Desktop Videoschnitt 4K

Zunächst mal ist dieser Thread schon länger erledigt, du solltest ihn nicht mehr aufwärmen, um eine "Meinung" los zu werden.

Zum anderen scheint mir das, was "GamersNexus" da so fabriziert hat, nicht gerade kompetent zu sein. Ich gucke später nochmal rein.

Bis dahin gilt der Hinweis von oben, dass die PCGH in einem solide gemachten Test mit der gleichen Software den Ryzen 2700X als beste CPU für Videoschnitt empfiehlt!

mysimon schrieb:
Da braucht man dann eh ein neues Mainboard.
Du kannst AM4 nächstes Jahr oder auch noch 2021 auf einen dann aktuellen 16-Kerner in 7nm-Fertigung aufrüsten.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich glaube, du willst mit einem vw polo taxi fahren... bitte krieg das nicht in die falsche kehle, aber so wird das nix, garnix. und 4K schneiden ist sowiso quasi die mutter der datenschaufelei...

ich würde dir, nachdem du geld damit verdienst, also professionell damit arbeitest, mal ein professionelles budget bzw eine professionelle budgetrechnung empfehlen. das was du vorsiehst, ist das budget eines (untere)mittelklasse spielecomputers.
professionell heisst auch, daß du das von der steuer ansetzt, oder ned, mit einer relativ definierten nutzungsdauer, mindestens solange, bis das teil abgeschrieben ist, oder ned?
ich rechne mal mit einer phantasiezahl, sagen wir 5K netto, gerechnet auf drei jahre, macht 36 monate, das sind keine 140€ im monat, und das ist dein arbeitsgerät, also dein werkzeug, ergo eine lächerlich geringe summe

frag mal einen automechaniker, wieviel der für werkzeug und seine arbeitsgeräte braucht. und seltsamerweise kauft der beim würth, nicht beim praktiker ....wird wohl einen grund haben.

laß die finger von heimuser hardware, kauf dir eine workstation mit einem xeon sp 8kerner, einem workstation chipsatz und ecc unbuffered ram, wähle den xeon so, daß der in drei jahren noch sinn macht,
nimm 64gb ram, weil du dann bei einem quad channel system 4x 16 bestücken kannst ecc, klar, 8er steine sind in einem jahr so uniterressant wie ein 4er jetzt.

nimm eine zuverlässige ssd mit guter tbw für das system , eine zweite als arbeitsvolume für die adobe software, und hänge zwei gespiegelte dauerlaufplatten platten als zwischenspeicher für laufende projekte dahinter.
gespiegelt, weil murphy nie schläft, und du ein wenig fauler sein kannst, bevor du projekte in ein backup sicherst, bzw wirst du manchmal eben vielleicht keine zeit für das backup finden wirst. und: habe immer mehrere backups.

und schlußendlich, stecke eine quadro statt einer geforce, weil die ordentliche treiber hat, im gegensatz zu einer spielekarte, bei der sich adobe schlicht zu recht nicht dafür interressiert, ob der aktuelle, auf irgenein aktuelles spiel optimierte, treiber zicken macht oder nicht. muß keine große sein, sowas wie eine P2000... ja, und klar kann die 10bit/grundfarbe, und 4x display port hat die auch. wähle halt nach der realen anforderung

und in summe solltest du über einen der hersteller in betracht ziehen, die auch imstande sind, vor-ort service in einem eng definierten zeitraum anzubieten, denn auch dein working zeitplan wird ein engdefinierter sein, und der abgabetermin bei deinem kunden ist ebenso engdefiniert, fix und mitunter durch eine pönale unterstützt.

es hat noch nie funktioniert, ohne taugliches werkzeug irgendwas zu tun....
 
Das dümmste, was ich seit langem gelesen habe. Hauptsache Geld ausgeben, egal ob es was bringt.

