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Man sollte mal wieder darüber nachdenken, ob man einem solche Dienst tatsächlich sein Geld anvertraut.
Mir war der Laden auch schon immer suspekt (ich mein, dass Geschäftsmodell ist ja mit Phishing vergleichbar),
man gibt einem wildfremden seine Bankdaten und lässt ihn für sich Geld überweisen und hofft, dass dieser keinen Schindluder mit treibt oder zumindest die Kontodaten für sich behält und nicht in eine Datenbank einträgt
Ich finde, dass wäre auch eine News wert. Aber klar, SLI-Benchmarks sind wichtiger, das sehe ich ein.
naja irrelavant solange ich nicht dazu genötigt werde es zu nutzen! Es obliegt jedem selbst sein Hirn einzuschalten! Ist doch immer wieder schön zu sehen wie unsere degenerierte Gesellschaft jedwegige Eigenverantwortung auf andere abzuschieben versucht!
Wer den Dienst nutzt, entscheidet doch selbst, fremden Leuten Vollzugriff auf sein Konto zu geben.
Warum sollte ich jemand fremden PIN und TAN in die Hand drücken, damit der Überweisungen für mich tätigt?
Das ist nicht mit den AGB der Banken vereinbar.
Wenn die sich selbst Geld von deinem Konto überweisen, bekommst du von der Bank sicher keinen Ersatz.
naja irrelavant solange ich nicht dazu genötigt werde es zu nutzen! Es obliegt jedem selbst sein Hirn einzuschalten! Ist doch immer wieder schön zu sehen wie unsere degenerierte Gesellschaft jedwegige Eigenverantwortung auf andere abzuschieben versucht!
Du hast schon mitbekommen das man defacto genötigt wird via SofortÜberweisung zu bezahlen? Alle anderen Bezahlarten kosten zusätzliches Geld... Kreditkarte >10€ extra...
Hast du den Artikel eigentlich gelesen? Die Begründung, die angeführt wird, bezieht sich keineswegs pauschal auf den Anbieter allein sonder vielmehr darauf, dass es grundsätzlich eben ein Risiko darstellt, solche Daten online einzusetzen, weshalb ja auch die Kreditkarte allein nur bedingt ausreichend ist. Weil den meisten Nutzern eben das entsprechende Know How fehlt, das Risiko korrekt einzuschätzen und ausreichende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Es geht vorallem darum, dass nicht nur eine solche Zahlungsart, die mit dem Online-Risiko verbunden ist, ohne Zuschlag angeboten werden darf wohin gegen klassiche offline Möglichkeiten gar nicht oder eben nur gegen Zuschlag angeboten werden.
Der Dienst als solches wird keineswegs wegen den von dir implizierten Vorurteilen "abgelehnt". Der Dienst ist an sich genauso zuverlässig und sicher wie jede andere Online Zahlungsart, bei der auf dem Weg dorthin eben die Daten abgephischt werden können. Das weitere Finanzdaten erfasst werden ist an sich normal, den der Dienstanbieter gibt dir ja quasi einen Minikredit. Wer das nicht will sollte grundsätzlich auf derlei Zahlungsverkehr verzichten.
PS: Der TE sollte sich mal dringend damit auseinander setzen, was der Dienst eigentlich tut. Einen vollzugriff aufs Konto gibt man damit jedenfalls nichtmal ansatzweise... Da wäre jedes Sepamandat ein größerer Vertrauensbeweis als dieser Service.
Fragt sich warum Anbieter bisher nur Sofortueberweisung.de angeboten hat. Ich mein, wenn da hinter die DB Vertriebs GmbH steht, die sollten doch rein technisch in der Lage sein, wenigstens auch KK Zahlung und Lastschrfit anzubieten. Das kann ja nur mit Provisionszahlung/Kostenerstattung seitens Sofortueberweisung.de funktioniert haben.
