News Digital Markets Act: Apple legt Berufung gegen 500-Mio-Strafe der EU ein

Apple sollte mindestens 1 Milliarde bezahlen. Das würde ich Ihnen gönnen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Rockstar85 und ErnstHaft99
Axxid schrieb:
kann man im mediamarkt iphones kaufen?
erhält der mediamarkt 30% von allen umsätzen, die im appstore auf diesem dort gekauften iphone gemacht werden? wieso nicht?

KeLcO schrieb:
kann man im aldi zeitschriften von anderen anbietern kaufen?
enthalten die nur werbung für aldi? wieso nicht?

wenn ihr schon vergleiche zu physischen märkten ziehen wollt, dann bitte vollständig. oder es ist eben nicht vergleichbar, denn sie sind ja zumindest keine gatekeeper nach eu dma mit den entsprechenden vorgaben.

die vorgegebenen regeln verwirren die entwickler natürlich nicht, wenn man sie korrekt umsetzen würde: apple erhält eine umsatzbeteiligung wenn über apple gezahlt wird, ansonsten nicht.
nicht sowas, wo man durch nutzung von externen bezahldiensten als folge im store praktisch unfindbar wird (und trotzdem zahlt): https://developer.apple.com/help/app-store-connect/reference/store-services-tiers
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey, edenjung und NeuerJunge
"In der Stellungnahme zur Berufung erklärt Apple, dass die EU-Kommission dem Hersteller vorschreiben wolle, wie er seinen App Store zu betreiben habe und ihm Geschäftsbedingungen aufzwänge, die für Entwickler verwirrend und für Nutzer sogar schädlich seien."

Ja, das kann passieren, wenn man bestimmte Gruppen gesetzlich schützen will. Aus diesem Grund arbeiten Kinder auch nicht mehr 12 h wie im 19. Jahrhundert in Kohlegruben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey, Rockstar85, edenjung und eine weitere Person
alyk.brevin schrieb:
kann man im aldi zeitschriften von anderen anbietern kaufen?
enthalten die nur werbung für aldi? wieso nicht?
Wenn du auf Zeitschriften hinaus willst (Bild der Frau, Bild Zeitung, Für Sie ....), dann solltest du auch wissen dass dahinter nicht die einzelnen Zeitschriften / Zeitungen stecken, sondern ein Vertriebsunternehmen, welches Alles anbietet, auch Sonderhefte wie "Benjamin Blümchen" für Kinder usw.

Dieses Unternehmen hat dann einen Vertrag z.B. mit Edeka, Aldi. 4-free machen die Märkte das nicht. Aldi kann auch nicht dazu gezwungen werden diese Hefte / Zeitungen zum Verkauf anzubieten.

Somit ist der Vergleich hinfällig. Alternative Stores könnten ja auch mit Apple einen Vertrag abschließen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Rockstar85 und edenjung
Flutefox schrieb:
Natürlich wie immer nichts verstanden. Wundert es mich bei dem Usernamen?
Persönliche Angriffe sind immer was schönes, die sagen nämlich viel über die Argumentationsgrundlage aus. 😛

Nochmal: Ihr tut so, als wären Apple-Geräte die einzigen (brauchbaren) Geräte auf dem Markt und eine Alternative entweder nicht vorhanden oder unbrauchbar.

Es gibt viele gute Android-Smartphones die offen(er) zu betreiben sind, es gibt viele gute Laptops die sich mit Windows oder Linux offener zu betreiben sind, bei Tablets gibts auch eine gewisse Auswahl, bei Smartwatches, VR-Brillen usw. ebenfalls.

Keiner ist gezwungen, bei der Auswahl ein Apple-Gerät zu kaufen. Es ist kein großes Geheimnis, dass Apple-Geräte im Apple-Ökosystem am besten funktionieren. Keiner ist gezwungen, seine Apps für Apple-Geräte zur Verfügung zu stellen. 2/3 aller Smartphones in der EU laufen mit Android-Betriebssystemen. 70-75% aller PCs und Notebooks laufen mit Windows und ca. 5% mit Linux.

Übrigens ist genau der Software- bzw. App-Support für mich der Grund, wieso Apple mich nie zum macOS-User machen wird, wie ich gerade wieder feststellen durfte.

