Deutschland und seine Politiker/Beamte- Wie steht ihr dazu?

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Original erstellt von Fairy
Damit meine ich die Gesundheitsversorung.

Alles klar, alles andere hätte mich auch gewundert! :cool_alt:

Original erstellt von Fairy
Jetzt wird gekaempft um Jugendlichen das rauchen abzugewoehnen, is ja super, wer hat das rauchen auf dem Schulhof erst hoffaehig gemacht ? war das noetig sowas einzufuehren ?

Schlechtes Beispiel, finde ich. Ich jedenfalls habe nicht mit dem Rauchen angefangen, weil es eine Raucherecke auf dem Schulhof gab, und habe damit nicht aufgehört, weil sie dann mitten in meiner Oberstufenzeit abgeschafft wurde.

Insgesamt stimme ich Dir aber zu, Vorbeugung ist besser als Nachsorge, und sicherlich auch kostengünstiger.

Original erstellt von Zimtziege
Ein System ist immer nur so gut und leistungsfähig, wie die schwächsten seiner Teilnehmer es sind. Vielleicht ist es das was Tiguar mit der Vollkaskomentalität der Leistungsnehmer meint?

Nö, das meinte ich eigentlich nicht, obwohl da natürlich auch etwas dran ist. Was ich meinte, ist folgendes, mit zwei Aspekten:

1) Sehr viele Menschen haben gar nichts dagegen, daß nahezu jeder Aspekt des täglichen Lebens durch Gesetze, Verordnungen, Erlasse etc. reglementiert wird. Das bedingt natürlich den entsprechenden Regulierungs-Wasserkopf, sprich Bürokratie. Warum ist das so? Weil es letztlich einfacher ist, als sich selbst zwischen möglichen Handlungsalternativen entscheiden zu müssen.

Siehe oben: Für mich wäre es doch viel einfacher, die Schuld für den Beginn meiner Raucherkarriere bei meiner Schule zu suchen, als zuzugeben, daß ich für diesen Mist selbst verantwortlich bin.

2) Der zweite Aspekt geht in das geschilderte Anspruchsdenken, hat aber auch wieder was mit Aspekt 1 zu tun. Ein Beispiel: Ein damaliger Bekannter von mir ist mal beim Einparken völlig blödsinnig gegen einen Pömpel gebrettert, nur weil er einen auf "Joe Cool" gemacht hatte. Aber: "Macht ja nix, habe ja ´ne Vollkasko!" Was hier noch o.K. ist, da er seinen Schaden wegen der Rückstufung bei den Schadensfreiheitsbeträgen letztlich doch selber löhnt, wäre aber bei einer Zwangs- oder Solidarversicherung nicht mehr in Ordnung.

Die ganze Bande der Absahner, Abräumer und Nassauer, die sich den ganzen Leistungskatalog reinziehen, ohne auch nur den Hauch eines schlechten Gewissens zu haben ("Da zahle ich Beiträge für, also steht mir das auch zu!"), muß ja schließlich per Umlage von allen mitfinanziert werden.

Wenn ein System den Anteil der Eigenverantwortung somit auf ein Maß runterdrückt, das eigentlich nur die Wahl zwischen Einzahler oder Schmarotzer übrig bleibt, dann stimmt doch etwas nicht. Abgesehen davon, daß es ein bequemes System ist, und die Wahl eigentlich auch wieder egal ist, denn wer nicht schmarotzt, wird eh für bescheuert gehalten, und wer es tut, na ja, ist halt ein Nassauer, was soll´s.

Das ist das, was ich mit Vollkasko-Mentalität meinte. Man könnte es auch als soziale Hängematte bezeichnen. So lange wir alle davon nicht weg kommen, werden wir uns auch von den damit verbundenen Strukturen nicht trennen können.

Schönen Sonntag, Tiguar
 
Original erstellt von Tiguar
Schlechtes Beispiel, finde ich. Ich jedenfalls habe nicht mit dem Rauchen angefangen, weil es eine Raucherecke auf dem Schulhof gab, und habe damit nicht aufgehört, weil sie dann mitten in meiner Oberstufenzeit abgeschafft wurde.

Das ist das Problem, sich ueber ein Forum, wenn man sich nicht direkt sieht, verstaendlich zu machen ;) Natuerlich meinte ich nicht damit, das man auf dem Schulhof anfaengt, oder aufhoert, nur man muss es ja auch nicht unbedingt foerdern.Es wird drueber nachgedacht, Erwachsenen Menschen das Rauchen zu verbieten, aber auf dem Schulhof ist es gang und gebe, paradox wie ich finde.Es ist der Aspekt, mit dem ich nicht klar komme, was viele machen wird erlaubt, das ist nicht meine Welt.Ebenso mit der Freigabe von Haschisch und weichen Drogen, nur weil es viele nehmen, sollte es noch lange nicht legalisiert werden. Eher sollte man versuchen, den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen entgegenzuwirken, das mir ein viel wichtigeres Thema ist. Gut jetzt sind wir abgeschweift, aber ich denke das gehoert auch irgendwie dazu.