Die Urteilsbegruendung duerfte auch auf Paypal zutreffen, nur wird dann einfach jeder ebay Verkaeufer eben auch "bar bei Abholung" anbieten und hat somit eine andere Zahlungsmethode kostenlos angeboten. (ich habe ein Paypal Konto aber die Wechselkurse von denen CHF/EUR sind pure Abzocke...)
EDIT: Das stimmt, Banken koennten den Geldaustausch auch einfach haeufiger pro Tag durchfuehren. Wobei man sagen muss, dass es mittlerweile immerhin die Garantie gibt, dass das Geld innerhalb eines Tages transferiert wird. Noch vor 5-6 Jahren haben sich manche Banken noch bewusst Zeit gelassen, bevor man das Geld mal aufs Konto gebucht bekam.
Das ist zwar begrüßenswert, aber das eigentliche Problem besteht weiterhin: Auch im Jahr 2015 fehlt immer noch eine entsprechende offizielle Lösung.
Was Sofort-Überweisung macht, könnten die Banken selbst eigentlich viel besser.
vielleicht sollten die banken langsam mal "aufrüsten" und bezahl-tätigkeiten wieder selbst in die hand nehmen (schnelle zeitnahe überweisungen). eigentlich unglaublich wenn man es sich mal überlegt.
db hat doch sicher nen deal mit sofortüberweisung am laufen
Habe das bis vor einiger Zeit auch genutzt, es bieten aber auch immer mehr Anbieter giropay an, sodass Sofortüberweisung eigentlich eh überflüssig ist. Von den Gebühen für den Verkäufer dürfte sich das nicht groß unterscheiden.
Ich finde es viel verwerflicher, einer mir bis zur Bestellung unbekannten Firma meine Kreditkartendaten zur Verfügung zu stellen, mit denen man auch viel mehr als nur einen Kontoinhalt abräumen kann, als Daten einer bekannten Firma geben, die von anderen Unterstützt und Zertifiziert wurde, mit denen man dann genau eine Überweisung ausführen kann, die maximal eine von mir selbst erstellt Höhe nicht überschreiten darf. Auch gibt man der Firma Sofortüberweisung nicht die Daten, sondern diese Firma trägt die benötigten Daten in das SSL Fenster deiner Bank, wenn da dann plötzlich andere Daten drinstehen als der Shop hat....Und oh Schreck, bis zur Kontoeröffnung ist euch eure Bank auch nicht bekannt, die darf sogar alles damit machen und Wissen...Paranoia und Panikmache halt...Ich persöhnlich finde diesen Service sehr praktisch und ja, wenn Giropay verfügbar ist, nehme ich dieses, da dieses auch offiziell von meiner Bank unterstützt wird.
Das Risiko, dass bei Paypal der Verkäufer hat, hat hier der Käufer.
Und das Risiko ist hier deutlich höher. Denn der Dienst schießt das Geld nicht vor, sondern überweist direkt für dich mit deinen Zugangsdaten, die ich selbst nicht mal meinen Eltern verrate.
Aber manche Leute hier verraten sie gerne eben besagtem Onlinedienst.
Mustis schrieb:
ohne Zuschlag angeboten werden darf wohin gegen klassiche offline Möglichkeiten gar nicht oder eben nur gegen Zuschlag angeboten werden.
Nein, es geht um sofortüberweisung.de.
Denn nur das Zahlen per Kreditkarte ist um Beispiel durchaus erlaubt.
Auch ist es z. B. erlaubt, nur Paypal anzubieten.
Mustis schrieb:
Der Dienst als solches wird keineswegs wegen den von dir implizierten Vorurteilen "abgelehnt". Der Dienst ist an sich genauso zuverlässig und sicher wie jede andere Online Zahlungsart, bei der auf dem Weg dorthin eben die Daten abgephischt werden können.
Nein, ist er nicht.
Der Dienst meldet sich für dich bei der Bank an.
