Test EcoFlow Wave 3 im Test: Mobile Klimaanlage kühlt nicht nur das Wohnmobil

Botcruscher schrieb:
Wir brauchen eher mehr Geräte mit R290 und eine Rasur der behinderten Regelungen für FGase. Krank was die Installation hier kostet.
Auch wenn man sich das leisten kann. Da kommt Vermieter ins Spiel, der eh ablehnt oder Eigentümergemeinschaft, die irgendwie noch schlimmer ist. Und für ne Klimaanlage ein Haus zu kaufen ist doch leicht übertrieben :) Daher ist so ne Porta Split keine schlechte Lösung, auch wenn eine günstige Splitanlage leiser und effizienter ist.
 
Ich hab mir Ende April (bevor sie überall ausverkauft war) auch eine Portasplit für 850€ gegönnt, nachdem mich die Monoblock aufgrund der Lautstärke und Ineffizienz (trotz Umbau auf Zweischlauch) genervt hat.

Um den 18 m² Raum mit mir alleine auf ca. 24 °C zu halten braucht sie idR ca. 150-170 W, jetzt nach mehreren Tagen über 30 °C draußen (oder wenn der Gaming-PC mit 9800X3D/4090 läuft) auch mal um die 260-300 W.

Habe mir in Fusion eine Leiste konstruiert und 3D-gedruckt um den Schlauch durchs Fenster zu führen inkl. magnetischem Fliegengitter. So kann ich tagsüber den Rollladen komplett runter lassen. In Verbindung mit so einer Stoff-Fensterdichtung kommt da von draußen recht wenig warme Luft rein.

Und für die Leute, die interessiert wieviel Kondenswasser die so abpumpt, habe ich mal ein Foto angehängt vom Balkontisch nach zwei "Abpumpvorgängen". Also da kommt schon ordentlich was raus.
Dafür ist die Luftfeuchtigkeit innen halt auch bei angenehmen 40-50%

Das Außengerät ist tatsächlich nicht gerade leise, aber zum Glück sind die Schlafzimmer der Nachbarn um die Ecke rum und die Balkone mit gemauerten Wänden getrennt. So hört man das "nebenan" eigentlich nicht und ich kann die problemlos bis Mitternacht laufen lassen.
 

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Boulettendieb schrieb:
Der Thumbnail zum Video reicht mir, um die Sinnhaftigkeit solcher Produkte zu beschreiben.
Klimaanlage im Zelt..
1st world problems..
Genau das habe ich mir auch gedacht^^
 
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derkleinedieb schrieb:
Jup in Deutschland ist das Problem der "Kälteschein", damit kostet die Installation einfach zu viel.
Das ist nichts als Abzocke durch lobbygesteuerte Klimainstallateur-Verbände.
 
Frank schrieb:
Aber nur sich selbst und heizt nicht den Raum zusätzlich auf, weil der Kühlkreislauf der Innenluft im Gerät geschlossen ist. Selbst wenn ich sie nach Innen stelle, zieht sie ja über die Schläuche die warme Luft von draußen über den Schlauch an, um sich zu kühlen. Das macht also keinen Unterschied, sie kühlt sich immer mit der 30 Grad heißen Außenluft.
Keine Ahnung, was du für einen Monoblock hast (sprich Erfahrung), aber mein Monoblock saugt die Luft für die Wärmeabfuhr des Verflüssigers hinten ein, während die gekühlte Luft vorne rausgeblasen wird. Und die gleiche Luft wird auch gekühlt.

Ja, die echten BTUs dürften niedriger sein als auf der Verpackung (ist aber ein guter Streitpunkt). Der Abluftschlauch sorgt hinter dem Gerät für unnötige Wärme, auch kann durch den Fensterschlauch warme Außenluft eingesaugt werden (durch den Unterdruck), aber sie wird eigentlich gleich zum Teil vom Monoblock eingesaugt, wo sie eben die Wärme vom Verflüssiger abführt und über den Abluftschlauch nach außen geblasen wird.

So oder so: Die Luft, die zum Verflüssiger eingesaugt wird, dürfte kühler sein als die Außenluft, die die EcoFlow 3 für die Wärmeabfuhr vom Verflüssiger einsaugt, wenn sie im "Außenbetrieb" ist.
 
Die Portasplit scheint bei 900€ echt das Sinnvollste zu sein. Die kann man wenigstens ohne teuren Handwerker aufbauen.
 