Apple hat also zwar sicherlich als einzelner Hersteller eine gewisse Marktmacht, Geräte mit alternativen Betriebssystemen sind aber weit in der Mehrheit. Jeder mündige Käufer hat also die Möglichkeit, ein für ihn passendes Gerät zu wählen. Das aber dann halt ggfs. nicht von Apple ist.

Wären die Nachteile die Apple-Geräte mit sich bringen so ein Problem, wären die gerade trotz des Preises nicht so verbreitet.
Alphanerd schrieb:
Die meisten User wissen gar nicht, was sie da genau kaufen.
Wer sich bei den Summen (verhältnismäßig viel) die Apple-Geräte kosten nicht über deren Funktionsumfang und deren Kompatibilität zu anderen Geräte erkundigt (die ist nämlich entgegen vieler Meinungen garnicht so schlecht, wie immer behauptet wird), ist einfach selbst schuld.

Da werden ungewollte bzw. unpassende Käufe von Apple-Geräten noch das geringste Problem sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: LDNV, Gohlad, tolotos66 und eine weitere Person
Flutefox schrieb:
Siehe Beitrag Nummer 4.
Das stimmt schon so.
Die Sache mit dem Datenschutz bei Apple ist ja auch ein zweischneidiges Schwert. Die hohen Anforderungen an den Benutzerschutz gelten nämlich nur für Drittanbieter, während Apple sich die Daten selbst genehmigen darf. Wissen nur viele nicht. Ich habe auch ein älteres iPad und mache mir da wenig Illusionen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey und Flutefox
KeLcO schrieb:
as Ding an der Sache ist, es ist ein Apple Store. Schon mal Werbung von Aldi in einem Lidl liegen sehen?

Es geht um den "App Store". Auf dem Betriebssystem iOS kannst du Apps nur über diesen verkaufen/kaufen und Apple verdient dabei immer mit. Es gibt keine Alternative, wie auf Android.

Apple ist gemäß DMA ein Gatekeeper und muss auf dem Betriebssystem Wettbewerb zulassen.

Der Vergleich ist übrigens Schwachsinn. Wie wäre es zum Beispiel wenn du am PC über Windows nur mehr über den Windows-Store Software kaufen und installieren könntest? Würdest du da von freiem Markt sprechen?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: edenjung, Alphanerd, Headphonejack und 2 andere
Flutefox schrieb:
Aber die verteidigenden Kommentare kommen gleich.

Die glücklichen Sklaven sind die gewaltätigsten eifrigsten Verteidiger ihrer Ketten!
Das du gemäß deiner Beschreibung selber ein "Sklave" bist merkst du aber schon, oder? Kannst du in Deutschland als Arbeitnehmer tun und lassen was du willst? Du kannst in Deutschland nichtmal über dein Eigentum frei verfügen, braver Sklave, haste gut gemacht und jetzt zahl weiter Steuern. Deine Metapher zeigt das du keine Ahnung hast und nur das siehst was du sehen willst. Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum sich Leute abseits des Apple Ökosystem überhaupt zu diesem Thema äussern müssen.

Erklären mir jetzt Europäische Politiker was gut und richtig für mich ist, also ich würde gerne selber entscheiden was gut und richtig für mich ist. Wenn einem die Art und Weise von Apple nicht passt, dann steht es jedem frei das Ökosystem morgen zu verlassen. Wenn die EU aber meint Apple zu einem zweiten Android machen zu wollen, dann widerstrebt das meinen Interessen, ich brauche kein zweites Android, wer Android möchte soll zu Android wechseln, ganz einfach.

Apple hat sich über Jahrzehnte ein eigenes Ökosystem aufgebaut, nichts davon wurde Apple geschenkt, jedes andere Unternehmen hatte dieselben Chancen, Apple nun zu bestrafen und deren gesamtes Geschäftsmodell in Frage stellen zu wollen, hat mit einem freien Markt relativ wenig zutun. In einem freien Markt entscheidet der Nutzer welche Produkte er möchte und welche nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: LDNV und fiatpanda
iGameKudan schrieb:
Persönliche Angriffe sind immer was schönes, die sagen nämlich viel über die Argumentationsgrundlage aus. 😛

+ langes Zitat zur Thematik
Wettbewerbspolitik richtet sich aber nicht danach, es irgendwo andere Geräte zu kaufen gibt. Sie greift, wenn strukturelle Marktzugangsbarrieren bestehen, wie z. B. die Weigerung, Drittanbieter gleichberechtigt am Markt partizipieren zu lassen.

