Flutefox
Lieutenant
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@Macerkopf So funktioniert das nicht. Sonst gäbe es auch noch Standard Oil.
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Nur blöd das der App Store von Apple die höchsten Datenschutz Anforderungen hat, App Developer deutlich besser verdienen als bei Android und die App Qualität in allen Belangen Android überlegen ist. Aber das wüsstest du, wenn du in diesem Ökosystem unterwegs wärst.Flutefox schrieb:Ein App Store ist also keine ernstzunehmende Infrastruktur? Weil es „nur ein Smartphone“ ist? Digitale Dienste sind längst Grundpfeiler von Kommunikation, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wer kontrolliert, was auf einem Gerät installiert werden darf, kontrolliert Zugang, Sichtbarkeit und Geschäftsmodelle. Das ist exakt der Punkt, an dem Regulierung greifen muss, ob dir das passt oder nicht. Und ja, ich argumentiere genauso, wenn Regulierung mich betrifft, weil Prinzipien nicht davon abhängen, ob man persönlich betroffen ist. Wer nur dann für Regeln ist, wenn sie den eigenen Geschmack treffen, hat vom Konzept Rechtsstaat nicht viel verstanden. Das zu regulieren ist keine Schikane, sondern überfällige Marktpflege. Oder findest du es auch übergriffig, dass Stromnetzbetreiber nicht einfach Konkurrenz abschalten dürfen?
Als Appentwickler hast du einen erheblichen Wettbewerbsnachteil, wenn du einen großen Teil der Menschen nicht bedienen kannst, erst Recht wenn etwas mehrere Menschen verbindet (z.B. Messenger)Axxid schrieb:Oder als App-Entwicklernurfuer iOS zu programmieren?
Wo wirst du denn eingeschränkt oder benachteiligt? Kannst deine Geräte wie vorher nutzen.Macerkopf schrieb:Deine Argumente haben mehr Löcher als ein schweizer Käse. Würdest du genauso argumentieren, wenn die Regelungen der EU dich einschränken oder benachteiligen würden? Wohl kaum, aber solange man selber nicht betroffen ist kann man schlau daher reden, so kennt mans
Selbst wenn der App Store in manchen Bereichen „besser“ wäre ist das kein Freifahrtschein für wettbewerbsfeindliches Verhalten. Auch ein goldener Käfig ist ein Käfig. Und was den angeblich „höchsten Datenschutz“ angeht: Apple blockiert Emulatoren, verlangt Gebühren für App-Updates, behindert offene Protokolle und hat in der Vergangenheit versucht, lokale Geräte nach „unerwünschten Inhalten“ zu scannen. Datenschutz endet bei Apple genau da, wo Einnahmen oder Kontrolle gefährdet sind. Da hilft auch keine schöne Marketingbroschüre. Eine einfache Recherche entlarvt diesen Marketingsprech.Macerkopf schrieb:Nur blöd das der App Store von Apple die höchsten Datenschutz Anforderungen hat, App Developer deutlich besser verdienen als bei Android und die App Qualität in allen Belangen Android überlegen ist. Aber das wüsstest du, wenn du in diesem Ökosystem unterwegs wärst.
Du findest im App Store von Apple Facebook Apps, obwohl Facebook bei Datenschutzskandalen alle Rekorde gebrochen hat.Macerkopf schrieb:Nur blöd das der App Store von Apple die höchsten Datenschutz Anforderungen hat, App Developer deutlich besser verdienen als bei Android und die App Qualität in allen Belangen Android überlegen ist.
Und die User dürften auch weiterhin, dieses Ökosystem nützen. Apple soll nur eine Alternative zulassen. Die User werden nicht gezwungen diese dann auch zu nutzen.iGameKudan schrieb:Die meisten User mehrerer Apple-Geräte haben sich zudem ganz bewusst für das geschlossene Ökosystem entschieden.
Xbox ist doch jetzt tot, also gibt es nur Nintendo und Playstation, was ein Duopol ist. PC kannst du nicht hinzuzählen, weil du nicht an Windows gebunden bist, deswegen schlechter Vergleich.silentdragon95 schrieb:...Aber nein, funktioniert dennoch nicht. Der Markt für Spielekonsolen ist bei Weitem kein Duopol, erst recht dann nicht, wenn man den PC dazu zählt, was man eigentlich muss.
Und deswegen muss es nicht dem geltenden Recht entsprechen?KeLcO schrieb:Android wurde von Anfang als offenes Betriebssystem kommuniziert. Apple nicht.
Google verdient im Playstore auch immer mit.
Es ist einfach die Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung! Da, wo der Markt nicht wirklich frei ist, muss der Gesetzgeber eingreifen.KeLcO schrieb:Dann hätte ich vielleicht kein Windows System mehr, oder überhaupt einen PC. Es käme auf die Umsetzung an, daher schwer zu erklären. Es würde auch einen Unterschied machen, ob MS ab Windows 12 diesen Schritt gehen und es auch kommunizieren würde, oder ob man uninformiert vor vollendeter Tatsachen steht. Im Fall von Apple war das schon immer klar.
