Desktop PC für Schachanwendungen (Analyse & Datenbank)

Tobber17

Cadet 3rd Year
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Hallo zusammen,

nachdem ich hier eine klasse Beratung für die Zusammenstellung des PC's meines Vaters bekommen habe, bin ich nun in eigener Mission unterwegs.

Ich bin Hobby-Schachspieler und möchte, nachdem ich mich bereits software-seitig etwas aufgerüstet habe, auch bzgl. Hardware auf Stand bringen.
Der Desktop PC soll primär für Schachanwendungen und I-Net eingesetzt werden.
Aktuell gibt es ein gigantisch gutes Schachprogramm "Houdini" (Multiprozessor-Version), welches zu Analyse-zwecken eingesetzt werden kann. Kombiniert mit dem entsprechenden Rechner ist es sogar den internationalen Spitzenspielern überlegen.
Folgende Empfehlung wird von Seiten des Software Hersteller gegeben:
PC Intel Core i7, 2.8 GHz, 4 GB RAM, Windows 7 oder 8, DirectX10 Grafikkarte (oder kompatibel) mit 512 MB RAM oder mehr, 100% DirectX10 kompatible Soundkarte
Neben diesem Programm möchte ich eine Schachdatenbank mit mehreren mio Partien verwalten. Anhand verschiedener Filter kann man sich z.B. verschiedene Eröffnungspfade bzw. Baumstrukturen generieren lassen. Dies sollte natürlich möglichst schnell erfolgen.
Zusammengefasst suche ich einen Rechner mit ziemlich viel "Dampf" (Prozessorleistung?), der auch Datenbanken gut händeln kann.
Monitor, Maus, Tastur ec. sind alles vorhanden. Gehäuse kann ganz schlicht sein - steht eh unter dem Schreibtisch.
Budget: je weniger desto besser :o - so um die 800€ hab ich aktuell eingeplant.

Schönen Dank schonmal!

Gruß
Tobias
 
Also beim Schachspielen soll es wohl eher leise sein ...

1 x Samsung SSD 840 Series 250GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ-7TD250BW)
1 x Intel Xeon E3-1245V2, 4x 3.40GHz, Sockel-1155, boxed (BX80637E31245V2)
Das ist ein i7. Die iGPU reicht - hierfür entsprechend RAM im Bios zuweisen.
1 x G.Skill RipJaws-X DIMM Kit 8GB PC3-12800U CL7-8-8-24 (DDR3-1600)
Niedrige Latenzen machen bei Datenbanken Sinn - und bei den Berechnungen könnte ich mir das auch vorstellen. Vergiss nicht, im Bios das XMP-Profil zu laden.
1 x Intel Media Series DH77EB, H77 (dual PC3-12800U DDR3) (BOXDH77EB)
1 x Plextor PX-891SA, SATA, retail
1 x Scythe Katana 4 (SCKTN-4000)
Lüfter im Bios weit runterregeln (Startwert 15%).
1 x Rasurbo Silent&Case SC-08
1 x LC-Power Pro-Line LC7300 V2.3 Silver Shield 300W ATX 2.3

Reicht der Festplattenplatz? Sonst vielleicht eine kleinere SSD und diese dann durch eine Western Digital Scorpio Black 750GB in einem Sharkoon HDD Vibe-Fixer Pro ergänzen. Für Datenbanken empfiehlt sich aber definitiv SSD - also ggf. auch einfach eine größere SSD. Es ist ja noch Budget übrig.

Wenn Du dann Simultanspielen üben möchtest - mit einem Zotac DisplayPort/2x HDMI Adapter kannst Du an dem Mainboard auch drei Monitore betreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen,

danke für eure Empfehlungen.
Tendiere zu Intel. Die 256GB der ssd sollten reichen.

Gruß
Tobias
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus diesem Grund würde ich eben nicht zum Intel tendieren:

IMG0039494.png
 
Zweifelhaft. Im Test finde ich keine Angabe zum Testsystem. Hier würde zum Beispiel ein Unterschied im RAM oder auch nur im CPU-Kühler bereits das Ergebnis verzerren. Ob die Ergebnisse auch auf alle Funktionen der Software zutreffen, ist auch unklar. Bei Datenbanken liegt - mir ist da keine Ausnahme bekannt - der Xeon vorne. Und es bleibt die erheblich schlechtere Energieeffizienz - 125W (zzgl. Grafik) gegenüber 77W (inkl. Grafik), wobei der tatsächliche Mehrverbrauch unter Vollast sogar noch deutlich höher liegt - und das muss dann auch als Wärme aus dem System abgeführt werden. Das wird tendenziell deutlich lauter - und ist auch in den Ausgaben alles zusammen schwerlich günstiger - sondern eher teurer.
 
@1Hz
Auf Seite 3:

Du fait de ces évolutions et pour des raisons de délai nous n'avons pu intégrer que des processeurs LGA 1155 et AM3+ dans un premier temps, d'autre viendront dans de futurs articles ! Les tests sont effectués sur les plates-formes suivantes :

- Intel DP67BG (LGA1155)
- ASUS M5A99X EVO (AM3+)
- 2x4 Go DDR3-1600 9-9-9
- GeForce GTX 680 + GeForce 306.97
- SSD Intel X25-M 160 Go + SSD Intel 320 120 Go
- Alimentation Corsair AX650 Gold


Les tests sont effectués sous Windows 7 SP1, les deux patchs destinés à exploiter au mieux les processeurs AMD FX sont bien sûr utilisés.
 
