Einschätzung Homeserver Zusammenstellung

haha, fake swr linux, als ob das besser ist. egal, viel spass dabei. ich habe auch nicht von fake windows geschrieben.
Ergänzung ()

ps. raid über controller sw hat nichts mit dem os zu tun.
hardware raid controller sind die mit einer xor einheit.
ich habe nicht von windows oder linux fake sw geschrieben sondern von den sw controllern (onboard oder karte) die sind os unabhängig, laufen auf windoof und auf linux, sofern treiber vorhanden sind. wenn keine treiber vorhanden sind läuft es über das os und das ist der absolute müll <-- jedem das seine, ich freue mich immer über solche leute, denn mit denen verdiene ich easy massenweise geld. weil sie echt glauben ein linux oder windoof raid wäre besser als ein sw controller raid, an zweiter stelle kommen die mit sw controller und mit den hw controllern gibt es in den allerseltensten fällem nur RMAs <-- nichts zu verdienen.
 
Diese von dir angesprochenen Onboard-Raidcontroller nennt man Umgangssprachlich, zumindest in meinem Umfeld, "FakeRaid".

Ich nehme an, mit Linux hast du vermutlich noch nicht wirklich viel gemacht, ebensowenig wohl mit Linux-Softraid, und Begriffe wie zB mdadm hast du vermutlich auch noch nie gehört - zumindest lese ich das so. Demnach ist es zwar nett gemeint "viel Spass" zu wünschen, aber für den OP, der nunmal Linux nutzen will, sicherlich nicht wirklich hilfreich. Ich nutze schon einige Jahren u.a. auch Softraids unter Linux und kann behaupten: Linux-Softraids arbeiten sehr stabil.

Natürlich kann man auch mit einem Softraid nicht kopflos arbeiten, aber auch bei einem Hardware-Raidcontroller kann man sich ein Array versemmeln, wenn man nicht weiss, was man tut.

Wenn man das Geld übrig hat ist ein Hardwarecontroller natürlich besser, aber im Heimbereich eben oft nicht nötig.
 
lassen wir das, es nützt nichts - es nützt am wenigstem dem TE diese diskussion, wenn du diskutieren willst, dann eröffne bitte einen neuen thread und schick mir den link dazu.
du bist pro fake raid und ich pro hw raid.
ich habe genügend fake raid5s gerettet oder vergebens versucht - ist meine einnahme quelle. ich freue mich über jeden neuen kunden, der meine ratschläge nicht befolgt, lieber kurzfristig 250€ spart und mir später das 1.5 bis 3 fache fürs versuchen oder fürs retten hinlegt + weitere massnahmen, damit sich so ein desaster nicht wiederholt.
 
Tudeski schrieb:
lassen wir das, es nützt nichts - es nützt am wenigstem dem TE diese diskussion
Da sind wir absolut einer Meinung, wie ich es eigentlich auch schon durchblicken lies...

Tudeski schrieb:
wenn du diskutieren willst[...]
Wie gesagt: nein danke...

Tudeski schrieb:
du bist pro fake raid und ich pro hw raid.
Ich denke nicht, dass du mich verstanden hast, das ist mir nun aber auch egal.
 
So, zur Zusammenstellung, siehe meine Sig, hab was ähnliches.
SSD ist ne gute Idee, vor allem da man so sein RAID getrennt liegen hat - Platz ist bei Linux sekundär, jedoch wenn du an ne billige Sandforce 40 oder 60 kommst mach lieber das,
da die doch etwas langlebiger sind, Controllertechnisch.

Soft- und Hardraid ist ne alte Diskussion, hat beides seine Vor- und Nachteile, doch wenn man das Budget bedenkt und wie verlässlich der Softraid unter Linux ist wenn (WENN!) man einiges berücksichtigt, sollte das so passen ;)

Beim NT stand ich vor demselben Problem, picoPSU ist teuer & liefert meist etwas wenig für viele Platten, je nachdem was du verbauen magst, das musst du wissen ob du in der Richtung was machen magst,
für den Fall das ja, hier im Forum ist nen Thread wo einer ein i3 HTPC auf 16W idle oder so gebracht hat, da sollte einiges zu stehen.
Ich persönlich hab mich aus o.g. Gründen für eben das 300W beQuiet entschieden.

