Empfehlungen PSU zu konservativ?

milanovic

Ensign
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Moin,

ich habe mir meinen PC anhand einer Beratung hier zusammengestellt und bin sehr zufrieden. Gleiches gilt für meinen Bruder. Trotzdem ist mir aufgefallen, dass die letzten Monate und Jahre tendenziell häufig ausreichende Netzteile mit wenig Reserve nach oben empfohlen wurden. Was ist der Grund dafür?
Die neuen Grafikkarten zeigen ja nun, dass sowohl für Nvidia als auch für AMD aktuell eher mehr als weniger benötigt wird. Wenn jemand - betrifft mich nicht - also aufrüsten möchte, kann gut und gerne ebenfalls ein neues Netzteil notwendig werden.
Ist der Trend also überraschend oder gibt es die Tendenz sich mit „weniger ist mehr“ brüsten zu wollen?
 
Generell werden hier Netzteile mit guter Qualität empfohlen, bei den Chinaböllern muss man immer mehr Watt nehmen. Deiner Beobachtung stimme ich zu, bisher reichten bei einem guten Netzteil ca. 550 bis 600 Watt meistens aus, solange man es mit den Komponenten nicht übertrieben hat. Mit den neuen GPU wird es hier oft eng, sodass sich die Empfehlungen wahrscheinlich bei 650 bis 750 Watt oder knapp drüber einpendeln werden.

Oft wurde eben nicht mehr empfohlen als nötig, weil die Dinger auch mehr kosten und hin und wieder die Effizienz nachlässt, was aber vermutlich kaum ins Geld geht.
 
Netzteile passend zur Hardware zu holen ist eigentlich immer richtig.
Warum anstelle eines 600Watt ein 1200Watt kaufen, bis man die Reserven braucht sind oft 4-6Jahre rum.
Dann sollte man das NT eh mit tauschen.
Also kein Grund zur Reserve.
 
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Spätestens seit Turing sind hier die Empfehlungen im Netzteil-Ratgeber eh hinfällig.
Userempfehlungen tendieren hier meist zu qualitativ hochwertigen Modellen mit ausreichend Kapazität.
Da das Budget oft eingeschränkt ist, greift man da nicht zur Reserve sondern empfiehlt was tatsächlich benötigt wird.
 
Belastbare Hardwareangaben mit Anschaffungsdatum wäre interessant.

Aber ganz Grundsätzlich gilt auch mal, das ein Netzteil in der Regel ein PC Leben hält und dann sowieso erneuert wird. Wenn man will kann man immer was größeres kaufen, insbesondere, wenn man sowieso Geld für eine GPU in die Hand nimmt. Man landet aber auch schnell bei "zuviel", auch wenn es sowieso nicht gibt, aber es ist wie bei GPUs, das die Preis/Leistung abnimmt, bei den größeren Netzteilen. In der Regel, in der überwiegenden Regel gibt es kein Grund für größere Netzteile, insbesondere diese im vorauseilendem Gehorsam zu kaufen. Denn was heute eine RTX 3080 an Leistung liefert und Watt benötigt ist in der nächsten oder übernächsten Generation in der Regel kaum noch so hoch wie heute.

Ich hab zwei 980Ti Classified, die unter Wasser und Übertaktet liefen, die haben je Karte schnell 250W und mehr benötigt. Guckt man sich heute die Leistung der Karte an, ist die mit der GTX 1660Ti/S vergleichbar, die eben nicht so viel Leistung benötigt.

Was ich sagen will: Wenn du heute ein 500/550W Netzteil hast, was dann vielleicht für RTX 3070 ausreichend sein wird und meinst in 2-4 Jahren eine schnellere GPU haben zu müssen, wird das Netzteil immernoch ausreichend sein, weil du dann auf sowas wie eine 4070 oder 5070 gehen wirst (sofern die so heißen werden), die haben mehr Leistung bei gleicher Stromaufnahme. Willst du dann aber zu einer höheren Version gehen, kaufst du dir halt ein größeren Netzteil dazu und zwar ein dann passendes und nicht eins jetzt, von dem du glaubst, das es dann ausreichend sein wird. Denn wer weiß was du in 2-4 Jahren vielleicht willst und ob du überhaupt nur die GPU aufrüsten willst.

Es gibt zuviele unbekannte, daher immer nur das kaufen, was die anforderungen abbildet und keine unnötige overkill leistung, denn morgen ist das zeug schon alt und überholt und es gibt besseres für weniger geld. und ach ja, die ATX Standards bei Netzteilen entwickeln sich auch laufend weiter, das ist zwar eher entscheidend für die CPU, aber auch für die Lastwechsel der GPU und da ist es besser einen aktuellen Standard zu haben, als einen veralteten.
 