Du gibst deine TAN auf ihrer Webseite ein, wie das Phishing-Seiten auch machen. Nur braucht sich sofortüberweisung.de gar nicht die Mühe zu machen, die Seite 1:1 nachzubauen, die Leute machen das dort freiwillig
Er leidet dich auf deine Bankseite weiter und du sollst dich anmelden. Er phisht sozusagen deine Daten ab, ohne dies funktioniert der Dienst nicht.
1. Bank auswählen
Geben Sie Ihr Land an (Deutschland, Österreich…) und wählen Sie mithilfe der Bankleitzahl (BLZ) Ihre Bank aus. Ohne BIC und IBAN!
2. Login
Sie befinden sich im Login-Bereich: Melden Sie sich mit Ihren Online-Banking Zugangsdaten, wie der Kontonummer in Kombination mit der PIN, an.
3. Überweisung vorbereiten Geben Sie Ihre einmalig verwertbare TAN ein, um die Überweisung abzuschließen. Der Betrag wird von Ihrem Online-Banking-Konto auf das Konto des Händlers überwiesen, die Zahlung erfolgt somit direkt an den Händler.
4. Zusammenfassung und Lieferung
Je nach Einstellung im Shop erhalten Sie jetzt eine Zusammenfassung Ihrer in Auftrag gegebenen Zahlung oder gleich die Bestätigung des Online-Shops. Freuen Sie sich auf eine schnelle Lieferung Ihrer gewünschten Waren.
(Ich weiß ja nicht, wo du deine TAN sonst so eingibst, also ich mache das ganz sicher nicht auf sofortüberweisung.de). Die Überweisung erfolgt direkt an den Händler.
(also nicht erst von deinem gesicherten Konto zum Beispiel an den "Dienstleister Paypal", von dem du das Geld zurückholen könntest.)
Mustis schrieb:
Das weitere Finanzdaten erfasst werden ist an sich normal, den der Dienstanbieter gibt dir ja quasi einen Minikredit. Wer das nicht will sollte grundsätzlich auf derlei Zahlungsverkehr verzichten.
Nein, das ist nicht nur ein Minikredit.
Jeder Mitarbeiter des Unternehmens könnte jederzeit deinen Kontostand einsehen. Denn er hat deine Zugangsdaten.
Mustis schrieb:
PS: Der TE sollte sich mal dringend damit auseinander setzen, was der Dienst eigentlich tut.
Dann solltest dich damit mal näher befassen, was der Dienst eigentlich tut.
Falls du jemand wildfremdem Menschen auf der Straße deine PIN und TAN aushändigen magst, er solle doch bitte Geld überweisen, dann kannst du sofortüberweisung.de nutzen.
Wenn dir das etwas riskant erscheint, solltest du von diesem Dienst Abstand nehmen.
Ergänzung ()
linkser schrieb:
Die Urteilsbegruendung duerfte auch auf Paypal zutreffen, nur wird dann einfach jeder ebay Verkaeufer eben auch "bar bei Abholung" anbieten und hat somit eine andere Zahlungsmethode kostenlos angeboten. (ich habe ein Paypal Konto aber die Wechselkurse von denen CHF/EUR sind pure Abzocke...)
Das ist zwar begrüßenswert, aber das eigentliche Problem besteht weiterhin: Auch im Jahr 2015 fehlt immer noch eine entsprechende offizielle Lösung.
Was Sofort-Überweisung macht, könnten die Banken selbst eigentlich viel besser.
Es gibt z. B. Giropay. Nur machen da halt nicht alle Banken mit.
Samurai76 schrieb:
Ich finde es viel verwerflicher, einer mir bis zur Bestellung unbekannten Firma meine Kreditkartendaten zur Verfügung zu stellen, mit denen man auch viel mehr als nur einen Kontoinhalt abräumen kann, als Daten einer bekannten Firma geben, die von anderen Unterstützt und Zertifiziert wurde, mit denen man dann genau eine Überweisung ausführen kann, die maximal eine von mir selbst erstellt Höhe nicht überschreiten darf.
