Alternate 5

Entscheidungsfindung zu Photovoltaikanlage

bogge101

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Im Haushaltsstromkreis (2400 - 2700 kWh) haben wir einen 2 400W Panele

Unsere Wärmepumpe hat einen eigenen Stromzähler (5400 - 5700 kWh)

Ich bin mittlerweile bei 2 Varianten angekommen:

Variante 1:
2 Balkonkraftwerke

Variante 2:
Zusammenlegung der beiden Stromkreise
12-14 Panele
5,0 bis 7,5 kWh Akku

Vielleicht können einige von euch mir weiterhelfen.
 
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Finde die Idee super mit den 2 Balkonkraftwerken, habe hier auch 2 in Betrieb, da 2 Zähler :) würde Variante 1 nehmen. Wenn Du es zusammenlegst, hast die nur die halbe Leistung, weil Du dann auf 1* 800W beschränkt bist oder müsstest halt eine normale Solaranlage anmelden, könntest dann aber die größeren Hoymiles nehmen, z.B. HMT-2250-6T für 6 Paneele mit 3-Phasen oder halt mehrere 800er kaskadieren oder 1800er etc.
 
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Die Idee der zwei Balkonkraftwerke finde ich gut.
Eins für die Wärmepumpe und eins das direkt ins Hausnetz einspeist.

Jeweils vier 500W-600W Solarpanels und dazu noch ne Batterie mit integriertem Wechselrichter, so dass du Tagsüber 800W einspeisen kannst und der zuviel produzierte Strom in die Batterie geht und wenn Sonne weg ist wird die Batterie genutzt.

Sowas in der Art:
Batterie/Akku mit Wechselrichter integriert:
https://geizhals.de/marstek-jupiter-c-plus-a3498689.html
Hat vier Anschlüsse für Solarmodule.
Zusatzbatterie:
https://geizhals.de/marstek-jupiter-c-plus-erweiterungsbatterie-b2500-a3523845.html

Heisst du bräuchtest 2x Batterie/Wechselrichter und noch 6 Solarmodule zusätzlich.

Da musst dann nur die Panels an die Batterie anschliessen , da dort Wechselrichter integriert ist und das ans Hausnetz / Wärmepumpennetz hängen.
 
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Wenn zusammen legen dann Zählerkaskade bauen lassen. Dann hast du immer noch den Vorteil des günstigeren Heizstroms (und Modul 1 und 3 für das Netzentgeld) deine PV kann aber trotzdem die WP versorgen sollte da mal was über sein.
Bei der Größe der Anlage versprich dir aber nicht zu viel davon. Da wo du die meiste Heizleistung brauchst bringen die Module so wenig das sie mühe haben den Hausbedarf zu decken. Effektiv hast du da im Frühjahr und Herbst ein paar kWh, bis das einen größeren Zählerschrankumbau amortisiert hat dauert aber.

Wenn Wirtschaftlichkeit an erster Stelle steht lass die WP wie sie ist, bau die PV für den Hausstrom und nutze einen Wechselrichter der mit Niedervolt (48V) Akkus umgehen kann, die sind deutlich günstiger als Hochvolt. Das geht z.B. mit Victron oder Deye

Um im Sommer dann trotzdem das warme Wasser über die PV zu bekommen (wenn das bei euch auch darüber läuft) kannst du dann einen 1-0-2 Umschalter in den Sicherungskasten bauen lassen und in den Sommermonaten die WP von dem extra Zähler auf den Haushaltszähler umschalten. So ein Umschalter kostet nur ein paar EUR und das kann dir jeder Elektriker in einer halben Stunde umbauen.
 
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@bogge101 Prinzipiell klingt das gut, aber 0,8kWp sind für eine WP doch reichlich wenig, wenn die Sonne wieder tiefer steht. Ist die WP wenigstens mit dem Wechselrichter verbunden, sodass das Warmwasser (sofern vorhanden) intelligent gesteuert wird?

Und was genau soll sich eigentlich amortisieren? Die WP ist hoffentlich gefördert und das BKW hat vergleichsweise geringe Anschaffungskosten. Die Amortisierung über das BKW ist nicht besonders rentabel, weil im Sommer ein verhältnismäßig großer Teil des Stroms im Netz landet und im Winter die Leistung wahrscheinlich höchstens für den Haushaltsstrom reicht. Wir haben hier bei uns 5,5kWp auf dem Dach und müssen im Winter schon ordentlich Netzstrom nehmen.
 
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man muss auf jeden fall beachten, dass die module in der gleichen himmelsrichtung sein sollten, ansonten wird die zusammengeschaltete anlage runtergezogen.
 
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Ich würde mal zu bedenken geben, dass die WP nicht dauerhaft läuft ... Ist die Steuerung der WP schlau genug mit dem Akku des Balkonkraftwers zu kommunizieren? Ich meine du speist ansonsten 70% der Zeit (vor allem im Sommer) 800W in einen Stromkreis ein, der keinen Verbrauch hat. Kann die WP zumindest so gesteuert werden, dass sie Tagsüber die Puffer voll macht um Nachts nicht (bzw. nur selten) zu laufen.
 
