News Energie sparen: (Wie) versucht ihr euren Stromverbrauch zu senken?

Casillas schrieb:
Und zur Leistungsfähigkeit im Sinne des einzelnen Bürgers. Lasst uns froh sein, dass Polizei und Feuerwehr noch in staatlicher Hand sind.
Von solchen Strukturen kann ja auch nicht die Rede sein.

Casillas schrieb:
Im Gesundheitssystem ist es leider nicht mehr so. Da bedeutet Leistungsfähigkeit Gewinmaximierung auf Kosten der Mitarbeiter und Patienten.
Das hat etwas mit den Krankenkassen zu tun egal ob es 1 oder tausend gibt oder staatlich / privat ist. Versicherungen dürfen keine Risiko Geschäfte machen also kauft man als Versicherung bswp. Bundesanleihen. Bei der monetären Politik gab es in den letzten Jahren keine Verzinsung und die Rendite war stets unter der Inflation also dauerhaft negativer Haushalt seit mindestens 2008. Dann gibt es einer immer ältere Gesellschaft die viel öfters krank wird und kaum neue Steuerzahler nachkommen dann machen ein Teil Harz4 Bezieher, Flüchtlinge und Corona aus.
Da müssen die Krankenhäuser produktiver werden und sparen, weil die Krankenkassen nicht mehr zahlen und immer mehr in Schieflage geraten.
Sehr ähnlich zum Rentensystem.
War absehbar von strukturellen Mängel wie Ausbildung etc. ganz abgesehen.
Eine einfache OP ist schon verdammt teuer, da muss ein einzelner Arbeiter schon lange dafür stricken damit derjenige wieder Pari ist wenn er es komplett selbst bezahlen müsste - was ja Gott sei Dank nicht der Fall ist.
Lukiistda schrieb:
Hm, Moment mal. Wäre es dann nicht gut, wenn wir sparsam wären um es Putin UND den USA so richtig zu zeigen? Und nebenbei dem Planeten ein bisschen weniger was zumuten?
Funktioniert nicht weder das eine noch das andere. Auch wenn der Gedanke romantisch ist, aber leider hat nicht Mal die gesamte EU einen nennenswerten Einfluss darauf. Das einzige woran man mehr oder weniger Einfluss hat bei der Einsparung ist bei sich selbst.

Lukiistda schrieb:
Also du willst nicht sparen weil du das Spiel der Transatlantiker... mitmachen willst?

Das Problem ist, dass du im schlimmsten Fall mit deiner Art zu leben das Leben Anderer einschränkst. Und da hört moralisch ja durchaus die eigene Freiheit auf. Deswegen sorry, wenn du dich angegriffen davon fühlst, dass Menschen vielleicht intolerant gegenüber deiner intoleranten Lebensart sind. Toleranz für Intoleranz einzufordern oder Achtung für Missachtung ist ein starkes Stück.
Wie gesagt das hat geopolitische und Weltklima keine Auswirkungen kann sogar Bumerang Effekte ausführen und mehr CO2 bedeuten.

Toleranz ist dulden und das ist wie Respekt das ist ein Mindestmaß, was jedem zusteht solange dieser sich Rechtsstaatlich verhält.
Moral ist für jeden selbst definierbar und kein Maßstab. Man muss nicht derselben Meinung sein, oder gar gutheißen aber die Toleranz und den Respekt bewahren.
So kommt man weiter.
 
schkai schrieb:
Da muss ich widersprechen, weil das nicht der Fall ist.
Doch. Der physikalische Effekt (Treibhausgase -> Infrarotspektren) ist schon lange (19. Jhd.) experimentell bekannt und seit ca. 60 Jahren mit Auftauchen erster halbwegs brauchbarer Computer auch quantenphysikalisch durchrechenbar und komplett verstanden.
Letzteres muss man als Normalbürger nicht verstehen, aber wenn die Quantenphysik grundlegend irren würde, würde es so manches technisches Gerät schlichtweg nicht geben. Nur mal so als Indiz. Schwarze Magie als Erklärung habe ich jetzt einfach mal dreist unterschlagen.

Man kann jetzt natürlich noch behaupten, dass es kleine grüne Männchen waren, die das ganze Erdöl, Kohle, Gas gefördert und verbrannt haben und dass die Massentierhaltung insbesondere von Rindern ein Prozess der freien Wildbahn ist. Dann wäre zumindest der Zusatz "menschengemacht" vom Tisch.