Auch gibt man der Firma Sofortüberweisung nicht die Daten, sondern diese Firma trägt die benötigten Daten in das SSL Fenster deiner Bank, wenn da dann plötzlich andere Daten drinstehen als der Shop hat....Und oh Schreck, bis zur Kontoeröffnung ist euch eure Bank auch nicht bekannt, die darf sogar alles damit machen und Wissen...Paranoia und Panikmache halt...
Praktisch mag es sein, dass war es aber auch schon mit den Vorteilen.
Frag doch einfach mal bei deiner Bank nach, was die von dem Dienst hält.
Und ob sie haftet, wenn du gegen ihre AGB verstößt.
Es kann duraus sein, dass die das ok finden.
Niemand sagt, dass was passieren muss, es gibt auch Banken, die Sofortüberweisung durchaus akzeptieren. Ich selbst jedenfalls habe schon immer einen großen Bogen um diesen Dienst gemacnt.
Paypal ist von dem Urteil genauso betroffen und es wäre nicht legal, Paypal als einzigen Anbieter ksotenfrei anzubieten. Warum das so ist, sagt dir dein eigener Link: Weil Paypal kein allgemein anerkanntes Zahlungsverfahren ist, Daten dort genauso an 3. weitergegeben wird und eben auch nur online möglich ist.
Mit Onlinerisiko meine ich, dass egal welcher Onlinezahldienst genutzt wird, die Daten abgefangen, manipuliert oder sonstig mißbraucht werden können. Lediglich der dazu notwendige Aufwand ist unterschiedlich. Auch ein Paypal Konto ist knackbar und das du gehackt wurdest, darfst auch Paypal du beweisen. Zu paypal hab ich zudem regelmässig Phishingmails im Onlinebriefkasten, zu Sofortüberweisung noch nie. Soviel zum Thema Onlinerisiko.
Das Beispiel nur mit Kreditkarte zu zahlen wird in deinem Eingangslink ganz klar deutlich eingeschränkt und ist nur unter bestimmten Vorraussetung so erlaubt. Da kommt erheblich Zweifel auf, dass du trotz deiner Beteuerung den Link vollständig gelesen hast.
Ansonsten hast du überhaupt nicht verstanden, wie Sofortüberweisung funktioniert. Letzlich ist es eher ein VPN zu deiner Bank als das Kosntrukt was du da zeichnest. Und ebensowenig wie man bei einem VPN selbst als VPN Betreiber die Daten einfach mal so eben sehen kann, geht das bei Sofortüberweisung.de auch nicht.
Aber klar, der TÜV vergibt sein Siegel zur Datensicherheit und zertifiziert das System aus Langeweile, das ISO Zertifikat haben sie auch zu unrecht und überhaupt, nahezu alle namenhaften Banken arbeiten nur unter Zwang mit dem anbieter zusammen.
Ansonsten: Zitat Wikipedia: "Sofortüberweisung ist ein Online-Zahlungssystem der SOFORT GmbH zur bargeldlosen Zahlung im Internet. Das Verfahren ist ein Pseudo-Vorkassesystem,[1] da der Händler nicht die Zahlung, aber eine Zahlungsbestätigung sofort erhält. Dadurch agieren die meisten Händler wie bei Vorkasse und geben Waren oder Downloads sofort frei."
Sehr wohl ist es ein Minikredit und wird entsprechend behandelt.
Weiteres Zitat von Wikipedia: " Das Bundeskartellamt hält dieses Verbot der Weitergabe der PIN dagegen aus Sicherheitsgründen für nicht gerechtfertigt und prüft, ob es sich dabei um eine Wettbewerbsbeschränkung handelt.[6] Seit dem Kartellverfahren haben die meisten Banken ihre AGB geändert. Einige Banken wie die Deutsche Kreditbank und die Raiffeisenbank in Österreich empfehlen ihren Kunden inzwischen gar offiziell die Nutzung von Sofortüberweisung."
Soviel zum Thema, dass das ganze gegen die AGB verstösst.
