Die Qual der Wahl der Objektive

AgentHawk

Lieutenant
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Moin

ich möchte jetzt etwas tiefer in das Hobby Fotografie einsteigen.

Hauptsätzlich werden Hunde Landschaft und Portraits Fokussiert.
Zwecks Zoom steht das erste Objektiv eig. schon recht sicher fest (Tamron 70-180 mm F/2.8 Di III VXD)

Und nun bin ich mir noch nicht ganz schlüssig welches ich als zweites nehme. Für den Start sollten es auch nicht mehr als zwei sein.
Empfohlen wird oft ja auch eine Festbrennweite - da fehlen mir dann mit Zwei Objektiven dann natürlich die zwischen Schritte wenn ich z.B ein 35mm 1.4 nehme.

Oder ein Sigma 24-70mm F2,8 DG DN Art um die alle mitzunehmen, hab dann aber 2.8 statt 1.4.

Für was habt oder würdet ihr euch entschieden?

Kamera wird die Sony A7 iv

Grüße
 
Ich verlinke mal etwas:

https://fotoschule.fotocommunity.de/brennweite-und-bildwinkel/

Ich habe den Vorteil, das sich an meiner Pentax die alten analogen Objektive nutzen kann, daher
habe ich einige Schnäppchen gemacht, unter anderem ein 1,7er 50mm Objektiv. Als "Normalobjektiv"
ohne großartige Vergrößerung oder Weitwinkel ein schöner Allrounder zusätzlich zum Zoom, wirst
Du allerdings nicht für 15 Euro bekommen... ;)
 
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Ich besitze eine Dynax 7D was ja der vorgänger der A7 ist und benutze folgende Objektive.

Ein Sigma DC 18-125mm das ich am meisten verwende. ( Die langen brennweiten brauchst du nicht so oft.)

Ein Sigma 70-300

Ein orginal Minolta 50mm 1:1.4

Mei Tipp: leg dir zuerst ein gutes Zoom z.b 18-70 mm zu. Das wirst du am meisten benutzen. Glaub mir ;)

Gruß Joachim
 
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Glaser lernen und selber machen

die Fotos hätten dann jedenfalls einen ganz besonderen künstlerischen Wert :D
 
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AgentHawk schrieb:
Zwecks Zoom steht das erste Objektiv eig. schon recht sicher fest (Tamron 70-180 mm F/2.8 Di III VXD)
Empfohlen wird oft ja auch eine Festbrennweite - da fehlen mir dann mit Zwei Objektiven dann natürlich die zwischen Schritte wenn ich z.B ein 35mm 1.4 nehme.
Oder ein Sigma 24-70mm F2,8 DG DN Art um die alle mitzunehmen, hab dann aber 2.8 statt 1.4.

Für was habt oder würdet ihr euch entschieden?
Weshalb das 70-180mm?
Und nicht das 35-150mm mit höherer Lichtstärke?
https://www.heise.de/preisvergleich/?cmp=2611024&cmp=2163882

Als Festbrennweite würde ich eine Normalbrennweite empfehlen, also 50mm.
Die sind angenehm klein, leicht und relativ günstig.
https://www.heise.de/preisvergleich...=500&v=e&hloc=de&plz=&dist=&sort=p&bl1_id=300

Statt dem Sigma 24-70mm Art ginge auch das günstigere Samyang AF 24-70mm.
https://www.heise.de/preisvergleich/?cmp=2623227&cmp=2608186&cmp=2179902


Joachim Strobel schrieb:
Ich besitze eine Dynax 7D was ja der vorgänger der A7 ist und benutze folgende Objektive.
Ein Sigma DC 18-125mm das ich am meisten verwende. ( Die langen brennweiten brauchst du nicht so oft.)

Mei Tipp: leg dir zuerst ein gutes Zoom z.b 18-70 mm zu. Das wirst du am meisten benutzen. Glaub mir ;)
Die (damals innovative) Dynax 7D hat einen APS-C Bildsensor. Die Alpha 7 des TO jedoch KB.
Durch den Formatfaktor (Stichwort Crop-Faktor) sind die Bildwinkel deines DC APS-C Objektivs daher ungeeignet für Empfehlungen.

Insbesondere für Portraits sind lichtschwache APS-C Objektive der falsche Weg für eine Kamera mit Kleinbild-Sensor.
 
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ich würd das 24-70 als Immerdrauf nehmen und dann das holen was definitv fehlt. Die 24 sollten auch gut für Landschaften sein.

In deinem Fall vermutlich ein gutes Objektiv für Porträts.

180 mm empfinde ich für Tierfotografie eigentlich als zu kurz.
Ich würde da bei 300 oder 400mm KB anfangen.


Ich habe auch etliche Objektive, aber eigentlich verwende ich nur das Nikon 18-105 und wenn ich mehr Zoom brauche ein Sigma 135-400.
Mein Liebling ist allerdings ein Nikon 35 1:1.4, da ich gern nur mit vorhandenem Licht fotografiere und ungern blitze.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr machts mir nicht leichter :)

Das 35-150mm ist ja noch nicht erhältlich und zeigt in ein paar Tests keinen guten AF. Der ist mir aber für die Hunde etc recht wichtig. Klar könnte da noch was gefixed werden via Update - aber das wäre erstmal blind gekauft.
 
Nach ein wenig Überlegung und etlichen Tests später würde ich mich gegen das 35-150 entscheiden.

A: noch zu wenig Tests und deutlich teurer als das 70-180.
B: Lichtstärker ist es ja auch nur bis 55mm

Und tendiere aktuell sehr stark zu dem 35mm 1.4 GM und das Sigma 70-180.
Das GM ist zwar deutlich noch mal teurer aber der Look gefällt mir schon sehr.

Und ich lese bei vielen das sie dann doch am liebsten mit der Festbrennweite Fotografieren.
Aber ich hab ja noch bis Dezember Zeit :)
 
Also wenn dein 70-200mm schon feststeht würde ich dazu ein 24-70 oder ein 24-105 dazu planen. Du entscheidest dich halt zwischen zwei Freiheitsgraden - entweder mehr Lichtstärke mit Mögichkeiten zum Freistellen und/oder kürzer belichten oder eben für mehr Flexibilität beim Bildausschnitt.

Ich persönlich würde eher zum 24-70 raten und dann später ein 35er oder 50er dazu nehmen. Man kann sich Objektive auch leihen/mieten oder gebraucht kaufen.
 
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Ich persönlich bin ein großer Fan von Festbrennweiten und besitze auch nur das Sony 24 1.4, Zeiss 50 2.0 und Zeiss 135 2.8.

Damit kann man wirklich alles machen. Aber es hängt einfach von deinem Stil ab. Bist du jemand, der sehr viel die Brennweiten variiert, dann ist es vielleicht nicht das richtige. Bist du jemand, der gerne leicht und unaufällig unterwegs ist und sehr viel mit dem Einsatz von Offenblende arbeitet, dann sind Festbrennweiten die bessere Option als das Zoom.

An der A7r III benutze ich oft auch den Cropmodus. Habe dann zwar "nur noch" 18 MP, aber kann dann das 24 1.4 als 35 2.0 Äquivalent einsetzen. Das geht mit einem Klick.
 
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