Boulettendieb schrieb:
Der Thumbnail zum Video reicht mir, um die Sinnhaftigkeit solcher Produkte zu beschreiben.
Klimaanlage im Zelt..
1st world problems..
Ach kommt, der eine schleppt das Zelt, der andere die EcoFlow durch den Wald.

Aber für ein Wohnmobil ohne zusätzliche Klimaanlage, die mit Außenstrom (also ohne laufenden Motor) läuft, ist so eine Lösung nicht uninteressant, aber da gibt eben die kleinen Klimaanlagen.

(Darum sind vollelektrische Campingbusse IMHO interessant, weil sie vollelektrische Klimaanlagen haben. Und PHEVs dürften auch Klimaanlage reinelektrisch betreiben können, also ohne laufenden Verbrenner.)
 
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deekey777 schrieb:
auch kann durch den Fensterschlauch warme Außenluft eingesaugt werden (durch den Unterdruck), aber sie wird eigentlich gleich zum Teil vom Monoblock eingesaugt,
Da wird nichts "eingesaugt", Unterdruck ist Unterdruck. Durch alle Spalten und Ritzen in der Wohnung fließt so heiße Luft nach und die Klima muss nun nicht nur die bereits vorhandene Luft im Raum kühlen, sondern die ständig nachfließende ebenfalls. Je heißer es draußen ist, desto weniger effektiv ist so ein Gerät und je nach Wohnung hast du einen halbwegs abgekühlten Raum, aber aufgeheizte Nebenzimmer.

Mit einem zweiten Schlauch kannst du das komplett umgehen und ist der Kompressor und die Kühlung des Verflüssigers großzügig dimensioniert, stört es die Klimaanlage kaum. Was bei einem Umbau eines Monoblocks ein Glückspiel ist, da die Anlage meist nicht darauf ausgelegt ist, sollte hier kein Problem darstellen.

Das Teil ist durchaus interessant, nur der Vergleich mit einer Porta Split fehl am Platz. Völlig unterschiedliche Einsatzszenarien und unterschiedlicher Aufbau, die EcoWave ist nun mal ein Zweischlauchmonoblock.
 
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ErnstHaft99 schrieb:
Die Portasplit scheint bei 900€ echt das Sinnvollste zu sein. Die kann man wenigstens ohne teuren Handwerker aufbauen.
Du brauchst schon die richtige Wohnung dafür, Außeneinheit nicht unbedingt in der Sonne, auch sollte das Fenster vernünftig abgedichtet sein. Fliegengitter...
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xexex schrieb:
Da wird nichts "eingesaugt", Unterdruck ist Unterdruck. Durch alle Spalten und Ritzen in der Wohnung fließt so heiße Luft nach und die Klima muss nun nicht nur die bereits vorhandene Luft im Raum kühlen, sondern die ständig nachfließende ebenfalls. Je heißer es draußen ist, desto weniger effektiv ist so ein Gerät und je nach Wohnung hast du einen halbwegs abgekühlten Raum, aber aufgeheizte Nebenzimmer.

Mit einem zweiten Schlauch kannst du das komplett umgehen und ist der Kompressor und die Kühlung des Verflüssigers großzügig dimensioniert, stört es die Klimaanlage kaum. Was bei einem Umbau eines Monoblocks ein Glückspiel ist, da die Anlage meist nicht darauf ausgelegt ist, sollte hier kein Problem darstellen.
Wie genau landet die heiße Luft in einem Nebenzimmer, wenn dort die Fenster geschlossen sind?

Ich glaub, hier wird etwas an die Luft gemalt, was man irgendwo insbesondere von Zwei-Schlauch-Fans gehört hat, wie toll deren Bastellösungen sind, aber bitte: Wo bleiben objektive Beweise? Oder ist der Abluftschlauch so viel kühler als der eines gewöhnlichen Monoblocks? Und der andere Schlauch wird gar nicht warm und gibt gar keine Wärme ab, oder wie?
 
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deekey777 schrieb:
Wie genau landet die heiße Luft in einem Nebenzimmer, wenn dort die Fenster geschlossen sind?
Sind deine Fenster völlig dicht, und haben keine Belüftungsschlitze? Ist deine Haustür luftdicht? Hat deine Dunstabzugshaube keine Verbindung nach außen? Mag vielleicht bei dir alles so sein, dann gehörst du aber auf jeden Fall zu einer kleinen Minderheit.