MfG Fairy
 
Re: Fachwissen gefragt!

Original erstellt von Zimtziege
Zur Gesundheit, einem meiner Lieblingsthemen, möchte ich unbedingt auf die Aussaugung des Systems durch Leistungsbezieher hinweisen.

Hmmm... da schuettele ich aber bedenklich den Kopf, hoert sich verdammt danach an, Arbeitslose/Sozialhilfeempfaenger sind zu faul zum arbeiten, da muss ich Dir intensiv wiedersprechen. Erstmal glaube ich kaum, das, das Sozialamt den Luxus einer Goldkrone usw, zahlt. Das uns die neuen Laender eine Unsumme gekostet hat und kostet ist klar, aber das muss uns die Wiedervereinigung wert sein, das es beim Uebergang zu Missbrauch kam, ist auch klar. Nicht vergessen sollte man auch, obwohl man das ja eigentlich nie sagen darf, wie sehr Asylbewerber die Sozialkassen belasten, allein, wenn man bedenkt, das Deutschland allein, mehr Asylbewerber aufgenommen hat, als das komplette Europa zusammen, damit will ich nichts gegen Asylbewerber gesagt haben, ich wollte nur versuchen die Defizite unserer Kassen zu erklaeren.Ich will da auch nicht weiter drauf eingehen.
Man sollte aber nich die Schuld bei den Arbeitslosen/Sozialhilfeempfaengern suchen, sondern beim Staat und seinen Politikern, wer so eine destruktive Arbeitsmarktpolitik betreibt, wie unsere Regierenden, darf sich nicht wundern. Tatsache ist doch, DAS es keine Arbeit oder Arbeit nur fuer besonders Qualifizierte gibt, der Rest bleibt aussen vor. Firmen gehen den leichten Weg der Fruehverrentung um aeltere Arbeitnehmer loszuwerden, auch eine Gruppe die den Staatshaushalt belastet, wer ist da Schuld ? die Fruehverrenteten ? nein, wohl kaum, sondern die Politik die sowas erlaubt und die Firmen die so etwas ausnutzen. Unter dem Aspekt der Globalisierung ist einfach alles erlaubt, Firmen setzen sich ins Ausland ab, bauen Stellen ab, und zahlen als Ausgleich dafuer noch nicht mal mehr Steuern in Deutschland, weil Sie die Investitionen im Ausland noch abschreiben koennen. Da sag mir nicht, das die Arbeitslosen/Sozialhilfeempfaenger die Schmarotzer sind. Aber auch das Problem waere zu loesen, ich wuerde es ganz einfach machen, Firmen die ins Ausland gehen und reimportieren, wuerden eine erhoehte Einfuhrsteuer und Umsatzsteuer zahlen muessen, als Firmen, die in Deutschland produzieren, das Problem liegt natuerlich wieder beim Genehmigungsverfahren der EU Waechter, klar. Ein Grossteil der Schuld, liegt auch bei der Raffgier der Aktionaere, es geht nur noch um Profit, da es kaum noch private Firmenbesitzer gibt, gibt es auch keine Indentifikation mit einem Betrieb mehr, es ist nur ein Kapital das abgeschoepft werden muss, deshalb sollte auch mal uber eine hoehere Besteuerung der Aktiengewinne nachgedacht werden. Der wichtigste Faktor, der Mittelstand wird immer noch finanziell benachteiligt, das ist das allergroesste Uebel, denn der Mittelstand ist meiner Meinung nach, der wichtigste Faktor um den Bestand eines Staates zu sichern, hier werden Arbeistplaetze geschaffen und das Kapital nicht ins Ausland geschafft,der Mittelstand investiert vor Ort, aber soweit koennen unser Politiker wahrscheinlich nicht denken. Auf jeden Fall sind nicht die 4 Millionen "faulen" Arbeitslosen an den leeren Kassen Schuld.

MfG Fairy
 
Oh, Halt! Mißverständnis!