@kusa: Houdini ist stärker als Rybka und zudem kostenlos.

Bei der Verwaltung von Datenbanken ist natürlich eine SSD sehr wichtig. Ich gehe davon aus, dass du unter anderem das Programm Chessbase nutzt.
 
Ich habe nicht gesagt, dass der Test geschummelt ist. Aber oft genug gesehen, dass die Tests nicht aussagekräftig sind oder sogar dermaßen unpassend, dass Ergebnisse völlig verfälscht werden. Dieser Test hier ist ja definitiv kein Test der darauf abzielt, speziell für diese Anwendung aussagekräftige Ergebnisse zu liefern.

Warum soll denn der Xeon nicht "viele Jahre lang mehrere Stunden täglich unter Volllast laufen" können? Siehst Du - genau dies ist ein Beispiel, wie schnell falsche Eindrücke impliziert werden können.

Die Intelmaschine ist zumindest mal auf einem alten Chipsatzboard P67 aufgebaut ... zum AMD-System steht da immer noch nichts - selbst die Angaben zum Intelsystem sind völlig unvollständig (Kühler, BS-Versionen, Treiberversionen). Das ist für mich kein seriöser Test.
 
Natürlich kann der Xeon auch viele Stunden täglich unter Volllast laufen. Nur bis man den Aufpreis der Cpu wieder raus hat dauert es viele Stunden Volllast täglich bis man die Preisdifferenz wieder raus hat, geschweige denn bis der Intel insgesamt günstiger kommt. Ich habe das Gefühl du willst missverstehen was Leute hier schreiben. Das gleiche gilt für das Testsystem:
- ASUS M5A99X EVO (AM3+)
- 2x4 Go DDR3-1600 9-9-9
- Les tests sont effectués sous Windows 7 SP1, les deux patchs destinés à exploiter au mieux les processeurs AMD FX sont bien sûr utilisés.
Das reicht dir nicht aus?
Auch gibt es genug Tests die belegen, dass der 6er Chipsatz nicht langsamer als der 7er Chipsatz ist.
Und wenn du glaubst hardware.fr oder ihre Tests seien unseriös... dann kann ich nur den Kopf schütteln. Infomiere dich doch bitte eh du dir eine Meinung bildest und sie laut heraus posaunst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du brauchst für ein vergleichbares System zusätzlich eine Grafikkarte und einen stärkeren (und teureren) CPU-Kühler - auch beim Netzteil muss Du ggf. mit berücksichtigen (zumindest in Grenzfällen) und bei der Gehäusekühlung auch noch mal. Dann erst kommt der Unterschied in den Stromkosten (jahrelang mehrere Stunden Vollast täglich???? ;-)) - wobei Lüfter und Grafikkarte auch Strom verbrauchen (Grafikkarte deutlich ineffizienter als iGPU wegen höherem Herstellungsprozess)

Nein - das reicht mir an Angaben zum Testsystem nicht aus.

Dir schon - Dir reicht ja auch der Blick auf die CPU alleine - und Du berücksichtigst noch nicht mal bei den Anschaffungskosten andere zwingende Notwenigkeiten - und wirfst Dritten pauschal und unbegründet vor, sie seien nicht informiert ... Hmmmm - wenig sachliche Argumente - viel persönlicher Angriff - so viel dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei nem Preis von 0,24€ pro KWH müsste der Vishera Rechner mit dem Testsystem von CB. 20 Wochen non stop laufen um eine Preisdifferenz von 60€ auszugleichen. Das sind 3360 Stunden. Ist natürlich alles recht ungenau, aber den Xeon wegen den Stromkosten zu nehmen halte ich für dämlich.


Auch wenn ich sonst immer zu Intel greifen würde scheint mir in dem Aufgabengebiet ein AMD doch besser platziert. Die beim aktuellen schnellsten Super-Rechner haben sich auch dabei was gedacht als sie sich für AMD entschieden haben.
 
AW: Desktop PC für Schachanwendungen (Analyse & Datenbank)

Hallo nochmal,

ich wollte hier keinen heiligen Krieg entfachen :watt:

Vermutlich haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile.

Mir geht es allerdings primär um Geschwindigkeit und Lautstärke. Der Stromverbrauch ist eher sekundär. Werde den Rechner auch nur 2-3h pro Tag nutzen.

Macht eigentlich ein größerer Arbeitspeicher z.B. 16GB noch Sinn?

Gruß
Tobias
Ergänzung ()

@Techik-Freak: Jepp, habe mir vor paar Tagen die Chessbase 12 & Mega Database (mit 5,7 Mio Partien) gegönnt. Mit diesem Programm werde ich mir Partien filtern und anschauen.
Zu Analysezwecken das Programm Houdini. Ist momentan zumindest laut Eigenwerbung das stärkste Programm auf dem Markt. Angeblich würde es 99 von 100 Partien gegen die aktuelle Nr. der Weltrangliste gewinnen?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Tobber17 schrieb:
Angeblich würde es 99 von 100 Partien gegen die aktuelle Nr. der Weltrangliste gewinnen?!
Das wohl nicht, aber es hat schon in mehreren "Turnieren" gegen Rybka gewonnen.
 
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