Die Temperatur des Abluftschlauchs ist völlig irrelevant, wenn man eine solche Anlage direkt am Fester stehen hat und wenn man lange Rohre benötigt, gibt es die auch mit Isolation. Die Luft die überall in die Wohnung gezogen wird ist es nicht, es sei denn deine Wohnung besteht nur aus einem Raum.

Einem Verflüssiger in dem sich 70°C heißes Kältemittel befindet, kann es völlig egal sein ob er mit 20°C oder mit 40°C warmer Luft gekühlt wird, sonst würden Split- oder Autoklimaanlagen nicht funktionieren. Für die Effizienz einer Anlage ist es aber entscheidend, ob die Luft der sie die Wärme entzieht immer kühler wird oder ständig weiter heiße Luft nachfließt.

Im Optimalfall (der kaum auftritt) ist ein Raum so gut wärmeisoliert, dass eine Zweischlauchanlage ihn über die Zeit auf Kühlschranktemperatur abkühlen kann. Bei einem Monoblock mit nur einem Schlauch, kämpfst du hingegen mit der ständig nachfließenden Luft. Mach einfach mal deinen Kühlschrank einen Spalt auf, dann siehst du wie gut dann noch die Kühlung funktioniert, wenn ständig warme Luft nachfließen kann.
 
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Boulettendieb schrieb:
Mittlerweile spürt man ja den Klimawandel deutlich aber ich Versuch so weit es geht, mit den Temperaturen zu leben, anstatt davor wegzulaufen

Schön für dich. Ich pack das aber nicht. Und es wird die nächsten Jahre eher schlimmer als besser. Ich spiele durchaus mit dem Gedanken, mir sogar eine feste Klimaanlage ins Haus zu bauen. Zumindest im ersten Stock mit den Schlafzimmern wäre das eine Erleichterung.
 
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Warum wurde daraus keine ‚SplitKlimaanlage‘ gemacht? Die Monoanlagen sind Stromverschwender und schlechter!
Oder Split ähnliches System.
Ergänzung ()

MaverickM schrieb:
Schön für dich. Ich pack das aber nicht. Und es wird die nächsten Jahre eher schlimmer als besser. Ich spiele durchaus mit dem Gedanken, mir sogar eine feste Klimaanlage ins Haus zu bauen. Zumindest im ersten Stock mit den Schlafzimmern wäre das eine Erleichterung.
Mach das! Ich habs vor 3 Jahres gemacht es ist ein Segen! Hat 4000€ gekostet und is jeden Cent wert!
 
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luckysh0t schrieb:
...
Die Portasplitt steht allerdings schon auf der Liste.
Mal schauen, ob und wie ich die an der Dachschräge hinbekomme... oder ich stelle das Außenaggregat ins Gäste-WC auf den Boden und mach das Dachfenster auf, dann Schlauch durch die Tür und die verschlossen mit diesen Folienaufsätzen... da jetzt eh schon der Schlauch durchs WC geht, und eben jenes Fenster offen ist, ist es darin eh wärmer als woanders.

Da gibt es bessere Lösungen von Midea. Für Dachfenster gibt es ein Universalhalterung für französische Balkone und Dachfenster:
Link bei Midea

Wenn du Gauben in deiner Wohnung hast und entsprechend die "normalen" Füße der mitgelieferten Fensterhalterung nicht nutzen kannst, kannst du bei Midea andere Füße anfordern, die sind flexibler.
Werner hatte die in seinem Youtube-Kanal vorgestellt: Link
Er hat da auch ein nette Playliste zur Portasplit.

Was mich betrifft, so habe ich Mitte Mai ein Gerät gekauft, nach dem letztes Jahr keine mehr aufzutreiben war - zumindest nicht in einem bezahlbaren Rahmen. Das Gerät ist, die für mich beste Anschaffung in diesem Jahr.

Der Lüfter der Außeneinheit ist gekoppelt an die Geschwindigkeit der Inneneinheit - zumindest bis die erwärmte Luft nicht mehr durch die niedrigen Drehzahlen abgeführt werden kann... dann dreht auch der Lüfter hoch.
Kondenswasser ist so ein Thema, ich lasse das über die Hauswand ablaufen. Da kommt auch einiges zusammen.
 
