DSL-Verfügbarkeit nach Umzug - grundlegende Fragen

Ich glaube der Threadersteller wohnt auf Stralau (Halbinsel in Berlin). Ich hab da grade mal ein bisschen gegoogelt und DSL auf Stralau scheint tatsächlich noch deutlich schwieriger zu sein als im Rest von Berlin. VDSL kann man dort in der Tat komplett vergessen, die gesamte Halbinsel ist nicht ausgebaut für VDSL. Wenn dann auch noch kein Kabel-Internet verfügbar ist, sind alle auf DSL 16k angewiesen. Vollkommen klar, dass die Ports dann knapp werden und neue Bewohner Probleme bekommen.
 
The_Virus schrieb:
Ich glaube der Threadersteller wohnt auf Stralau (Halbinsel in Berlin). Ich hab da grade mal ein bisschen gegoogelt und DSL auf Stralau scheint tatsächlich noch deutlich schwieriger zu sein als im Rest von Berlin. VDSL kann man dort in der Tat komplett vergessen, die gesamte Halbinsel ist nicht ausgebaut für VDSL. Wenn dann auch noch kein Kabel-Internet verfügbar ist, sind alle auf DSL 16k angewiesen. Vollkommen klar, dass die Ports dann knapp werden und neue Bewohner Probleme bekommen.

Korrekt ich wohne auf Stralau. Die dortige Problematik war mir im Vorfeld leider nicht bewusst und ich hatte mich auf die DSL-Verfügbarkeitsangaben verlassen.

Telefonisch hatte ich es jetzt zunächst bei O2 versucht (laut Check im Inet einer der möglichen Anbieter bei mir und da ich eh alle abtelefonieren wollte habe ich dort angefangen). Die Dame der Hotline war dann so freundlich mich an einen Techniker im Bereich DSL weiterzuleiten da Sie mit meiner Aussage der Portknappheit überfordert war. Laut Techniker stellt die Telekom O2 die Leitung zur Verfügung. Zu erwarten sind allerdings nur 3-6 Mbit (nicht toll aber immerhin). Allerdings müsste ich die Leistung buchen damit tatsächlich geprüft wird ob alles klappt. Sprich ich buche bei O2 die gehen zur Telekom und fragen dort nach der Leitung / dem Port = Fehlschlag. Er hat auch deutlich gesagt das er da Bauchweh hat, sprich wenn die Telekom mir ne Absage erteilt hat wird es bei O2 wohl auch nix.

Den Auftrag habe ich bei O2 dann nicht erteilt.

Mit meinem Vermieter werde ich erst am späten Nachmittag sprechen können. Die Vormieterin hatte die Wohnung als Zweit- oder Drittwohnsitz und ich bin der Meinung, dass Sie dort weder Festnetz- noch Inet hatte. Das erfrage ich aber nacher.

ToDo-Liste:

Vermieter anrufen und Fragen zur Vormieterin, dem Anbieter des Kabelanschlusses, seinen Erfahrungen bisher im allgemeinen sowie der Hausversorgung (Anschaltplatz / Telekomkasten / Leitungszuführung) einholen.

Kabelanbieter:

Tele Columbus ist bei Ihnen leider nicht verfügbar.
Momentan sind an der geprüften Adresse leider keine Tele Columbus Produkte verfügbar.

Leider sind keine Produkte von primacom an Ihrem Standort verfügbar.
Wir arbeiten jedoch stets am Ausbau unseres Versorgungsgebietes.

Kabel Deutschland hatte ich ja bereits telefonisch versucht nachdem laut Check zwar TV ging aber kein DSL. Hier würde ich falls Kable Deutschland von meinem Vermieter als Kabelanbieter bestätigt wird nochmal telefonisch nach Internet via Kabel fragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du wirklich Kabel Deutschland hast, dann sieht es sehr schlecht aus mit Kabel-Internet. Siehe relativ aktueller Thread hier:
https://www.kunden-kabeldeutschland.de/questions/internet-verfugbarkeit-berlin-stralau

Stralau scheint in der Tat wirklich nur mit sehr langamen 2-3k Internet angebunden zu sein. Ich denke du wirst es mit einem alternativen Anbieter wie o2 oder 1&1 (blos nicht das Sofot-Start-Paket, auf jeden Fall abwählen) probieren müssen. Was anderes bleibt dir leider auch gar nicht übrig. Wenn das nichts wird, bleibt nur abwarten bis ein Port bei der Telekom frei wird und das kann lange dauern.

