Also ich würde mir Windows aus dem Kopf schlagen für so ein Vorhaben. Du willst lernen, richtig mit Server umzugehen? Dann knall Dir Linux drauf.
Schieße Dir bei ebay ein Notebook mit kaputtem Display (damit schön billig), aber wenigstens 512 MB Ram und nicht allzu altem Prozessor (Dual-Core wäre schon fein).
Dann Ubuntu-Server drauf und gut ist.
Wenn ich hier die Leute höre..."Desktop-Hardware geht Dir im 24/7-Betrieb kaputt", ja, toll, Serverhardware auch, sehe ich jeden Tag. Und was macht ihr euch um die Anbindung Sorgen? Soll er sich jetzt eine Standleitung legen?!? 1024 kBit sind im Idealfall 128 kByte...ich kenne Leute, die würden sich freuen, wenn sie so einen Download hätten. Und Windows geht natürlich nur in der Serverversion...selbst wenn er Linux nicht benutzen will, kann er doch trotzdem ein normales Windows nehmen. Das sind immer die Leute die sich wie Elite fühlen, weil sie beruflich mit Windows Server arbeiten...
Er will einen kleinen, privaten Server, damit ein paar Kumpels Zugriff zu seinem Krempel haben. Ich muss den Part übersehen haben, auf dem er ein Rechenzentrum gründen will.
Sneasel & Stoltzz: Lasst euch nicht irre machen. Für die genannten Anwendungsbereiche reicht sogar ein Atom aus. Alles andere hier ist Wichtigtuerei. Ich hatte bis vor kurzem auf einem 11 Jahre alten Notebook mit Celeron 500 Mhz + 128 MB Ram + Linux einen Server als Datenablage, HTML-Teststation mit Apache und ab und zu mal TS 3 laufen. Da gab es null Probleme.
Gruß FatFire
Edit: An die Pseudoprofis: Ein Server ist einfach nur ein Rechner, der Dienste zur Verfügung stellt. Welche Hardware und welches Betriebssystem darauf läuft ist schnurzpiepegal. Selbst Server-Hardware unterscheidet sich in vielen Fällen nur in den Garantiebedingungen von der Desktop-Hardware (bei Festplatten z.B. oft der Fall).