Lieber Fairy,
es tut mir leid, daß ich bisweilen sehr verkürzt schreibe und mir ausführliche Einschübe und Erläuterungen spare. Dadurch bist Du auf ein Gleis geraten, auf dem ich gar nicht argumentieren möchte: die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger sehe ich zum allergrößten Teil ebenfalls NICHT als "Schmarotzer", sondern als Opfer einer Entwicklung, die Stärkere in der Gesellschaft vollziehen.
Mein Anliegen ist es, von dem Denken in "Schuld hat..." weg zu kommen.
Wenn ich mir sage: hier liegt eine Ursache für folgende Wirkungen - dann ist es für mich auch emotional einfacher, mit dem Thema umzugehen. Ich war weiter oben richtig aufgeregt beim Schreiben!
Also im Denken in Richtung Ursache und Wirkung kann ich mir klar machen, daß die Einteilung Täter:Opfer oder Beamte:Steuerzahler so nicht haltbar ist. Es treffen Wirkungen auf allen Ebenen aufeinander, und nur wenn alle ein bißchen bewußter und rücksichtsvoller werden, ist an eine Änderung der Abläufe zu denken. Sonst werden viele Sheriffs und Häuptlinge auf die armen Indianer aufpassen....und die Indianer weiterhin versuchen, ihre Aufpasser auszutricksen.
Der Gedanke der Reimportsteuer greift nicht mehr wegen der vielfältigen Verflechtungen und der EU-Handelsabkommen. Das DEnken in der Kategorie Deutschland geht ja auch in vielen politischen Bereichen nicht mehr. Interessant dabei ist für mich, daß einige fortschrittliche Gesetze in der BRD erst auf Drängen des europ. Gerichtshofes eingeführt wurden (Frauenrechte, Verbraucherschutz u.a.).
Zur Gesundheitspolitik noch eine Ergänzung:
Vor vielen Jahren gab es eine Initiative der "Gesundheitskasse". Der Grundgedanke besteht darin, Mitgliedern Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen, alternative Heilweisen zu fördern und zu finanzieren sowie ein Rabattsystem für krankheitsfreie Zeiten einzuführen- es sollte eine Belohnung geben für Menschen, die sich eigenverantwortlich um ihre Gesundheit kümmern. Selbstverständlich war es nicht Sinn der Gesundheitskasse, Kranke zu bestrafen, sondern die KOsten für z.B. Heilpraktiker, Chiropraktiker, Ayurveda-Ärzte zu bezahlen.
Dieser Verein hat niemals eine gestzliche Zulassung bekommen, weil keine starke Lobby dahinterstand, weder Pharmaindustrie noch Medizintechnik noch Ärzteschaft....
schönen Tag weiterhin!
Zimtziege
 
Re: Oh, Halt! Mißverständnis!

Original erstellt von Zimtziege
Also im Denken in Richtung Ursache und Wirkung kann ich mir klar machen, daß die Einteilung Täter:Opfer oder Beamte:Steuerzahler so nicht haltbar ist. Es treffen Wirkungen auf allen Ebenen aufeinander, und nur wenn alle ein bißchen bewußter und rücksichtsvoller werden, ist an eine Änderung der Abläufe zu denken.

Na klar, Missverstaendnisse kommen hier vor, ich will jetzt auch mal verkuerzt schreiben ;) Als erstes hast Du recht, wenn ich Dich richtig verstanden habe, das man bei sich selbst anfangen muss. Aber ist es nicht so, der Fisch faengt vom Kopf an, zu stinken. Ich stelle mir den Staat wie ein Familienverbund vor, die Politiker sind die Eltern und haben Vorbildfunktion denen wir nacheifern, den Rest muss ich jetzt nicht erklaeren, Du weisst was ich meine :)

Das mit dem Bonussystem im Gesundheitswesen ist glaube ich jetzt wieder im Gespraech, fand ich auch sehr gut. Ich bestehe aber darauf, das ein Kranker die bestmoegliche Pflege und Versorgung zu erhalten hat, wir bezahlen und finanzieren das mit unseren Beitraegen und Steuern und es kann nicht angehen, das wir uns obendrein noch selbst versorgen muessen. Auch bin ich dafuer, alternative Heilmethoden mit einzubeziehen. Da wir hoffentlich noch eine Solidargemeinschaft sind, hat, ob arm oder reich, jeder dieselbe Gesundheitsversorgung zu bekommen.Zusatzversorgungen sind anzuwenden, bei Extremsportlern,Skateboardfahren und allen Leuten, die sich FREIWILLIG in besondere Gefahren begeben, da sehe ich nicht ein, das die Solidargemeinschaft deren Risiko mittragen soll. Ausserdem der Wahnsinn der Schoenheitschirurgie und deren Nachbehandlung auf Kosten der Allgemeinheit, auch da sollte es Pflicht sein, sich selbst zu versichern, der Beispiele gibt es noch viele.Ich will damit sagen, das es noch viele Moeglichkeiten des Sparens gibt, ohne die normale Versorgung runterfahren zu muessen.

MfG Fairy
 
Apropos Beamtentum und Arbeitslosigkeit

Beamtentum und Arbeitslosigkeit ist ein interresantes Thema wie ich finde.