Klar könntest du DSL per Funk nehmen, ist vielleicht die einzige Rettung solange du auf einen freien Port warten musst. Aber wie gesagt, dabei musst du mit massiven Einschränkungen rechnen. Sehr schlechte Pings beim zocken, schwankende Download-Raten und dazu eben das sehr sehr geringe Volumen.

30GB da würde ich sterben... Ich hab jeden Monat ca. 600GB Traffic. :freak:
 
Ich bin auch recht ernüchtert um es mal vorsichtig auszudrücken. Ich werde mal versuchen meine Nachbarn zu dem Thema zu befragen. Ich würde die Gegend als durchaus gehoben bezeichnen wobei viele der Objekte entweder Neubauten oder aber vor kurzem grundsaniert wurden, zudem entstehen hier noch einige recht hochwertige Objekte. Mir schleierhaft warum der Ausbau im Bereich Internet so gnadenlos hinterher hinkt.

Vielen Dank fürs Feedback! Sobald ich neue Infos habe lass ich es euch wissen.
 
probier mal diesen für dich unverbindlichen test von easybell. das ist dann die garantierte leistung die easybell erbringen kann.
die nutzen ebenfalls telefonica leitungen, haben keine 2 jahresbindung und sind recht günstig.

http://www.easybell.de/bandbreitengarantie.html
 
Guten Morgen,

habe gestern mit meinem Vermieter telefoniert und folgendes in Erfahrung bringen können:

- Meine Vormieterin hat die Wohnung als Drittwohnung genutzt und daher, soweit bekannt weder Telefon noch Internet beantragt. Mein Vermieter wird das allerdings telefonisch nochmal bei der Dame nachfragen
- Name meiner Vormiertin ist mir nun bekannt, damit kann ich dann bei der Telekom auch direkt prüfen lassen ob es dazu einen Anschluß gibt
- Anbieter für das Kabelfernsehen ist Kabel Deutschland. The_Virus hat ja bereits erwähnt das KD hier auf Stralau kein Internet anbietet (siehe deren Beitrag) was ich mit meinen bisherigen Recherchen und Telefonaten leider nur bestätigen kann.
- Das Gebäude in dem ich wohne ist recht groß und verfügt über zwei Eingänge mit jeweils eigenen Hausnummern. Ich werde mich bemühen, über die Hausverwaltung / den Hausmeister herauszufinden wo der Anschaltplatz / Telekomkasten / die Leitungszuführung liegen. Vielleicht lässt sich darüber ja noch etwas tun.

@usmave
Vielen Dank für den Link habe dort mal den Check gemacht (Hausnummer sowohl vom Haupt- als auch Nebeneingang) und lass euch wissen was bei rausgekommen ist sobald die Mails da sind.

Ansonsten werd ich wohl nicht viel tun können außer mit Hilfe meines Vermieters und der Hausverwaltung Bedarf bei der Telekom anzumelden und zu hoffen, dass ein Port frei wird. Laut Hausverwaltung zieht zum 01.06 jemand aus ... vllt. wird ja auf diesem Weg ein Port nutzbar...

Für Anregungen und Ideen bin ich natürlich weiterhin genauso dankbar wie für die bisherige sehr freundliche Beteiligung. THX an euch !
 
Zuletzt bearbeitet:
Khalista schrieb:
Ansonsten werd ich wohl nicht viel tun können außer mit Hilfe meines Vermieters und der Hausverwaltung Bedarf bei der Telekom anzumelden und zu hoffen, dass ein Port frei wird. Laut Hausverwaltung zieht zum 01.06 jemand aus ... vllt. wird ja auf diesem Weg ein Port nutzbar...

Frage den "Auszieher" mal nach seinen aktuellen Internet Anbieter und nach seiner Rufnummer auf den Festnetz. Das erleichtert den Anbietern das finden des evtl. frei werdenden Ports. ;)
 
Khalista schrieb:
Ansonsten werd ich wohl nicht viel tun können außer mit Hilfe meines Vermieters und der Hausverwaltung Bedarf bei der Telekom anzumelden und zu hoffen, dass ein Port frei wird. Laut Hausverwaltung zieht zum 01.06 jemand aus ... vllt. wird ja auf diesem Weg ein Port nutzbar...

