News Digitalabgabe von bis zu 10 Prozent: Bundesregierung will Meta, Google und TikTok zur Kasse bitten

Die Firmen werden sich das Geld in irgendeiner Form vom Kunden zurückholen, ihr glaubt doch nicht wirklich, dass die das auf die eigene Kappe/Marge nehmen. Also wieder eine inflationsteigernde Maßnahme. Man weiß halt wie man die Wirtschaft nicht ankurbelt und gleichzeitig das Leben verteuert.
 
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warum nur 10%
ich zahle auch keine 10%steuern und beim einkaufen auch keine 10.

die sollen richtig ballern.
 
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Krausetablette schrieb:
Handlungsbedarf wofür? Die klammen Staatskassen zu füllen? Das würde ohnehin nichts bringen, denn das Geld würde in aller Welt und bei zwielichtigen NGOs versickern. Sollte es tatsächlich zu diesem Gesetz kommen (was ich nicht glaube), dann wird hoffentlich auch die Weimer Group zur Kasse gebeten.
Schlechtreden kann man das immer. Was mich schon immer störte ist halt wirklich, das die Konzerne Milliarden Gewinne machen, aber wenn es um Steuern geht, reden die sich alle Bankrott. Nein, sollen sie ruhig so umsetzen :)
 
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Laut einem Bericht des Standard, der auf Zahlen des österreichischen Finanzministeriums basiert, verzeichneten die Big-Tech-Plattformen im Jahr 2024 einen Umsatz in Höhe von 2,6 Milliarden Euro mit Werbung aus Österreich. Eine Digitalabgabe in Höhe von fünf Prozent entspricht dann 130 Millionen Euro.

Die Steuer sollte aber deutlich höher sein. 130 Mio ist ja nichts für so ein Monopolist.

Sie klauen unsere Daten und müssen dafür besteuert werden.
 
CCIBS schrieb:
Wie im Artikel beschrieben, wie es die Österreicher machen, halte ich schon für einen guten Ansatz.
Naja ob das dann so gemacht wird.... HUST MAUT HUST.... Zum Glück sind wir da erstmal verschont....

Aber wie ein anderer schon geschriebenen hat das Anhängsel "Infrastruktur" stinkt ja förmlich nach Telekom ob da die koffertrager nachgeholfen haben bei der Steuer Idee

Na hoffentlich wandert da kein Cent an die grossen telkos da die armen ja unsere Infrastruktur ausbauen
 
Für das was diese asozialen Hertzwerke der Gesellschaft geben müsste man sie eigentlich mit 1000% besteuern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Blödsinn, der nur erfunden/gefordert wird, weil die EU bzw. Deutschland selbst keine ähnlich erfolgreiche Plattform hervorgebracht hat... Und noch höhere Steuerlasten brauchts nun wirklich nicht.

Wenn die Amis das ihrerseits aber auf erfolgreiche europäische Produkte anwenden bzw. Zölle fordern geht's natürlich überhaupt nicht, weils ja ein ungerechtfertigter Eingriff in den Markt wäre.

Doppelmoral ohne jeden Zweifel.
 
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Damit bei den Deutschen Kollegen keine Hoffnung aufkommt: Bin Österreicher, bei uns, so wie geschrieben, gibt es diese Steuer schon länger. Wir haben trotzdem ein riesen Sparpaket aufgebrummt bekommen ( Nur wir Steuerzahler natürlich), weil wir faktisch Pleite sind ( EU- Defizitverfahren)
 
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leipziger1979 schrieb:
Diese Parasiten erschleichen sich durch Steuertricks fast gar keine Abgaben zu zahlen
Dazu muss man aber sagen das es ja so gegeben ist was kann ein Großkonzern dafür wenn es so viele Schlupflöcher gibt , jeder von uns wenn er seine Steuererklärung macht versucht doch auch das möglichste was rauszubekommen oder gar nichts zu zahlen ....

Wenn es Schlupflöcher nicht geben würde müsste man um weitere Steuern nicht nachdenken .... Aber wie gesagt der Punkt Infrastruktur stinkt gewaltig .... Würde ja lachen wenn nicht der rosa riese da seine Finger mit drinnen hat ..... Wehe der bekommt nur ein Cent davon wenn das beschlossen ist
Ergänzung ()

Salamimander schrieb:
Das ganze ist nur eines der Werkzeuge gegen Trum
Dein Wort in ..... , ich hab ein wenig Bammel das unsere Politiker sich was von denen da drüben anschauen könnten , das wäre das schlimmste ..... Weniger schlimm aber auch noch doof das man selber auf solche Ideen kommt

Schlupflöcher abdichten und fertig dann brauche es keine weitere Steuer .....
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie soll das funktionieren, wenn der "Verdienst" in Irland und Co anfällt? Was ist, wenn man ein VPN nutzt?
 
Robo32 schrieb:
Oder so ähnlich...
Tatsächlich werden die Konzerne nie etwas davon bezahlen da sie diese Angaben auf die Preise umlegen, direkt, oder wenn nicht möglich eben indirekt.
Wenn ein Konzern wie Google die Preise erhöhen kann und erwartet damit mehr Gewinn zu machen, dann wird er das auch ohne eine Steuer tun. Umgekehrt: Wenn der Konzern annimmt, dass die jetzigen Preise für digitale Dienstleistungen den Sweet Spot zwischen Auftragsvolumen und Gewinn pro Auftrag treffen, wieso sollte sich das mit einer Steuer ändern?
 
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Stanzlinger schrieb:
Wie soll das funktionieren, wenn der "Verdienst" in Irland und Co anfällt? Was ist, wenn man ein VPN nutzt?