Denn eine übliche Behörde wie man sie kennt, bietet an einem Tag (manchmal auch an zweien) zum Beispiel keine Sprechstunden, und dass sie meistens von 7 bzw. 8 Uhr arbeiten und dann nur bis 13 Uhr, also dann dicht machen wenn die Leute gerade ihre Mittagspause haben, ist schon eigentlich irgendwie abartig.

Wäre doch viel einfacher wenn, (und ich möchte garnicht behaupten dass die Beamten zu wenig arbeiten) die Behörde parallel zu den Ladenöffnungszeiten auf hätte, so dass sie Beamten nicht dass Privilleg geniessen dass man so der Massen auf sie an den Tag angewiesen ist, und sie somit von dem hohen Ross ruterholen könnte.
 
Re: Apropos Beamtentum und Arbeitslosigkeit

Original erstellt von Unregistered

Denn eine übliche Behörde wie man sie kennt, bietet an einem Tag (manchmal auch an zweien) zum Beispiel keine Sprechstunden, und dass sie meistens von 7 bzw. 8 Uhr arbeiten und dann nur bis 13 Uhr, also dann dicht machen wenn die Leute gerade ihre Mittagspause haben, ist schon eigentlich irgendwie abartig.

Naja, das die Oeffnungszeiten der Aemter/Verwaltung absolut Kundenunfreundlich sind, das ist bekannt und auch ein Uebel, das erstreckt sich aber auch in Bereiche, wo keine Beamten taetig sind. Ist schon schlimm, das man einen oder mehr Tage Urlaub opfern muss um bei einem Amt/Verwaltung was zu erledigen, da ist auch Verbesserung noetig. Aber soweit ich weiss, ist an einem Tag in der Woche durchgehend auf, bis 18:00, zumindest ist es bei uns in verschiedenen Bereichen so.

MfG Fairy
 
Re: Re: Apropos Beamtentum und Arbeitslosigkeit

Original erstellt von Fairy
...Ist schon schlimm, das man einen oder mehr Tage Urlaub opfern muss um bei einem Amt/Verwaltung was zu erledigen, da ist auch Verbesserung noetig. MfG Fairy

Also ich halte es nicht für in ordnung, daß so etwas von uns als hinzunehmender Tatsachenbestand bleibt. Oder sind wir so der massen abgestupft, daß uns so etwas nicht einmal auffällt.

Es wären so viele Arbeitsplätze, und die Effektivität würde davon bestimmt auch profietieren können.

Also ich möchte nicht mein Tag dafür opfern, dass ich auf der Behörde hocke und mich deren Willkür hingebe. Ich möchte lieber später oder am anderen Tag hinkommen wo die Schlange nicht so lang ist vor der Tür (was sie ohnehin nicht mehr so extrem wäre da die längeren Öffnungszeiten eh für eine entspannung sorgen würden.)
 
Arbeitsplätze

@unreg
Deine Vorschläge, die Öffnungszeiten von Ämtern für die Bevölkerung angenehmer und zeitsparender zu gestalten, finde ich gut.
Sie hätte jedoch zur Folge, daß mit mehr Personal auch mehr Kosten entstehen. Wir zerbrechen uns auch den KOpf darüber, wie beides zu schaffen sein könnte: bürgerfreundliche Behörden und weniger Kosten für die Beamten bzw. das Personal.
Wenn das Beamtentum abgeschafft würde, könntest Du mit Deiner Personaleinsatzplanung sicher einen Coup landen: es entstünden viele Dienstleistungsarbeitsplätze.
Tschüß!
Zimtziege


@Fairy
Über das Verschwinden von Arbeit, von dem du weiter oben gesprochen hast, kann ich gerade nicht gut nachdenken. Laß uns das mal im Auge behalten. Nur so viel: ich halte das für einen Trugschluß. Die Arbeit wird einfach nicht mehr gesehen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Ich gehe mal ein paar Schritte zurück versuche mal wieder besonders auf ein paar Aussagen von Fairy einzugehen. Also dann:

Original erstellt von Fairy
Das uns die neuen Laender eine Unsumme gekostet hat und kostet ist klar, aber das muss uns die Wiedervereinigung wert sein, das es beim Uebergang zu Missbrauch kam, ist auch klar. Nicht vergessen sollte man auch, obwohl man das ja eigentlich nie sagen darf, wie sehr Asylbewerber die Sozialkassen belasten, allein, wenn man bedenkt, das Deutschland allein, mehr Asylbewerber aufgenommen hat, als das komplette Europa zusammen, damit will ich nichts gegen Asylbewerber gesagt haben, ich wollte nur versuchen die Defizite unserer Kassen zu erklaeren.

