News DRAM-Chips von SK-Hynix: Einige Defekte, aber kein Milliardenschaden

@TriggerThumb87 evtl. musst du etwas genauer sein 😉 , aber da der ganze Text auf deutsch ist, müsste alles stimmen, Billion (nicht englisch) usw..
 
Der Titel redet von Milliarden, der Text von Millionen.
Ich wollte nicht absichtlich unpräzise sein, aber mir fällt das Tippen mit dem Smartphone schwer.
Ich wollte damit kurz auf einen eventuellen Tippfehler hinweisen.
 
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Fixed, sry. Sollten Milliarden sein, weshalb es schon bissel unglaublich klingt. Das müsste dann massiver Serienfehler sein .. klar gibt es sowas auch, aber da muss man echt vorsichtig sein.
 
Ansonsten: erstmal muss SK Hynix Qualitätsschwankungen nicht öffentlich kommunizieren, solange es kein großer Schaden ist und dieses Schreiben dient jetzt zur Beruhigung. Wieviel davon stimmt oder nicht stimmt, wird sich zeigen.
 
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Eine weitere Möglichkeit wäre das sich da jemand günstig mit Aktien eindecken wollte.
 
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Geht es nur mir so, aber ich finde die Umrechnung einer ausländischen Währung, in diesem Falle KRW, in eine weitere ausländische Währung (USD) ziemlich wirr. Vermutlich wurde dies ohne nachzudenken 1:1 aus der Quelle übernommen oder hätten rund 1,5 Milliarden EUR zu klein ausgesehen?

Ferner, sollte man dann auch so korrekt bleiben und Südkoreanische Won schreiben. Denn so wie beim Dollar explizit auf "US" hingewiesen wird, gibt es auch Nordkoreanische Won. Oder eben einfach den ISO Code nutzen :)

Diese unglaublich hohe Zahl würde nicht nur viele Wochen der Serienproduktion in mehreren Fabriken bedeuten, sondern auch einen Wert von 2 Billionen Koreanischen Won übersteigen, umgerechnet rund 1,7 Milliarden US-Dollar.
 
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ChrFr schrieb:
Fehler werden immer passieren, aber für so einen großen Fehler müsste jemand schon fasst wissentlich die Produktion sabotieren.

Wenigstens in der Platinenbestückung läuft der Qualitäts- und Kontrollmechanismus semi-automatisch. Mitarbeiter packt die zu prüfende Platine nach der Fertigung in die Prüfmaschine und die attestiert ein Okay, dann geht's weiter, wenn nicht okay wird ein zweites bzw. manchmal drittes mal geprüft und eben ausgesondert wenn nicht Okay. Und ja, auch diese Maschinen machen selbst Fehler, sodass Defekte eben nicht Zwangsläufig dort zu 100% gefunden werden. Am Ende bleiben dann Fahrzeuge einfach stehen oder machen witzige Sachen - merkt man aber erst dann wenn sie verbaut sind. Ist der "Verbauer" der Endkunde [DRAM] und die Prüfung Vollautomatisch kannst du dir ja denken wie schnell eine einzelne fehlerhafte Prüfmaschine hinter der Fertigung Probleme ausspucken kann, die aber keinem mehr vor Ort auffallen. [Daher arbeiten auch dort noch Menschen, die als "okay" geprüfte Teile/Geräte stichprobenartig nochmalig prüfen.] Die Toleranzschwelle zwischen diesen per Hand geprüften und Ermittlung einer Abweichung [ob es nötig ist] ist in jeder Firma anders. Bei DRAM mag ich zu behaupten, kann sie aufgrund der "Ungefahr" die davon ausgeht nicht sonderlich hoch sein.

Ob es dann wirklich Sabotage ist, oder einfach eine fehlerhafte Qualitätskontrolle wird sicher geprüft, auszuschließen ist aber beides nicht.
Ergänzung ()

Giana schrieb:
Eine weitere Möglichkeit wäre das sich da jemand günstig mit Aktien eindecken wollte.

