mario10247 schrieb:
OK. Dazu müsste man ja die Lan IP wissen, deshalb Namensauflösung?
Das hängt davon ab, ob die Geräte, auf die du über die VPN-Verbindung zugreifen möchtest,
eine feste/statische IP-Adresse haben (die du lokal an den Geräten konfiguriert hast) oder die betreffenden Geräte ihre IP-Adresse per DHCP beziehen und ein Stückweit ist es auch eine Frage des Komforts.
Wenn du auf den Geräten per Hand feste/statische IP-Adressen konfiguriert hast,
dann sind dir die IP-Adressen ja bekannt (weil selbst ausgedacht und per Hand konfiguriert), so dass du diese beispielsweise in die hosts-Datei des PCs/Notebooks eintragen kannst, von dem aus später der Zugriff auf diese Geräte per VPN-Verbindung erfolgen soll.
Wie man die hosts-Datei unter "Windows 10" editieren kann,
kannst du z.B. hier nachlesen:
https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/hosts-datei-windows-10-bearbeiten
Falls die Geräte ihre IP-Adressen (weiterhin) per DHCP beziehen sollen,
dann kannst du dem DHCP-Server deiner FritzBox auch "sagen", dass dieser
den betreffenden Geräten immer die gleiche IP-Adresse zuweisen soll.
Diese Option nennt sich
"Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen.",
siehe dazu folgender AVM-Artikel:
https://avm.de/service/fritzbox/fri...che-IP-Adresse-von-FRITZ-Box-zuweisen-lassen/
Im Anschluss musst du natürlich ebenfalls (also wie bei der Vergabe fester/statischer IP-Adressen) wie oben beschrieben
die IP-Adressen in die hosts-Datei des Gerätes eintragen, von dem aus später (per VPN-Verbindung) der Zugriff auf diese Geräte erfolgt.
Die Syntax der hosts-Datei ist wie folgt:
IP-Adresse-GerätA NAME-GerätA (selbst ausgedachter Name)
IP-Adresse-GerätB NAME-GerätB (selbst ausgedachter Name)
IP-Adresse-GerätC NAME-GerätC (selbst ausgedachter Name)
Nach erfolgter Einrichtung kannst du also nach dem Aufbauen der VPN-Verbindung auf
GerätA zugreifen, indem du z.B.
http://GerätA in deinem WebBrowser eintippst.
Auf GerätA muss natürlich ein WebServer laufen, sonst erscheint nix im Browser

.
Oben beschriebene Lösungen sind meiner Ansicht nach vom Komfort her völlig ausreichend,
weil du die Geräte ja bereits per Namen ansprechen kannst (Konfiguration per hosts-Datei).
Alternativ kannst du die Geräte auch per DNS-Name ansprechen,
nachdem du die VPN-Verbindung hergestellt hast. Für die Geräte, die ihre IP-Konfiguration per DHCP von der FritzBox beziehen,
pflegt die FritzBox automatisch entsprechende DNS-Einträge im auf der gleichen Kiste laufenden DNS-Server.
Jedes Gerät hat dort einen DNS-Eintrag in der Form "NAME-DES-GERÄTES.fritz.box --> AKTUELLE-IP-ADRESSE-DES-GERÄTES".
Ein "nslookup GerätA.fritzbox IP-DER-FRITZBOX" löst also auf die aktuelle IP-Adresse von GerätA auf.
GerätA würde dann also per GerätA.fritz.box angesprochen und GerätB entsprechend
mit GerätB.fritz.box. Bezogen auf das Beispiel von oben könntest du dann also im WebBrowser
http://GerätA.fritz.box eingeben.
Um über die VPN-Verbindung die Domäne fritz.box auflösen zu können,
musst du deinem VPN-Client "sagen", dass der DNS-Server deiner FritzBox zur Namensauflösung der Domäne fritz.box verwendet werden soll.
Infos dazu für den "ShrewSoft VPN Client":
https://www.shrew.net/static/help-2.1.x/files/NameResolutionSettings.html
Es kann sein, dass du im "ShrewSoft VPN Client gar nicht per Hand einen DNS-Server für die Domäne
fritz.box angeben musst, weil das VPN-Gateway der FritzBox diese Informationen automatisch an den VPN-Client übergibt. Damit das funktioniert müssen natürlich die Haken "Enable DNS" sowie "Obtain Automatically" gesetzt/aktiviert sein.