Ja, völlig richtig! Und zwar deshalb, weil hier seitens der Politik die falschen Entscheidungen getroffen wurden. Denn anstatt vor allem die Kosten der Wiedervereinbarung als Gesamtaufgabe des deutschen Volkes zu verstehen, wurden hier Unsummen aus dem Bundeshaushalt weggedrückt und den Sozialkassen - sprich den Beitragszahlern - aufgedrückt und beschönigend als "versicherungsfremde Leistungen" deklariert. Eigentlich müßte so etwas durch das Steueraufkommen finanziert werden und somit von allen - wirklich allen - bezahlt werden.

Tatsache ist doch, DAS es keine Arbeit oder Arbeit nur fuer besonders Qualifizierte gibt, der Rest bleibt aussen vor.

Nein, es gibt Arbeit genug, sie wird nur durch Überregulierung, bürokratische Hemmnisse und sonstige Hürden, aber auch durch zu hohe Steuern und Sozialabgaben, unattraktiv gemacht. Ich denke hier nur an die "Großtat" mit den 630-Mark-Jobs.

In den USA und Kanada arbeiten Millionen von Menschen im Dienstleistungsgewerbe - dazu gehört z.B. auch derjenige, der im Supermarkt meinen Kram einpackt und bei Bedarf für mich zum Auto schleppt. Hierzulande wird aber so etwas aus falsch verstandenem sozialem Gewissen als unzumutbar angesehen, also findet das nicht statt.

Zahlreiche Beschäftigungschancen werden hier einfach nicht genutzt, oder sie gleiten in die Illegialität, in die Schwarzarbeit ab.

Firmen gehen den leichten Weg der Fruehverrentung um aeltere Arbeitnehmer loszuwerden, auch eine Gruppe die den Staatshaushalt belastet, wer ist da Schuld ? die Fruehverrenteten ? nein, wohl kaum, sondern die Politik die sowas erlaubt und die Firmen die so etwas ausnutzen.

Dieser Trend beginnt sich umzukehren, da viele Firmen inzwischen begreifen, daß ältere Mitarbeiter auch mehr Erfahrung haben, und dieser Aderlaß zum Abfluß von zuviel Wissen aus den Unternehmen führt.

Weiterhin besteht die Aufgabe von Unternehmen darin, Geld zu verdienen, nicht mehr und nicht weniger. Wenn also eine Firma eine notwendige Personalreduzierung elegant über die Frühverrentung statt umständlich über betriebsbedingte Kündigungen durchziehen kann, dann ist das aus meiner Sicht nachvollziehbar.

Die Ursache liegt aber mal wieder in der Politik, die auf diese Art die Arbeitslosenstatistik aufhübscht. Wir scheinen´s aber zu glauben, und lassen uns sehenden Auges verarschen, sorry für die Wortwahl.

Firmen die ins Ausland gehen und reimportieren, wuerden eine erhoehte Einfuhrsteuer und Umsatzsteuer zahlen muessen, als Firmen, die in Deutschland produzieren, das Problem liegt natuerlich wieder beim Genehmigungsverfahren der EU Waechter, klar.

"Grenzen zu" ist doch keine Lösung, das hatten wir doch schon mal. Weiterhin: Was ist mit ausländischen Unternehmen, die sich bei uns ansiedeln wollen? Und die EU scheint sich für uns - wenn ich mir die letzten Jahre so ansehe - eher zu einem Teil der Lösung zu entwickeln, als ein Teil des Problems zu sein.

Ein Grossteil der Schuld, liegt auch bei der Raffgier der Aktionaere, es geht nur noch um Profit, da es kaum noch private Firmenbesitzer gibt, gibt es auch keine Indentifikation mit einem Betrieb mehr, es ist nur ein Kapital das abgeschoepft werden muss, deshalb sollte auch mal uber eine hoehere Besteuerung der Aktiengewinne nachgedacht werden.

Siehe oben, wer soll denn unternehmerische Risiken eingehen, wenn´s keine anständige Renditeerwartung gibt?

Der wichtigste Faktor, der Mittelstand wird immer noch finanziell benachteiligt, das ist das allergroesste Uebel, denn der Mittelstand ist meiner Meinung nach, der wichtigste Faktor um den Bestand eines Staates zu sichern, hier werden Arbeistplaetze geschaffen und das Kapital nicht ins Ausland geschafft,der Mittelstand investiert vor Ort, aber soweit koennen unser Politiker wahrscheinlich nicht denken.

Volle Zustimmung! Aber das ist ein Aspekt, der sich durch eine bewußte Wahlentscheidung beeinflussen läßt, da hier die SPD (Holtzmann läßt grüßen) und Union/FDP einen der wenigen deutlichen Unterscheidungspunkte bieten.

Bis dann, Tiguar
 
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An diesen Unterschied zwischen den "Volksparteien" glaube ich nicht, Tiguar. Vielleicht bin ich zu verbittert dazu.

