Eigener Server

Kommt man schon hin, z.B. mit einer "Sandy" kommst du auch an ähnliche Werte wenn du es drauf anlegst, aber ist deutlich teurer, zwar auch schneller aber ob man das nun braucht ist eine andere Frage unter Last sieht so eine "Sandy" dann aber etwas mehr ...

Wenn du aber günstige AM3 Hardware kaufst, wird es schwer unter 30Watt im Idle zu kommen, aber auch möglich ...
 
Sneasel schrieb:
reichen 1024kb net?
neija das ist nicht die Welt, von einem echten Server zu laden würde ich dann immer vorziehen

Simon schrieb:
Darf ich raten, wie der Server dann am Ende aussehen wird: Desktop-Hardware
an Desktop-Hardware ist heutzutage kaum noch etwas auszuschließen, gut man hat keine redundanten Netzteile, kein ECC-Ram aber die CPUs und Mainboard sind eben sonst fast identisch, mit dem Unterschied dass man für Serverkomponenten gut das vierfache zahlt.

Simon schrieb:
rund 800 Euro für eine Windows Server Lizenz.
da er von Uniskripten spricht, gehe ich mal davon aus, dass er an einer Universität eingeschrieben ist, wenn er Glück hat macht seine Uni und sein Fachbereich am MSDNAA-Programm mit und er bekommt somit die Windows Server 2008 R2 Lizenz umsonst, bei uns wird sie auf jedenfall im Lizenzpool angeboten.
 
Sneasel schrieb:
Was ist denn an einem Desktop PC der die ganze Zeit läift auszusetzten? :D
Du schreibst auf der einen Seite, dass du selbst ne Kiste aufbauen willst, weil du Erfahrungen mit "Servern" sammeln willst und kaufst dir dann Desktop-Hardware und womöglich noch ein Client-OS. Das passt irgendwie nicht zusammen.
ice-breaker schrieb:
an Desktop-Hardware ist heutzutage kaum noch etwas auszuschließen, gut man hat keine redundanten Netzteile, kein ECC-Ram aber die CPUs und Mainboard sind eben sonst fast identisch, mit dem Unterschied dass man für Serverkomponenten gut das vierfache zahlt.

da er von Uniskripten spricht, gehe ich mal davon aus, dass er an einer Universität eingeschrieben ist, wenn er Glück hat macht seine Uni und sein Fachbereich am MSDNAA-Programm mit und er bekommt somit die Windows Server 2008 R2 Lizenz umsonst, bei uns wird sie auf jedenfall im Lizenzpool angeboten.
Klar kann man Desktop-Hardware i.d.R. im 24/7-Betrieb laufen lassen, aber das ist in diesem Falle aufgrund o.g. Begründung irgendwie paradox.

Die MSDNAA Use Rights sind leider relativ schwammig formuliert. Anhand Parameter 2b kann man aber je nach Auslegung darauf schließen, dass das hier beschriebene Vorhaben nicht abgedeckt wird und somit einen Lizenzbruch darstellt.
http://msdn.microsoft.com/en-gb/academic/bb250619
 
Könnte man sowas nicht mit nem günstigen Notebook aus der Bucht auch realisieren, ich mein für 200€ bekommt man da schon was mit nem Dualcore soweit ich weiß !??

Gruß

Ps: das soll bitte nur als Frage gewertet werden.
 
Warum braucht man denn ein Serverbetriebssystem?
Ich vermute ich kann alle meine Projekte auch mit nem normalen Betriebssystem zum laufen bringen.

@Simon: Ich will keinen professionellen Server bauen. Es geht mir erstmal nur darum einen Pc zu besitzen, welcher einerseits wenig Strom verbraucht (wollt so um die 30W) und andererseits nicht nach nem Monat Dauerbetrieb kaputt geht. Ich will dann nach und nach mal mit dem Ding verschiedene Sachen ausprobieren (z.B. Teamspeak,Homepage,Filesharing ... ka was man da noch alles machen kann :D)

Hab auch schon überlegt ob ich ma probieren soll son ee-PC zu nem miniserver umzubauen ^^. Der Stromverbrauch soll ja minimal sein (10W) aber ka ob der genug leistungsreserven hat
 
Sneasel schrieb:
Warum braucht man denn ein Serverbetriebssystem?
Ich vermute ich kann alle meine Projekte auch mit nem normalen Betriebssystem zum laufen bringen.

weil du sonst keinen Server hast sondern einfach einen Rechner der 24/7 läuft, ein Server hat da andere Anforderungen, da muss der Server möglichst lange am Stück laufen können, mit Windows Updates alle paar Wochen disqualifiziert sich da ein Windows XP oder Windows 7.
 
Also ich würde mir Windows aus dem Kopf schlagen für so ein Vorhaben. Du willst lernen, richtig mit Server umzugehen? Dann knall Dir Linux drauf.