Was Plattenplatz angeht, wenn du brauchst hol dir gleich das 880G von Gigabyte, das hat dann 8x SATA, was für ne Weile reichen sollte.

Beim Gehäuse kommts drauf an ob da mal mehr als 2 Platten rein sollen, wenn ja dann schau dich nach was soliderem um, es gibt einige kleine Gehäuse mit viel Platz drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mir vor zwei Monaten erst einen kleinen Linux-Server aufgesetzt.
Verbaut habe ich einen Athlon II X2 215, einen kleinen Kühler (der permanent auf Minimum läuft - muss mal den Passivbetrieb ausprobieren), Board mit onboard-Grafik (die sich zu Tode langweilt, da ich ssh verwende), 2x 1,5 TB Platten und ne olle Platte, auf der das System läuft (das lauteste Gerät im System). Betrieben wird es von einem 300 Watt be quiet! Netzteil. 2 GB RAM sind verbaut.
Preislich sind das ca. 330 €, inklusive Gehäuse.

Ich habe ungelogen das billigste vom billigsten genommen und bin zufrieden. Virtualisierung von 3 VMs unter Windows Server 2000 mit VMware geht noch, für mehr VMs fehlt aber der RAM. CPU-technisch langweilt sich der Rechner dabei übrigens. Ich bin dann aber doch lieber auf Linux zurück, das finde ich für Server geeigneter und leichter zu administrieren - und anzupassen. ArchLinux druff und dann nur das installieren, was man wirklich braucht. ;-)

Momentaner Status:
Code:
  1  [                          0.0%]     Tasks: 30 total, 1 running
  2  [                          0.0%]     Load average: 0.07 0.04 0.00 
  Mem[|||###**************164/1879MB]     Uptime: 45 days, 06:32:08
  Swp[                      0/3906MB]
:)

Bei deiner Einkaufsliste würde ich die SSD streichen. Dessen Leitung wird in deinem Einsatzfeld nicht gebraucht. Schau lieber mal rum, ob du nicht noch eine kleine Platte übrig hast, die du als Systemplatte verwenden kannst.
Als Mainboard würde ich eher das MSI 740GM-P25 empfehlen. Das kostet weniger, hat einen internen SATA-Port mehr, dafür aber keinen e-SATA-Port (wobei da ein Kabel von einem e-SATA- auf ein SATA-Port Abhilfe schafft, falls dir der Anschluss wichtig ist).

Bei den aktuellen RAM-Preisen solltest du dir überlegen, vllt auf 4 GB RAM zu gehen. Die 20€, die man beim Mainboard einspart, kann man ja gleich für den RAM nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
okay, vielen dank schonmal an alle, für die antworten =)

zum thema raid:
ich kann zum Sata controller der atom boards nicht viel sagen, außer dem was ich gehört habe, und das war nicht gut. Ich werde den Linuxsoftware Raid verwenden, da er Hardwareunabhängig ist und atm im Sonderangebot für 0€ =)
Es stimmt zwar das Atom Boards mit 6 Sataports existieren, allerdings sind diese dann auch wieder teuerer, sodass der (für mich) einzige atom vorteil, der preis, zunichte gemacht wird.

core i3:
insgesamt würde die config dann 40-50€ mehr kosten, das ist mir für den eher geringen nutzen zu wenig

wegen mainboard schaue ich noch, dass ist der punkt wo ich mir am unsichersten bin, da der unterschied einfach sehr gering ist, ich nehme jetzt erstmal die von Thion und e-laurin genannten unter die Lupe =)

4gb ram sind eine Option, wegen der aktuellen Preise, aber für meinen Zweck einfach unnötig, soviele Resourcen werde ich nicht brauchen.

Ne alte Platte als SSD-Ersatz habe ich leider nicht da, werde schaun, ob ich 10€ mehr in eine bessere investieren werde. Zum Thema Ramdisk habe ich nicht zuviel gefunden, kann man davon auch booten? eigentlich gehen die Ramdaten ja verloren, wenn der rechner aus ist... außerdem sind 2gb wahrscheinlich zu klein dafür =)
 
NemesisFS schrieb:
Zum Thema Ramdisk habe ich nicht zuviel gefunden, kann man davon auch booten? eigentlich gehen die Ramdaten ja verloren, wenn der rechner aus ist..
Richtig, LiveSysteme laufen zB in einer Ramdisk... Booten kannst du von einer Ramddisk daher natürlich nicht. 2GB sind allerdings nicht zu klein dafür.

