Test EcoFlow Stream Ultra X im Test: Next-Gen-Balkon­kraft­werk erhält KI, größeren Akku und mehr Leistung

Hylou schrieb:
Die Stecker sind nicht für 800w ausgelegt? Wie werden dann Elektrogrill, Föhn oder Staubsauger betrieben? PCs mit großen Netzteilen? Das ist Unsinn.
Wenn du einen Elektrogrill findest, der Strom ins Netz einspeist und einen SchuKo-Stecker hat, haben wir einen Vergleich, aber so hinkt das nicht einmal. Es geht um den passiven Berührungsschutz bei Strom produzierenden Anlagen und nicht um Verbrauchergeräte.

ErnstHaft99 schrieb:
Wechselrichter müssen nach 0,2 s abschalten. Da ist es völlig egal, ob das am Schuko hängt.
Deine Sicherungen im Hauskasten müssen auch sofort auslösen, wenn du den Toaster in die Wanne wirfst. Das hilft dir in dem Moment aber auch nicht mehr.

ErnstHaft99 schrieb:
Aufpassen muss man nur, dass die Einspeisung von Wechselrichter zu Verbraucherkreislauf an der Sicherung des Stromkastens vorbeigeht.
Das ist so ziemlich der gefährlichste Satz, den ich hier bisher gelesen habe. Gibt genug Leute, die ihr BKW an die Küchenphase anschließen und sich dann wundern, das bei voller Einspeisung und laufendem Herd und Ofen die Sicherung nicht rausfliegt, obwohl die Leitung geschmolzen ist. Der NA-Schutz des WR reicht hier nicht aus!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Thorque und SaxnPaule
Legalev schrieb:
wie lange benötigt man im Durschnitt bis die kompletten Investitionen mit Panel usw. sich Amortisiert haben bei einem Preis von ca. 30ct/kw?
Kostet doch ne Stange Geld alles zusammen.
Das wird sich nie rechnen. Das ganze ist eher was fürs Gewissen/ Unabhängig sein/ der Schrebergarten ohne Stromanschluss.

Auch wenn du 10 Jahre Garantie hast: alles unterliegt der Alterung, insbesondere draußen. D.h. der anfängliche Wirkungsgrad sinkt jedes Jahr. Dann hast du nicht jeden Tag volle Sonne, im Winter viel zu wenig, usw.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Legalev
Andi316 schrieb:
Was passiert wenn ich mein Haus direkt an die Steckdose anstecke die 2300W liefert? Der EcoFlow sollte es doch egal sein was genau dort angesteckt ist, oder?
Im besten Fall kommt irgend ein Sicherrungsmechanismus, im schlimmsten Fall MagicSmoke +/- Feuerwerk. Wechselrichter die ins Netz einspeisen sind normalerweise darauf ausgelegt dem Netz zu folgen, die Schuko Ausgänge der Akkus hat die notwendige Schaltung jedoch eher nicht.

Boimler schrieb:
Deine Sicherungen im Hauskasten müssen auch sofort auslösen, wenn du den Toaster in die Wanne wirfst. Das hilft dir in dem Moment aber auch nicht mehr.
An der Stelle würde ich auf den FI setzen, "Sicherungsen" sind an der Stelle eher träge bzw. der Leitwert von Badewasser zu schlecht.
Naja und Wechselrichter auf dem selben Stromkreis wie das Bad einspeisen zu lassen ist wirklich nicht helle.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Boimler
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThomasK_7
@Hylou Vor Leitungsüberlastung warnen sogar die Hersteller von PV-Anlagen, s. bspw hier. Aber was wissen die schon ;). Ich hab hier im Haus wenigstens eine Dose, die der Vorbesitzer durch unsachgemäßen Gebrauch "eingeschmolzen" hat. Für ihn war die einfach nur defekt; im schlimmsten Fall wäre das Haus vom Keller aus abgefackelt.
 
Sekronom schrieb:
Moin, ich habe am home Assistent diesen Wechselrichter dran:
apsystem ez1-m
Dort kann man einfach eine lokale Rest API freischalten und per mqtt anbinden.
Geht sehr einfach und kann ich empfehlen.
Kein Hardware gefrickel notwendig.
Das teil hat 2 mppt eingänge und ich habe 2x2 panels mit y kabel verbunden seit ca 1 Monat am laufen.
Alle Werte je Eingang/gesamt Erzeugung/Erzeugung aktuell usw kannst du im HA auswerten oder zu Steuerung nutzen.

Hi, kann der apsystem ez1-m auch dynamisch die Einspeise-Energie ins Netz genau auf 800W regeln wenn im Haus weniger verbraucht wird?
Plane einen HMS-1600-4T mit 4 Panels welcher im Sommer Klima und Co mit 1600W versorgt aber nicht mehr als 800W ins öffentliche Netz abgibt wenn ich mal weniger eigenen Verbrauch hab.
 