Aber ehrlich: welche Verteidigungslinie hält man eigentlich, wenn man grundlegende naturwissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse leugnet? Da sind mir sogar die Spinner lieber, die ganz pauschal einfach alles leugnen, als die, die die Existenz der Klimaerwärmung zwar dankenswerterweise anerkennen, aber jeden menschlichen Einfluss darauf negieren. Als wenn die Mathematik und Naturgesetze nur dann stimmen, wenn es mir in den Kram passt - und ich dementsprechend nichts an meinem Verhalten ändern muss.
Und ganz paradox wird es ja dadurch, dass die Energieerzeugung aus Wind und Sonne im Vergleich zu fossilen Energieträgern unschlagbar günstig ist. Eigentlich müsste man sich doch danach die Finger lecken.

Hätten wir rechtzeitig, also spätestens vor 15 Jahren die notwendigen Konsequenz gezogen und richtig Ernst gemacht mit der Energiewende, wären wir jetzt in einer Situation, in der Stromsparen eigentlich kein ganz so großes Thema ist, weil prinzipiell genug vorhanden ist und der geringe Preis kein großer Anreiz für Sparsamkeit ist. Die nötigen Technologien waren auch damals schon bekannt und die Voraussetzungen an lokaler Industrie in D sogar besser als heute. Die ganze Diskussion ums Gase wäre uns übrigens auch erspart geblieben.
 
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Sephiroth51 schrieb:
War absehbar von strukturellen Mängel wie Ausbildung etc. ganz abgesehen.
Ich weiß nicht ob die Problematik rund um den demografischen Wandel und die damit einhergehenden Probleme hier noch einigermaßen sinnvoll in den Thread passen.
Es ist völlig klar, dass Demografie, Wirtschaft, Energie etc. einen Zusammenhang haben - allerdings keinen der uns aktuell irgendwie hilft oder schadet.

Es ist auch völlig klar, dass aus der Perspektive der Demografie und der langfristigen geopolitischen Ziele Russlands dieser Krieg keine 2-3 Jahre später geführt werden könnte, weil sie schlicht nicht in der Lage wären, das Personal aufzubringen. Die Sanktionen einerseits, die schiere Menge an Verlusten von Menschenleben sind für Russland und Putin verdammt teuer. Wenn man sich die Bevölkerungsverteilung ansieht, stellt man fest dass auch die von russischen hardlinern geforderte Generalmobilmachung gegen die Ukraine und gegen die Nato fast zwangsweise die Auslöschung großer Teile des spärlich vorhandenen jungen Generation nach sich führen würde. Die Frage ist, ob die geopolitischen Strategien aus dem 18.Jhr. im 21. Jhr. noch zeitgemäß sind. Putin findet offensichtlich "ja".

Zum Thema passt aber, dass auch die Verteuerung von Energie zu einem langfristigen Umdenken führt. Wir erleben gerade das, was in den 1970er Jahren der Ölpreisschock war. Die OPEC hat sich so weit aus dem Fenster gelehnt, dass man angefangen hat an alternativen Antrieben und Effizienzsteigerung an allen Ecken und Enden zu forschen. Der Elektroauto-Boom wurde durch das Ölpreis-Hoch um 2010 befeuert. Alles Technologien, die weniger Energie benötigen.
 
0ssi schrieb:
Vor 100 Jahren war 1922 und folgendes Foto ist von 1912 also vor 110 Jahren :heilig:

Anhang anzeigen 1237769
Schon irgendwie witzig wenn man bedenkt, daß ein Tesla heute auch nicht für Jeden erschwinglich erscheint.
Wenn man darüber nachdenkt wie viele Milliarden Arbeitsstunden und wie viele Millionen Tonnen RohstoffeUnd hat sich seither wenig verändert. Hierzulande leben wir eben von morgens bis abends im Wohlstand/Luxus und beschweren uns wenn uns der versprochene Lolly dann nicht schon vor der versprochenen Uhrzeit zugestellt wurde. Und zwar geschenkt. Und zwei Stück statt einem.
in den letzten 100 Jahren verbraucht wurden und wo die Menschheit heute steht, dann würde ich sagen fail.