Ich geh nicht ins Detail, weil das den Ersteller des Threads vermutlich sowieso nicht interessiert. Falls aber Mal jemand über den Thread stolpert: Photoshop und Premiere brauchen weder einen Xeon, noch ECC RAM. Normale Hardware tut das gleiche für wesentlich weniger Geld. Eine Quadro ist nur nötig, wenn man in 10bit arbeiten möchte. Dann reicht aber auch eine kleine Quadro für die Darstellung und eine starke Desktop Karte für die Berechnungen. Wie viel RAM man braucht, sollte man auch rausfinden bevor man kauft. 64gb sind nett, aber auch mit 16gb ist es oft nicht langsamer.
 
du hast es nicht verstanden, definitiv nicht
 
Du aber auch nicht. Ich persönlich bin froh, nie auf die Angstmacher reingefallen zu sein. Ich kann mir schneller selbst helfen als jeder Techniker, zu einem Bruchteil des Preises.
 
du dir vielleicht, aber ich nehme mal an, daß sich ein profi mit seiner arbeit beschäftigen will, nicht mit seiner fraggle hardware. das ist der grund für die existenz dessen, was man eine workstation nennt. zuverlässigkeit, verlässlichkeit, niedrigste wahrscheinlichkeit eines ausfalls.
nach deiner logik würden rechenzentren mit heimuser hardware arbeiten. und allgemein profis aller coleur nur mit dem billigsten. wie erwähnt, man kann mit einem polo taxi fahren, können tut man auch mit den badeschlapfen auf den berg gehen, können tut man viel.
es ist eine sache der wahrscheinlichkeit. und wenn ein langlaufender renderjob abkackt, weil ein bit im speicher kippt, WO genau war jetzt die ersparnis?
mag sein, daß es bei dir wurscht ist, aber andere beziffern verlorene arbeitszeit aufgrund untauglicher betriebsmittel erstens in geldwert, zweitens zu recht als verlust.
was genau ist eine verlorene woche wegen eines kaputten projekts wert? wieviel kostet verlorene arbeitszeit?
 
Bei "fraggle Hardware" habe ich aufgehört, zu lesen.

Bei deiner Ultra-Profi-Hardware ist ja schon die Shift-Taste kaputt. Ich bin übrigens nicht dumm, habe auch wirtschaftlichen Hintergrund, aber jeder muss selbst wissen, wie sehr er sich von den Angstmachern beeindrucken lässt, und wie wichtig das alles nun wirklich ist. Letztendlich bin mit meinem Rechner schneller wieder online als der Techniker "Ich steh im Stau" sagen kann. Ich schicke mal meinen Versicherungsvertreter zu dir, der freut sich immer über solche Kundschaft.
 
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HaZweiOh schrieb:
Zum anderen scheint mir das, was "GamersNexus" da so fabriziert hat, nicht gerade kompetent zu sein. Ich gucke später nochmal rein./
Die Tests von GamersNexus sind deutlich ausführlicher und qualitativ mindestens gleichwerig im Vergleich zu dem was Computerbase veröffentlicht.

Wenn man den Inhalt meines Beitrages verstanden hätte, würde man dann auch mitbekommen haben, dass ich gar nicht den Ryzen als allgemeine schlechte Wahl darstelle, sondern hervorhebe, dass bei der vorraussichtlichen Nutzung von TE "Eigentlich nur Adobe" Intel die deutlich bessere Wahl ist, weil es Intel exklusive Features gibt, die die Arbeit deutlich beschleunigen, zum Beispiel die Kombination von IGP und GPU beim Export.
 
mysimon schrieb:
Wenn man den Inhalt meines Beitrages verstanden hätte, würde man dann auch mitbekommen haben

Tja, ich habe deinen Beitrag sogar gelesen und verstanden, aber es macht die Sache nicht besser. Das ist viel zu pauschal.

Andere Tests kommen auch zu anderen Ergebnissen, insbesondere beim zeitraubenden Encoding stehen mehrere Threadripper ganz vorne in der Tabelle, dann kommt so ziemlich gleichauf der Ryzen 7 2700X und Core-i7 7820X. Bei gleicher Leistung kostet der i7 allerdings stramme 465 €, der 2700X nur 310 €. Der i7-8700K kann bei der Leistung und beim Preis nicht mithalten. Heute würde man also P/L-mäßig einen Threadripper mit 12 Kernen / 24 Threads für 330 € nehmen. Und jetzt beginnt das Zeitalter von AV1 (Youtube steigt zum Jahresende um!), da dürfen es wenn möglich auch gerne 16 Kerne sein.

Die angebliche "Optimierung" ist viel zu pauschal beklatscht für ein Feature, was mangelhaft und mit großen Schwächen umgesetzt wurde.

Wenn du mit dem Argument "mindestens gleichwertig zu ComputerBase" diesem "GamersNexus" eine besondere Test-Kompetenz zusprechen willst, erzeugt das eher ein Lächeln, vorsichtig ausgedrückt. Zudem ist dieser Thread schon lange erledigt und man sollte ihn nicht über Wochen immer wieder aufwärmen.
 
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