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Kristatos schrieb:
Finde die Idee super mit den 2 Balkonkraftwerken, habe hier auch 2 in Betrieb, da 2 Zähler :) würde Variante 1 nehmen.
Ich finde die Variante auch charmant, weil recht günstig und schnell amoritisiert
Kristatos schrieb:
Wenn Du es zusammenlegst, ... oder müsstest halt eine normale Solaranlage anmelden,
Variante 2 wäre eine größere Anlage mit 14 oder 16 Panelen
D0m1n4t0r schrieb:
Jeweils vier 500W-600W Solarpanels und dazu noch ne Batterie mit integriertem Wechselrichter, so dass du Tagsüber 800W einspeisen kannst und der zuviel produzierte Strom in die Batterie geht und wenn Sonne weg ist wird die Batterie genutzt.
Es sind max 2000 Watt Panele und 800 Watt Wechselrichter erlaubt
Darüber ist es dann eine normale PV Anlage mit Elektriker, Abnahme/Zulassung

EEG / Solarpaket 1

Die Politik hat gesetzlich streng definiert, was ein privilegiertes "Steckersolargerät" (Balkonkraftwerk) ist: Es darf maximal 800 Watt Wechselrichterleistung und maximal 2.000 Watt Peak (Wp) Modulleistung haben.Nur wenn man exakt unter diesen beiden Werten bleibt, genießt man den "Bürokratie-Freifahrtschein": Man muss den Netzbetreiber nicht mehr fragen und sich nur mit drei Klicks im Marktstammdatenregister anmelden.

VDE-Normen

Der VDE macht keine Gesetze, sondern technische Regeln, damit Leitungen nicht überlasten und Häuser nicht abbrennen.
Laut der neuen VDE-Gerätenorm (VDE V 0126-95) ist der ungesicherte Anschluss an eine normale Schuko-Steckdose eigentlich nur bis 960 Wp Modulleistung komplett risikofrei. Die Firma Indielux hat einen intelligenten "Stromwächter" namens ready2plugin entwickelt. Dieses Gerät überwacht in Echtzeit die Stromleitungen im Haus und drosselt die PV-Anlage bei Bedarf dynamisch herunter, sodass die Leitungen niemals überlastet werden können. Weil dieses Zusatzgerät die Sicherheit der Leitungen zu 100 % technisch garantiert, sagt die Norm: Wenn dieser Überlastungsschutz aktiv ist, gibt es technisch keine Grenze für die Modulleistung. Man kann also gefahrlos 10 kWp an Modulen über diesen Stromwächter anschließen, ohne dass ein Elektriker die Wände aufreißen, neue Starkstromkabel ziehen oder den Zählerschrank umbauen muss.


Man kann sich mit Systemen wie "ready2plugin" eine massive Anlage mit 10 kWp Modulen, Hybrid-Wechselrichter und dicken Akkus aufbauen, sie per Steckdose sicher ins Hausnetz einspeisen lassen und spart sich so die immensen Handwerkerkosten für den Elektriker. Man löst mit diesem Trick nur das technische Installationsproblem. Sobald man die gesetzlichen 2.000 Wp Modulleistung überschreitet, verliert die Anlage ihren Status als anmeldefreies Balkonkraftwerk. Es ist dann vor dem Gesetz eine vollwertige, reguläre PV-Anlage. Das bedeutet, man muss zwingend den hochkomplexen Anmeldeprozess (Netzanschlussbegehren) beim Netzbetreiber durchlaufen und viele Netzbetreiber pochen bei regulären PV-Anlagen (über 2.000 Wp) weiterhin auf das Formular E.8 samt Unterschrift eines eingetragenen Elektromeisters, auch wenn die Anlage technisch per Stecker völlig sicher ist.

Masamune2 schrieb:
deine PV kann aber trotzdem die WP versorgen sollte da mal was über sein. Bei der Größe der Anlage versprich dir aber nicht zu viel davon. Da wo du die meiste Heizleistung brauchst bringen die Module so wenig das sie mühe haben den Hausbedarf zu decken. Effektiv hast du da im Frühjahr und Herbst ein paar kWh, bis das einen größeren Zählerschrankumbau amortisiert hat dauert aber.
das ist mir bewusst und ist der Hauptgrund unserer Überlegungen

November bis März
Wärmepumpe verbraucht 75 bis 80 % (4.100 bis 4.500 kWh)
PV-Anlage erzeugt 20 bis 25 % ihres gesamten Jahresertrages

deshalb war meine Idee:
800W Balkonkraftwerk an die Wärmepumpe
4 Panele Fassadenmontage 143° SO
man profitiert ganzjährig von den 4 Panelen und die Kosten sind gering
aber ohne intelligente Steuerung auf Grund des Alters, macht vermutlich auch das 2. Balkonkraftwerk nur mit 2 kWh Akku Sinn

Viele packen sich eine große Anlage aufs Dach und bekommen das halbe Jahre kaum was vom Ertrag verbraucht. Im Winter läuft die Wärmepumpe und der Ertrag ist mies. Deshalb möchte ich keine zu große Anlage, sondern suche den Sweetspot (Kosten / fast kompletter PV Eigenverbrauch). Ergo nur Warmwasser mit PV abdecken.