Wie Hallo32 schon sagt, dringend Nachfragen welche Provider den Versorgt. Wenn es ein Reseller ist würde ich mich nicht darauf verlassen das der Port mit Auszug frei wird.
 
Hey Leute,

gibt leider nix neues bisher. Telekom hat mir am Freitag erneut eine Absage erteilt. Der Hausverwaltung war das Problem bisher nicht bekannt.

von easybell habe ich folgende Mail zurück bekommen:

An ihrer Adresse erreichen Sie voraussichtlich eine Bandbreite von 5.000 kbit/s.

Bitte beachten Sie, dass Sie einen ADSL2+ und VoIP-fähigen Router benötigen. Wir empfehlen die FritzBox 7390, die Sie bei uns kaufen oder mieten können.

Wir garantieren Ihnen eine Bandbreite von 3.000 kbit/s.

VDSL ist bei Ihnen nicht verfügbar.


Bin am überlegen, den Auftrag zu erteilen, wobei ich da wenig Hoffnung habe. Der Gedanke LTE / DSL per Funk als Notlösung zu nehmen kotzt mich an um es mal ganz deutlich zu sagen. Mietvertrag läuft auch noch ne ganze weile also wäre Umzug auch erstmal nicht möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Telekom hat mir am Freitag erneut eine Absage erteilt. Die Hausverwaltung sieht auf ihrer Seite keinen Handlungsbedarf.

wenn wirklich Adernknappheit da ist, dann wird dir easybell auch nicht schalten können, wenn die nicht gerade noch eine freie TAL besetzt halten.

Das wird nun ganz schwierig ...
 
Wie bereits gesagt wurde:
VDSL nicht verügbar, Kabel Deutschland Internet nicht verfügbar, Telekom wegen TAL Knappheit nicht verfügbar. Sämtliche anderen Anbieter sind auch auf diese TAL angewiesen und wenn die Telekom nicht schalten kann, können die anderen Anbieter das zu 99% auch nicht. Auch wenn sie natürlich erstmal sagen dass es geht.

Um es mal auf gut Deutsch zu sagen: Du hast die Arschkarte gezogen! :(
Ich denke LTE ist für dich die einzige Möglichkeit, zumindest im Moment. Und das LTE auch mehr als bescheiden ist, weißt du ja inzwischen selbst.

Du kannst eigentlich nur hoffen, dass die Telekom die Halbinsel Stralau in nächster Zeit doch noch mit VDSL ausbaut. Denn eigentlich ist fast das gesamte Berliner Stadtgebiet mittlerweile mit VDSL versorgt. Doch da die Telekom VDSL auf Stralau bis heute nicht ausgebaut hat, scheint es wohl irgendein größeres Problem zu geben was gegen den Ausbau spricht. Würde mich mal interessieren was genau das Problem ist. Denn ein Mangel an zahlungsbereiten Kunden kann es wohl kaum sein, bei der Einkommensschicht die dort wohnt. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
The_Virus schrieb:
Ich denke du wirst es mit einem alternativen Anbieter wie o2 oder 1&1 (blos nicht das Sofot-Start-Paket, auf jeden Fall abwählen) probieren müssen.

Tschuldigung wenn ich mich hier mal ganz frech in den Thread schiebe...

Warum rätst du ihm denn vom 1&1 Sofort Start ab? Gibt es damit generell irgendwelche Probleme, oder war der Rat bezogen auf die spezielle Situation des Port-Mangels und dadurch resultierendem Permanent-Sofort-Start per UMTS?
 
@n1ghtk1n:
Wenn man einen Auftrag für einen DSL-Anschluss an 1&1 erteilt passiert folgendes:
Online Verfügbarkeitscheck sagt alles in Ordnung, diese und jene Geschwindigkeit kann geliefert werden. Nachdem der Auftrag abgeschickt wurde beginnt aber erst die tatsächliche Prüfung. Erst dann stellt 1&1 bei der Telekom eine Anfrage eine Leitung zu zu mieten und erst dann stellt sich die tatsächliche Verfügbarkeit heraus. Wenn man dann in so einem Probelm-Gebiet wohnt und z.B. keine Leitung frei ist, wird der eigentliche DSL-Vertrag wegen Nicht-Erfüllung storniert. Hat man dann aber die Sofort-Start Option mit gebucht, läuft der Vertrag trotzdem weiter. Denn die Sofort-Start Option funktioniert ja. Der Kunde hat keine Möglichkeit den Vertrag zu widerrufen, er hat auch auch die Sofort-Start Option mit gebucht und die kann geliefert werden, Vertrag wird so zumindest teilweise erfüllt.