Was Arbeit angeht, da habe ich mal einen erfrischenden Retro-Ansatz aus dem grünen Lager gehört, der eigentlich mit deren Energiepolitik einhergeht. Die Denkweise ist die, daß man im großen Stil Energie verteuert und im Gegenzug Arbeitskraft verbilligt. Das soll nach sich ziehen, daß weniger transportiert und weniger industriell fabriziert wird, was man auch im kleinen Rahmen mit etwas mehr Arbeitskraft herstellen könnte.
Schönes Beispiel ist der berühmte Erdbeerjoghurt, der durch die unglaublich langen Transportrouten der einzelnen Rohstoffe (quer durch Europa) zwar billig zu produzieren ist, dafür aber mit einem Minimum an Arbeitsplätzen und einem Maximum an Umweltverschmutzung. Würde man dieses Produkt (Erdbeerjoghurt) im kleineren Rahmen herstellen, sagen wir in einem mittelständischen bäuerlichen Betrieb, wo die meisten Rohstoffe lokal produziert werden, spart man sich schon die meisten Transportwege. Das so gesparte Geld könnte man in die Arbeitskraft investieren, die man für die lokale, nicht-industrielle Produktion benötigt. Um Konzepte wie dieses Interessant zu machen, kommen die Grünen überhaupt erst mit ihrer Energiepolitik daher. Daß es in der Praxis am Unwillen der Wirtschaft scheitert, ist klar.
Das meine ich vor allem zum Thema "Arbeit ist genug da". Ich finde, daß nicht genug Arbeit da ist, weil zu viele Produkte industriell hergestellt werden, die man eigentlich auch von Handwerkern und kleinen Selbständigen herstellen lassen könnte (denkt nur an Schuster und die Qualität ihrer Schuhe im Vergleich zu industriell gefertigter Dutzendware). Warum fertigt man solche Produkte überhaupt industriell? Weil es billiger ist und nur der Billigste gewinnt.
Das ist eins der strukturellen Probleme, die an unserem Arbeitsmangel schuld sind, wenn auch sicher nicht das einzige.

Wir schweifen hier ja mittlerweile ziemlich weit vom Thema ab, aber das geht meiner Ansicht nach in Ordnung, weil das Hauptthema ohnehin ziemlich ausgebrannt ist - außerdem kann Fairy mit seinem Thread eigentlich machen, was er will. Es ist euer Forum. :)
 
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Original erstellt von Lord Kwuteg
An diesen Unterschied zwischen den "Volksparteien" glaube ich nicht, Tiguar. Vielleicht bin ich zu verbittert dazu.

Naja, Lord Kwuteg, mein Vertrauen in die Politik hält sich ja auch in engen Grenzen, wie schon wiederholt deutlich geworden sein sollte. Aber da ich ja eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera habe, werde ich die wählen, die nach meiner Auffassung die bessere Wirtschaftskonzeption haben, und das bedeutet für mich auch und vor allem die Förderung des Mittelstands. Förderung ggf. auch in dem Sinne, daß ihm nicht übermäßig viele Steine in den Weg gelegt werden, wie leider in den letzten Jahren verstärkt geschehen.

Warum ist die Wirtschaft für mich entscheidend? Weil nur dort das Geld verdient werden kann, das benötigt wird, um sämtliche hier und in anderen Threads diskutierten Probleme anzugehen.

Ich finde, daß nicht genug Arbeit da ist, weil zu viele Produkte industriell hergestellt werden, die man eigentlich auch von Handwerkern und kleinen Selbständigen herstellen lassen könnte (denkt nur an Schuster und die Qualität ihrer Schuhe im Vergleich zu industriell gefertigter Dutzendware). Warum fertigt man solche Produkte überhaupt industriell? Weil es billiger ist und nur der Billigste gewinnt.

Richtig, aber leider zu kurz gesprungen, mein Lord. Die Entscheidung, welcher Preis für welche Qualität angemessen erscheint, hat immer noch jeder einzelne Konsument, also Du, ich, alle anderen. Die Unternehmen - ob groß oder klein - stellen letztlich nur das her, was nachgefragt wird, oder gehen pleite. Den moralischen "schwarzen Peter" hat hier jeder selbst, obwohl es natürlich verlockend ist, die Schuld immer erst bei den Großunternehmen zu suchen! ;)

Wir schweifen hier ja mittlerweile ziemlich weit vom Thema ab, aber das geht meiner Ansicht nach in Ordnung, weil das Hauptthema ohnehin ziemlich ausgebrannt ist - außerdem kann Fairy mit seinem Thread eigentlich machen, was er will. Es ist euer Forum. :)

Ich find´s auch o.K., wie Du siehst! :D

Ciao, Tiguar
 
hallo Mitposter ;) das wird mir ja nun langsam unheimlich hier, soviel Uebereinstimmung kann doch nicht gesund sein :)