9t3ndo schrieb:
Auf das Teil bin ich erst vor zwei Wochen gestossen .... Natürlich überall ausverkauft und wenn nicht gesalzene Preise .... Naja ist halt im Sommer so aber im Winter Herbst kaufen auch doof kann man nicht wirklich die Kühlung testen und dann stehts nen halbes Jahr Rum ..... Dennoch werd ich in Herbst Mal schauen
 
@xexex Wie oft muss man es dir sagen dass die Wände eben nicht aufgeheizt sind weil die Anlage 24/7 läuft. SEER ist auch kein optimaler sondern ein durschnittlicher Wert - gibt Bedingungen in denen die Anlage über dem SEER und Bedingungen in dem sie untem dem SEER performt. Und Testwerte ohne Testbedingungen sind ebenso nutzlos zumal deine vorherige Einschätzung (300W bei 120) selbst mit den schlechtesten Testwerten nicht zu erreichen wären und dann relativ gesehen Monoblöcke eher so ne Effizienz von 1 haben müssten nach deiner Auffassung. SEER testet übrigens bei 20-35C, das passt so in mit dem Temperaturen über Tag&Nacht verteilt (19-36C) - nur wird auf meines Verständnisses nach auf voller Leistung getestet. Wenn ich 1000+ Watt ziehe und dann 3000+ Watt an der kleinen Außeneinheit direkt vor dem Fenster rausgegeben werden staut sich da auch die Hitze. Dann misst der Sensor in der Außeneinheit schonmal bis zu 8C höhere Temperaturen als es eigentlich sind. Hingegen bei niedriger 120W Last misst der Sensor außen meist nur ca. 1, maximal 2C höher als die eigentliche Außentemperatur. Das beeinflusst auch die Effizienz.

Aber weil es das erste und zweite Mal nicht gereicht hat für dich und du dann wohl auch das dritte Mal nicht richtig lesen wirst hier im gleichen Beitrag auch das vierte Mal: die 120W halten die Temperatur bei gekühlten Wänden sie kühlen nicht weiter runter.

Verstehe nicht wieso du auf Biegen und Brechen alles besser wissen musst ohne irgendwas handfestes zu haben, bzw. im Gegenteil sogar mit komplettem Falschwissen argumentieren willst (Außenteil wäre immer maximal laut oder Kompressor wäre in dem Außenteil)

Erneut, ich habe die Anlage, ich sehe hier die Temperaturen und den Verbrauch und die Lautstärke, es interessiert mich nicht was irgendwelche Datenblätter oder hergewürfelte Testsdaten (von anderen Geräten ohne Testbedingungen wohlgemerkt!) sagen.

Und damit du es diesmal auch wirklich verstehst auch zum fünften mal: ich kühle nicht mit 120W sondern halte mit 120W die Temperatur. 24/7 habe ich hier 21C +-0.5C. Es ist genauso effektiv/effizient bei mir das Zimmer durchgehend mit nur 35db kühl zu halten wie wenn ich nach Hause komme und dann 3 Stunden lang das Teil mit 1000+ Watt und 60db befeuere um das Zimmer von 30C+ runterzukühlen, nur ohne die Lautstärke und ohne die Verzögerung. Es geht hier nicht mal um den absoluten Wert (weil ich gar keine Bedingungen wie Zimmergröße, Dämmung, Außentemperatur, Fenster, Rolläden, Sonneneinstrahlung, etc... angegeben habe) sondern den Relativen. Du bist der einzige der sich am Absoluten aufhängt (auch ohne die anderen Bedingungen zu kennen wohlgemerkt!) weil du meinst ne 6.1 SEER Anlage hätte in der Realität nur eine Effizienz von 2.5 und auch mehrmals überliest dass eben keine heißen Wände runtergekühlt werden sondern kühle Wände auf Temperatur gehalten.

PS: Lautstärke in der Nacht wird nicht am erzeugendem Gerät gemessen sondern einen halben Meter vor dem offenem Fenster des Schlafzimmers des Nachbarn. Ich habe direkt an der Außeneinheit 40db im Silent Mode gemessen und direkt das Stockwerk drüber bei offenem Fenster immer unter 33db. Wobei das sogar eher die Vögel sind weil ich ungefähr die gleichen Werte bekomme egal ob die Klima an oder aus ist. Solange der Nachbar also nicht gerade sein Schlafzimmerfenster direkt 1m gegenüber deines Fensters hat (wäre das überhaupt zulässig?), ist es sehr unwahrscheinlich, dass bei ihm 0.5m vor seinem offenem Fenster über 35db durchkommen.