Ich bin mir nicht sicher, wie 1&1 solche Situationen behandelt. Ob sie tatsächlich darauf bestehen, den Kunden dann 2 Jahre lang in der Sofort-Start Option festzuhalten oder ob sie dem Kunden entgegen kommen und den Vertrag inkl. Sofort-Start Option trotzdem stornieren.

In jedem Fall sollte man sich gar nicht auf solche potenziellen Probleme einlassen und sich den Stress hinterher ersparen. Daher empfehle ich die Sofort-Start Option einfach abzuwählen. Wenn dann keine Leitung frei ist, wird der Vertrag zu 100% storniert und gut.

Das gilt im übrigen auch generell, selbst wenn eine Leitung frei ist. Man verwirkt mit der Sofort-Start Option immer sein Widerrufsrecht von 2 Wochen. Die 2 Wochen Wiederrufsrecht laufen ab Lieferbeginn, in dem Fall dann zwei Wochen nachdem die Sofort-Start Option gestartet wurde. Wenn dann 1 Monat später die eigentliche DSL-Leitung geschaltet wurde und die Geschwindigkeit z.B. viel langsamer ist als versprochen, hängt man in jedem Fall in dem Vertrag fest. Ohne Sofort-Start Option beginnen die 2 Wochen Widerruffrist erst ab Beginn der tatsächlichen DSL-Schaltung. Wenn man dann mit der Leistung unzufrieden ist, kann man den Vertrag noch stornieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mir nicht sicher, wie 1&1 solche Situationen behandelt. Ob sie tatsächlich darauf bestehen, den Kunden dann 2 Jahre lang in der Sofort-Start Option festzuhalten oder ob sie dem Kunden entgegen kommen und den Vertrag inkl. Sofort-Start Option trotzdem stornieren.

sie halten daran fest, und zwar richtig! ... für die ist das das optimum, denn der Kunde bezahlt eine leistung, die er um mindestens die hälfte billiger bekommt. Diese und noch die andere Geschäftstaktik, das 1&1 auf gekündigten TALs sitzenbleibt um den Kunden eins reinzudrücken und die Situation in gebieten ohne ausreichend freie TALs zu verschärfen, sollte eigentlich jeden der Empfehlungen gibt, zu verstehen geben, das 1&1 nicht zu empfehlen ist und sogar lautstark davon abzuraten.
 
Wie bei jeden anderen Vertrag auch, dass Teil vollständig lesen und verstehen und nicht einfach unterschreiben.
 
Danke für die Aufklärung.. Da habe ich bei meinem Auftrag wohl einen Fehler gemacht und die Sofort-Start Option nicht abgewählt.

Allerdings habe ich ca. eine Woche nach Auftragserteilung eine Mail mit Info über die voraussichtlich verfügbare Bandbreite erhalten, mit der Option den Auftrag wieder zu stornieren. Die gleichen Informationen müsste man ja auch bekommen, sollte gar kein DSL-Anschluss möglich sein.
 
The_Virus schrieb:
Um es mal auf gut Deutsch zu sagen: Du hast die Arschkarte gezogen! :(
Ich denke LTE ist für dich die einzige Möglichkeit, zumindest im Moment. Und das LTE auch mehr als bescheiden ist, weißt du ja inzwischen selbst.

Würde mich mal interessieren was genau das Problem ist. Denn ein Mangel an zahlungsbereiten Kunden kann es wohl kaum sein, bei der Einkommensschicht die dort wohnt. ;)

Ja sieht nach der goldenen Arschkarte aus :/
Den LTE-Tarif der Telekom, in meinem Fall den L da 30GB, kann man, sollte DSL/VDSL verfügbar werden doch umwandeln oder? 24 Monate DSL Funk ist halt zu lang da ich, sollte sich die Situation hier nicht ändern wohl umziehen werde.

