port Charlotte PMC:01 aus dem Hause Bruichladdich. Der sei ordentlich "peated" und kombiniere das sehr schön mit leichteren und fruchtigen Aromen. Wenn man rauchige Whiskys von Islay mag, dann lohne sich ein Versuch definitiv.

4. Ein Schotte mit dem schottischsten Vornamen, den ein Schotte haben kann, nämlich Scot, empfahl während des mehrstündigen Gesprächs im "Whiski Bar & Restaurant" auf der Royal Mile zwischen zwei schönen Innis & Gun IPAs den Glenallachie Oloroso. Die Speyside sei seine Heimat und deren Whiskys möge er am liebsten. Welche Oloroso-Abfüllung er meinte, hat er nicht gesagt, habe auch erst später entdeckt, dass es da mehrere gibt. Der Barkeeper bekam den Tipp mit und nickte zustimmend, während er fleißig die Zapfanlage bediente.

Abgesehen davon gab es noch viele anderen Begegnungen und Gespräche mit anderen Reisenden, Schotten und Edinburghern, mit vielen Meinungen darüber, welches IPA oder Lager wir dringend trinken sollen. Gerne auch widersprüchliche, je nach Pub. Geschmäcker sind halt verschieden. 🙃

Randnotiz: Die Pubs mit ihrer Kultur und den Leuten fehlen mir ja schon. ;-)
 
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Kennt hier jemand den Balcones Texas Single Malt?

Suche verzweifelt ein Geschenk für meine Schwester. Klassischer Fall von: Kann sich alles kaufen, was sie will. Man muss also Dinge finden, von denen sie noch nicht weiß, dass sie sie will. :D
Jedenfalls war sie extrem vom zehnjährigen Signatory Vintage Edradour angetan. Ihr Lieblingswhiskey ist der Hibiki Harmony. Rauch schreckt sie eher ab. Jedenfalls habe ich so bisschen rumgeklickt und fand den Balcones irgendwie ansprechend. Kann aber natürlich täuschen. Deswegen dachte ich mir, ich frag mal hier nach.
 
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Verkostungsberichte hab ich schon den ein oder anderen gelesen. Nachdem ich hier aber schon gute Empfehlungen bekommen habe, die mir dann auch wirklich gelegen haben, wollte ich eben mal hören, wie der hier ankam.

Aber klingt schon mal vielversprechend!
 
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@wrglsgrft ja hatte ich auch schon. Aber war nicht mein Geschmack. Da muss man schon sehr auf Röstaromen stehen. Mag ich zwar, aber das war mir zu viel des Guten (wahrscheinlich Virgin Oak). Hatte mich zu sehr an Bourbon erinnert aufgrund des starken Holzeinschlags (mochte bisher keinen Bourbon)
Jetzt haste schon einmal zwei Meinungen ;)

Mein Tipp wären mittlerweile indische Whiskys wie Indri Trini oder Indri Dru (oder besser: die 7 Jahre alten Single Casks aus dem Weinfass oder Bourbon Cask).
Wenn sie den Edradour mochte, wird sie bspw. auch den Paul John Oloroso Cask mögen. Sehr intensive Sherrynoten, recht komplex.

Ansonsten verschenke ich persönlich immer gerne Blends von Compass Box (Spaniard oder Spice Tree). Die kamen immer sehr gut an.

Oder vlt auch mal ein Couvreur Overaged Unpeated Malt in Fassstärke. "Oldschool" Sherry-Noten, Liebstöckel, und sehr intensiv. Hier muss man aber auf das "Unpeated" achten. Der Normale ist leicht getorft.
 
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Ich glaube Sherry ist gar nicht mal so das Ausschlaggebende. Ist ja beim Hibiki überhaupt kein Thema. Ich glaube ihr Ding ist einfach eher da fruchtig süße.

Aber mit Röstaromen ist der Balcones wahrscheinlich dann eher nur bedingt dass richtige...
 
@wrglsgrft im Hibiki sind auch Sherryfässer mit hineingemischt worden. Dort kommt die Süße aber vor allem vom Grain Whisky und den Ex Bourbon Fässern.

Evtl. wäre auch ein alter Grain Whisky mal was.

Meistens ist es ebenso, je mehr Sherryeinfluss desto fruchtig süßer (kommt natürlich auch auf die Art des Sherrys an. Fino wäre bspw. eher trocken, nussig, mandelig. Der Standard ist Oloroso mit Nuss, Trockenfrüchten und Honig...eben wie beim Edradour von Signatory).

Bourbon-Fässer geben eher Vanille, Zitrusnoten oder tropische Früchte ab.

Da die indischen Whiskys tropisch gereift sind und eine starke additive Reifung erhalten haben, sind sie eher fassgeprägt.

