So ist es. Und dann ziehst du da ein und die Elektroinstallation muss erneuert werden. Oder die Wasserleitungen müssen ersetzt werden. Das Dach geht fliegen oder das Fundament wird bröcklig.
Dazu kommt noch ein Punkt der hier auch verallgemeinert wird. Das ist nämlich der "sichere" Arbetsplatz. Selbst wenn man heutzutage eine sichere Arbeitsstelle hat steht man vor dem Problem dass auf einmal das kleine Unternehmen mal eben Konkurs anmeldet. Oder ein anderer Konzern kauft diesen auf, die Verträge werden geändert und und und.
Arbeitslosigkeit ist für mich einer der Knackpunkte warum ICH es nicht mache. Ich hätte keine Lust etwas 30 Jahre zurückzahlen zu müssen, um dann nach 15 Jahren arbeitslos zu werden und kein Hausgeld, die Rückzahlung als solches o.Ä. nicht zahlen zu können und DANN den Krempel für nen Appel und Ei verkaufen zu müssen (oder die Bank nimmt es sich). Dann hab ich nämlich 15 Jahre "umsonst" Geld abgezweigt, darf dann von dem Erlös ein Jahr lang leben und danach bekomme ich staatliche Hilfe wenn das ganze gesparte Geld aufgebraucht ist.
Da hat dann der, der 15 Jahre lang zur Miete gewohnt hat, geraucht , gesoffen und gehurt hat (entschuldigt meine unverfrohrenheit direkt zu sein), der bekommt seine Miete bezahlt und seine Nebenkosten. Dafür hatte er aber auch einen gewissen Luxus in der Zeit.
Das ist natürlich kein KO Argument, das ist aber auch errechenbar. Wenn man mal wieder mit theoretischen Werten anfängt und sagt: 50qm Wohnung, 50 000€ Kaufpreis (einfache Rechenwerte). Kaufnebenkosten ca. 10% = 55.000€. Monatliche Belastung sagen wir mal 150€ mit allem. Die Miete wäre bei 350€ anzusehen.
Dann hat man 200€ im Monat reine Mietausgaben/Mieteinkünfte.
Nehmen wir ferner an, derjenige hat zwar Geld, aber auch nur um sich einzurichten.
Dann kommt man auf Zinsen im Jahr von 2200€ welche sich abbauen. Das sind im Monat schon 184€ Zinsen. Darauf kommen jetzt die 150€. Dann sind wir bei 334€. Um jetzt also die Schulden weniger werden zu lassen, könnten wir zum einen eine feste Summe wie z.B. 200€ im Monat festlegen. Dann sind wir im ersten Jahr PRO MONAT bei 534€. Nach 24 Jahren wäre diese Wohnung dann Schuldenfrei, wenn sich die 150€ nicht noch erhöhen. Ansonsten eher länger.
Auf der anderen Seite könnten wir den monatlichen Betrag fix auf 500€ stellen und nur soviel abzahlen um auf diese 500 zu kommen. Wenn wir das machen kommen wir auf ca. 20 Jahre für den Fall dass sich nichts ändert.
Die Zinsen im ersten Fall belaufen sich auf 26304€. Die Zinsen im zweiten Fall bei 24444€. Die Mehrbelastung pro Monat wäre 150€, die muss man erstmal haben, und das auch 20 Jahre lang im günstigsten Fall.
Von daher kann man sich abschminken mit NICHTS anzufangen. Wie schon beschrieben, kommt dann in diesen 20 Jahren irgendwo die Arbeitslosigkeit siehts sehr bitter aus.