Da muss man sich was überlegen, zum Beispiel könnte es verboten werden, dass man ein VPN nutzt.
 
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Da wird man sich bestimmt was einfallen lassen und im schlimmsten fall könnten VPNs verboten werden, ja.
 
Ich finde es generell gut das die amerikanischen mega Tech Multis daran erinnert werden das man nicht einfach nur überall abgreifen kann und nix zurückgeben. Ich finde es aber aus europäischer Sicht erbärmlich das man gar nicht erst versucht eigene Alternativen aufzubauen, welche sich durch natürliche Nachfrage und ohne Zwang am Markt dann vielleicht auch durchsetzen. Man traut sich offenbar nur die Rolle des von Gott ernannten Fürsten zu der Steuern erhebt aber nicht die des Bürgers der eine Fabrik baut und für produktive wirtschaftliche Action sorgt. Diese im Hintergrund mitschwingende (neo)feudale Haltung geht mir auf die Nüsse, denn sie zeigt ihre hässliche Fratze auch an vielen anderen Stellen.
 
Krausetablette schrieb:
Handlungsbedarf wofür? Die klammen Staatskassen zu füllen? Das würde ohnehin nichts bringen, denn das Geld würde in aller Welt und bei zwielichtigen NGOs versickern. Sollte es tatsächlich zu diesem Gesetz kommen (was ich nicht glaube), dann wird hoffentlich auch die Weimer Group zur Kasse gebeten.
Heute schon geschwurbelt?
Wieso sollte man die Weimer Group mit besteuern? Gehören die etwa auch zu Big Tech? Ach, Moment! Weil deren Chef sich häufiger negativ gegenüber der AfD äußert? Das ist natürlich gemein :(

iGameKudan schrieb:
Blödsinn, der nur erfunden/gefordert wird, weil die EU bzw. Deutschland selbst keine ähnlich erfolgreiche Plattform hervorgebracht hat... Und noch höhere Steuerlasten brauchts nun wirklich nicht.

Wenn die Amis das ihrerseits aber auf erfolgreiche europäische Produkte anwenden bzw. Zölle fordern geht's natürlich überhaupt nicht, weils ja ein ungerechtfertigter Eingriff in den Markt wäre.

Doppelmoral ohne jeden Zweifel.

Dunning-Kruger in Reinform. Das Wort Doppelmoral scheinst du auch gar nicht zu verstehen und plapperst es einfach nach weil du es mal in nem Youtubevideo gehört hast, hm?

Es geht nicht darum US-Konzerne zu besteuern. McDonalds wird übrigens massiv von der Steuererleichterung für Restaurants profitieren. Wie passt das in deine Argumentation?

Es geht darum dass Unternehmen wie Google massiv von dem Werbemarkt in Deutschland profitieren, hier aber durch Steuertricks wie der berühmte Sitz in Irland etc keine Steuern zahlen. Das stopfen dieses Schlupflochs war längst überfällig.
 
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Chismon schrieb:
Endlich, lange überfällig ist so eine Digitalabgabe für diese nassauernden (US) IT Konzerne und diese Abgabe kann gerne auch noch üppiger ausfallen als die vorgeschlagenen 10% für Apple, Alphabet/Google, Meta, Amazon, Netflix, Disney, TikTok, Microsoft, usw.
Ich versteh deine Einlassung nicht - weil du nicht erklärt hast inwiefern diese Konzerne nassauern.
Weil es (US) Konzerne sind ? Oder wem sie dadurch Schaden zufügen - z.B. welchen anderen Firmen die dadurch im Wettbewerb benachteiligt sind. Das Firmen oder Privatleute mit z.B. Webseiten Werbeeinahmen verbuchen können gehört ja an sich zum legitimen Spiel unserer Wirtschaft - bei dem auch jeder im Wettbewerb mitmachen kann in dem Maße in dem er mit seiner Firma/Aktivität erfolgreich ist.

Sprich wer soll das eingenommene Geld hinterher zur Kompensation von was kriegen ?
 
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Interessant, dass Microsoft keine Erwähnung.
Vermutlich will man die schonen, weil Microsoft für deutsche Behörden unerlässlich ist! (Dabei gibt es ausgerechnet für Microsoftprodukte Alternativen, auch mit vorwiegend europäischen Entwicklern. Ausgerechnet für Social Media hingegen gibt es auf europäischer Ebene noch wenig brauchbaren Ersatz. Dailymotion kennt z.B. kaum jemand…)
Nur Schleswig-Holstein plant (bzw. ist bereits mitten in der Umsetzung) momentan die öffentliche Verwaltung vom Microsoft-Tropf abzukoppeln. Mal sehen, ob das langfristig funktioniert und Nachahmer findet.
 
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Wie kann man das denn gut finden?
  • Europa ist jetzt schon Schlusslicht bei Technologien, das macht es noch schlimmer
  • Die Kosten werden beim Kunden landen. Weniger/schlechter Service, mehr Werbung, höhere Preise
  • Es ist Willkür: Es ist nicht klar, wofür das Geld verwendet wird oder wie man auf die 10% kommt.

Da muss die Programmierung "Grosse Firmen böse, Staat gut" schon tief sitzen um das zu feiern.

Laut einer OECD-Statistik von Dezember 2023 liegt der Anteil der Glasfaseranschlüsse an allen stationären Breitbandanschlüssen in Deutschland bei etwa 11 % (Platz 36 von 38 OECD-Ländern)
Und da wird seit 2008 Geld reingesteckt..
 
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