Der Paul John ist zum Beispiel sehr süß und fruchtig (dunklere Fruchtrichtung).
Der Indri Dru hat eher tropische Früchte mit spürbarem Holzeinschlag. (Mitte wäre eher der Indri Trini)

Wenn der Whisky voll nach Litschi schmecken soll, kann man auch den Rampur Double Cask empfehlen.

Kann indische Whiskys nur empfehlen. Sie sind auch nicht so teuer und einseitig wie die Whiskys von Kavalan, dennoch intensiv und eine Erfahrung wert.

In die Richtung vom Hibiki Harmony kommt eher der neue Compass Box Nectarosity. (War gut, könnte aber mehr Wumms vertragen).
Eher die Äpfel/Birnenrichtung wäre der Compass Box Orchard House eine Empfehlung (vlt. nur etwas bissig im ersten Moment).

Evtl. wären auch irische Whiskeys etwas. Tullamore Dew 14 oder 18 wären für mich P/L Sieger (sind Single Malts der Brennerei Bushmills und nicht mit dem Discounter Tullamore Dew vergleichbar).
Der 14er hat mehr tropische/helle Früchte. Der 18er ist eher Richtung Dunkelfrucht mit mehr Eiche.

Statt eine einzelne Flasche zu verschenken, könntest du auch versuchen verschiedene Samples zum Verkosten aufzutreiben. Entweder bei Mitgliedern von Whiskyforen (fassstark.de, whisky.de) oder auch bei simple-Sample.de .
 
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Spassmuskel schrieb:
Statt eine einzelne Flasche zu verschenken, könntest du auch versuchen verschiedene Samples zum Verkosten aufzutreiben.
Genau so habe ich es jetzt auch gemacht. Hatte schon seit Ewigkeiten einen Flyer von Simple Sample rumliegen und wollte mir das irgendwann malmgenauer anschauen. Ist hiermit erledigt!

Zugegebenermaßen habe ich immer gleich zwei Samples bestellt. Um Versandkosten zu sparen... Oder so... :mussweg:
 
Ein Weihnachtsgeschenk meiner Freundin :D

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Mir ist heute in einem kleinen feinen Lädchen im schönen Landsberg am Lech was kleines feines über den Weg gelaufen:

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Ein Fläschchen aus der Heiligenbergfeld Distillery. Eine vierjährige Einzelfassabfüllung in Fassstärke aus einem Amontillado-Fass. Habe im Laden probiert. War natürlich nicht das richtige Setting um das voll auszukosten, aber der erste Eindruck war zumindest so überzeugend, dass die Flasche trotz des stolzen Preises von fast 90 € mit musste. War einfach sehr lecker! Ich war auch überrascht (war mein erstes Mal Fasstärke) wie angenehm 60 % Alkohol sein können. Insgesamt hatte ich einen sehr runden Eindruck.
Aktuell ist die Flasche noch eiskalt, weil ich sie eine Weile durch die Landsberger Altstadt getragen habe, was ich, nebenbei bemerkt, absolut weiterempfehlen kann. Den Rundgang durch die Stadt, Flasche rumtragen ist optional. Super nettes Altstädchen mit vielen alten, historischen Gebäuden und sehr vielen individuellen kleinen Lädchen. Kaum ein großer Name, dafür viele Kunsthandwerker, nette kleine Cafés und Restaurants, Boutiquen usw.. Bin eben erst nach Hause gekommen. Aber später wird auf jeden Fall nochmal ein Gläschen verkostet!
 
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Das erste Glas ist durch und ich bin nicht weniger begeistert. Eine wirklich runde, aber trotzdem komplexe Angelegenheit! Ich bin absolut nicht gut/geübt darin, Noten zuzuordnen und zu beschreiben. Weil dieser Whisky aber dann doch was nicht alltägliches ist, versuche ich mein Bestes:

In der Nase dominiert natürlich der Amontillado. Weiß nicht, ob das diese Sherry-Sorte, oder nur dieser Whisky ist, ich musste aber an Marzipan denken... Unter dem ganzen Sherry kristallisieren sich dann Rosinen und was orangiges raus. Und wieder dieses Marzipan... Insgesamt musste ich irgendwann an Stollen denken. Ich liebe Stollen!
Im Mund ist er dann erstmal süß, dann kommt die Fruchtigkeit des Sherrys und irgendwie was würziges. Zwischendrin war dann ein leichter Anflug von Bitterkeit wie bei einer Grapefruit da. Ganz entfernt bleibt auch die Erinnerung an Stollen.
Beim Abgang hinterlassen Sherry und Gewürze dann eine angenehme, schöne und lange Erinnerung.