Weiteres Zitat Wikipedia:
"2010 gab Stiftung Warentest in einem Artikel zu bedenken: „Machen Sie sich vor Transaktionen im Internet immer klar, dass Betrüger mit PIN und TAN Ihr Konto plündern können.“[7], distanziert sich im Kommentar zu ihrem Bezahlverfahren-Vergleich 2014 aber inzwischen von dieser Haltung[8]: „Uns ist nicht unbekannt, dass in der Vergangenheit es so gesehen wurde, dass Nutzer gegen die AGB ihrer Bank verstoßen, wenn Sie Sofortüberweisung nutzten. Hierzu gab es sogar einen Rechtstreit. Doch bevor es zu einem Urteil kam, schaltete sich das Bundeskartellamt ein. Es vertritt die Auffassung, dass Banken-AGB, die die Nutzung von Sofortüberweisung verbieten, kartellrechtswidrig sind. Daraufhin haben sich die Banken verpflichtet, öffentlich nicht zu behaupten, dass Nutzer, die Sofortüberweisung nutzen, gegen die Banken-AGB verstoßen. Aus diesem Grund haben wir im aktuellen Artikel das nicht mehr thematisiert.“
Ältere Kritik findet sich z. B. im Blog von Jörg Hoschnitz von 2008[9]. In der jüngeren Vergangenheit werden solche Einträge immer seltener. Trotzdem müssen sich Kunden darüber im Klaren sein, dass auch ein sich korrekt verhaltender Betreiber Opfer eines Hackerangriffs werden kann, in dessen Rahmen Daten gestohlen oder Transaktionen manipuliert werden können."
Soviel zum Thema der Aktualität deiner Links, wie auch der Kritik deinerseits. Du plapperst eigentlich nur nach, was Jahre her ist und inzwischen widerlegt ist.
PS: Lies doch wirklich mal deine Links: Die links zu den TÜV Siegeln bezieht sich zum Teil auf nicht die hier verwendeten TÜV SIEGEL und beziehen sich zudem auf einen komplett anderen BEreich (im Falle TÜV Saarland das Service tested Zertifkat)
Paypal ist von dem Urteil genauso betroffen und es wäre nicht legal, Paypal als einzigen Anbieter ksotenfrei anzubieten. Warum das so ist, sagt dir dein eigener Link: Weil Paypal kein allgemein anerkanntes Zahlungsverfahren ist, Daten dort genauso an 3. weitergegeben wird und eben auch nur online möglich ist.
Nein, ist es nicht, denn Paypal ist auch ein Lastschriftverfahren.
Lies den Artikel nochmals durch, da wird das erwähnt.
Mustis schrieb:
Das Beispiel nur mit Kreditkarte zu zahlen wird in deinem Eingangslink ganz klar deutlich eingeschränkt und ist nur unter bestimmten Vorraussetung so erlaubt.
Bei Fernbusalternativ-Tickets ist es durchaus üblich, dass man nur per Kreditkarte zahlen kann. Schauen wir mal, ob sich da was ändert.
Komischerweise sagen sehr viele Internetseiten das Gegenteil, was du mir hier erzählen möchtest....
Zudem willigst du bei Nutzung des Dienstes einer Kontoprüfung ein.
Sie begründen dies damit, dass der Verbraucher dafür einem Dritten sensible Kontozugangsdaten mitteilen und in den Abruf weiter Kontoinformationen einwilligen müsse. Dadurch erhalte in diesem Fall die Sofort AG umfassenden Einblick in Finanzdaten, "die auch zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen genutzt werden könnten". Zudem müsse der Kunde dem Zahlungsdienstleister personalisierte Sicherheitsmerkmale wie Pin und Tan mitteilen. Dies berge "erhebliche Risiken für die Datensicherheit" und eröffne große Missbrauchsmöglichkeiten.
Das klingt ja sehr nach sicherer VPN-Verbindung...
Ich habe nie gesagt, dass die das machen, ich habe nur gesagt, dass die das machen könnten.
Nur weil es nicht so gesehen wurde, heißt nicht, dass es irgendwann nicht so läuft.