Die einzig plausible jedenfalls sowas rauszuposaunen wenn es nicht stimmt. Entweder um direkt [durch die Meldung selbst] zu verdienen oder indirekt genau so wie du es sagst. Etwas drittes ist ein scheinheiliger Grund, egal welcher es wäre.
:-)
 
Zuletzt bearbeitet:
burglar225 schrieb:
Wie kommst du darauf? Wenn dein RAM mal defekt ist, wird dann der Speicherchip einzeln ausgetauscht? Nein, natürlich bekommst du gleich den ganzen Riegel ersetzt. Genauso wie bei Grafikkarten. Ist defekt -> wird ausgetauscht. Keine Ahnung, was daran jetzt so außergewöhnlich sein soll. Zumindest in DE ist dir das ja sogar gesetzlich zugesichert.
Es wird auch Hynix nicht vorbei kommen und mir meinen RAM Riegel tauschen. Den Ärger damit hat der Kunde. Der gibt den Riegel weiter an den Händler, der auch wieder Aufwand hat bzw. auf dem Versand sitzen bleibt. Der schickt dann den Riegel zurück an den Hersteller. Dieser liefert dem Händler dann einen neuen (bzw. gibt eine Gutschrift) und entsorgt diesen. Den Schaden hat in der gesamten Kette nicht Hynix.
Wenn der Verdacht besteht, dass die RMA Quoten bei Hynix zu hoch sind (1% ist immer noch eine Katastrophe), dann ist die Folge davon, dass man die Chips wo anders kauft bzw. Hynix basierte Produkte aus dem Programm genommen werden. Das ist eine berechtigte Konsequenz auch wenn nicht alle Chips defekt sind.
Ob Hynix nun die einzelnen defekten Chips ersetzt ist irrelevant. Wenn die Fehlerquote zu hoch ist, dann ist die gesamte Charge unbrauchbar.

Was das Verbreiten der Nachricht angeht: Hynix hat doch sepbst zugegeben, dass es tatsächlich ein Problem gegeben hat. Da sollten die einmal in der Beweislast sein nachzuweisen, dass ihre RMA Quoten wirklich nicht höher als normal sind.

fahr_rad schrieb:
Ich versteh es nicht und bin um Erläuterung dankbar:

Wenn die Fehler im Rahmen der normalen Qualitätskontrolle auffallen, warum wurden die Dinger dann überhaupt ausgeliefert?

burglar225 schrieb:
Weil natürlich nicht jeder Chip, der die Fertigung verlässt, einzeln so im Detail geprüft wird. Ich würde mal davon ausgehen, dass es in der Fläche eher einfache Tests sind und stichprobenartig wird dann genauer hingeschaut, um grundlegende Fertigungsprobleme zu erkennen.
Die Wahrheit wird hier in der Mitte liegen. Grundsätzlich muss schon jeder Chip geprüft werden, da bei der Mikrochipproduktion nur eine bestimmte Ausbeute da ist. Diese Überprüfung ist jedoch nur sehr oberflächlich. Da wird bei 5 Euro Chips kein 24h Dauerstresstest gemacht. Was bei dem schnellen Test nicht erkannt wird, das wird in der Consumer Preisklasse einfach auf Verdacht raus gesendet. Weiters ist es natürlich auch möglich, dass es Probleme mit der Qualitätskontrolle gegeben hat.
 
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Paradebeispiel warum man nicht jeden Scheiß auf den Socialmedia Plattformen unreflektiert glauben (und weiterverbreiten) sollte.
 
also meine beiden G.skill F4-3600C16-16GVKC funktionieren einwandfrei! -)
 
fahr_rad schrieb:
Ich versteh es nicht und bin um Erläuterung dankbar:

Wenn die Fehler im Rahmen der normalen Qualitätskontrolle auffallen, warum wurden die Dinger dann überhaupt ausgeliefert?
Die Chips werden sehr wohl bei Hynix getestet, bevor sie ausgeliefert werden. Aber das ist ein kurzer Standard-Test, bei dem schon mal die Spreu vom Weizen getrennt wird.
Jeder Kunde von SK Hynix hat aber unterschiedliche Einsatzszenarien und testet deswegen nochmals alle gelieferten Chips. Und hier kam es erst zu den Reklamationen. Was da wirklich ist, wissen nur die Beteiligten.

SK Hynix tauscht die aus und die zurückgenommenen Chips gehen an Kunden mit niedrigeren Anforderungen.
 
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Hito360 schrieb:
aber dass nun Kunden damit leben muessen defekten DRAM zu besitzen?

DJMadMax schrieb:
Selbstverständlich muss ein offensichtlicher Fehler in einer "normalen Qualitätskontrolle" ermittelt werden können, dafür ist sie schließlich da.

fahr_rad schrieb:
Wenn die Fehler im Rahmen der normalen Qualitätskontrolle auffallen, warum wurden die Dinger dann überhaupt ausgeliefert?