Es geht mehr darum, regelmässige Plattenzugriffe wie sie zB Logbucheinträge erzeugen, zunächst in eine Ramdisk wandern zu lassen, um die Festplatten schlafen zu lassen. Diese Daten werden dann sehr viel seltener auf die Festplatten kopiert, um die Daten nach einem Neustart zu erhalten. Bei einem Stromausfall sind die Daten zwischen letzter Sicherung und Stromausfall natürlich weg - klar. Entweder nimmt man das in Kauf, oder nutzt eine USV. Möglicherweise ist das nun aber zu umständlich und endet nur in einer Konfigurierorgie - ich wollte die Möglichkeit nur erwähnt haben...


Du kannst natürlich auch, wie du es geplant hast, das System auf einer einzelnen Platte betreiben. Ein Raid-Fileserver sollte meiner Meinung nach aber auch das System redundant vorliegen haben - aber wenn du diese mögliche Ausfallzeit verkraften kannst, ist es natürlich nicht nötig. Dann solltest du aber zumindest ein DR-Image erstellen, um im Fall eines Systemplattencrashs das System schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen zu können, nachdem du die defekte Platte ausgetauscht hast.


24/7 wirklich nötig?
Ich kenne dein Nutzungsverhalten nun nicht, aber ein heimischer Fileserver vertrödelt in den meisten Fällen seine Zeit mit warten, bis mal jemand was will. Vielleicht geht es dir da ja auch so. Meine heimischen Fileserver laufen daher nicht 24/7, sondern nur wenn sie gebraucht werden. Gestartet wird per WOL - entweder wenn man selbst einen davon braucht, oder das jeweilige Backupskript startet den Rechner.


Alternative Bootmedien
Du könntest statt von der Festplatte natürlich auch von anderen Medien booten. Hier einige praktische Beispiele:
- Mein Router bootet von CF-Card (per Adapter an einem IDE-Controller), läuft in einer Ramdisk und speichert die logs regelmässig auf 2 USB-Sticks. Auf die CF-Card wird im Betrieb nichts geschrieben, daher hält diese auch schon viele Jahre durch.
- Mein oller interner Mailserver bootet von 2 DOM die als Raid1-Verbund laufen. Ein Ersatz-DOM als "Coldspare" liegt seit Jahren im Rechner - unbenutzt.
- Der Raid-Fileserver eines Bekannten bootet von CD-Rom, läuft in einer Ramdisk und speichert die Logs regelmässig ins Raid. Dort läuft der Rechner 24/7. Die relative lange Bootzeit (im Vergleich zu anderen Bootmedien) wäre für "wecken-nur-wenn-gebraucht" nicht das gelbe vom Ei.
- Viele nutzen auch USB-Sticks zum booten.
 
Ich geb jetzt einfach mal meine HOMEserver Erfahrungen weiter...
Ich würde beim NT von bequiet die Finger lassen. Es stimmt schon man braucht eigentlich keine 300Watt für so ein System allerdings gibt es kaum einen Markt für solche NTs daher würde ich das 330er Seasonic nehmen und die paar Watt, die es unter umständen mehr braucht als ein mini 150-250 Watt NT gegen Ausfallsicherheit und Aufrüstbarkeit eintauschen. Wird Raid wirklich unbedingt gebraucht? Ein Raid bringt ja nur in den unwahrscheinlichsten Fällen sicherheit. Eigentlich braucht man das nicht in einem kleinen Homeserver. 2TB kosten 70€ als backup Medium, bevor ich >200€ in nen vernünftigen Controller investiere kauf ich lieber 6 TB Backup Festplatten auf denen ich dann die Daten sichere die wirklich wichtig sind und nicht zu 100% alles.
 
Oder einfach Raid 1 - wäre die simpelste Lösung.
 
Ein Raid bringt ja nur in den unwahrscheinlichsten Fällen sicherheit.
Festplattenausfall ist kein unwarscheinlicher Fall - Festplatten gehören imho zu "Verbrauchsmaterial".

