News Display Week: LG verbindet Knöpfe mit Display in dehnbarem Panel für Autos

0815burner schrieb:
Mxhp361 schrieb:
Wer fährt den sein Auto länger als 10-15 Jahre.. #Geringverdiener.

Ich, hier, ich! Ich könnte mir durchaus ein neueres Auto leisten, will aber keins. Das einzige was mir an meinem fehlt ist Matrix-Licht. Das werde ich mir aber auch gut beim Nächsten überlegen, da Preis-Leistung schon grenzwertig ist. Ich fahre auch 90% mit Gegenverkehr und Kolonne, da brauche ich keine super Ausleuchtung und Reichweite. Aber cool ist es auf jeden Fall. Klassisches Haben-Will-Syndrom.
Ausserdem mache ich an meinem Auto viele Sachen selbst. Das geht bei Neuen allein aus Garantiegründen nicht. Mir macht das Freude und gibt mir ein gutes Gefühl etwas geleistet zu haben.

Übrigens – das war natürlich ein Spaß! Klar gibt es genug Fahrzeuge auf deutschen Straßen, die 10 Jahre oder älter sind. Ich selbst gehöre mit meinem kleinen Fuhrpark definitiv dazu. Und durch meine Qualifikation bin ich auch in der Lage, so gut wie alles an meinen Autos selbst zu warten oder instand zu setzen.

Was neue Fahrzeuge angeht: Das Argument, man dürfe aus Garantiegründen nichts selbst machen, stimmt so nicht ganz. Wichtig ist, dass man sich an die Wartungsintervalle laut Herstellervorgaben hält. Wer das nötige Know-how und Werkzeug hat, kann viele Arbeiten durchaus selbst übernehmen. Es gibt auch Werkstätten, die gegen einen kleinen Obolus deine durchgeführte Wartung ins digitale Serviceheft eintragen – dann ist alles offiziell dokumentiert. Verschleißteile wie Ölfilter, Luftfilter oder auch Bremsen darf man prinzipiell selbst tauschen – darf, wohlgemerkt. Ich will hier niemanden dazu ermutigen, wenn er oder sie keine entsprechende Ausbildung hat.
Aber ich sage mal so: Den Wechsel von Bremsscheiben und -belägen kann man grundsätzlich auch selbst erledigen – zumindest rein technisch gesehen. Und ja, das gilt auch bei Fahrzeugen, die noch in der Garantiezeit sind.

Trotzdem: Gerade bei sicherheitsrelevanten Komponenten wie der Bremsanlage sollte man nicht leichtfertig handeln. Wer hier einen Fehler macht – etwa versehentlich ähnliche, aber nicht passende Bremsbeläge verbaut – gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Ich habe schon ein paar solcher Fälle erlebt, und das kann ganz schnell gefährlich werden.

Deshalb mein klarer Appell: Wenn man sich nicht absolut sicher ist, lieber die Finger davon lassen und das Ganze einer Fachkraft überlassen. Sicherheit geht uns alle an.
 
Mxhp361 schrieb:
Was neue Fahrzeuge angeht: Das Argument, man dürfe aus Garantiegründen nichts selbst machen, stimmt so nicht ganz. Wichtig ist, dass man sich an die Wartungsintervalle laut Herstellervorgaben hält.
Sry aber das ist Quatsch. Zeig mir mal ein Hersteller der eine freiwillige Garantieleistung anbietet (wir sprechen nicht von der Gewährleistung) und sich dann damit zufrieden gibt das du die Wartungsintervalle nach Herstellervorgabe selbst oder durch eine freie Werkstatt durchführen lässt. Bei Hyundai beispielsweise erlöscht die Garantie sobald du den Wartungsintervall um 1 Tag überziehst. Und ich kenne auch keine vernünftige Werkstatt die irgendwelche Bordbuch Einträge fälscht. Mag zwar sein das es diese Werkstätten gibt, aber nach 4-5 Jahren sind die meisten Garantieansprüche etc. sowieso abgelaufen. Das mag vielleicht beim Widerverkauf ein Vorteil bringen, Stichwort lückenloses Scheckheft, aber das wars dann auch.
 
Land_Kind schrieb:
Eine Frage aus reiner Neugier:
Vitesco?
Das hast du gut kombiniert. :hammer_alt:
Ergänzung ()

Relak schrieb:
Zur Elite würde ich mich nicht zählen :D
Ich mich auch nicht (obwohl ich mit meinem Ingenieursgehalt angeblich zu den "oberen 10 Prozent" gehöre).
Ich habe mir bisher in meinem ganzen Leben nur einmal einen Neuwagen gegönnt und das ist der aktuelle Enyaq 85 aus dem Jahr 2024. Vielleicht habe ich ja auch schon die Midlife Crysis und deshalb so viel Kohle verbrannt. :hammer_alt:
Relak schrieb:
Bei dem Abenteuer Leasing für Privat bin ich aktuell aber voll dabei. Es musste ein zweites Auto her und wir wollten einfach mal einen Neuwagen haben und später die E-Mobilität mal ausprobieren. Aktuell bin ich noch 2 Jahre mit meinem E-Mini unterwegs und auch am überlegen den am Ende zu kaufen. Der ist schon ganz Nett und für lange Strecken haben wir ja den Caddy.
Im Herbst 2023, als ich den Enyaq konfigurierte, betrug die Leasingrate mit meiner Kilometerleistung (17.000 im Jahr) zwischen 800 und 900 € und nach 48 Monaten hätte ich den Enyaq ohne Möglichkeit des Kaufes zum Restwert wieder abgeben müssen. Das war der Grund, warum ich ihn gekauft und nicht geleast habe. Denn nach 48 Monaten habe ich dann wenigstens noch ein Auto. Vielleicht sind innerhalb der letzten beiden Jahre die Privat-Leasingraten ja besser geworden, ich weiß es nicht.
Relak schrieb:
Ich frage mich aber trotzdem ob der Mini denn auf seine 15 Jahre kommt ohne dass groß etwas gemacht werden muss was nicht der übliche Verschleiß ist. Das erwarte ich von einem Auto eigentlich auch wenn es 40k kostet. Gefühlt geht aber an neueren Autos auch öfters mal was kaputt weil einfach viel mehr Gedöns in den Karren verbaut wird. Da kann ich aber nur aus meinem Umfeld sprechen.
Mein Ziel ist 10 Jahre oder 180.000 km mit Enyaq "durchzuhalten". :hammer_alt:
Relak schrieb:
Auf den Akku bzw die Ladeelektronik bin ich gespannt. Er wird fast ausschließlich Zuhause mit niedrigster Leistung (6A) über den Ladeziegel geladen. Ist zwar übelst ineffizient aber eine Wallbox war hier ohne weiteres nicht drin und die Leitung in der Garage ist auch Fragwürdig. Da dann 10A drüber zu jagen war mir zu riskant also hab ich das gedrosselt.
Ich lade entweder auf Arbeit mit 11kW AC an der Firmen-Wallbox oder zu Hause über die eigene Wallbox im Ecomodus (ab 4,14kW / 6A) oder im Schnelllademodus mit 11kW / 16A, je nach Sonnensituation der PV-Anlage und wie eilig ich es gerade habe.
 
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Weyoun schrieb:
Das hast du gut kombiniert. :hammer_alt:
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Dann bin, oder besser gesagt, war ich wohl ein Arbeitskollege von Dir. Ich bin immer noch bei der Tire-Sparte angestellt. ;)
 
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