Sogar unglaublicher very big fail wenn man bedenkt dass die schon sehr weit fortgeschrittene Elektrifizierung vor über 100 Jahren dann von Öl-Multis bis heute hin ausgebremmst, blockiert und sogar verhindert wurde.

In selbige Kerbe schlagen dann die ausgestreuten Desinformationskampagnen und Fake-News, man könne ja gar nichts anderes als von morgens bis abends fossile Energieträger verheizen. Diversifizierung ist nicht möglich weil... die Argumentationkette die hier aufgeführt würde weder Hand, noch Fuß noch irgend etwas in dieser Richtung aufweist.

Solidarität in Deutschland? Tempolimit auf der Autobahn? Neiiiiiiiiin! Wo würden wir da hin kommen? Wir holen lieber wieder eine dieser absurden Argumentationketten hervor.

Natürich geht es nicht, dass man Strom für die Fortbewegung benutzt. Hat ja in der Vergangenheit noch niemand gemacht. Auch war Herr von Drais ein vollkommener Vollidiot anzunehmen mit 2 Rädern an einem Rahmen können man Entfernungen zurück legen.


Ja, man muss nur die Menschheit reduzieren. Dann wird alles gut.
Das Argument von und für Menschenfeinde.

Und jetzt still gesessen und die neuesten Propaganda-News wiedegekäut: Wir bekommen wieder Gas und alles wird gut wenn nur genug Menschen auf das Selbstbestimmungrecht anderer Länder verzichten. Und weil wir nicht den Arsch in der Hose haben machen wir auch kein Tempo-Limit hierzulande weil... weil Freiheit und Selbstbestimmungsrecht. Wait, what?

Kuristina schrieb:
Nein. Aber man verschwendet keine Energie (Wortspiel^^) in Sachen, die eh letztendlich keinen Sinn haben oder am Ende nichts bringen. Man ist einfach mit manch einer Erkenntnis schon weiter, die andere erst haben, nachdem sie irgendwann die rosarote Brille ablegen (müssen).

Quatsch mit Soße. Jeder der sich argumentativ (weil das so ist) als Realist bezeichnet diskreditiert den anzunehmenden Dialogpartner als fehlgeleitet um im Nachgang dann die eigene Sichtweise als die einzig wahre zu verkaufen. So wie du es ebenso machst. Alle anderen tragen "die rosarote Brille ©". Nur man selbst als "Realist ©" hat nicht nur "Die Wahrheit ©" sondern auch "die einzige Einsicht auf die Welt ©" gepachtet.

Ich als Realist kam zu der Erkenntnis, dass Realisten Schwachsinn von sich geben. Wait...


Kuristina schrieb:
Das ist eher der Optimist, gemischt mit Tatendrang. 🙂

Den Pessimisten, gemischt mit Resignation lassen wir mal außen vor ;)

Kuristina schrieb:
Ich finde es eher bedenklich, dass ausgerechnet diejenigen viele Kinder in die Welt setzen, die diese nicht mal ernähren können. Aber das ist Off-Topic.

Stimmt. Nur reiche Menschen die zehn Yachten und zehn Firmen besitzen sollten sich vermehren dürfen.
Oder nur wenn der Führer es erlaubt.

Damien White schrieb:
Wie habt ihr es geschafft von einem relativ produktiven Austausch von möglichen Optimierungen in den eigenen vier Wänden auf "Ja wenn Brasilien sich nicht ändert dann müssen wir das auch nicht" zusammen mit einer Portion Hetze gegen "Linksgrün" umzuschwenken?

Weil das die Agenda und Argumentationskette bestimmter politischer Gruppierungen ist, die sich gerne bestimmter Propaganda hingeben und auch offensichtlichen Fake-News nicht abgeneigt sind.

Verak Drezzt schrieb:
Ihr habt alle echt nicht den Schuss gehört und genau dafür werden wir uns bald wieder einmal gegenseitig an die Gurgel gehen, weil es wie 1945, 1918, 1815 und allem was davor war, wieder darum geht wer genau diese Ressourcen kontrolliert und entsprechend lenkt, so wie die Gewinne einfährt.

Das Thema Geo-Politik hat nie aufgehört eines zu sein. Weder bei den USA, noch bei Russalnd, noch bei irgend einem anderen Land auf dieser Erde. Das einzige was sich verändert hat ist, dass seit über 20 Jahren die russische Propaganda immer aggressiver wird. Nicht weil Russland bedroht wird. Sondern wegen: Geo-Politik. Und anachronistischen Großmachtsfantasien.