Der Marktanteil von Android ist irrelevant, weil der DMA sich an Gatekeeper richtet, nicht an Marktanteile von Betriebssystemen. Der DMA definiert klar, wann ein Anbieter Gatekeeper ist und Apple erfüllt diese Kriterien. Und was macht Apple? Malicious Compliance: absichtliche Verzögerung, Umgehung, künstliche Hürden, um die Regulierung auszuhöhlen, z. B. bei App Store-Gebühren, Update-Mechanismen, Installationswegen (Sideloading), Emulatoren oder App-Zulassungsprozessen.

Niemand hindert dich auf einem Windows- oder Linux-System daran, Software frei zu installieren, alternative App-Stores zu nutzen, Emulatoren laufen zu lassen etc. Bei Apple hingegen sind zentrale Funktionen, wie alternative App-Marktplätze, nur unter absurden Bedingungen zugelassen worden. Das ist kein technisches Problem, sondern ein absichtliches politisches Manöver von Apple gegen die Idee des freien Marktzugangs.

Die EU hat Regeln aufgestellt. Apple beugt diese Regeln. Und jetzt argumentierst du ernsthaft, dass sich doch niemand beschweren darf, weil man ja auch Android kaufen kann? Das ist dieselbe Logik wie: „Wenn dir deine Mietwohnung nicht passt, zieh doch in eine andere Stadt.“

Die Beliebtheit von Apple (die du implizit als Beweis ihrer Harmlosigkeit anführst) ist kein Indikator für gesetzestreues Verhalten. Auch ein Unternehmen mit großer Fanbasis muss sich an Gesetze halten. Gerade dann, wenn es durch seine Marktmacht strukturelle Wettbewerbsnachteile für andere verursacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey, Kaufmannsladen und Alphanerd
Macerkopf schrieb:
Das du gemäß deiner Beschreibung selber ein "Sklave" bist merkst du aber schon, oder? Kannst du in Deutschland als Arbeitnehmer tun und lassen was du willst? Du kannst in Deutschland nichtmal über dein Eigentum frei verfügen, braver Sklave, haste gut gemacht und jetzt zahl weiter Steuern. Deine Metapher zeigt das du keine Ahnung hast und nur das siehst was du sehen willst. Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum sich Leute abseits des Apple Ökosystem überhaupt zu diesem Thema äussern müssen.

Erklären mir jetzt Europäische Politiker was gut und richtig für mich ist, also ich würde gerne selber entscheiden was gut und richtig für mich ist. Wenn mir die Art und Weise von Apple nicht passt, dann steht es jedem frei das Ökosystem morgen zu verlassen. Wenn die EU aber meint Apple zu einem zweiten Adroid machen zu wollen, dann widerstrebt das meinen Interessen, ich brauche kein zweites Android, wer Android möchte soll zu Android wechseln, ganz einfach.
Hier ein Paradebeispiel, wie selektiv solche Metaphern verstanden werden können.

Natürlich ist der Begriff „Sklave“ im übertragenen Sinne gemeint – nicht auf Arbeitsrecht oder Grundrechte bezogen, sondern auf digitale Abhängigkeit in einem geschlossenen System, das Wahlfreiheit und Wettbewerb gezielt unterbindet. Wer freiwillig in diesem goldenen Käfig bleibt, ihn aber gleichzeitig gegen jede Form von Öffnung verteidigt, handelt wie jemand, der seine Fesseln zu Armreifen verklärt.

Und ja – genau deshalb äußern sich auch Menschen „außerhalb“ des Apple-Ökosystems: weil Regulierung nicht nur Nutzer schützt, sondern Marktstrukturen, Innovation und langfristige Freiheit.
Es geht nicht darum, Apple zu „einem zweiten Android“ zu machen, sondern um Gleichbehandlung. Wenn Apple einen Gatekeeper-Posten innehat, gelten dieselben Regeln, Punkt. Das ist kein Angriff auf deine Präferenz, sondern eine Einschränkung unfairer Macht.