Komplett falsch und dein Vergleich ist Käse, denn du kannst sehr wohl NICHT den iOS Store benutzen, was sogar manche Apps machen. Es gibt einige Apps im iOS Store, die bspw. sagen, dass du dich im Browser einloggen sollst, um dein Abo etc. abzuschließen.raychan schrieb:Bei Nintendo kannst du die Game von ein nicht Nintendo Publisher auch physisch vom Dritthändler wie Media Markt oder ebay kaufen und wenn der Händler nur 10€ oder 1000€ fürs Spiel haben will kann er das machen, dieser ist aber nicht gezwungen nur in den Nintendo E-Shop zu verkaufen. Ein Apple Nutzer ist gezwungen nur im iOS Shop zu kaufen und nicht über Dritt Händler wie beim Nintendo. Daher ist dein Vergleich käse.
warum wohl?HOCLN2 schrieb:Ich kenne nur niemanden, der solche Third Party Stores benutzt.
Was sind denn bitte lokale Geräte?Flutefox schrieb:lokale Geräte nach „unerwünschten Inhalten“ zu scannen
Ähm nope, sondern weil es einfach keine sinnvollen Apps in diesen Stores gibt lol und zweitens ist die EU ziemlich stark mit der EinwohnerzahlKitKat::new() schrieb:warum wohl?
Vielleicht weil
1. Apple immer noch bestimmt was in den "3rd party" Stores für Apps drin sind
2. die Stores nur in der EU genutzt werden können
3. von Apple 0,5 Euro pro Download abgeknöpft werden
Ich verstehe die Frage nicht. Alles was du Zuhause hast, auch wenn es "deins" ist. Gerne breche ich die Formulierung aber auf ein verständliches Maß herunter.HOCLN2 schrieb:Was sind denn bitte lokale Geräte?![]()
Nochmal es geht nicht um den Nutzer.Axxid schrieb:Und Nintendo hat das Monopol fuer Nintendo Spiele. Wo werde ich denn als Nutzer dazu gezwungen iOS zu nutzen? Oder als App-Entwickler nur fuer iOS zu programmieren?
Ahja, da merkt man den Gemütszustand von dir, wenn man so antwortetFlutefox schrieb:Ich verstehe die Frage nicht. Alles was du Zuhause hast, auch wenn es "deins" ist. Gerne breche ich die Formulierung aber auf ein verständliches Maß herunter.
Dass du direkt damit argumentierst und überhaupt nicht an die Eingriffe in das Privatleben denkst zeigt welches Geistes Kind du bist. Dann direkt noch der Vorwurf, ich würde weder /e/OS oder Graphene nutzen. Auf Graphene am Handy bin ich seit dem Pixel 4 unterwegs und seit mehr als 15 Jahren stolzer Linuxer, ohne Fanboy zu sein. Das Fanboygeplapper verdient einen Fisch: 🐟
Aber was, wenn nicht der Marktanteil, sollte Eingriffe darin rechtfertigen, wie ich mein Betriebssystem, meine Geräte und mein Ökosystem gestalten darf? Deshalb halte ich den DMA in der Form in der er erschaffen wurde auch für Blödsinn. Hätte Apple in den relevanten Bereichen dei größten Marktanteil mit ihren Plattformen wäre das mMn. was anderes.Flutefox schrieb:Der Marktanteil von Android ist irrelevant, weil der DMA sich an Gatekeeper richtet, nicht an Marktanteile von Betriebssystemen. Der DMA definiert klar, wann ein Anbieter Gatekeeper ist und Apple erfüllt diese Kriterien.
Wenn man auf genannten Punkte wert legt, kauft man sich halt ein entsprechendes Gerät, mit dem man die genannten Dinge auch tun kann. Wieso müssen alle Betriebssysteme und alle Softwares gleich sein und gleich funktionieren?Flutefox schrieb:Niemand hindert dich auf einem Windows- oder Linux-System daran, Software frei zu installieren, alternative App-Stores zu nutzen, Emulatoren laufen zu lassen etc. Bei Apple hingegen sind zentrale Funktionen, wie alternative App-Marktplätze, nur unter absurden Bedingungen zugelassen worden.
Die Beliebheit von Apple bestand auch schon vor dem DMA. Mit dem DMA wurde zumindest im Falle von Apple ein Problem konstruiert, das im Sinne der Nutzer mMn. schlicht keins war.Flutefox schrieb:Die Beliebtheit von Apple (die du implizit als Beweis ihrer Harmlosigkeit anführst) ist kein Indikator für gesetzestreues Verhalten. Auch ein Unternehmen mit großer Fanbasis muss sich an Gesetze halten.
Die Alternative heißt Android bzw. Linux/Windows. Logisch werden die User nicht dazu genötigt Alternativen zu nutzen. Aber die Mittel um die Alternativen zuzulassen damit vielleicht einige wenige neue User und ganz wenige bestehende Apple-User glücklicher sind bedeuten aber unter Umständen erhebliche Einbußen für den mit Sicherheit absoluten Großteil aller bisherigen Apple-User, die das Ökosystem so wie es ist und war gut fanden.CCIBS schrieb:Apple soll nur eine Alternative zulassen. Die User werden nicht gezwungen diese dann auch zu nutzen.
LOLsilentdragon95 schrieb:"Someone think of the poor shareholders!"
Hoffentlich haben sie hiermit keinen Erfolg. Die EU leistet generell bei den Tech-Giganten gerade großartige Arbeit und es wäre ein fatales Signal, wenn Apple hier Recht bekäme.
Viel Meinung bei wenig Ahnung.tolotos66 schrieb:ich verstehe die aufregung nicht
wer überteuerte i-phones kauft und sich dann über überteuerte apps aufregt
ist doch selbst schuld
da sollte die EU sich ganz raushalten (die haben genug echte probleme)
lösungsvorschlag# kauft einfach keine i-phones mehr dann regelt es der markt schon selbst