Und weil die russische Propaganda meint einen friedliebenden Gegenentwurf zu den USA zu sein. Was maximal ein anderes Gewand trägt aber trotzdem schlichtweg ein Lüge ist. Auch wenn man ein Scheinargument wie "an weltweiten Kriegen beteiligt zu sein" aufführt.

edit
 
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Es gibt keinen Stromverbrauch, Energie kann nicht verbraucht werden (eigentlich). Sie wandelt sich von einer in eine andere Form. Zum Beispiel in Wärme. Was gemeint ist, ist.. Tadda! Stromaufnahme. 😁
 
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Bedingt richtig. Konsum meinte aber schon immer die Bedürfnisbefriedigung in der das Konsumgut vor, während oder nach dem Konsum in einen anderen Zustand umgewandelt wird. Von daher passt das schon.
Auch löst sich Lebensmittel X das ich von Y erworben habe nicht einfach so in mir in nichts auf.
 
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B.XP schrieb:
Die Frage ist, ob die geopolitischen Strategien aus dem 18.Jhr. im 21. Jhr. noch zeitgemäß sind. Putin findet offensichtlich "ja".

Zum Thema passt aber, dass auch die Verteuerung von Energie zu einem langfristigen Umdenken führt.
Die Frage würde nicht nur Putin mit Ja beantworten sondern so ziemlich alle Nationen. Allen voran die mächtigste Nation die derzeitig die USA ist.
Da geht es um vieles, die schon seit Jahrzehnten in der Agenda sind und betrieben wird. Das da nicht immer böse Absichten sind - sei mal dahin gestellt.
Aber wie es hier bereits im kleinen ist, wenn jemand sagt das ich hier und da sparen könnte haben wir einen ähnlichen Konflikt im kleinen, sprich die eigene Souveränität, in den Augenblick wenn ich mich entmündigt fühlen sollte.
B.XP schrieb:
Zum Thema passt aber, dass auch die Verteuerung von Energie zu einem langfristigen Umdenken führt. Wir erleben gerade das, was in den 1970er Jahren der Ölpreisschock war. Die OPEC hat sich so weit aus dem Fenster gelehnt, dass man angefangen hat an alternativen Antrieben und Effizienzsteigerung an allen Ecken und Enden zu forschen. Der Elektroauto-Boom wurde durch das Ölpreis-Hoch um 2010 befeuert. Alles Technologien, die weniger Energie benötigen.
Die Politischen Entscheidungsträger haben schon umgedacht bis es den einfachen Bürger überhaupt bereits bewusst wurde - wäre auch traurig wenn nicht, das ist Ihre Aufgabe.
Das in den 70ern war in der Tat ein ähnliches verhalten wie wir es heut erleben, aber diesmal wird es diversifizierter.
Effizienz hin, Effizienz her, es ändert nichts daran das der Verbrauch steigt.
Das Angebot muss größer werden als die Nachfrage das wird nicht passieren.
Wenn angenommen 2023 die Industrie und der Haushalt vom Motorrad bis zum Containerschiff, von Heizung bis zum Schmelz Ofen elektrifiziert wäre, allein in Deutschland würde es alle Ressourcen benötigen die in den letzten 20 Jahren weltweit gefördert wurde - dann Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien eine blanke Utopie - Albert Einstein würde bei solchen Aussagen "Wahnsinn" neu definieren. Der Fortschritt und Wartung/Austausch ist da noch nicht Mal mit einkalkuliert.

Allein als Gesellschaft autark zu sein, ist ein erstrebenswertes Ziel aber mit den Werkzeugen die man auslässt - ist es zum Scheitern verurteilt. Dabei Klimaneutral oder gar ohne die Natur komplett umzubauen ist eine Superlative auf einer Superlative. Das hat mit Pessimismus nichts zu tun einfache Logik und objektiv sein. Schuster bleib bei deinen Leisten.