Und was deine Angst betrifft, dass dir jemand „vorschreibt, was gut für dich ist“: willkommen im Prinzip Rechtsstaat. Die EU ist nicht dazu da, dir dein Lieblingsgerät zu verderben – sondern sicherzustellen, dass dein Gerät nicht zum Einfallstor für systematischen Machtmissbrauch wird. Wenn dir das zu autoritär erscheint, solltest du konsequenterweise auch gegen Lebensmittelkennzeichnung, Produktsicherheit, Abgasgrenzwerte und Datenschutz protestieren. Ist ja alles nur unnötige Bevormundung, oder? 🤡
 
NeuerJunge schrieb:
Es geht um den "App Store". Auf dem Betriebssystem iOS kannst du Apps nur über diesen verkaufen/kaufen und Apple verdient dabei immer mit. Es gibt keine Alternative, wie auf Android.
Android wurde von Anfang als offenes Betriebssystem kommuniziert. Apple nicht.

Google verdient im Playstore auch immer mit.

NeuerJunge schrieb:
Der Vergleich ist übrigens Schwachsinn. Wie wäre es zum Beispiel wenn du am PC über Windows nur mehr über den Windows-Store Software kaufen und installieren könntest? Würdest du da von freiem Markt sprechen?
Dann hätte ich vielleicht kein Windows System mehr, oder überhaupt einen PC. Es käme auf die Umsetzung an, daher schwer zu erklären. Es würde auch einen Unterschied machen, ob MS ab Windows 12 diesen Schritt gehen und es auch kommunizieren würde, oder ob man uninformiert vor vollendeter Tatsachen steht. Im Fall von Apple war das schon immer klar.
 
KeLcO schrieb:
Das Ding an der Sache ist, es ist ein Apple Store. Schon mal Werbung von Aldi in einem Lidl liegen sehen?

Lustiges Argument, da es ja Google Apps beim Apple-Store gibt und andersrum. Hast du schonmal Aldi-Produkte im Lidl gesehen? Nein?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aspro
Apple und Google haben Vereinbarungen untereinander. Wenn es also eine Google App nicht auf iOS gibt, dann weil es diese Vereinbarung gibt. Gleiches auch andersrum.
 
Flutefox schrieb:
Hier ein Paradebeispiel, wie selektiv solche Metaphern verstanden werden können.

Natürlich ist der Begriff „Sklave“ im übertragenen Sinne gemeint – nicht auf Arbeitsrecht oder Grundrechte bezogen, sondern auf digitale Abhängigkeit in einem geschlossenen System, das Wahlfreiheit und Wettbewerb gezielt unterbindet. Wer freiwillig in diesem goldenen Käfig bleibt, ihn aber gleichzeitig gegen jede Form von Öffnung verteidigt, handelt wie jemand, der seine Fesseln zu Armreifen verklärt.

Und ja – genau deshalb äußern sich auch Menschen „außerhalb“ des Apple-Ökosystems: weil Regulierung nicht nur Nutzer schützt, sondern Marktstrukturen, Innovation und langfristige Freiheit.
Es geht nicht darum, Apple zu „einem zweiten Android“ zu machen, sondern um Gleichbehandlung. Wenn Apple einen Gatekeeper-Posten innehat, gelten dieselben Regeln, Punkt. Das ist kein Angriff auf deine Präferenz, sondern eine Einschränkung unfairer Macht.

Und was deine Angst betrifft, dass dir jemand „vorschreibt, was gut für dich ist“: willkommen im Prinzip Rechtsstaat. Die EU ist nicht dazu da, dir dein Lieblingsgerät zu verderben – sondern sicherzustellen, dass dein Gerät nicht zum Einfallstor für systematischen Machtmissbrauch wird. Wenn dir das zu autoritär erscheint, solltest du konsequenterweise auch gegen Lebensmittelkennzeichnung, Produktsicherheit, Abgasgrenzwerte und Datenschutz protestieren. Ist ja alles nur unnötige Bevormundung, oder? 🤡
Deine Argumente haben mehr Löcher als ein schweizer Käse. Würdest du genauso argumentieren, wenn die Regelungen der EU dich einschränken oder benachteiligen würden? Wohl kaum, aber solange man selber nicht betroffen ist kann man schlau daher reden, so kennt mans.