Schieße Dir bei ebay ein Notebook mit kaputtem Display (damit schön billig), aber wenigstens 512 MB Ram und nicht allzu altem Prozessor (Dual-Core wäre schon fein).
Dann Ubuntu-Server drauf und gut ist.

Wenn ich hier die Leute höre..."Desktop-Hardware geht Dir im 24/7-Betrieb kaputt", ja, toll, Serverhardware auch, sehe ich jeden Tag. Und was macht ihr euch um die Anbindung Sorgen? Soll er sich jetzt eine Standleitung legen?!? 1024 kBit sind im Idealfall 128 kByte...ich kenne Leute, die würden sich freuen, wenn sie so einen Download hätten. Und Windows geht natürlich nur in der Serverversion...selbst wenn er Linux nicht benutzen will, kann er doch trotzdem ein normales Windows nehmen. Das sind immer die Leute die sich wie Elite fühlen, weil sie beruflich mit Windows Server arbeiten...

Er will einen kleinen, privaten Server, damit ein paar Kumpels Zugriff zu seinem Krempel haben. Ich muss den Part übersehen haben, auf dem er ein Rechenzentrum gründen will.

Sneasel & Stoltzz: Lasst euch nicht irre machen. Für die genannten Anwendungsbereiche reicht sogar ein Atom aus. Alles andere hier ist Wichtigtuerei. Ich hatte bis vor kurzem auf einem 11 Jahre alten Notebook mit Celeron 500 Mhz + 128 MB Ram + Linux einen Server als Datenablage, HTML-Teststation mit Apache und ab und zu mal TS 3 laufen. Da gab es null Probleme.

Gruß FatFire

Edit: An die Pseudoprofis: Ein Server ist einfach nur ein Rechner, der Dienste zur Verfügung stellt. Welche Hardware und welches Betriebssystem darauf läuft ist schnurzpiepegal. Selbst Server-Hardware unterscheidet sich in vielen Fällen nur in den Garantiebedingungen von der Desktop-Hardware (bei Festplatten z.B. oft der Fall).
 
Zuletzt bearbeitet:
@Fatfire... Sowas hab ich mir schon gedacht ^^

Ich glaub ich probier mal eine alten kaputte Laptop abzustauben :D
Die Idee gefält mir ^^

Kennt einer ne Seite auf der man mal die Vorteile von sonem Serverbetriebssys sehen kann?
Wenn es nur um die Windows updates geht, dafür soviel Geld ausegeben ... Muss ja noch größere Features geben. Und wenn der ''Server'' einmal im Monat abschmiert ist das auch net so wild :D

MfG Matthias
 
FatFire schrieb:
Also ich würde mir Windows aus dem Kopf schlagen für so ein Vorhaben. Du willst lernen, richtig mit Server umzugehen? Dann knall Dir Linux drauf.
und Linux ist nunmal größtenteils ein Server-Betriebssystem, selbst mit aktiver GUI bleiben deren Eigenschaften erhalten.

FatFire schrieb:
Wenn ich hier die Leute höre..."Desktop-Hardware geht Dir im 24/7-Betrieb kaputt", ja, toll, Serverhardware auch, sehe ich jeden Tag.

[...]

Selbst Server-Hardware unterscheidet sich in vielen Fällen nur in den Garantiebedingungen von der Desktop-Hardware (bei Festplatten z.B. oft der Fall).
Das Desktop-Hardware öfter kaputt geht ist echt Unfug, aber Server-Hardware unterscheidet sich nicht nur in der Garantie, gerade in Punkto CPU/Mainboard/Ram kann auf Grund von ECC oder VT-d der Unterschied gewaltig sein.


Sneasel schrieb:
Und wenn der ''Server'' einmal im Monat abschmiert ist das auch net so wild :D

Und genau das ist der Unterschied von einem Serverbetriebssystem zu einem Desktobetriebssystem, da sollen Server/Rechner auch Monate oder gar Jahre am Stück mit gleicher Effizienz stabil laufen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
ice-breaker schrieb:
Linux ist nunmal größtenteils ein Server-Betriebssystem, selbst mit aktiver GUI bleiben deren Eigenschaften erhalten.
Die Unterteilung Server-BS|Desktop-BS steht meiner Meinung nach schon auf wackeligen Füßen. Der größte Unterschied ist meines Erachtens darin zu sehen, dass auf einem Server-BS wirklich nur die Sachen standardmäßig laufen, die auf jeden Fall benötigt werden. Denn grundsätzlich ist die Rechnung einfach: je weniger Dienste oder Programme auf einem System laufen, desto geringer ist die Gefahr, dass einer davon abschmiert und das Betriebssystem mitreißt. Ich empfehle gerne Linux für Server, weil da in der Grundinstallation wirklich fast gar nichts läuft und man sich sein Wunschsystem von klein auf konfigurieren kann. Das hält den Ressourcenverbrauch angenehm niedrig und das System schön stabil.
Aber man kann seit Windows XP auch mit den für den Desktop ausgewiesenen Versionen einen stabilen Server bauen. Vorher lief man da eventuell vor die Wand (natürlicher Pufferüberlauf mit Crash bei Win 9x).
Und naja...soll hier ja keine Hochverfügbarkeitslösung oder kommerziell genutzte Webseite werden, wo ihn der Ausfall nicht nur ein paar Nerven sondern gleich ein paar Tausend Euro kosten könnte.