Da offenbar reichlich Leute immer noch hohe Schmerzgrenzen haben was ihren PC angeht würde es bei 'Normalverbrauchern' vermutlich nicht mal auffallen wenn der RAM nur leichte Fehler hat und z.b. statistisch einmal täglich das System crasht. Passiert eben. Je nach Anwendungen bekommt man sowieso häufiger mal crashes wegen Speicherfehlern, von außen sieht man erstmal nicht ob es am RAM, CPU oder der Software liegt. 'Normale' leute gucken auch nicht nach, kennen den Unterschied nicht und interessieren sich wohl auch häufiger garnicht dafür.
Also ... selbst wenn die fehlerhaften RAM ausliefern läuft es auf 'Wayne?' hinaus. Die Masse landet doch in OEM PCs wo besagte 'Normalverbraucher' davorsitzen. HPC- und Nerduser prüfen ggf. den RAM gezielt und haben nur stress mit einem Umtausch.

Die Qualitätssicherung prüft wahrscheinlich erstmal nur ob der RAM überhaupt ansprechbar und nutzbar ist (also auf Totalschaden) und einmal vollschreiben, lesen, wenns passt weiter damit. Gründliche Tests gibts aufgrund des Aufwands (an Zeit, Arbeit und Teststationen) nur in Stichproben, d.h. selbst wenn die merken dass die Qualität sinkt (durch z.b. Temperaturabhängige Fehler, oder erhöhte Fehlerraten im Dauertest) gehen erstmal viele 'schlechte' Module in den Verkauf. Wie bei jedem Massenartikel.
Oder fällt jemandem ein Massenartikel ein, der nicht in einem besonders Sicherheitsbedürftigen Bereich eingesetzt wird (wie z.b. explosionsgeschützte Heizkörper ^^), der vor dem Verkauf wirklich gründlich geprüft wird?

Gerüchteküche ist immer mit Vorsicht zu genießen, viele Köche ...
 
ChrFr schrieb:
Klar das SK Hynix dagegen vorgeht, sowas nennt sich Rufmord.
Fehler werden immer passieren, aber für so einen großen Fehler müsste jemand schon fasst wissentlich die Produktion sabotieren.
Das so ein Gerücht natürlich hochkocht wundert aufgrund der derzeitgen Situation im Markt nicht, dennoch darf man als Journalist sowas nicht verbreiten ohne Fakten zu haben. Aber es bringt ja Klicks und damit Einnahmen.🤦‍♂️
Man kann für SK Hynix nur hoffen das alle Kunden ihr Vertrauen behalten und erkennen das das eine Zeitungs-Ente war.

MfG
Christian

naja haben sie halt bei Wirecard nicht gemacht. Es fehlt halt an Journalisten die tatsächlich recherchieren. Die es tun, sind meist zu wenige um etwas zu bewirken. Damit läuft man halt auch Gefahr keine Story finden. Und Journalisten dafür anzumeckern und influencer dafür zu feiern ist auch krank. Die User wollen es so…. Sonst würden sie für gute Recherche bezahlen
 
Also die Qualitätskontrolle von SK Hynix übernehmen also deren Kunden? DuckWeg
Laut Hersteller betrifft es eine geringe Anzahl an Kunden, die Fehlerschwelle sei zudem eher niedrig, sie sei im Rahmen der normalen Qualitätskontrolle ermittelt worden.
 
andr_gin schrieb:
Kommt dann ein Hynix Techniker zu mir nach Hause und lötet den entsprechenden Chip um (z.B. in einer neuen RTX 3080 oder noch schlimmer im Steuerungsrechner einer Produktionsanlage bei einem meiner Kunden)?
Du setzt doch in Steuerungsrechnern von deinen Kunden wohl hoffentlich ECC-RAM ein? Oder etwa nicht? :O
 
Die kunden von sky hynix sind z.b. gskill nicht der endkunde
Die testen klarerweise chips und fertige riegel. Defekte chips gehen zurück an sk hynix.
Der endkunde kriegt von den problemen nichts mit.
 
Punctum Maximum schrieb:
Du setzt doch in Steuerungsrechnern von deinen Kunden wohl hoffentlich ECC-RAM ein? Oder etwa nicht? :O
Das kommt immer stark auf die Leistungsklasse an. Bei ARM/Atom basierten CPUs wohl kaum. Das geht aber etwas am Thema vorbei weil ja gar nicht bekannt ist ob ECC Chips betroffen sind oder nicht bzw. wie sich def Defekt äußert.

wurschthaut schrieb:
Die kunden von sky hynix sind z.b. gskill nicht der endkunde
Die testen klarerweise chips und fertige riegel. Defekte chips gehen zurück an sk hynix.
Der endkunde kriegt von den problemen nichts mit.
In der Regel ja. Wie intensiv getestet wird ist wieder eine andere Sache. Ich kann gar nicht zählen wieviele RAM Riegel ich über die Jahre schon aussortiert habe weil sie herum gezickt haben. Im Consumerbereich muss man damit leben. Im Industriebereich werden Hersteller, die zu hohe RMA Quoten haben relativ flott ausgelistet.
 
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