Solange man diese Ansätze verfolgt, wird man sich auf das sparen konzentrieren müssen, - wenn es nicht anders geht.
Denn eins wird es auf absehbarer Zeit nicht geben, nämlich günstige Energie ob mit oder Putin. Die Verknappung ist nur eine Sache, vor dem Krieg war die Inflation aufgrund der extremen Geldmenge in die Höhe geschossen die auf zerstörte Lieferketten traf.
Eins sollte man nicht vergessen, die Verknappung kommt durch Sanktionen des Westens nicht von Russland.
Wenn man neutral sein will dann richtig.
Wenn die EU in der Mitte steht, sollte die EU auch Politik als Gleichgewicht zum Westen als auch zum Osten machen.
Das heißt eigene Interessen vertreten egal was vom Transatlantik oder aus dem Ural kommt und Regelbasiert wie es Mal so schön hieß.
_________________________________________

Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber eine Zusammenfassung einiger Tipps wäre noch ganz witzig, vielleicht findet man ja noch etwas interessantes, wobei ich kaum glaube, dass jemand etwas 70 Seiten alles aufnimmt.😂👍🏻
Ergänzung ()

.Ake schrieb:
warm zu deckt bevor man Heia macht.
Ahja... und kommt noch etwas normales raus, oder nur Provokation oder was auch immer das ist.😅
Es fängt immer ganz schön an, aber dann wird es immer zu eine extreme Abneigung zu Putin/Russland, als wäre er deine Ex oder Dir noch Geld schuldet. Ich bin Mal so Provokativ.
 
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Sephiroth51 schrieb:
Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber eine Zusammenfassung einiger Tipps wäre noch ganz witzig, vielleicht findet man ja noch etwas interessantes, wobei ich kaum glaube, dass jemand etwas 70 Seiten alles aufnimmt.😂👍🏻
Ergänzung ()

Wenn jeder User einmal eine Seite quer liest und notiert ist das innerhalb weniger Minuten/Stunden erledigt.
Was man dann auch in einen anderen Thread überführen könnte.

Sephiroth51 schrieb:
Ahja... und kommt noch etwas normales raus, oder nur Provokation oder was auch immer das ist.😅
Es fängt immer ganz schön an, aber dann wird es immer zu eine extreme Abneigung zu Putin/Russland, als wäre er deine Ex oder Dir noch Geld schuldet. Ich bin Mal so Provokativ.

Ganz normaler Alltagswahnsinn in, um und von den ganzen Schlafschafen. So ein Ding von jenen im Tiefschlaf und jenen die ultimativ aufgewacht sind.
 
.Ake schrieb:
Jeder der sich argumentativ als Realist bezeichnet diskreditiert den anzunehmenden Dialogpartner als fehlgeleitet..
Nein, die sind nicht fehlgeleitet, die sind nur durch eine überzogene Ideologie unrealistisch.

.Ake schrieb:
..um im Nachgang dann die eigen Sichtweise als die einzig wahre zu verkaufen.
Nein, es geht eben nicht um Sichtweisen, sondern darum, die Welt so wahrzunehmen, wie sie nun mal ganz einfach ist. Ohne ideologische Sachen und ohne irgendwas zu beschönigen. Einfach nur die Augen aufmachen.

.Ake schrieb:
Den Pessimisten, gemischt mit Resignation lassen wir mal außen vor ;)
Der verbreitet ja auch nur schlechte Laune. 🙂

.Ake schrieb:
Nur reiche Menschen die zehn Yachten und zehn Firmen besitzen sollten sich vermehren dürfen.
Na zumindest wären deren Kinder schon mal fürs Leben abgesichert und das ist ja nicht verkehrt. 🙂

Aber es reicht auch schon, wenn du es schaffst deine Kinder so zu ernähren, dass sie das Erwachsenenalter erreichen und sich selber versorgen können. Ich glaub, das kriegst du hin.
 
Kuristina schrieb:
...Nein, es geht eben nicht um Sichtweisen, sondern darum, die Welt so wahrzunehmen, wie sie nun mal ganz einfach ist. Ohne ideologische Sachen und ohne irgendwas zu beschönigen. Einfach nur die Augen aufmachen...

Netter Versuch.

