Rote Rose schrieb:
Übrigens haben Glühbirnen früher auch den Raum mit aufgeheizt,
Ja und in unbeheizten Dachböden oder die häufigen Außenlampen haben dann nur eines geheizt - die Umwelt. Also doch völlig unnötiger Energieverbrauch.
Rote Rose schrieb:
Lauf mal jetzt in der Dunkelheit durch die Straßen. Soviel beleuchtete Zimmer die scheinbar nicht genutzt werden. Klar, da LEDs weniger verbrauchen, lässt man sie eben unnötigerweise eingeschaltet.
Muss man durchaus zustimmen, was ich vor allem auffällig finde sind die deutlich häufigeren Außenbeleuchtungen an Häusern, die wirklich die komplette Nach leuchten. Gehwegbeleuchtung, Einfahrt, Fassade. Ist halt zum Designelement für Viele geworden.
Mir persönlich gefällts nicht, wir haben nur eine Bewegungsmelder direkt am Eingang und einen Strahler vor der Garage. Leuchtet jeweils 1min bei Aktivierung und wird zum Glück auch nicht von Passanten auf dem Gehweg aktiviert.
Umrüstung auf LED war und ist eine sehr sinnvolle Sache gewesen.
Anderes Thema das wichtig und richtig ist:
Verbot von PFAS innerhalb der nächsten Jahre.
Betrifft u.a. auch das Unternehmen, in dem ich arbeite, da wir Produkte herstellen, die PFAS enthalten. Stellt uns natürlich vor diverse Schwierigkeiten, jedoch sind wir jetzt schon seit fast 2 Jahren dran, Ersatzprodukte zu finden. Grundsätzlich ist das aber ein richtiger Schritt - ja auch wenn das andere Länder außerhalb der EU wieder nicht mitgehen werden und dadurch wieder Vorteile haben. Was das für Folgen hat, sieht man
hier ganz gut. U.a. wurde das Zeug schon im Blut der Bewohner nachgewiesen und ist mittlerweile auch als krebserregend eingestuft worden.
Sicherlich nichts mehr, was man gern in seinen Produkten finden möchte.
Ein anderes Beispiel aus der Landwirtschaft: Das Herbizid
Atrazin wurde in der EU 2004 verboten aufgrund etlicher
Bedenken und Probleme.
Dagegen wird es in den USA weiter verwendet und ist hier auch zugelassen. Und dazu noch in
großer Menge.
Neben Atrazin gibt es eine Liste von rund 80 weiteren Substanzen, die das hormonelle System verändern können und in der EU verboten sind.
Die Agrarlobbyorganisation Croplife America schätzt die Einbussen auf vier Milliarden Dollar jährlich, was rund 40 Prozent des transatlantischen Handels mit Agrargütern entspricht. Croplife America setzt sich dafür ein, dass sich die EU bei einem Freihandelsvertrag an das US-amerikanische System anpasst
Und genau hier ist die EU wieder richtig, dass genau solche Produkte nicht eingeführt werden dürfen. Ob sich das allerdings immer verhindern lässt und ob da nicht auch Chargen "aufgemischt" werden (d.h. mit unbelastetem Material gemischt bis es im Gesamten unter dem Grenzwert liegt) kann ich hier nur vermuten.
Wenn du die EU abschaffst hast du das Problem, dass du mit jedem einzelnen Land auch innerhalb von Europa solche Dinge aushandeln musst weil du ja wiederum nicht weißt, was dann z.B. Frankreich importieren würde und dann ggf. an uns weiterverkauft.