News DHL StreetScooter: Autonome Lieferfahrzeuge fahren mit Nvidia Drive PX

nlr

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#1

Pandora

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#2
Wird bestimmt bald auch für Briefträger kommen und die armen Boten sind dann nur noch zu Fuß unterwegs und tragen die Briefe/Pakete von ihrem sie gleich eines Lastenesels begleitenden Gefährtes zum Briefkasten/Empfänger. Schöne neue Welt :freak:
 
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#3
Fahren in vollen Innenstädten mit viel Verkehr und Ausliefern von Paketen dürfte zur Königsdisziplin beim autonomen Fahren gehören. Es hat schon seinen Grund, warum alle erst mal Staupiloten für die Autobahn entwickeln. Die Umgebung ist wesentlich kontrollierter.

Außerdem kann man Pakete in der Stadt nur ausliefern, wenn man konsequent Verkehrsregeln missachtet. Das wird auch meines Wissens so geduldet, weil es einfach nicht anders geht. Stellt euch mal vor, der Paketbote würde jedes mal einen StVO-konformen Parkplatz suchen.

Mir fällt da immer wieder ein lusiges Bild ein mit der Frage, wie man ein autonomes Auto einfängt. Darauf zu sehen ein Auto auf einem riesigen Platz, um das eine durchgezogene Linie gemalt ist :D
 
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#4
@Pandora
ich sehe jetzt dein Problem nicht. Die meisten Postboten müssen jetzt einen solchen schweren Wagen ziehen
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In Zukunft laufen die dann mit so etwas rum. Würde ich als eine deutliche Verbesserung empfinden
der-postbot-auf-vier-raedern-ist-1-5-meter-hoch-und-folgt-den-zustellerinnen-auf-schritt-und-tri.jpg
 

Precide

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#5
Ich bin da ja deutlich pessimistischer und glaube dass Level 5 Autonomie in Städten absolutes Wunschdenken und noch Jahrzehnte in Entwicklung bleibt.
 

Knobi-Wan

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#6
Außerdem kann man Pakete in der Stadt nur ausliefern, wenn man konsequent Verkehrsregeln missachtet. Das wird auch meines Wissens so geduldet, weil es einfach nicht anders geht. Stellt euch mal vor, der Paketbote würde jedes mal einen StVO-konformen Parkplatz suchen.
Das ist auf jeden Fall wahr. Wenn man sieht, wie die Lieferfahrzeuge oft einfach in zweiter Reihe parken oder mitten in der rechten Spur einer Straße...
 

SKu

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#7
@Pandora
ich sehe jetzt dein Problem nicht. Die meisten Postboten müssen jetzt einen solchen schweren Wagen ziehen
Den Anhang 646146 betrachten
In Zukunft laufen die dann mit so etwas rum. Würde ich als eine deutliche Verbesserung empfinden
Den Anhang 646147 betrachten
Erstens schieben die die Last. Zweitens müssen sie die Last nicht heben. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Wenn da gescheite Radlager drin sitzen und die Reibung zwischen Rad und Untergrund minimal gehalten wird, rollt das Ding fast von alleine. Das ist eine Frage der Effizienz. Siehst du letztendlich auch auf dem Bild. Der schiebt die Last mit einer Hand.
 
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#8
Dieses "das habe ich noch nicht gelernt" Anekdoten gibt es ja zuhauf. Am lustigsten fand ich die freundliche Dame am Zebrastreifen die das Auto durchwinkt und Radfahrer im Trackstand. Wobei letzterer mich beeindruckt hat, dass man so viel Rechenpower herumfährt um zu erkennen wo die Füße eines Radfahrers sind.

Es gab mal eine These man bräuchte so viel Rechenpower wie ein Rattenhirn, um unfallfrei autonom zu fahren. Beim aktuellen Stand der Technik dürfte das nicht unerhebliche Rechenleistung sein. AlphaGo dürfte einige 19" Schränke füllen, nur um genug Rechenleistung für Go zu haben. Fährt man also unter der Motorhaube einen riesigen Rechner herum?
 
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#9
Was willst du mir damit jetzt sagen? Ein Roboter der selbstständig hinterher fährt ist immer noch leichter für den Postboten.

Es wird ja so getan als würde es dem Postboten zukünftig schlechter gehen.
 

kidlon

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#10
Sind die doof!

Wieso machen die das nicht wie Hermes und werfen einfach nur Zettel in den Briefkasten, dass der Empfänger nicht da war.

Macht ja wohl am wenigsten Aufwand.



:rolleyes:
 
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#11
Naja, meine DHL fahrer machen sichs noch einfacher, Empfänger unbekannt verzogen - Paket zurück zum Absender, da muss man nichtmal hinfahren um nen Zettel einzuwerfen :3
 
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#12
Ja ist hier leider auch Standard. "Empfänger nicht angetroffen. Wurde informiert" (war natürlich da) Kein Zettel im Briefkasten und mit Hilfe der Tracking Nr kann ich dann das Paket in der Stadt suchen. Einmal war es bei einer Tankstelle am Stadtrand. :lol:
 
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#13
Erstens schieben die die Last. Zweitens müssen sie die Last nicht heben. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Wenn da gescheite Radlager drin sitzen und die Reibung zwischen Rad und Untergrund minimal gehalten wird, rollt das Ding fast von alleine. Das ist eine Frage der Effizienz. Siehst du letztendlich auch auf dem Bild. Der schiebt die Last mit einer Hand.
Bei absolut ebenen Boden ohne Steigung stimmt das zum Teil. Du übersiehst aber, dass eine Last auch beschleunigt werden will und dafür braucht es Energie. Und weil die typischen Innenstädte keinen Turnhallenboden haben, müssen zusätzlich noch Steigungen und Unebenheiten überwunden werden.
Von daher sind selbstfahrende oder zumindest motorisiert unterstützte Lastenesel sehr wohl eine große Entlastung. Und Briefe sind in hoher Zahl ziemlich schwer.