Zudem sollte die Effizienz noch beachtet werden. Angenommen du baust ein 1200W-NT in einen kleinen PC, dann arbeitet das NT mit knapp 10-20% Last, dementsprechend sinkt dabei "meistens" die Effizienz des NTs. Hier noch eine kleine Tabelle für 230 Volt, was die verschiedenen Standards an Effizienz voraussetzen:

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Eine sehr interessante Diskussion, die sich auch gut von einem CB-Artikel aus einleiten lässt:
https://www.computerbase.de/artikel...979/#abschnitt_empfehlungen_nach_einsatzzweck

Ich persönlich empfand die Empfehlungen in den letzten 2 Jahren als ebenfalls immer etwas sehr auf Kante genäht. Klar, für eine Office-Kiste brauchts keine 1000W. Jedoch sehen wir nun das Ergebnis der lang und breit propagierten Effizienz-Empfehlung àla "mehr als 500W braucht kein Gaming-Rechner". Nun, braucht er inzwischen sehr wohl, wenn wir betrachten, dass die neuen High-End-GPUs 3 x 8Pin benötigen usw. Allen Unkenrufen zum Trotz, dass über 600W nur für Multi-GPU-Systeme und/oder heftiges OC nötig wären, schauen ebenje nun in die Röhre, wenn es ums Upgraden in High-End-Gefilde geht.
Zugegebenermaßen, die Gruppe ist klein, aber sie existiert.

Kurzum: Der Grund warum dies empfohlen wurde, "knapp" zu kalkulieren, war schlichtweg, dass nicht prognostiert werden konnte, das GPUs trotz steigender Effizienz noch hungriger werden.
 
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Der extrem hohe Verbrauch der aktuellen Generation von Grafikkarten ist nicht typisch für die letzten Jahre und war folglich so nicht zu erwarten. Kleinere Netzteile kosten weniger in der Anschaffung. Zusätzlich ist ein Netzteil mit 450w zumindest rechnerisch näher dran an bspw. 50w Verbrauch im idle, als es ein Netzteil mit 850w wäre. Nicht zuletzt sind Netzteile mit niedrigerer Leistung ggf. etwas kompakter.
Häufig kommen die Empfehlungen mit absurd hohen Zahlen direkt von den Webseiten der Hersteller. Natürlich möchten die ihre großen Modelle verkaufen. Oder aber sich absichern gegenüber dem Kernschrott an Produkten, der zwar für 35€ für 800w verkauft wird, in dem real aber nur Technik für 300w verbaut ist.

Dass Prozessoren und Grafikkarten ab Werk außerhalb ihres Sweetspots betrieben und verkauft werden, liegt an der starken Position von AMD einerseits. Andererseits gibt es Probleme damit, die immer kleineren Fertigungsverfahren von Chips in Masse zu produzieren. Es gibt viele Interessenten im Markt, von Konsolen über Smartphones hin zu Laptops usw.
Also werden "alte" Verfahren über Gebühr ausgepresst. Das resultiert in einem Verbrauch, der jenseits der Mehrleistung liegt.

Bisher sind die neuen Produkte ja größtenteils Versprechen gewesen. Der i9 "KS" von Intel wurde mit nur 1 Jahr Gewährleistung verkauft. Viele, laut UVP vermeintlich günstige Produkte wie die RTX3070 oder RX680, sind zu dem Preis gar nicht kaufbar. Viele Käufer, die eigentlich im sparsamen Mainstream-Segment kaufen würden und bisher kauften, schaffen sich vorsorglich fette Netzteile an.

Eine Folge dieses Irrsinns meine ich bereits zu erkennen:
Die Signaturen tragen neuerlich nicht nur die Timings des Rams, sondern sogar die Leistung des Netzteils wird genannt. So weit ich mich erinnere war das vor 1 Jahr noch nicht die Regel.
 
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Ja, das war auch ausdrücklich nicht als Kritik gemeint. Dass hier qualitativ hochwertige Netzteile empfohlen werden ist ja auch gut und richtig. In meinem Fall mit 3700x und RX 5700 XT z. B. das Straight Power 11 mit 550W. Reicht dafür auch und ist top.

Aber mir ist halt nachträglich bewusst geworden, dass das Netzteil zu Zeiten der letzten GPU Generation wohl das am meisten empfohlenste war - wahrscheinlich auch zurecht. Trotzdem sind die Leute halt tendenziell begrenzt, was Aufrüstmöglichkeiten in Hinblick auf RTX3000 oder RX6000 betrifft.
Ist sicherlich auch damit begründet, dass viele in Beratungen schreiben 3-5 Jahre nicht aufrüsten zu wollen und damit völlig legitim. Trotzdem frage ich mich, ob da ein kleiner Puffer mit geringem Mehrpreis nicht doch empfehlenswert sein könnte.
 