Machtmissbrauch soso, und die ganzen tollen Politiker wollen natürlich nur unser Bestes und verfolgen keinerlei private Interessen. Im Gegensatz zu Politikern, weiss jeder das Apple in erster Linie Geld verdienen will, wenn man in anderen Ökosystemen eine identische Leistung für weniger Geld bekommt, warum wechseln dann nicht alle zu Android? Du vergleichst Produktsicherheit, Datenschutz und Lebensmittelkennzeichnung mit einem App Store auf einem Smartphone, dein ernst? Regularien in wichtigen Lebensbereichen sind sinnvoll und richtig, aber Apple zu zwingen Ihr Ökosystem zu öffnen ist weder wichtig noch richtig, sondern lediglich Schikane.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Drummermatze und HOCLN2
KeLcO schrieb:
Android wurde von Anfang als offenes Betriebssystem kommuniziert. Apple nicht.
Es völlig irrelevant wer was kommuniziert. Gesetze gelten für alle auf die gleiche Weise. Ein beliebige Straftat wird auch nicht legaler, wenn du es vorher ankündigst.

KeLcO schrieb:
Google verdient im Playstore auch immer mit.
Es geht nicht darum, dass Apple oder Google daran verdient, was legitim ist. Es geht darum, dass alternative Stores und externe Zahlungsmöglichkeiten bis vor kurzem verboten waren und auch jetzt noch torpediert werden. Wer als App-Entwickler freiwillig den App Store und dessen unbestreitbare Vorteile nutzen und dafür zahlen will, soll das tun. Es darf nur halt nicht alternativlos vorgeschrieben werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey, NeuerJunge, KitKat::new() und 3 andere
Macerkopf schrieb:
Deine Argumente haben mehr Löcher als ein schweizer Käse. Würdest du genauso argumentieren, wenn die Regelungen der EU dich einschränken oder benachteiligen würden? Wohl kaum, aber solange man selber nicht betroffen ist kann man schlau daher reden, so kennt mans.

Machtmissbrauch soso, und die ganzen tollen Politiker wollen natürlich nur unser Bestes und verfolgen keinerlei private Interessen. Im Gegensatz zu Politikern, weiss jeder das Apple in erster Linie Geld verdienen will, wenn man in anderen Ökosystemen eine identische Leistung für weniger Geld bekommt, warum wechseln dann nicht alle zu Android? Du vergleichst Produktsicherheit, Datenschutz und Lebensmittelkennzeichnung mit einem App Store auf einem Smartphone, dein ernst? Regularien in wichtigen Lebensbereichen sind sinnvoll und richtig, aber Apple zu zwingen Ihr Ökosystem zu öffnen ist weder wichtig noch richtig, sondern lediglich Schikane.
Ein App Store ist also keine ernstzunehmende Infrastruktur? Weil es „nur ein Smartphone“ ist? Digitale Dienste sind längst Grundpfeiler von Kommunikation, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wer kontrolliert, was auf einem Gerät installiert werden darf, kontrolliert Zugang, Sichtbarkeit und Geschäftsmodelle. Das ist exakt der Punkt, an dem Regulierung greifen muss, ob dir das passt oder nicht. Und ja, ich argumentiere genauso, wenn Regulierung mich betrifft, weil Prinzipien nicht davon abhängen, ob man persönlich betroffen ist. Wer nur dann für Regeln ist, wenn sie den eigenen Geschmack treffen, hat vom Konzept Rechtsstaat nicht viel verstanden. Das zu regulieren ist keine Schikane, sondern überfällige Marktpflege. Oder findest du es auch übergriffig, dass Stromnetzbetreiber nicht einfach Konkurrenz abschalten dürfen?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey, Rockstar85, NeuerJunge und 2 andere
KeLcO schrieb:
Apple und Google haben Vereinbarungen untereinander. Wenn es also eine Google App nicht auf iOS gibt, dann weil es diese Vereinbarung gibt. Gleiches auch andersrum.

Beweise?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Flutefox
@aspro Seit wann gibt es das Apple Ökosystem und seit wann gibt es den DMA, man bestraft also ein Unternehmen im nachhinein für Entscheidungen und Risiken die irgendwann in der Vergangenheit getroffen wurden, wer sagt das es Apple in der heutigen Form noch geben würde, wenn Sie den gleichen Weg wie google gegangen wären?
 
Zurück
Oben