Bin nach wie vor der Ansicht, dass das Zeug angenehm sanft und weich für anähernd 60 % Alkohol ist. @DJMadMax hat mich zwar ohnehin davon überzeugt, dass die Master Distiller wissen was sie tun und es kein Wasser braucht, aber auch unabhängig davon war hier nichts irgendwie extrem oder "verdünnungsbedürftig".

5/7 (kennt das hier jemand?), würde/werde wieder!
 
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Schönen Samstag zusammen. Hätte wer einen Tipp für einen non-US Rye für mich?
Nach durchklicken der bekannten Youtuber bin ich vorerst in der Auswahl bei LOT40 und eventuell Crown Royal Northern Harvest gelandet. Aus bekannten Gründen will ich zu Zeit nach Möglichkeit keine US Produkte kaufen. Standard in der Richtung in meiner Bar sind ansonsten Rittenhouse und Bulleit.
Danke.
 
In letzter Zeit sind mir mal wieder ein, zwei Fläschchen zugelaufen:

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Die Glenmorangies waren ein ganz blödes Versehen... War eigentlich auf der Suche nach dem alkoholfreien Glitzer-Spritz für meine Partnerin und bin da also so durch die Spirituosen-Regale geschlendert und da lagen die auf einmal im Wagen... Aber nachdem ich noch keinen Glennmorangie probiert hatte, werde ich es sicher überleben...

Den Temple Bar Whiskey hat mir ein Freund aus Dublin aus dem gleichnamigen Pub mitgebracht. Hat mich sehr an Apfelsaft erinnert. Fand ich, trotz Apfelsaft-Trauma, recht lecker!

Das Rotkehlchen war ebenfals ein Geschenk. Sehr nussig und ebenfalls lecker!

Den Lagavulin gab es gestern von Chef & Chefin zum 15-jährigen. Ist das 2025er Special Release.
Wenn mich in Zukuft jemand fragt, wie medizinischer Rauch riecht, dann halte ich ihm das Ding unter die Nase... Da braucht die Nase eine ganze Weile, um noch was anderes wahrzunehmen. Aber dranbleiben lohnt sich. Da kommen durchaus noch ein paar interessante Aromen zustande. DIe von Lagavulin bekannten maritimen Noten sind natürlich mit dabei. Aber auch getrocknete, dunkle Früchte (und für die geübte Nase auch sicher noch mehr). Im Mund ist mir jetzt grad, beim ersten Gläschen, der Alkohol viel zu heftig. Bin mal gespannt, wie das bei einem zweiten Gläschen wird...

Aber mal ein anderes Thema: Vor einigen Jahren (könnten bestimmt auch schon zehn oder mehr sein), haben die ein oder adnere Brennerei mit IPA-Fässern experimentiert. Soll teilweise ganz spannend gewesen sein. Hat hier der ein oder andere Erfahrungswerte mit solchen Whiskys?
 
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wrglsgrft schrieb:
... da lagen die auf einmal im Wagen...

Die feinsten Getränkespezialitäten wandern von selbst in den Wagen. ☝️

Ich bin wieder beim Rum gelandet, da ich mir sporadisch dann doch Mischgetränke mache, so ähnlich wie Ipanema und Mojito. Neben Rum dann Ingwersaft, Limittensirup, brauner Zucker rein und wenn es extravaganter sein soll, dann Limittenstücke und Pfefferminze noch rein.

Für den Bunnahabhain (12 J.) haben wir auch keinen Ersatz mehr geholt, nachdem er verbraucht wurde. Der wurde natürlich nur pur getrunken und zu besonderen Anlässen.
 
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Schön, das hier wieder was passiert. 👍


Banger schrieb:
Ich bin wieder beim Rum gelandet, da ich mir sporadisch dann doch Mischgetränke mache,
Häretiker. 😂
Kann man nix machen. Jeder mag was anderes.

Letzte Buddel, die ich geschenkt bekommen habe.
Wusste nicht, dass es auch Whisky aus Polen gibt. Dank geht an meinen Kollegen raus.
 

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-oSi- schrieb:
Wusste nicht, dass es auch Whisky aus Polen gibt.
Ich war tatsächlich bis heute morgen noch dort. Hab aber nur die übliche Supermarkt-Auswahl gesehen... Ich war zugegebenermaßen aber auch nur in einem Supermarkt und in selbst keinem Laden.

Hast du den schon probiert?
Ergänzung ()

-oSi- schrieb:
Jeder mag was anderes.
Ich kann Rum durchaus auch was abgewinnen. Nebenan war bis vor gut einem Jahr ein TexMex-Laden mit einer schicken Rum-Karte. Da hab ich gerne das sein oder andere Gläschen getrunken.
 
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