@Dandelion: Die PC Welt ändert sich halt, was letztes Jahr noch "500Watt, mehr braucht kein Gaming-PC" war kann heute schon anders aussehen. Ist ja nichts in Stein gemeisselt.
Wer aber zu der Zeit einen PC gebaut hat, ich nehme als Beispiel mal meinen alten von 2014 (i7-4790k, GTX970, nach 2jahren GTX1080, 16GBRAM, 500GB SSD und ein 500Watt Netzteil), der muss halt auch das Netzteil Upgraden.
Haben neben neuer CPU, Mainboard, RAM, halt auch ein neues Netzteil gekauft (750Watt) da ich hier vermutlich noch eine neue GPU einbauen werde ;)
 
Wobei es auch immer auf die Systemzusammenstellung ankommt. Aktuell betreibe ich die neue RX6800XT mit einem Dark Power Pro 11 550W NT. Das läuft ohne Probleme. Allerdings gibt es auch nicht viel anderes in meinem PC. 2 PCIe SSDs, ein 3700X und halt das Mainboard und der Speicher. Bis auf Speicher OC ist nichts übertaktet. Geplant ist der Umstieg auf ein 5900X. Ob das mit dem NT dann gut geht, werde ich dann sehen.

Das NT reicht dafür locker. Ob ich damit eine 3080 betreiben könnte, weiß ich nicht. Die hat ja noch ein paar andere Lastspitzen als die RX6800XT.

Abseits davon ist es wie es bereits gesagt wurde. Keiner hat wirklich damit grechnet, dass neue GPU Generationen trotz besserer Effizienz wieder mehr verbrauchen.
 
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HEDT und Desktop haben sich überschnitten. Es werden zum Teil Prozessoren mit 10-16 Kernen für Spiele eingesetzt. Es wird aber zu selten differenziert zwischen dem Verbrauch unter Volllast und dem realen Verbrauch, der in Spielen anliegt. Intel und AMD unterscheiden sich da um 10-20 Watt.

Wer einen i5 10400 mitsamt RTX3060ti kauft, kommt spielend mit einem guten 450w-Netzteil aus.
Auch eine RX6800 lässt sich mit 180w betreiben.

Darkblade08 schrieb:
Keiner hat wirklich damit grechnet, dass neue GPU Generationen trotz besserer Effizienz wieder mehr verbrauchen.
Leider haben börsennotierte Unternehmen wie bspw. Nvidia und Intel den "Zwang", ihre Produkte per Brute-Force an Platz 1. der Charts zu hieven.
Aber auch AMD hat in der Vergangenheit völlig verrückte "FX"-Versionen vom Stapel gelassen.

Die Übertaktung, die früher die Kunden persönlich vorgenommen haben, wird schon seit Jahren ab Werk beworben und mit verkauft. Enthusiasten haben auch damals schon große Netzteile gehabt.

Man muss auch sagen, dass Markennetzteile mit viel Leistung nicht mehr so teuer sind, wie früher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel Luft brauchte man bisher nicht und wenn man 100 - 150 Watt auf die großzügig aufgerundeten TDP Werte aufgeschlagen hat, dann reichte das.
Problematisch wurde das erst in den letzten Jahren mit dem verstärkten Ausnutzen der TDP mit Hilfe verschiedener Boost Techniken. Diese kurzen Leistungsspitzen lösen bei theoretisch passenden Netzteilen (teilweise auch bei überdimensionierten > RTX3090 vs. 1200 Watt Seasonic bei IgorsLab) die Schutzschaltungen aus.
Daher ist es für die Zukunft definitiv ratsam den eingeplanten Puffer deutlich zu erhöhen und ältere, im Handel befindliche, Netzteile auf ihre Kompatibiltät mit aktueller Hardware zu testen.