@Boimler
Mag alles stimmen - ich will aber gerne Belege für die ‚genug Leute‘ denen das konkret passiert ist was du beschreibst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThomasK_7
tree-snake schrieb:
Hi, kann der apsystem ez1-m auch dynamisch die Einspeise-Energie ins Netz genau auf 800W regeln wenn im Haus weniger verbraucht wird?
Plane einen HMS-1600-4T mit 4 Panels welcher im Sommer Klima und Co mit 1600W versorgt aber nicht mehr als 800W ins öffentliche Netz abgibt wenn ich mal weniger eigenen Verbrauch hab.
Du darfst ins Hausnetz 800W einspeisen mit einer Kleinanlage, wenn du mehr einspeisen willst ist es keine Kleinanlage und du hast mehr oder weniger alle Auflagen größerer Anlagen zu erfüllen. Der poplige Ertrag einer 1.600W Anlage lohnt den Aufwand nicht.
Was du ins öffentliche Netz rückspeist ist nicht relevant für die Einstufung des Ganzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Miuwa
Boimler schrieb:
Gibt genug Leute, die ihr BKW an die Küchenphase anschließen und sich dann wundern, das bei voller Einspeisung und laufendem Herd und Ofen die Sicherung nicht rausfliegt, obwohl die Leitung geschmolzen ist.
Sorry aber was redest du denn da? Die von dir beschriebene Situation ist bei BKW nach Vorschrift und keinerlei sonstigen Pfusch im Haus nicht möglich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThomasK_7
Dr. MaRV schrieb:
Bin gespannt wenn die IEC Norm für Balkonkraftwerke kommt.
(Kein Schukostecker mehr, Einspeisung nur noch in Endstromkreise und nicht mehr in Verbrauchsstromkreisen.)
Ob dass dann das Aus für Balkonkraftwerke ist. Wird vermutlich zu noch mehr Guerilla-Anlagen führen.
Wenn man etliche gängige Haushaltsstromnetze sieht, wäre es dennoch vorteilhaft wenn die 800W Dauerlast nicht über einen der drei eh überlasteten Stromkreise laufen...
Einmal einen eigens abgesicherten Stromkreis zu legen öffnet halt auch Raum solche Anlagen über gehärtete Steckdosen mit mehr wie 800W einspeisen zu lassen.
Denn das ist imho derzeit ein Knackpunkt, was bringt mir der geilste Stromtarif mit KI wenn schon meine Kaffeemaschine nicht davon profitiert.

Kommen weder Smart Plugs noch Smart Meter zum Einsatz, kann man lediglich eine Grundlast in einem Zeitplan konfigurieren, die den Energiebedarf des Haushalts möglichst genau abbilden sollte.

Klingt wie ein Werbeversprechen das nicht zu halten ist. Irgendwie hingewurschtelt. Dinge wie Modul 1 oder 3 funktionieren halt auch nicht. Da steckt so viel Technik und Willen zu Technik in den Anlagen und am Ende sind es halt "nur" Balkonkraftwerke auf Steroiden.
Geil wäre dreiphasiger Speicher über den dann auch eAuto-Laden laufen könnte, aber das sprengt den Rahmen eines Balkonkraftwerkes. Ist ja schon zu krass es hin zu bekommen dass man in einem Mehrfamilienhaus eine eigene Wallbox auf seinen Zähler laufen lassen kann...
Ergänzung ()

Tingel schrieb:
Im Solarbereich ist Preis/Leistung das A und O und da ist EcoFlow leider unbrauchbar. Spielzeug für Leute mit zu viel Geld.

Deswegen der Hinweis dass man es ja auch als autarke Powerbank mitnehmen kann - kannst sogar Dein eAuto laden (mit 10A, lul) - kannst aber halt nicht dafür sorgen dass der Akku voll ist, den Knopf haben sie sich gespart.
Ach ja, trag das Ding mal aus Deiner Mietwohnung runter zum Parkplatz, da spart man das Geld nicht durch die Stromkosten sondern über das nicht mehr notwendige Fitnessstudio-Abo.
 
Legalev schrieb:
wie lange benötigt man im Durschnitt bis die kompletten Investitionen mit Panel usw. sich Amortisiert haben bei einem Preis von ca. 30ct/kw?
Kostet doch ne Stange Geld alles zusammen.
Kommt auf dein Lastprofil an.
Ich spare durch mein BKW mit Akku ca 480 EUR pro Jahr.
Habe somit nach drei Jahren meine Investition wieder raus.
Ergänzung ()

CM286 schrieb:
Das wird sich nie rechnen. Das ganze ist eher was fürs Gewissen/ Unabhängig sein/ der Schrebergarten ohne Stromanschluss.
Blödsinn!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: bad_sign und ThomasK_7
Boimler schrieb:
Das ist so ziemlich der gefährlichste Satz, den ich hier bisher gelesen habe. Gibt genug Leute, die ihr BKW an die Küchenphase anschließen und sich dann wundern, das bei voller Einspeisung und laufendem Herd und Ofen die Sicherung nicht rausfliegt, obwohl die Leitung geschmolzen ist. Der NA-Schutz des WR reicht hier nicht aus!