Nur mal so als Randnotiz: Ein Raid sichert in erster Linie die Verfügbarkeit und erhöht u.U. den Datendurchsatz. Ein Backup ersetzt es nicht.

Ich würde auch Raid1 eher den Vorzug geben, bei den heutigen Festplattenpreisen sicherlich kein Beinbruch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir ist noch nie eine DesktopPlatte ausgefallen seid dem es 0,5TB Platten gibt und ich habe davon immer mehr als 2Stellig viele hier rumfliegen und die laufen zu 3/4 als 24/7. Normalerweise gehen die direkt nach Kauf oder nach der Garantiezeit kaputt oder man gibt der Platine einen kurzen oder spielt Fußball damit... Alle anderen Ausfälle sind nachweislich unwahrscheinlich außer wenn sie enorm belastet werden, werden sie aber in einem Homeserver nicht.

Es kommt ja auch darauf an wieviel Platz der TE wirklich braucht. wenn er weniger als 4 TB braucht, würde ich 3 2TB Platten kaufen, 2 in den Server und eine zum sichern von wirklich wichtigen Daten (extern) oder aber halt wie ihr beiden schon geschrieben habt ein Raid 1 wenn man seine Daten so sehr liebt. Dann braucht man auch vor einem Controllerausfall keine Angst haben, im Gegensatz zu Raid 5.

hel!doc schrieb:
Nur mal so als Randnotiz: Ein Raid sichert in erster Linie die Verfügbarkeit und erhöht u.U. den Datendurchsatz. Ein Backup ersetzt es nicht.

Wofür braucht man es denn dann in nem Homeserver? Verfügbarkeit wenn eine Platte im Eimer ist? Wow! und Datendurchsatz erhöht es auch nicht, wie denn wenn man nur einen Raid hat? Außer man hat ne SSD in den anderen Rechnern und ein gutes Gigabit Netzwerk.
 
vielen dank hel!doc für die zusammenfassung.
wie du schon geschrieben hast, wäre das mit der ramdisk einiger Konfigurationsaufwand. Da auch ein Mailserver dort laufen soll, ist die Variante, die Daten erst auf ramdisk und abundzu auf die Platte zu schreiben, nicht so günstig, da man auf die Mails dann doch einige Zeit warten muss... oder gibt es eine Möglichkeit, das so zu konfigurieren dass der laufende Betrieb davon nichts mitbekommt? Ich bin daher noch unschlüssig, ob sich das lohnt, oder ob ich das Geld doch lieber in eine SSD investiere. Sofern ich eine eigene Systemplatte verwende, würde ich das System natürlich regelmässig speichern, wie du richtig bemerkt hast, wäre das ganze sonst schon ein wenig sinnfrei :D

ich wollte ersteinmal testen, wie ich mit dem system klarkomme, und danach entscheiden ob das system 24/7 laufen soll, oder nicht. Ich wollte u.u auch openVPN darauf laufen lassen, sowie eine bildergalerie, für verwandte, da ich nur einen ollen standardrouter habe, würde der server dann 24/7 laufen müssen.

Zur Raid Diskussion: Der Fall, dass eine Festplatte ausfällt kommt sicherlich selten vor, dennoch finde ich, dass bei einem solchen zentralen Datenspeicher auch die Sicherheit da sein sollte, dass die Daten nicht einfach futsch sind, außerdem sind bei den heutigen kosten das wirklich keine allzu hohen Kosten mehr.

Zum Netzteil: ich habe mir mal im Forum hier die ideal effizienzkurve angesehn. Deswegen wollte ich ein Netzteil mit möglichst wenig Watt, gleichzeitig aber ein bezahlbares, das mir wie Don_Paffi schonbemerkt hat auch ausfahlsicherheit und aufrüstbarkeit bietet. Daher scheiden die Netzteile <300W aus. Da 300W aber doch sehr überdimensioniert ist, macht sich dann jedes weitere NT Watt immer stärker bemerkbar. Daher habe ich bedenken 330W zu kaufen. Gibt es einen konkreten Grund warum du mir von bequiet abrätst? habe bisher über das NT sehr viel positives gehört...
 