Das Problem würde mich im übrigen auch interessieren, da alle Mitbewohner des Hauses ebenfalls von den lahmen Leitungen (2-5000er was ich so gehört habe) genervt sind. Daher war bisher auch niemand bereit sich eine Leitung zu teilen (kann ich verstehen und allein das Fragen danach war mir mega unangenehm). Nun wird ja weiterhin kräftig gebaut, direkt an unserem Haus entsteht ein Gebäude mit 20-40 Wohnung (geschätzt) und gegenüber der Straße ebenfalls mehrere Objekte mit schätzungweise je 20-50 Wohnungen.
 
Ich denke auch, eher früher als später wird die Telekom die gesamte Halbinsel mit VDSL ausbauen. Immer mehr hochpreisige Wohnungen werden gebaut und das Problem der knappen Leitungen (TALs) wird nur noch weiter verschärft. Das Problem ist immer das erreichen einer kritischen Masse, es müssen sich erst noch mehr Leute in deiner Situation befinden, gar keine Leitung zu bekommen. Um so mehr Anfragen die Telekom bekommt, die sich nicht beliefern können umso eher überlegen sie es sich dann doch mal auszubauen.

Entweder das oder es findet sich ein einflussreicher Bauunternehmer, der z.B. 50 neue Luxus-Wohnungen baut und die Telekom dann davon überzeugt dass Luxus-Wohnungen auch schnelles Internet benötigen. Genau sowas habe ich nämlich schon von anderen Neubau-Gebieten gehört. Leider könnte das Problem dann trotzdem sein, dass eben nur das kleine Neubaugebiet mit schnellem Internet versorgt wird und der Rest außen vor bleibt. Genau so war es nämlich in dem Beispiel von dem ich gehört habe. Doch wenn die Glasfaser-Leitungen erstmal auf der Halbinsel liegen, ist der Schritt zum generellen Ausbau nicht mehr weit.
 
Habe die Hausverwaltung mit meinem Vermieter zusammen auch aufgefordert die Telekom darüber zu informieren, dass hier ein Mangel herrscht. Dabei habe ich erfahren, dass es im Nebengebäude 21 Wohnungen werden die ebenfalls noch keine Zugänge / Leitungen besitzen.

Abwarten und hoffen. Auf jeden Fall möchte ich mich bei euch bedanken für die bisherigen Infos und Anregungen, besoders bei dir The_Virus. Tut gut seinem Unmut hier mal Luft zu machen. Ich glaube als nächstes erstelle ich mal nen Thema bei Telekom-Hilft und klage dort mein Leid ^^
 
Ich beschäftige mich seit 10 Jahren mit den Themen DSL-Technik, DSL-Verfügbarkeit und DSL-Ausbau. Ich bin nämlich ebenfalls ein ehemaliger Leid geplagter. In dem gesamten riesigen Neubaugebiet (ca 10.000 Einwohner) in dem meine Eltern gewohnt haben war überhaupt kein DSL verfügbar. Alle waren auf 56k Modem oder 64kbit IDSN Internet angewiesen. Denn als das Neubaugebiet Ende der 90'er gebaut wurde war DSL noch kein Thema und dementsprechend wurde dort für DSL völlig ungeeignete Technik verbaut (OPAL-Glasfaser falls du davon schon gehört hast). Meine Jugend als angehender PC-Nerd mit dem ultra langsamen 64kbit ISDN zu verbringen, während alle meine Freunde DSL mit 1000 - 3000kbit hatten, war für mich eine absolute Qual. Zudem gab es damals für ISDN ja keine Flatrates, nur unglaublich teure Minuten-Abrechnung. Bei DSL gab es damals aber schon Flatrates. Diese unerträgliche Situation hat sich bis Ende 2007 hingezogen.

In meiner ersten eigenen Wohnung war dann 16.000kbit DSL verfügbar. Der Sprung von 64kbit war enorm, endlich im Internet-Zeitalter angekommen. Und weil ich nicht genug bekommen kann bin ich dann 2010 auf VDSL 50.000kbit umgestiegen und 2013 auf 128.000kbit Kabel Internet. Ich nehme jedes Stück mehr Geschwindigkeit was ich kriegen kann, als Informatik-Student "brauch" man das aber auch. ;)
 
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