Eigentlich hatte ich mir gewuenscht, etwas kontraerer mit Beamten ueber Ihren Leidensweg streiten zu koennen, aber... entweder gibts hier Keine (ausser Olly natuerlich) oder oh Wunder , wir haben Sie bekehrt und Sie gehen jetzt in sich (woran ich weniger glaube) ;) Das wir hier abschweifen, musste zwangslaeufig so kommen, Beamte ohne Politik geht ja auch nicht, deshalb dachte ich vielleicht den Traed zu aendern, Irgendwie so " Beamte & Politik in Deutschland" nur ne Idee, anedern kann den Tread ja e nur unser Cheffe hier :)

Etwas muss ich aber noch an @Tiguar loswerden und zwar, es gibt genug Arbeit. Tja, schon richtig, aber ich dachte da eher an einen Job, mit dem man seine Familie ernaehren kann. Natuerlich ist im Dienstleistungsbereich noch viel aufzuholen, aber diese Jobs liegen im Bereich ...Tueten einpacken bei Walmart, Schuhputzen und Koffertragen auf dem Bahnhof, das faellt alles bei mir in die Kategorie, Arbeit als Nebenverdienst, fuer Hausfrauen, die etwas mehr Taschengeld brauchen, oder aber Rentner denen es daheim zu langweilig ist. Mit derart Jobs, kann man keine Familie ernaehren und Kinder erziehen, sicher, man koennte sagen, doch, wenn man mehrere Jobs nimmt, aber da sehe ich ein Problem, denn wenn man das macht, dann kommt etwas wichtiges zu kurz, die Familie, das ist nicht im Sinne des Erfinders. Meiner meinung nach muss ein Umdenken stattfinden, bei den Arbeitnehmern, wie den Arbeitgebern, es muss wieder Verantwortung uebernommen werden, auch Deutschland gegenueber, es kann nicht weiter der Profit regieren. Es muss immer Leute geben, die Waren auch kaufen koennen, lassen Sie das Volk ausbluten, wird es niemanden mehr geben, der Ihre Produkte abnimmt, das sollte auch nicht im Sinne der Aktionaere sein. Das die Menschen sich schon wehren sieht man doch allein an den 20% Umsatzeinbussen im Einzelhandel, aber was passiert, nichts, die Unternehmen lernen nicht daraus und glauben, der Markt wirds schon richten, aber daran glaube ich nicht, Sie werden es spueren, wir natuerlich auch, weil dann wieder Betriebe pleite gehen, das Uebel an der Sache obendrein, das auch noch an Pleiten verdient wird. Deshalb sage ich, Aktiengewinne duerfen nicht lukrativer als Firmengewinnen sein, es geht nur mit einem politischem/unternehmerischen Umdenken... sonst sehe ich sehr schwarz.

MfG Fairy
 
Einigkeit macht stark!

@Fairy
hallo, schnell mal ein Gruß zwischendurch....
je näher man bei Gesprächen an die Idealvorstellungne, Wünsche oder auch Visionen der Menschen herankommt, desto größer wird häufig der gemeinsame Nenner. Das scheint sowas wie ein Naturgesetz zu sein. So, als ob alle tief innen ganz unschuldige Wünsche nach einer idealen Gesellschaft hätten. Warum auch nicht? Armut, Existenzangst, Not, Arbeitslosigkeit,
mangelnde Bildung und Ausbildung - sind doch alles hausgemachte Erscheinungen, oder?
Tschüß.
Zimtziege
 
Re: Einigkeit macht stark!

Original erstellt von Zimtziege
je näher man bei Gesprächen an die Idealvorstellungne, Wünsche oder auch Visionen der Menschen herankommt, desto größer wird häufig der gemeinsame Nenner.

Hallo @Zimtziege, ja hast recht, aber leider haben die Politiker wohl eher eine andere Ideal und Wertevorstellung als unsereiner..

Dir auch nen schoenen Gruss, Fairy
 
Original erstellt von Zimtziege
So, als ob alle tief innen ganz unschuldige Wünsche nach einer idealen Gesellschaft hätten.

Gut beobachtet. :)

Was meinst du, warum ich Anarchist bin? ;)
 
mal etwas, was nicht mit Beamten, aber mit Beamtenmentalitaet zu tun hat, naemlich Pfruende sichern, allles auf Kosten der Allgemeinheit......
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100.000 Sachsen sind gegen Online-Apotheken

Dresden (ddp) – Die vor einem Monat gestartete Aktion für den Erhalt von Apotheken stößt im Freistaat auf reges Interesse. Bislang stimmten 110.000 Sachsen mit ihrer Unterschrift für ein engmaschiges Apotheken-Netz.

Die deutschlandweite "Initiative Pro Apotheke" richtet sich unter anderem gegen Pläne der Bundesregierung, den Versandhandel mit Medikamenten via Internet zu liberalisieren. Sollte dieser Schritt vollzogen werden, befürchten die Apotheken einen Arbeitsplatzabbau.

