Kristatos schrieb:
Finde die Idee super mit den 2 Balkonkraftwerken, habe hier auch 2 in Betrieb, da 2 Zähler

würde Variante 1 nehmen.
Ich finde die Variante auch charmant, weil recht günstig und schnell amoritisiert
Kristatos schrieb:
Wenn Du es zusammenlegst, ... oder müsstest halt eine normale Solaranlage anmelden,
Variante 2 wäre eine größere Anlage mit 14 oder 16 Panelen
D0m1n4t0r schrieb:
Jeweils vier 500W-600W Solarpanels und dazu noch ne Batterie mit integriertem Wechselrichter, so dass du Tagsüber 800W einspeisen kannst und der zuviel produzierte Strom in die Batterie geht und wenn Sonne weg ist wird die Batterie genutzt.
Es sind max 2000 Watt Panele und 800 Watt Wechselrichter erlaubt
Darüber ist es dann eine normale PV Anlage mit Elektriker, Abnahme/Zulassung
EEG / Solarpaket 1
Die Politik hat gesetzlich streng definiert, was ein privilegiertes "Steckersolargerät" (Balkonkraftwerk) ist: Es darf maximal 800 Watt Wechselrichterleistung und maximal 2.000 Watt Peak (Wp) Modulleistung haben.Nur wenn man exakt unter diesen beiden Werten bleibt, genießt man den "Bürokratie-Freifahrtschein": Man muss den Netzbetreiber nicht mehr fragen und sich nur mit drei Klicks im Marktstammdatenregister anmelden.
VDE-Normen
Der VDE macht keine Gesetze, sondern technische Regeln, damit Leitungen nicht überlasten und Häuser nicht abbrennen.
Laut der neuen VDE-Gerätenorm (VDE V 0126-95) ist der ungesicherte Anschluss an eine normale Schuko-Steckdose eigentlich nur bis 960 Wp Modulleistung komplett risikofrei. Die Firma Indielux hat einen intelligenten "Stromwächter" namens ready2plugin entwickelt. Dieses Gerät überwacht in Echtzeit die Stromleitungen im Haus und drosselt die PV-Anlage bei Bedarf dynamisch herunter, sodass die Leitungen niemals überlastet werden können. Weil dieses Zusatzgerät die Sicherheit der Leitungen zu 100 % technisch garantiert, sagt die Norm: Wenn dieser Überlastungsschutz aktiv ist, gibt es technisch keine Grenze für die Modulleistung. Man kann also gefahrlos 10 kWp an Modulen über diesen Stromwächter anschließen, ohne dass ein Elektriker die Wände aufreißen, neue Starkstromkabel ziehen oder den Zählerschrank umbauen muss.
Man kann sich mit Systemen wie "ready2plugin" eine massive Anlage mit 10 kWp Modulen, Hybrid-Wechselrichter und dicken Akkus aufbauen, sie per Steckdose sicher ins Hausnetz einspeisen lassen und spart sich so die immensen Handwerkerkosten für den Elektriker. Man löst mit diesem Trick nur das technische Installationsproblem. Sobald man die gesetzlichen 2.000 Wp Modulleistung überschreitet, verliert die Anlage ihren Status als anmeldefreies Balkonkraftwerk. Es ist dann vor dem Gesetz eine vollwertige, reguläre PV-Anlage. Das bedeutet, man muss zwingend den hochkomplexen Anmeldeprozess (Netzanschlussbegehren) beim Netzbetreiber durchlaufen und viele Netzbetreiber pochen bei regulären PV-Anlagen (über 2.000 Wp) weiterhin auf das Formular E.8 samt Unterschrift eines eingetragenen Elektromeisters, auch wenn die Anlage technisch per Stecker völlig sicher ist.
Masamune2 schrieb:
deine PV kann aber trotzdem die WP versorgen sollte da mal was über sein. Bei der Größe der Anlage versprich dir aber nicht zu viel davon. Da wo du die meiste Heizleistung brauchst bringen die Module so wenig das sie mühe haben den Hausbedarf zu decken. Effektiv hast du da im Frühjahr und Herbst ein paar kWh, bis das einen größeren Zählerschrankumbau amortisiert hat dauert aber.
das ist mir bewusst und ist der Hauptgrund unserer Überlegungen
November bis März
Wärmepumpe verbraucht 75 bis 80 % (4.100 bis 4.500 kWh)
PV-Anlage erzeugt 20 bis 25 % ihres gesamten Jahresertrages
deshalb war meine Idee:
800W Balkonkraftwerk an die Wärmepumpe
4 Panele Fassadenmontage 143° SO
man profitiert ganzjährig von den 4 Panelen und die Kosten sind gering
aber ohne intelligente Steuerung auf Grund des Alters, macht vermutlich auch das 2. Balkonkraftwerk nur mit 2 kWh Akku Sinn
Viele packen sich eine große Anlage aufs Dach und bekommen das halbe Jahre kaum was vom Ertrag verbraucht. Im Winter läuft die Wärmepumpe und der Ertrag ist mies. Deshalb möchte ich keine zu große Anlage, sondern suche den Sweetspot (Kosten / fast kompletter PV Eigenverbrauch). Ergo nur Warmwasser mit PV abdecken.
Boimler schrieb:
aber 0,8kWp sind für eine WP doch reichlich wenig, wenn die Sonne wieder tiefer steht.
die Panele bleiben an der Fassade schneefrei und im Winter steht die Sonne tief (da macht Fassade Sinn)
Boimler schrieb:
Ist die WP wenigstens mit dem Wechselrichter verbunden, sodass das Warmwasser (sofern vorhanden) intelligent gesteuert wird? Und was genau soll sich eigentlich amortisieren? Die WP ist hoffentlich gefördert
die Wasser-Wasser Wärmepumpe läuft seit 17,5 Jahren und war damals gefördert
empower schrieb:
man muss auf jeden fall beachten, dass die module in der gleichen himmelsrichtung sein sollten, ansonten wird die zusammengeschaltete anlage runtergezogen.
Ja, dass habe ich auch recherchiert: einheitliche Ausrichtung je Strang