Stell dir einen sehr vollen Einkaufswagen vor - der schiebt sich auch nicth besonders bequem. Würdest du den lieber bei einer mindestens 40 Stunden Woche selbst schieben oder Unterstützung bekommen?
 
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#14
„Optimierungspotenzial von 30 Prozent, indem der Fahrer nicht mehr ständig anhalten, aussteigen, einsteigen und wieder losfahren muss“

Da machen Zahlenschieber in den Chefetagen Freudensprünge, für die heißt das nur in der selben Zeit 30% mehr ausliefern mit der gleichen Anzahl an Mitarbeitern, hat natürlich nichts mit der Realität zu tun...
Hier geht es am wenigsten darum die Fahrer zu entlasten, sondern nur um Kostensenkung
 
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#15
Man vergiss aus meiner Sicht zu schnell, dass ein Fahrzeug schon aufgrund seines Gewichts und Geschwindigkeit hohen Schaden an Mensch und Umwelt anrichten kann.
Jetzt die Technologie mit fraglicher Zuverlässigkeit in Fahrzeuge einzubauen, die in unmittelbarer Nähe von Menschen verkehren ist aus meiner Sicht falsch.

Aus meiner Sicht sollte sie zuerst auf den Autobahnen getestet werden, wo es seltener vorkommt, dass ein Kind plötzlich aus dem Nichts auf die Fahrbahn springt. Hier würde es auch am meisten Sinn machen, da Autobahnfahren sehr monoton ist.
 

SKu

Rear Admiral
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#16
Bei absolut ebenen Boden ohne Steigung stimmt das zum Teil. Du übersiehst aber, dass eine Last auch beschleunigt werden will und dafür braucht es Energie. Und weil die typischen Innenstädte keinen Turnhallenboden haben, müssen zusätzlich noch Steigungen und Unebenheiten überwunden werden.
Von daher sind selbstfahrende oder zumindest motorisiert unterstützte Lastenesel sehr wohl eine große Entlastung. Und Briefe sind in hoher Zahl ziemlich schwer.

Stell dir einen sehr vollen Einkaufswagen vor - der schiebt sich auch nicth besonders bequem. Würdest du den lieber bei einer mindestens 40 Stunden Woche selbst schieben oder Unterstützung bekommen?
Du benötigst die größte Kraft beim Anfahren, danach nimmt die erforderliche Kraft ab. Ich habe es auch noch nie gesehen, dass diese Schub-Wagen in Städten zum Einsatz kommen, wo extreme Steigungen existieren.
 

katschung

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#18
Also ich hab 6 Monate als Auslieferer gejobbt und das als die E-Bikes gerade zum Standard wurden. Anfangs waren au alle "Huch ja nett aber is das denn nötig?" und heute gibts Aufstände wenn das E-bike keinen vollen Akku hat... Alles was erleichtert is in dem Job echt ne Wohltat. Aber nen "PostBot" Will ich trotzdem nich hinter mir haben wollen, da käme ich mir bescheuert vor...
 

ohman

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#19
Man vergiss aus meiner Sicht zu schnell, dass ein Fahrzeug schon aufgrund seines Gewichts und Geschwindigkeit hohen Schaden an Mensch und Umwelt anrichten kann.
Jetzt die Technologie mit fraglicher Zuverlässigkeit in Fahrzeuge einzubauen, die in unmittelbarer Nähe von Menschen verkehren ist aus meiner Sicht falsch.

Aus meiner Sicht sollte sie zuerst auf den Autobahnen getestet werden, wo es seltener vorkommt, dass ein Kind plötzlich aus dem Nichts auf die Fahrbahn springt. Hier würde es auch am meisten Sinn machen, da Autobahnfahren sehr monoton ist.
Und aus meiner Sicht vergisst man schnell, dass ein autonomes Fahrzeug höchstwahrscheinlich schneller auf das plötzlich springende Kind reagiert als der Mensch.

Nur weil die Technik nicht perfekt ist, ist der Mensch noch lange nicht besser.

Weniger mimimi, mehr Mut.

Btw: die Tests auf den Autobahnen sind seit langer Zeit abgeschlossen.
 
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#20
PostBot Will ich trotzdem nich hinter mir haben wollen, da käme ich mir bescheuert vor...
Sicher eine Frage der Gewohnheit. Wenn langfristig alle Lieferanten mit so einem Teil gassi gehen stört einen das sicher nicht mehr. Theoretisch könnten der PostBot die Briefe pass genau für jede Haustür rausgeben. Langfristig läuft man als Postbote wahrscheinlich dem PostBot sogar hinterher. Er hat vorher schließlich die effizienteste Route ermittelt.

EBikes fand ich früher auch doof. Ist was für alte Leute. Jetzt will ich so etwas als 28 jähriger Radsportler!
 
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