Hans Knoll, Präsident der sächsischen Landesapothekerkammer, sagte "Unter den Nebenwirkungen dieser Entwicklung hätten die Patienten zu leiden". Seinen Angaben zufolge sind derzeit 4.600 pharmazeutische Mitarbeiter in 939 sächsischen Apotheken beschäftigt.
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Um den Apothekern Ihre Apothekerpreise zu sichern ist denen kein Mittel zu schade. Da wird die Regierung erpresst, mit Aussagen " Entlassungen befuerchtet " und " Nachteile fuer den Kunden ", das bekloppteste dabei ist, das die Leute aus Sachsen sowas noch unterstuetzen, das tut nur noch weh. Stoiberbayern war natuerlich das erste Bundesland, das den Internethandel mit Medikamenten verboten hat, das scheint auch auf Sachsen abgefaerbt zu haben, die beiden Bundeslaender liegen ja auch dicht zusammen.
Es scheint auch Niemanden zu Interessieren, das die Apotheken, sich dumm und dusselig verdienen und das Konkurrenz, grad bei Apothekern dringend benoetigt wird. Nachweislich ist der Internethandel eine positive Belebung des Marktes und bringt nur Vorteile fuer den Verbraucher, aber das kapiert von den Sachsen/Bayern wohl keiner, lieber fuellen Sie den Apothekern ihre Taschen.
Ich vermute mal, das wiederum der Teufel " Computer/Internet " und die Unkenntnis der Eingeborenen Sachsens/Bayerns herhalten muss, um sich auf Kosten der Buerger zu bereichern.

In einem Bericht der Sendung Wiso, weiss nicht mehr genau wann das war, wurde berichtet, das die Apotheken, eine Gewinnmarge von, um die 500% haben....klar das Sie Konkurrenz fuerchten. Wieder mal...gute Nacht Deutschland..


MfG Fairy
 
aua

Hier nochmal ein link, zur letzten Panoramasendung, interessantes, aufschlussreiches Video (Real Player wird benoetigt) wie sich zB. die Aerzte auf Kosten der Menschen bereichern und nach Enttarnung und Verurteilung, trotzdem ohne Probleme weitermachen koennen.

http://www.ndrtv.de/panorama/20020523/zahnarzt.html

Fairy
 
man glaubt es nicht

Gestern hab ich durch Zufall einen Bericht im TV gesehen, da staeubten sich mir die Haare. Also....

Eine Frau verspuerte auf einmal Schmerzen im rechten Arm, konnte nichts mehr festhalten, Sie ging zum Arzt, Diagnose..Bandscheibenvorfall im Nackenwirbelbereich. Jetzt kommts...Behandlung konventionell, Operation, Liegezeit im Krankenhaus 10 Tage, danach 3 Wochen Reha Kur, 3 Wochen Arbeitsunfaehig, Operation erhebliches Risiko, Kosten 35 500 €.

Da Sie aber Angst vor der nicht unerheblichen Operation bekam, schaute Sie sich nach Alternativen um, die fand Sie auch und zwar eine Klinik von Aerzten, die nicht kassenaertzlich zugelassen sind. Die Operation wurde wie folgt gemacht, oetliche Betaeubung, eine Kanuele wurde durch den Hals zu der erkrankten Stelle geschoben, das erkrankte Gewebe wurde entfernt. Die Patientin konnte danach sofort nach Haus, Nachsorge 14 Tage, das wars, Kosten 3000 €.

Jetzt der Hammer, die Kosten fuer die 32 500 € billigere Operation wurden von der Krankenkasse nicht uebernommen, da, die Aerzte aus besagtem Klinikum nich kassenaerztlich eingetragen waren. Die Frau muss die Kosten selber tragen, obwohl Sie verantwortungsvoll, den Kassen und ihrem Arbeitgeber, eine riesige Summe gespart hatte. Da fasst man sich doch an den Kopf, aber das ist die deutsche Buerokratie, unbeweglich, von Vorschriften eingeengt, ein stures Konzept wird durchgezogen, ohne wenn und aber, auch wenn es sinnlos und dumm ist. Gute Nacht, Deutschland.

Fairy
 
Ich will jetzt nicht den Advocatus Diaboli spielen, aber es muß doch irgend einen Grund geben, warum diese Ärzte nicht kassenärztlich eingetragen sind - oder?
Ich glaube, das ist vor allem ein Beispiel für die Langsamkeit und Schwerfälligkeit der Bürokratie. Früher oder später wird jemand auf die Idee kommen, daß hier sinnvoll Geld zu sparen ist, aber wie viele Jahre bis dahin ins Land gehen mögen... na ja.
 
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