Lass den Besitzer den Dienst an einen anderen Dienstleister verkaufen und wild Geld buchen und dann schauen wir mal, wie das Ganze aussieht. Klar ist das ein Horrorszenario, aber es ist eben nicht sicher auszuschließen.
Aber ehrlich gesagt, mach was du willst, ich nutze den Dienst jedenfalls nicht und bin froh, dass es immer eine alternative Bezahlmethode geben muss.
Ansonsten ist es schön für dich, dass du den Dienst als sicher einstufst, das Gericht ist halt einfach anderer Meinung als du.
Der Dienst ist ja nicht verboten oder illegal. Es gibt halt einfach sicherheitsrelevante Bedenken.
Das Gericht wertet den Dienst aber nicht wie du für sich als unsicher, sondern Onlinezahlungsmöglichkeiten generell, stellvertretend hier durch Sofortüberweisung, weil es hier nunmal der angebotene Dienst war. Das geht aus deinem Link hervor und wenn man nicht nur diese Meldung zu dem Urteil liest, wird das noch deutlicher.
Das positive an dem Urteil ist, dass es klarstellt, dass neben beliebig vielen nicht allgemein anerkannten Zahlungsmethoden stets eine der klassischen Methoden (Lastschrift, Überweisung als Beispiel) kostenfrei angeboten werden muss. Das ist der Kern des Urteils und nicht, dass es eine Zahlungsmethode neben Sofortüberweisung geben muss, weil dieses angeblich unsicher ist. Die Sicherheitsbedenken sind genereller Natur und beziehen sich auf alle Möglichkeiten, bei denen relevante Konto-/Transaktionsdaten über das Netz übertragen werden müssen. Dementsprechend würde auch Giropay darunterfallen.
Ein "Bewegungsprofil" deiner Zahlungen erstellt auch jede Bank von dir oder dein Kreditkartengeber und das gehört auch an sich nicht zu den Aufgaben einer Bank, wenn ich heutzutage praktisch gezwungen bin, ein Girokonto zu haben. Es ist unsinnig, gegen einen Dienst Paranoia zu schieben, gegen den anderen aber nicht, obwohl beide das selbe tun. Ebenso kann deine Bank mit deinem Geld Schindluder treiben wenn sie will. Sie kann dir sogar die Auszahlung deines Geldes verweigern in bestimmten Situationen...
Natürlich musst du den Dienst nicht nutzen, dafür gibt es gute Gründe. Aber genauso wenig musst du überholte Scheinargumente nachplappern, die widerlegt sind (siehe AGB Argument als Beispiel) oder einen zuverlässigen Dienst mit falschen Anschuldigungen schlecht reden. Vorallem solltest du in solche Meldungen nicht mehr reininterpretieren, als sie darstellen.
"Zudem müsse der Kunde dem Zahlungsdienstleister personalisierte Sicherheitsmerkmale wie Pin und Tan mitteilen. Dies berge "erhebliche Risiken für die Datensicherheit" und eröffne große Missbrauchsmöglichkeiten."
Und nein, dass ist bei Giropay genausowenig der Fall wie bei Paypal.
Aber tue, was du nicht lasse kannst.
Und wenn die Bank ein Bewegungsprofil erstellt finde ich das nicht so schlimm, wie wenn das ein externer Dienstleister tut, der sich vllt sogar damit querfinanziert.
Das Google meine Daten sammelt, kann ich kaum verhindern. Aber ich möchte verhindern, dass Bekannte und Nachbarn alles über mich wissen...
Es ist übrigens auch unsinnig, alles neue toll zu finden und einfach überall mitzumachen, ohne Dienste zu hinterfragen.
Wie sicher Daten im Internet gespeichert sind, kann man ja gut überall nachlesen.
Ich bin aber auch zugegeben jemand, der niemals vorhat, mit seinem Smartphone irgendetwas bezahlen zu wollen. Ich zahle noch immer fast alles bar oder per Überweisung. Eine Zahlung per EC-Karte ist für den Notfall für mich ok.