ice-breaker schrieb:
aber Server-Hardware unterscheidet sich nicht nur in der Garantie, gerade in Punkto CPU/Mainboard/Ram kann auf Grund von ECC oder VT-d der Unterschied gewaltig sein.
Natürlich gibt es da marginale Unterschiede, ich schrieb ja auch nur "in vielen Fällen" nicht "immer". Allerdings was in den Desktop und was in den Server gehört, da sind sich doch noch nicht einmal die Hersteller einig. Der Desktop-SandyBridge unterstützt kein ECC, selbst der kleinste Athlon-Prozessor hingegen schon. VT-d bleibt auch den i7 vorbehalten, IOMMU hingegen wird voraussichtlich in allen Bulldozern verbaut werden.

Aber letztendlich wurden diese Diskussionen schon so oft geführt...da kann man sich immer vorzüglich drüber streiten.

Gruß FatFire
 
FatFire schrieb:
Aber man kann seit Windows XP auch mit den für den Desktop ausgewiesenen Versionen einen stabilen Server bauen.
neija ich habe gerade das schon bei jemanden gegen die Wand fahren gesehen, seit dem bin ich da sehr skeptisch, nen teuren 1HE-Dell-Server, ne Höheneinheit im RZ angemietet usw.
Und dann darf er ins RZ fahren weil Windows abgeschmiert ist, der ClamAV-Virenscaner (für Mails) das gesammte Windows in die Quarantäne gesteckt hat usw :lol:

FatFire schrieb:
Natürlich gibt es da marginale Unterschiede, ich schrieb ja auch nur "in vielen Fällen" nicht "immer". Allerdings was in den Desktop und was in den Server gehört, da sind sich doch noch nicht einmal die Hersteller einig. Der Desktop-SandyBridge unterstützt kein ECC, selbst der kleinste Athlon-Prozessor hingegen schon. VT-d bleibt auch den i7 vorbehalten, IOMMU hingegen wird voraussichtlich in allen Bulldozern verbaut werden.
ja für die "einfachen" Server macht eben Desktop/Server-Hardware keinen Unterschied mehr, aber darüber hinaus eben schon, wer würde einem wichtigen DB-Server ohne ECC vertrauen...
Intel behält doch die Desktop/Server-CPU/Chipsatz Orientierung bei, nur AMD weicht sie öfter mal auf (wahrscheinlich Kostengründe).
 
Oh, wow, Stop. Du fasst einiges von mir als Kritik auf, unbegründet wie ich finde, da wir scheinbar aneinander vorbeireden. Ich würde nicht auf die Idee kommen, auf einen Server in einem Rechenzentrum eine reguläre Desktop-Windows-Installation zu ziehen (alleine schon wegen den eingeschränkten Remote-Zugriffsmöglichkeiten). Ich würde auch keine unternehmenskritischen Daten auf einen Server ohne ECC/Registered-Ram und gespiegelten Festplatten packen.

Wir reden hier aber von einem Heimserver der mit bestimmten Diensten auch ein paar ausgewählte Personen im Bekanntenkreis mit Daten/Leistungen versorgen soll. Da muss man definitiv keine Maßstäbe wie bei Hochverfügbarkeitslösungen anlegen, wie es einige hier getan haben.
Und die Definition:
ice-breaker schrieb:
weil du sonst keinen Server hast sondern einfach einen Rechner der 24/7 läuft
ist, ohne Dir auf die Füsse treten zu wollen, einfach falsch. Server als Begriff ist kein Qualitätsmerkmal bestimmter Hardwarekomponenten sondern schlicht eine Funktionsbeschreibung. Also quasi ein "Was?". "Wie", "Woher" und "Womit" interessiert dabei nicht. Erfüllt der Dienst seine geforderte Funktion, dann qualifiziert er sich schon als Server. Alles darüber hinaus ist natürlich besser und dafür gibt es eigene Maßstäbe. Ein Lada Niva ist genauso ein Auto wie ein Audi A8. Auto alleine definiert nicht die Qualität.

Sorry für meine oberlehrerhafte Art...ich bin erkältet, ich darf das. :p

Gruß FatFire
 
Gut beim 1. Punkt sind wir uns dann ja einig :)

Ja, beim 2. Punkt kann man geteilter Meinung sein, ich ziehe da schon eine Grenze zwischen "Server" und einem
"Rechner der 24/7 an ist".
Unter letzteres fällt eben scheinbar nun die gesuchte Lösung des Threadstarters.
 
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