Das die Leistungsaufnahme so explodiert war nicht abzusehen und wenn die Boost Techniken nicht so rabiat arbeiten würden, dann hätte das bei einigen Systemen noch gepasst.
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Der extrem hohe Verbrauch der aktuellen Generation von Grafikkarten ist nicht typisch für die letzten Jahre und war folglich so nicht zu erwarten.
Genau das ist, aufgrund meiner lange PC Karriere, der Grund, warum ich eher dazu tendiere, ein hochwertigeres und größeres Netzteil zu empfehlen, sprich min. 650-750 W Netzteil für einen Gamingrechner. Im Moment der Anforderung und Anschaffung ist den meisten doch gar nicht klar, was sie genau wollen. Und huch, plötzlich braucht man doch mehr, weil man dann doch - wider Erwartung - übertakten will, doch eine bessere CPU, GPU, mehr RAM usw. verbaut. Und dann kauft man doppelt und neu. Ob das nun effizienter, ökonomischer und billiger ist, doppelt Netzteile zuz kaufen, wage ich zu bezweifeln. Auch wenn hier immer das große Lied von Effizienz gesungen wird, es stimmt so nicht. Ein 400 oder 500 oder 600 Watt Netzteil zieht nur das, was gebraucht wird. Die Verlustleistung bewegt sich, selbst bei größeren Netzteilen, im Centbereich, bzw. einstelligen € Bereich pro Jahr! Ebenso hält ein gutes Netzteil wie Gehäuse länger! Da erscheint es doch viel logischer und vernünftiger, gleich ein größeres Netzteil zu empfehlen. Netzteiltausch eines kleiner Netzteiles ist aufwendiger und dann teurer.
 
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Es war nun wirklich lange Zeit so, dass man mit einem ordentlichen 550-650w Netzteil (Vega64/2080Ti) sehr gut zurecht kam. Grade im Midrange Segment waren die Karten nicht allzu stromhungrig, so dass es in 90% der Fälle schlicht keinen Sinn gemacht hätte, für 150€ ein 850w NT zu verbauen.

Für viele kam der Stromhunger von Ampere und Big Navi sicher ein wenig überraschend, nachdem einem zuvor jahrelang eingetrichtert wurde "nene, solche NTs braucht man nicht mehr, Hardware wird ja immer effizienter"
 
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elefant schrieb:
Die PC Welt ändert sich halt, was letztes Jahr noch "500Watt, mehr braucht kein Gaming-PC" war kann heute schon anders aussehen. Ist ja nichts in Stein gemeisselt.
Das habe ich nirgends behauptet, dass es wäre. Ich habe nur die trockenen Fakten präsentiert. Ich denke, dass die Vielzahl an unterschiedlichen, indiviudell gebauten Systemen viel zu groß ist, um hier zu pauschalisieren. Auch dein System/dein Anwendungsbeispiel bleibt immer noch ein Beispiel und eben eines von vielen.
 
Der Großteil der Kaufberatungen läuft in einem engen Budget-Rahmen ab. Viele muss man sogar davon überzeugen, dass ein Netzteil für 40€ nicht genug ist. Von einem Netzteil für 100-120€ sind viele Zusammenstellungen einfach wirklich weit entfernt.

Die Karriere der Spieler ist ganz unterschiedlich. Einige leisten sich nach 5 Jahren eine größere Karte, weil sie im 1. Job stehen. Andere kaufen kleiner als früher, weil sie Familie haben. Das ist bedarfsabhängig.

Man kann immer noch problemlos ein starkes System mit einem 500w Markennetzteil erstellen. Es gab Zeiten (vor der 8800GTX), da waren selbst 500w verpöhnt. Dass dieser Verbrauch heute als ganz normal gilt, sagt auch vieles aus.

Nicht vergessen sollte man, dass auch gute Netzteile altern und verschleißen.
 
@Dandelion ich bin schon sehr überzeugt das ein Großteil der PC-Setups älter als 3 Jahre beim Aufrüsten zur aktuellen GPU-Gen gut beraten ist ein neues Netzteil zu kaufen.
Alles jünger als 3 Jahre sollte nicht aufrüsten müssen oder bereits ein passendes NT haben.
Wir können ja mal die Augen offen haben, ich glaube aber keinen finden der hier eine Unterhaltung startet und sagt hey ich hab den krassesten PC stand 2020 und will nun eine RTX3090 hab aber nur ein 300Watt Netzteil.
 
@PHuV warum sollte man bei der Beratung einen Puffer für die Übertaktung der Hardware einplanen wenn dieser nicht gewünscht wird?

Wenn das System komplett auf Kante genäht ist, dann ist es nicht möglich da noch einen großartigen Puffer einzuplanen ohne das Leistung verloren geht.
Bei einem normal geplanten System ist immer genug Puffer für moderates OC oder eine Aufrüstung aber mehr als zwei Leistungsstufen zu berücksichtigen ist etwas sinnbefreit. Da reicht ein größer dimensioniertes Netzteil alleine nicht aus.
 
elefant schrieb:
Wir können ja mal die Augen offen haben, ich glaube aber keinen finden der hier eine Unterhaltung startet und sagt hey ich hab den krassesten PC stand 2020 und will nun eine RTX3090 hab aber nur ein 300Watt Netzteil.
Was für eine sinnlose Übertreibung.
 
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