A. Weil ich die Augen offen habe bin ich Realist

B. Vor den Fehlern und Fehlentscheidungen anderer zu resignieren bedeutet sich von einer sogenannten überzogenen Ideologie zu distanzieren

C. Füge dich dem Argument dass es unrealistisch sei und alles wird gut
 
Lukiistda schrieb:
Schweiz mit Neutralität, keinerlei Verantwortung und Reichtum auf Kosten von Kriegstreibern ist für mich moralisch ein nogo
"Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral", frei nach Brecht: Wir werden sehen wie toll es die Deutschen finden im Winter für die Ukraine und gegen Putin zu frieren. Ein Land, mit dem man überhaupt keine Allianz, keine Verpflichtungen usw. hat, das massive Probleme mit Korruption und Oligarchen hat und bekannt ist als das Armenhaus Europas, wo die Milliarden versickern anstatt bei den Menschen anzukommen (siehe z.B. der Bericht des EU-Rechnungshofs 2021, der die Ukraine als hoffnungslos einschätzt bei der Bekämpfung der Korruption)

Wer dafür alles kaputt machen will und den Bürgern noch höhere Abgaben auf alles zumuten will, naja, der kann den Weg gehen, aber er sollte sich nicht wundern wenn andere es nicht tun und die Lage realistischer einschätzen.

Und wenn die Politik so agiert, dann wird das übrigens auch nix mit der Frage nach "Energie sparen", weil alleine schon die Kosten für das Minimum einer beheizten Wohnung mitsamt den Abgaben aber auch der Inflation alles wieder auffressen und zunichte machen am Ende.

Sag es mal einem Hartz IV Empfänger, er soll seine Wohnung gefälligst mit "Moral" heizen. Und wenn er das nicht kann und hinterher die radikalen Ränder der Politik wählt, dann wundert man sich wieder und fragt sich "Wie konnte das nur passieren...?"
 
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.Ake schrieb:
Ganz normaler Alltagswahnsinn in, um und von den ganzen Schlafschafen. So ein Ding von jenen im Tiefschlaf und jenen die ultimativ aufgewacht sind.
Und wie genau sorgt jetzt diese Form von Rhetorik für konstruktiven Lösungen?
 
Verak Drezzt schrieb:
Euch ist schon bewusst das je mehr konsumiert wird, umso mehr Ressourcen und Energie benötigt wird um diese Waren dann auch zu produzieren. Fabriken, Infrastruktur wie (Flug-)Häfen, Autobahnen, LKW's, Flugzeuge, Schiffe usw. usf. von den Ressourcen um Wind- und Solaranlagen oder dann auch E-Autos zu bauen, erst gar nicht von zu reden und da reden wir noch gar nicht von den 11 Milliarden Menschen bis 2050 in der Zukunft.
Das ist genau der Punkt. Wir können jetzt alles schön auf Elektro umstellen, aber das benötigt dann auch wieder entsprechende Ressourcen und danach geht das mit einer anderen Technologie wieder von vorne los. Der Hauptgrund ist das ewige Wachstumsmodell, daher sollten wir die Ursache und nicht die Symptome bekämpfen, um das Problem an sich zu lösen. Das große Problem ist, dass dieses System niemand ernsthaft in Frage stellt, weil wir schon seit einiger Zeit nichts anderes kennen. Das System kollabiert ohne das ewige Wachstum mit all seinen üblen Folgen, daher müssten wir dieses System, was langfristig nicht funktionieren kann mal langsam in Rente schicken und offen und ehrlich über Alternativen diskutieren. Diese Alternative kann nicht in einer Weiterführung des Wachstums nur in anderer Form bestehen.

Strom- und andere Ressourcen sparen ist gut und richtig, löst aber das eigentliche Problem nicht.
 
Phoeni schrieb:
Und doch, AKW sind regelfähig
Erklär mal, wie man die regelt.
Phoeni schrieb:
Was den allgemeinen Lastwechsel angeht sind sie schneller als Kohlekraftwerke aber langsamer als Gasturbinen.
Der Lastwechsel wird doch ganz anders geregelt.

Phoeni schrieb:
Wie das Abschalt- und Hochfahrszenario ausschaut habe ich jetzt nicht nachgelesen, aber komplette Entkopplung vom Netz sollte so oder so vermieden werden und egal wer den Überschuss erzeugt dieser verflüssigt werden.
Ein Experte ... .
 
.Ake schrieb:
Vor den Fehlern und Fehlentscheidungen anderer zu resignieren
Wie kommst du immer auf resignieren? 🙂 Entscheidungen, die getroffen wurden, kann man akzeptieren oder versuchen gegen anzukämpfen. Da spricht ja nichts dagegen. Aber man kann sich die Welt nun mal nicht backen, wie es einem gefällt. Zumal es ein Irrglaube ist, dass jeder normale Mensch auf der Welt mit der aktuellen Situation genauso ein Problem haben müßte, wie man selber. Dem ist einfach nicht so.

