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EA stellt das nächste Programm ein...

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Shizzle

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.. und zwar das Online Pass Programm.

“Yes, we’re discontinuing Online Pass,” EA senior director of corporate communications John Reseburg confirmed to GamesBeat in an e-mail. “None of our new EA titles will include that feature.”

“Initially launched as an effort to package a full menu of online content and services, many players didn’t respond to the format,” Reseburg said. “We’ve listened to the feedback and decided to do away with it moving forward.”

Der Online Pass war ein einmalig einlösbarer Code um Online- und Multiplayer-Content freizuschalten von Spielen wie z.B. FIFA, Madden oder Battlefield 3. Die Intention dahinter war den Gebrauchtspielehandel einzudämmen bzw. Gebrauchtsoftware gegenüber dem Neuspiel zu entwerten. Wer mit einem gebrauchten Titel ohne Online-Pass online spielen wollte musste somit einen neuen kostenpflichtigen Online Pass anfordern.

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Die Zyniker in diesem Forum werden dies bestimmt als Ankündigung der Always-Online Authentifizierung á la Sim City für jedes Spiel sehen.

Quelle
 
Das "Always online"-Modell für den Singleplayer ist neben dem üblichen MP wohl die einzige Möglichkeit, dem "Underground" das Wasser abzugraben und auf diese Weise ein Szenerelease sinnfrei/nutzlos zu machen. ;)

Beste Beispiele: Diablo III und SimCity
 
Zuletzt bearbeitet:
Das "Always online"-Modell für den Singleplayer ist neben dem üblichen MP wohl die einzige Möglichkeit, dem "Underground" das Wasser abzugraben und auf diese Weise ein Szenerelease sinnfrei/nutzlos zu machen.

Weil das für Ubisoft so erfolgreich war, richtig?
 
Mumpitzelchen schrieb:
Weil das für Ubisoft so erfolgreich war, richtig?

Solange es genug deppen gibt die mit ihrem Portemonaie sowas unterstüzen gibts für EA nichts anderes an die Börsianer zu vermelden als Erfolg!

D3 und SC5 sind nunmal die renditestärksten Spiele derzeit. Die Casual Gamer zerstören den Spass für die PC Gamer. Bald herrschen auf der Plattform für Erwachsene die selben Gängeleien und Beschränkungen wie auf den Kiddy Konsolen.
 
von mir aus kann EA ihre ganzen Softwareprodukte einstellen...da vermisst man nix was man brauchen tut :cool_alt:
 
Warum der Hersteller bei gebrauchten Titeln nochmals mit verdienen will, bleibt mir ein totales Rätsel. Demnächst wollen die Autohersteller auch ein Gebühr wenn man sein gebrauchtes Auto verkauft, am besten einen Paß, der das fahren auf öffentlichen Straßen wieder erlaubt :freak:
 
Nun ich kann die Leute verstehen die sich bei solchen Gängelein für jedes Spiel eigene Origin/Steam/Uplay-Accounts erstellen,
damit sie ihr Spiel später wieder verkaufen können.
Ich habs teilweise nicht gemacht und micht dann geärgert, wenn der Spielspaß nach 5h abebbte.
 
Rollensatz schrieb:
Warum der Hersteller bei gebrauchten Titeln nochmals mit verdienen will, bleibt mir ein totales Rätsel. Demnächst wollen die Autohersteller auch ein Gebühr wenn man sein gebrauchtes Auto verkauft, am besten einen Paß, der das fahren auf öffentlichen Straßen wieder erlaubt :freak:

Nennt sich TÜV :rolleyes:
 
Mika911 schrieb:
Nun ich kann die Leute verstehen die sich bei solchen Gängelein für jedes Spiel eigene Origin/Steam/Uplay-Accounts erstellen,
damit sie ihr Spiel später wieder verkaufen können.
Ich habs teilweise nicht gemacht und micht dann geärgert, wenn der Spielspaß nach 5h abebbte.



Deswegen kaufe ich ein Spiel nicht zum release, sondern was später bei nem sale zum verschmerzbaren Preis und hab dann ne nette Sammlung wie andere Lustige Taschenbücher :-)

Das Problem ist doch eher dass die Publisher machen können wozu sie lustig sind solange genug Leute deren Zeugs 30 Sekunden nach Veröffentlichung zum "Kampfpreis" :-) kaufen, selbst wenn sie deswegen dann ne Woche trocken Brot essen müssen.

Und mal Hand aufs Herz, bei gut und gerne mal 3-4 Stunden Kampagne für 60 Euro bekommt doch eh keiner mehr Hunger.
 
Rollensatz schrieb:
Warum der Hersteller bei gebrauchten Titeln nochmals mit verdienen will, bleibt mir ein totales Rätsel.

Dass sie es wollen überrascht mich kein bisschen. Wer würde nicht zusätzliches Geld für nichts bekommen wollen?

Interessant ist, dass sowohl die Gesellschaft als auch der Gesetzgeber (Volksvertreter) sowas zulässt bzw. letzterer das sogar aktiv unterstützt.
In den USA wurde erst neulich von einem Gericht entschieden, dass dort als Download erworbene Musik überhaupt nicht mehr weiterverkauft werden darf. Das ist schon eine heftige Entrechtung des Kunden.

Für mich ist das außerdem Doppelmoral. Auf der einen Seite Pochen die Rechteverwerter und Urheber auf Eigentumsrechte an immateriellen Gütern und beschimpfen mit Schaum vorm Mund jeden als Dieb oder Räuber, der das in Frage stellt. Sie betrachten es als gottgegebenes Recht, dass man Informationen in alle Zukunft wie Stückgut behandlen kann. Auf der anderen Seite wird dafür gekämpft, dass der Kunde keinerlei Eigentum mehr an immateriellen Gütern erwerben kann.
Je nach dem, ob die Eigenschaften von digitalisierten, nicht mehr an Datenträgern gebundenen Informationen gerade zu ihrem Vorteil oder Nachteil sind, wird mal in die eine, mal in die andere Richtung gezogen.
 
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