Glasfaser Dt. Glasfaser stoppt Ausbau im Landkreis Karlsruhe

Dr. Chaos schrieb:
In Regionen ohne FTTB baut man extra Mobilfunksender welche im 26-GHz-Bereich (n258) senden um sehr hohe Bandbreite zu erreichen.
Versuch das in Deutschland, wenn die Leute sich schon dran stören Windräder in ihrer Nähe zu haben :schluck:.
 
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JeanLegi schrieb:
Versuch das in Deutschland, wenn die Leute sich schon dran stören, Windräder in ihrer Nähe zu haben :schluck:.
Diese Sender sind in der Regel an Straßenlaterne oder ähnliches befestigt, die schwurbler merken das also meistens nicht mal. 😂
 
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TomH22 schrieb:
Den Anspruch, jede Hallig oder Almhütte mit Glasfaser zu versorgen, sollte man nicht haben, für solche Orte ist 5G eine gute Alternative.
Ja, das ist richtig. Aber hier ist wichtig, dass das Frequenzband dann nicht durch andere Kunden vollgemüllt wird. Was man aber gerne tut, wenn wenn eine Technik eine tolle Alternative zum Kabel ist.
 
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thom53281 schrieb:
Aber hier ist wichtig, dass das Frequenzband dann nicht durch andere Kunden vollgemüllt wird. Was man aber gerne tut, wenn wenn eine Technik eine tolle Alternative zum Kabel ist.
Genau, siehe Starlink. Fanboys stellen sich das Zeug auf und wundern sich, dass es stellenweise schlechter performt als ihr VDSL zuvor.
 
Compactron schrieb:
Ich als einer der ersten Kunden in Deutschland zu dieser Zeit konnte mich ab dem zweiten Jahr nicht mehr beschweren. 150~250MBit im Download und das rund um die Uhr war für den Preis mehr als akzeptabel :D
 
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Dr. Chaos schrieb:
Dir ist aber der Unterschied zwischen Standard und verfügbarer Technik bekannt?
Es gab damals einfach keine Linecard die den Standard erfüllte.

Quelle? Ich hab damals nebenbei beim Business ISP gearbeitet neben dem Infostudium, mir ist nie was anderes untergekommen als Chipsätze die den ADSL-Standard erfüllen. Die krummen Bitraten der DTAG waren künstlich niedrig gehalten, warum sollte man dafür auch extra andere Chipsets produzieren lassen. Hansenet mit seinen 2 MBit hat das natürlich genauso gemacht. Ein Thema war immer, dass zu hohe Bandbreiten die Infrastruktur des ISPs überlastet hätten, das war alles noch knapp dimensioniert damals.

Eine Einschränkung ergab sich noch durch die Koexistenz mit ISDN, das teils in dem Band von ADSL arbeitete. Soweit ich mich erinnere betraf das nur den Upstream.

Dr. Chaos schrieb:
Dann verlink das doch mal, 35b ist für 250 Mbits Netto/300 Mbits Brutto ausgelegt und nicht mehr. Für alles darüber braucht man Bonding oder G-Fast.
https://www.itu.int/en/ITU-T/studygroups/com15/Documents/tutorials/Hiroshi-OTA-ITU-BBWF-2017.pdf
 
rezzler schrieb:
Mit den 150 MBit/s bei 17a/Vectoring muss man auch schon neben dem MFG wohnen.
Hm, die 150 kombinieren ja Up- und Downstream. Da finde ich die Angabe ok.

400 für 35b ist etwas hoch, aber wenn man ne glatte Zahl aufschreiben will...
 
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Das ist ja auch nur die Maximalrate, für die man sicher eine sehr kurze Leitung braucht. Gerade die DTAG plant immer mit einigem Puffer um ein einheitliches Produkt anbieten zu können. Mein Punkt ist, dass diese Rate dann als technisches Maximum dargestellt wird, was sie nicht ist.
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Vielleicht solltest du dein Englisch noch mal verbessern!
Dort steht doch ganz klar "Aggregate service rate"
Diese 400 Mbit/s beziehen sich auf die gesamte Kapazität der Leitung (Aggregate Data Rate)
Ergänzung ()

DLMttH schrieb:
Hm, die 150 kombinieren ja Up- und Downstream. Da finde ich die Angabe ok.