Dann müsste es ja haufenweise Meldung darüber geben, über Kabelbrände. Und gibt es die?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThomasK_7, Hylou und ErnstHaft99
Boimler schrieb:
Deine Sicherungen im Hauskasten müssen auch sofort auslösen, wenn du den Toaster in die Wanne wirfst. Das hilft dir in dem Moment aber auch nicht mehr.
Was ist das denn für ein sonderbarer Vergleich? Niemand schafft es nach 0,2 s nach dem Ziehen des Steckers auch noch an den zu fassen.
Boimler schrieb:
Das ist so ziemlich der gefährlichste Satz, den ich hier bisher gelesen habe.
Und wie soll der WR im Verbraucherkreislauf mitbekommen, wenn über das öffentliche Netz noch 2kW abgerufen werden? Der WR hängt ja hinter dem Sicherungskasten. Da bringt ein NA oder nachgerüsteter FI an der Einspeisesteckdose auch nicht, wenn der WR konform 800 W durchgibt.
 
SaxnPaule schrieb:
Ich spare durch mein BKW mit Akku ca 480 EUR pro Jahr.
Das entspricht grob 1.500kWh (33cent Arbeitspreis), die du bei maximal 800W erlaubter Einspeisung kompensierst?!
Und der "Balkon" muss Platz haben für 1,8..2kW Solarleistung.

Neronomicon schrieb:
Dann müsste es ja haufenweise Meldung darüber geben, über Kabelbrände. Und gibt es die?
Nicht jede zerlaufene Lüsterklemme, jedes gebräuntes Kabel noch kleinere Schmorbrände sind Meldenswert. Das man da etwas findet in älteren Installationen ist aber quasi sicher. Pauschal halte ich es auch für nicht all zu prall, bei den üblichen 1,5mm² Leitungen mit Lüsterklemmen unter Putz da 800W mehr Leistung zuzulassen.
Ergänzung ()

ErnstHaft99 schrieb:
Was ist das denn für ein sonderbarer Vergleich? Niemand schafft es nach 0,2 s nach dem Ziehen des Steckers auch noch an den zu fassen.
Das geht wunderbar, Staubsauger unter Last ziehen und dabei eine Gewischt bekommen ist eine leichte Übung. Zudem das Verlassen darauf, dass die Abschaltung wirklich immer funktioniert wirklich arg optimistisch ist. Passiver Berührungsschutz ist da verlässlicher, scheiße ist halt, dass die Norm explizit nur ein Beispiel nennt und der Anbieter entsprechend Mondpreise verlangt und die Elektriker nochmals Marge aufschlagen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Thorque und Boimler
Piktogramm schrieb:
Das geht wunderbar, Staubsauger unter Last ziehen und dabei eine Gewischt bekommen ist eine leichte Übung. Zudem das Verlassen darauf, dass die Abschaltung wirklich immer funktioniert wirklich arg optimistisch ist. Passiver Berührungsschutz ist da verlässlicher, scheiße ist halt, dass die Norm explizit nur ein Beispiel nennt und der Anbieter entsprechend Mondpreise verlangt und die Elektriker nochmals Marge aufschlagen.
Beim Staubsauger gelten meiner Erinnerung nach 1,5 oder 5 s. Das ist aber auch kein WR. Ich habe keine Zweifel, dass die hochwertigen Hoymiles sich abschalten.
Das Risiko durch einen chinesischen Föhn das Zeitliche zu segnen ist sicher höher wie bei einem WR.
 
Piktogramm schrieb:
Das entspricht grob 1.500kWh (33cent Arbeitspreis), die du bei maximal 800W erlaubter Einspeisung kompensierst?!
Und der "Balkon" muss Platz haben für 1,8..2kW Solarleistung.
Korrekt. (Balkon + Garagendach)

Habe 2 kWp und einen 800VA Wechselrichter (HMS-800W-2T)

Wie gesagt, es kommt aufs Lastprofil an.

Bisher dieses Jahr 1010kWh geerntet und davon nur 50kWh verschenkt.

Screenshot_20250806_232216_Chrome.jpg
Man sieht auch gut die Verluste durch den Akku. Zwischen 5 und 10% muss man durch den Akku abschreiben. Bei einem AC Akku noch mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
@gaym0r
Lies meine anderen Kommentare im Thread. Habe das bereits ausgeführt.
 
Zurück
Oben