Don_Paffi schrieb:
Alle anderen Ausfälle sind nachweislich unwahrscheinlich außer wenn sie enorm belastet werden, werden sie aber in einem Homeserver nicht.
Wenn eine Festplatte ausfällt, dürfte es einem persönlich reichlich egal sein, ob man innerhalb oder weit ausserhalb der Warscheinlichkeitsstatistik liegt. Die Platte bleibt weiterhin defekt.

Don_Paffi schrieb:
Wofür braucht man es denn dann in nem Homeserver? Verfügbarkeit wenn eine Platte im Eimer ist? Wow!
Genau dafür. Ob man es zuhause braucht oder nicht sollte jeder für sich selbst beantworten. Auch wie wichtig einem seine Daten sind kann wohl nur jeder selbst abschätzen. Ein Backup sollte man bei wichtigen Daten immer anlegen. Wenn man zB eine Datei auf einem Raid versehentlich weglöscht, ist sie erstmal weg - auch auf der gespiegelten Platte eines Raid1.

NemesisFS schrieb:
Da auch ein Mailserver dort laufen soll, ist die Variante, die Daten erst auf ramdisk und abundzu auf die Platte zu schreiben, nicht so günstig, da man auf die Mails dann doch einige Zeit warten muss...
ich vermute du hast vor deine Mailkonten von den Providern abzufragen und Zentral per IMAP zuhause bereitzuhalten? Für einen solchen Mailserver würde ich es nicht so machen, da er ja sowieso vermutlich regelmässig Mails abholen und auf Platte speichern wird. Wenn du deine Mails auf dem Raid ablegst, schlafen die Raidplatten natürlich auch nicht. Noch schlechter für die Haltbarkeit der Platten wäre dann ein häufiger Wechsel zwischen schlafen und aufwachen... Vermutlich ist ein Dauerbetrieb dann weniger belastend.
 
Zuletzt bearbeitet:
@heli
zu1 Klar eine defekte Platte ist eine defekte Platte :P dafür hat man backups. Meistens ist es so, wenn eine Platte wirklich nicht nach Kauf oder nach 4 Jahren ausfällt, dass es riesige Anzeichen dafür im Vorfeld gibt, sodass man seine Daten (bis auf wenigen Dateien) so gut wie immer noch retten kann. Das gilt für alle typischen Festplattendefekte. Wenn das nicht der Fall ist hilft auch kein Raid, da es dann einen elektrischen Defekt gab der beide/alle Plattenplatinen himmelt. Wer wirklich 100% Sicherheit will, der ist halt zu teuren 100% Maßnahmen verpflichtet, d.h. für mich Raid 5 oder 100% externes backup. Raid 1 spiegelt halt die Daten direkt aber die Wahrscheinlichkeit das beide Platten durch andere defekte Kaputt gehen ist fast so hoch wie das eine Platte von alleine komplett ausfällt. Raid 1 macht für mich wenig Sinn außer man hat Raid in der Sig stehen anstatt ich mach regelmäßig externe backups. Imo braucht man aber das 100% backup in einem HOMEserver einfach nicht.

zu2 Datenverfügbarkeit dürfte wohl auch eher in den Profi/Unternehmensbereich gehören. Die versehentlich gelöschten Daten sind ein weiterer Grund von Raid wegzukommen und auf externe Backups zu setzen.

@NemesisFS
hier im Forum gibt es einen Megathread darüber, dass die bequiet NTs Probleme mit dem Kaltstart haben, der zeitlich willkürlich auftritt. Es gibt Leute die haben schon 3 Austausch NTs gehabt und alle sind davon betroffen. Für mich ist das ein NoGo. Mir wurde selbst hier im Forum zum Seasonic geraten. Mir fällt aber gerade noch ein, dass das Cougar A300 ebenfalls empfohlen wurde.
 
mein mailserver soll genau dafür herhalten. wie kann man das problem umgehen? kann man beim IMAP server u.u. zwei Maildir verzeichnisse angeben, eines auf dem Systemmedium (welches auch immer) eines auf den Platten, und dann ein Script, welches täglich die Datein auf die Platten schaufelt?