Nen Monoblock der 60+db direkt an meinem Fenster generiert ist sowohl draußen als auch im Stockwerk darüber deutlich lauter. Also wenn es um Nachtruhe geht und man argumentieren will dass ne Split zu laut ist, dann kann man gleich sagen Niemand darf überhaupt irgendeine Klimaanlage zu der Zeit betreiben. Hab ich zwar die Werte nicht gemessen, aber kann man sich glaube ich auch selbst vorstellen wenn man mal bei offenem Fenster nen Staubsauger im Raum laufen lässt. Und da es hier auch gleich um Zweischlauch vs Einschlauch geht: meine AEG Monoblock kam damals bei 30C und voller Pulle (1000W) in 3h nur auf 23-24C Innentemperatur. Mit Zweischlauch konnte sie in den gleichen 3h dann auf die gewünschten 21C kühlen. Und die umliegenden Räume waren nur 1C wärmer statt 4C+. Wohlgemerkt war das eine Bastellösung und es wurde immernoch ein Teil der Raumluft rausgepustet, aber halt nur gefühlt 20-30% von der vorherigen rausgepusteten Luft. Das hat man schon alleine an den Türen gemerkt, Einschlauch war ein richtiger Sog bei dem man deutlich mehr Kraft zum öffnen der Türen brauchte (und diese auch von alleine zugingen) während Zweischlauch kaum merkbar war.
 
Nett, aber wir bekommen genau heute die 4 Außengeräte und nächste Woche 11 Innengeräte installiert (Daikin), nebst Brauchwasser-WP.
Das System ersetzt die alte Ölheizung bei uns und ich freue mich drauf, gerade bei diesen Temperaturen.
Hatten bis letztes Jahr eine De'Longhi Monoblock Kiste hier stehen für den Sommer.
Das mit dem Schlauch usw. war einfach nur noch ein Krampf und die Lautstärke ebenso.
 
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Gschaftlhuaba schrieb:
Habe mir in Fusion eine Leiste konstruiert und 3D-gedruckt um den Schlauch durchs Fenster zu führen inkl. magnetischem Fliegengitter. So kann ich tagsüber den Rollladen komplett runter lassen. In Verbindung mit so einer Stoff-Fensterdichtung kommt da von draußen recht wenig warme Luft rein.
Hast du das Ganze irgendwo hochgeladen oder kannst die Datei für die 3D Leiste bereitstellen? :)
 
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Boulettendieb schrieb:
aber ich Versuch so weit es geht, mit den Temperaturen zu leben, anstatt davor wegzulaufen
Naja, jetzt mal die Klimawandeldebatte bei Seite aber was spricht denn dagegen wenn man kühlt wenn es heiß ist? Man heizt ja auch wenn es kalt ist. Oder lebst du im Winter auch mit den kalten Temperaturen anstatt davor mit ner Heizung wegzulaufen?
 
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hmmm_napfig schrieb:
Wollte mir schon letztes Jahr ein Daikin Multisplit Gerät mit 3 Innengeräten kaufen. Könnte man bei sommerlichen Temperaturen prima mit einem Balkonkraftwerk kombinieren, um die Betriebskosten im Griff zu behalten...
Die Idee wurde in der Eigentümerversammlung (natürlich) abgeschmettert.
Mit welcher Begründung wurde das denn abgelehnt? WEGs sind aber die Hölle, mein Beileid. Noch schlimmer als Elternversammlungen in der Grundschule, was man da für Blödsinn ertragen muss.. Vielleicht musst Du denen das als neue Heizung schmackhaft machen. Mit 100% Ökostrom auch allen Vorgaben entsprechend..

Die Midea hat zwei Nachteile. Zum einen ist der Schlauch nicht abnehmbar. So muss man immer rumfummeln und basteln, um das Teil vernünftig durchs Fenster zu bekommen. Zum anderen hat die trotzdem eine relativ hohe Lautstärke, kein Vergleich mit einer normalen Splitanlage.. Beides aber eine deutliche Verbesserung zu Monoblockanlagen..

Ich würde aber immer zu richtigen Splitanlagen mit Einbau tendieren. Auch wenn es teurer ist, hat diverse Vorteile. Ich heize damit auch im Winter und es funktioniert.
 
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