400 für 35b ist etwas hoch, aber wenn man ne glatte Zahl aufschreiben will...
Da ist die gesamte Kapazität der Leitung angegeben, trotzdem liegt die Brutto Downloadrate bei maximal 300Mbits
 
Dr. Chaos schrieb:
Dort steht doch ganz klar "Aggregate service rate"
Diese 400 Mbit/s beziehen sich auf die gesamte Kapazität der Leitung (Aggregate Data Rate)
Ich war davon ausgegangen dass damit die Carrier über verschiedene Frequenzbereiche gemeint sind, so tief stecke ich in der Terminologie nun auch nicht drin.
Außerdem wären dann bei 50 MBit Upstream immer noch 350 down verfügbar.
Dr. Chaos schrieb:
Da ist die gesamte Kapazität der Leitung angegeben, trotzdem liegt die Brutto Downloadrate bei maximal 300Mbits
Auch 300 sind immer noch mehr als 250.

Vielleicht solltest DU übrigens noch mal an deinem aggressiven Ton arbeiten. Mein Englisch ist gut genug dass ich damit technische Übersetzungen für Ausschreibungen gemacht habe, aber macht ja nichts.
 
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@RMS_der_Zweite Das ich gereizt bin ist doch kein Wunder. Du hättest dir das auch selbst erlesen können. Und das du scheinbar den Unterschied zwischen Netto 250 Mbits und Brutto 300 Mbits nicht verstehen magst, machst es nicht besser.

Der Standard lässt theoretisch Spielraum, wie man die Frequenzen nutzt, daher hat das Profil B35 eine kombinierte Bandbreite von 400MBits Brutto, diese muss aber aufgeteilt werden in Download, Upload und Sicherheitsabstand.

Sicherheitsabstände (Guard Bands): Ein Teil des Spektrums kann nicht für Daten genutzt werden, da er als Puffer zwischen Sende- und Empfangsrichtung dient. Die "400" im Standard ist die theoretisches Bandbreite des Profils, die "350" ist das Maximum der nutzbaren Brutto Bandreite des Profils.

Diese 350Mbits Brutto teilen sich dann auf in 300 Down und 50 Up das ergibt dann 250 Mbits Down und 40 Mbits Up an realen Daten die genutzt werden können.
 
So stimmt das aber auch nicht. Wenn die Leitung kurz genug ist, hat man manchmal sogar trotz eingeschränkter Bandbreite eine Leitungskapazität von bis zu 320/55 Mbit/s. Darüber ließe sich schon ein echter 300/50er Tarif anbieten, nur halt nicht an vielen Anschlüssen erreichbar.
 
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@DLMttH Nein lässt sich eben nicht, diese Angabe ist brutto nicht netto außerdem ist das nur ein errechneter Wert, was die Leitung dann wirklich hergibt ist eine andere Sache.
 
Trollst du mich jetzt?
Natürlich kann man auch mehr Netto bekommen wenn die Leitung es hergibt aber das ist nicht garantiert und kann auch variieren. Es reicht aber eben nicht für einen 300Mbits Tarif weil Netto ist immer < als Brutto.

Das alles steht doch alles in der Standard-Definitionen der ITU zu G.993.2

https://www.itu.int/rec/t-rec-g.993.2
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Ein Thema war immer, dass zu hohe Bandbreiten die Infrastruktur des ISPs überlastet hätten, das war alles noch knapp dimensioniert damals.

Würd ich auch mal raten. Die DSLAMs waren vermutlich nie direkt per IP/Ethernet angebunden sondern über SDH/ATM, meistens anscheinend STM-1 (Seite 14). Wenn es da ein riesen Run auf die 8-Mbit/s-Tarife gegeben hätte, ließen sich die 155 Mbit/s wohl schwierig und teuer skalieren doch bei knapp 20 Kunden wäre der Kanal schon dicht gewesen. Irgendwann hatte man genug STM-Verbindungen zu den Knotenpunkten gebaut und schnellere ADSL-Verbindung waren "für die breite Masse" erhältlich.
 
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Der Abstand zwischen netto und brutto ist doch ziemlich gering seit das nicht mehr in ATM-Zellen verpackt wird?
Habe hier knapp 1100 MBit netto (IP, TCP-Overhead nicht mitgerechnet) bei 1152 Sync mit Vodafone Kabel. Weiß nicht wie sich das aktuell bei VDSL verhält, aber ich würde vermuten das 320 brutto schon noch 300 netto ergeben.

Die Details sind da jetzt aber auch nicht wichtig, und ja das VDSL liegt näher dran als ich dachte. Es geht darum dass die DTAG immer ihre Wahl für einen stabilen Tarif als technisches Maxium verkauft.

Bei Glasfaser führt das bei technisch Unbedarften gerade in der Politik womöglich dazu, dass man sich denkt "wozu, Kabel kann auch schon Gigabit". Was die Faser eigentlich hergeben könnte, wenn man wollte, und wie weit das damit technisch eigentlich vorne liegt weiß doch kaum jemand.

Eim Traum wäre ja, wenn es wieder sowas wie bei USRobotics HST gäbe - Bitrate Up/Downstream tauschbar mitten in der Verbindung.
 
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