EDIT: okay, werde mich wegen Netzteilen nochmal umschaun
 
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Don_Paffi schrieb:
Wer wirklich 100% Sicherheit will, der ist halt zu teuren 100% Maßnahmen verpflichtet, d.h. für mich Raid 5 oder 100% externes backup.
Ein Raid5 ist sicherer als ein Raid1? Erklärst du mir das bitte...?


Don_Paffi schrieb:
die Wahrscheinlichkeit das beide Platten durch andere defekte Kaputt gehen ist fast so hoch wie das eine Platte von alleine komplett ausfällt.
Das habe ich in der Praxis schon sehr oft anders gesehen.

Don_Paffi schrieb:
Raid 1 macht für mich wenig Sinn außer man hat Raid in der Sig stehen anstatt ich mach regelmäßig externe backups [...] Die versehentlich gelöschten Daten sind ein weiterer Grund von Raid wegzukommen und auf externe Backups zu setzen.
Wie schon erwähnt: Raid != Backup. Diese beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun. Das eine ersetzt das andere nicht. Ob man immer alle Daten sichern muss, ist auch eine Sache die jeder selbst am besten weiss.
Was bedeutet "man hat Raid in der Sig stehen"?


NemesisFS schrieb:
mein mailserver soll genau dafür herhalten. wie kann man das problem umgehen?
Da fallen mit mehrere praktische Möglichkeiten ein:
- Die Datenplatten laufen lassen - dann könntest du dir auch eine extra Systemplatte sparen und mit dem gesparten Geld Raid1 (Raid10) statt Raid5 nutzen.
- Eine einzelne Systemplatte nutzen, darauf auch das Maildir vorhalten und per cron regelmässig ein Backup aufs Raid machen. In der Zeit zwischen Backup und einem angenommenen Systemplattencrash sind die Mails dann natürlich weg.
- Wenn du das Datenraid unbedingt schlafen lassen willst, dennoch nicht auf redundante Speicherung deiner Mails verzichten willst: 2 Systemplatten als Raid1 nutzen. Backups dann eben wieder von Zeit zu Zeit aufs Raid

Wie gesagt: Wie wichtig und unwiederbringlich deine Daten sind, kannst du am besten selbst beurteilen. Auch wie lange die Datenplatten jeweils schlafen würden, und ob es nicht schonender wäre, wenn sie durchlaufen, solltest du selbst abschätzen.
 
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Ein Raid5 ist sicherer als ein Raid1
Hab ich net geschrieben, brauch ich nicht erklären. Klar ist für dich ein Raid 5 unsicherer als Raid 1 weil es ja so wahrscheinlich ist, dass mehere Platten gleichzeitig einen defekt haben :rolleyes:

Das habe ich in der Praxis schon sehr oft anders gesehen.
Was du und ich in der Praxis erleben sind wohl zwei unterschiedliche Extreme, bei dir sind Festplatten "Verbrauchsmaterial" :lol: und bei mir eben nicht. Es interessiert aber nicht was wir in der Praxis erleben sondern was allgemein anerkannt ist.

Wie schon erwähnt: Raid != Backup. Diese beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun.

Wo ist dann der Sinn. Jaja, Datenverfügbarkeit blabla. Tatsache ist die Privatleute, die eine Raid wurscht ob 5 oder 1 haben, wollen Datensicherheit und die bekommen sie auch in soweit, dass sie bei dem typischen Plattenausfällen immer noch alle Daten haben. Für dich mag das mit backups nichts zu haben, aber womit hat es denn dann was zu tun, achja richtig mit Datenverfügbarkeit für den Privatmann :evillol:

Sig => Signatur in einem Forum

P.S. ich werde mich dazu auch wahrscheinlich nicht weiter äußern, da es 1. fast nichts mit dem Thema oder den Fragen des TE zu tun hat und 2. man alles was das angeht woanders nachlesen kann. Kauft euch ruhig alle richtige RaidController und macht zusätzlich noch 100%ige Externbackups, dann werden die Platten für mich nur billiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
in diesem szenario ist raid sowas von überflüssig -.-

ein externes backup und gut ist

ihr sollt dem te helfen und den thread nicht "sinnlos" zumüllen
 
Wenn man die Verfügbarkeit eben nicht braucht, sehe ich es auch so: dann kann man sich das Geld für Raid sparen. Backups sollte man ja ohnehin regelmässig machen.
 
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