.Ake schrieb:
Füge dich dem Argument dass es unrealistisch sei und alles wird gut
Auch wieder das Gleiche. "Alles wird gut" impliziert, dass irgendwas so schlecht läuft, dass jeder Mensch dagegen was unternehmen will. Ist nicht so. Viele haben schon genug mit den eigenen, persönlichen Problemen zu tun und sei es nur, den Laden am Laufen zu halten, damit die Familie essen auf dem Tisch hat. Da muss die Weltrettung mal einen Moment warten. 🙂 Deswegen ernten diese Strassenkleber auch so wenig Verständnis. Die französische Polizei geht da übrigens ganz anders gegen vor. Da werden die Hände einfach von der Strasse gerissen. Sehr effektiv. Bei uns dagegen pinselt man mit Sonnenblumenöl. 🙂
 
DevPandi schrieb:
Noch haben wir sie und aktuell sind die Einschnitte, die man machen müsste, sogar recht "harmlos" und würden dennoch was bringen.

Aber da ja keiner "verzichten" will, wird irgendwann der harte Cut kommen oder wir rotten uns selbst aus, eines von beiden.
Das Problem ist, dass Verzicht immer noch sehr negativ besetzt ist. In einer Welt des Überfluss empfinde ich einen Verzicht auf materielle Dinge eher als Gewinn. Weniger Dinge resultieren in mehr Zeit und Lebensqualität.
 
Kuristina schrieb:
Viele haben schon genug mit den eigenen, persönlichen Problemen zu tun und sei es nur, den Laden am Laufen zu halten, damit die Familie essen auf dem Tisch hat. Da muss die Weltrettung mal einen Moment warten. 🙂 Deswegen ernten diese Strassenkleber auch so wenig Verständnis.
Erinnert mich an Fridays For Future.
 
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NedFlanders schrieb:
Das Problem ist, dass Verzicht immer noch sehr negativ besetzt ist. In einer Welt des Überfluss empfinde ich einen Verzicht auf materielle Dinge eher als Gewinn. Weniger Dinge resultieren in mehr Zeit und Lebensqualität.

Das stimmt, meine Frau und ich waren ja gerade 2,5 Monate auf Roadtour durch 4 Länder nur mit dem was im Auto Platz gefunden hat und Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen. Also jeder z.B. 5 Satz Wäsche usw..

Am Anfang fühlte es sich etwas unbequem an, aber das verging nach einer Weile.. und als wir wieder zu Hause waren, waren wir fast etwas erschlagen was alles da ist im Haus.. alleine dieses "mal eben bestellt im Internet" gab es halt einfach nicht und es war gut so.
 
KitKat::new() schrieb:
Erinnert mich an Fridays For Future.
Das waren hauptsächlich junge Leute, gerade mitten in der Pupertät, noch nichts geleistet, noch nie für irgendwas oder irgendwen Verantwortung getragen und meinen aber zu wissen, wie man eine Welt richtig aufziehen kann. Denen fehlt einfach viel an Wissen und Verständnis, wie alles miteinander zusammenhängt. Lass die mal 10-20 Jahre älter werden, dann haben die auch andere Probleme.
 
NedFlanders schrieb:
Das Problem ist, dass Verzicht immer noch sehr negativ besetzt ist. In einer Welt des Überfluss empfinde ich einen Verzicht auf materielle Dinge eher als Gewinn. Weniger Dinge resultieren in mehr Zeit und Lebensqualität.
Es ist aus guten Grund negativ besetzt, das hat seine Logik: Weil diejenigen, die Verzicht predigen, eben genau auch diejenigen sind, die nicht selbst verzichten. Das gute alte "Wasser predigen, Wein trinken". Es ist meist bloss Selbstinszenierung von Leuten mit "Oh, seht her, ich fahre ein Lastenfahrrad!!" auf Instagram, während man noch den SUV in der Garage stehen hat und nur mal bei schönem Wetter am Sonntag radeln geht.

Wenn man sich ansieht, wie sich die Politiker mal schnell die Diäten erhöhen, einen kleinen Bonus für Corona hier und ein paar Gelder da, das kann es nicht sein. Von den Seilschaften und Netzwerken ganz zu schweigen. Das wären die ersten, die mal verzichten müssten.
 
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