Boimler schrieb:
aber 0,8kWp sind für eine WP doch reichlich wenig, wenn die Sonne wieder tiefer steht.
die Panele bleiben an der Fassade schneefrei und im Winter steht die Sonne tief (da macht Fassade Sinn)
Boimler schrieb:
Ist die WP wenigstens mit dem Wechselrichter verbunden, sodass das Warmwasser (sofern vorhanden) intelligent gesteuert wird? Und was genau soll sich eigentlich amortisieren? Die WP ist hoffentlich gefördert
die Wasser-Wasser Wärmepumpe läuft seit 17,5 Jahren und war damals gefördert
empower schrieb:
man muss auf jeden fall beachten, dass die module in der gleichen himmelsrichtung sein sollten, ansonten wird die zusammengeschaltete anlage runtergezogen.
Ja, dass habe ich auch recherchiert: einheitliche Ausrichtung je Strang
 
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Kristatos schrieb:
Finde die Idee super mit den 2 Balkonkraftwerken, habe hier auch 2 in Betrieb, da 2 Zähler :)
Macht das wirklich Sinn? Weil der zweite Zähler hat ja eine Grundgebühr welche man sich sparen kann wenn man beide Zähler zusammenlegt.
 
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Die PV für die Wärmepumpe braucht keinen Akku, denn die Wärmepumpe inkl. derem Heizkreis ist der Akku!

Einfach 2. steckerfertige Anlage kaufen und einstecken. Die Paneele dafür kann man später auch noch in einer größere Anlage verwenden. Einfach die Verkabelung dafür schon bei der Montage vorsehen!
An der Wand befestigte Module bringen im Sommer 70% der Nennleistung und im Frühjahr/Herbst nahe 100%. Das passt ganz gut zum Strombedarf in dieser Übergangszeit.

@testwurst200
Der zweite Zähler für die Wärmepumpe ist manchmal vorgeschrieben vom Netzbetreiber und manchmal bekommt man auch nur damit einen günstigeren Tarif.
 
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testwurst200 schrieb:
Macht das wirklich Sinn? Weil der zweite Zähler hat ja eine Grundgebühr welche man sich sparen kann wenn man beide Zähler zusammenlegt.
bis vor wenigen Jahren war der Nachttarif deutlich günster
mittlerweile machen 2 Zähler bei Neuanlagen keinen Sinn mehr
dafür haben wir die Option von 2 Balkonkraftwerken

Die Zusammenlegung der Stromkreise kostet 200-400 Euro, weil Elektriker ran muss und der Netzbetreiber danach den 2. Zähler ausbaut.
ThomasK_7 schrieb:
Die PV für die Wärmepumpe braucht keinen Akku, denn die Wärmepumpe inkl. derem Heizkreis ist der Akku!
woher weiß die Wärmepumpe aus 2008, wann die Sonne scheint?
 
Die 800W respektive 2kWp Grenze ist sowieso auf jeweils einen Netzbezugszähler gebunden. Wenn du beide Zähler zusammenführst, darfst du somit die o.g. Grenzen nicht überschreiten.

800W i.a. starr auf einen WP-Stromkreis zu binden mag rechnerisch aufgehen, wenn es am Ende 25% den Jahresbedarfs deckt, aber während den Monaten ohne WP-Nutzung wird trotzdem verschenkt. Mit der Warmwasseraufbereitung kannst da noch bisschen was rausholen.

Wenn es dir um den Bürokratiefreifahrtsschein mit so viel wie möglich PV geht, ist Variante 1 besser, da du so 1.600W haben kannst. Energetisch hingegen ist Variante 2 besser.

Mein Vorschlag: Variante 1 nehmen und eine Umschaltmöglichkeit der DC-Seite des Wärmepumpensolarpakets installieren. Das ist technisch möglich. So kannst du in den Sommermonaten die WP-Module zu deinen Haushalts-Modulen machen.
 
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empower schrieb:
man muss auf jeden fall beachten, dass die module in der gleichen himmelsrichtung sein sollten, ansonten wird die zusammengeschaltete anlage runtergezogen.
Falsch.
Wechselrichter für Balkonkraftwerke haben für jeden Anschluss / jedes Solarmdul einen eigenen MPPT. Die meisten zumindest.
Da spielt die Ausrichtung und /oder Verschattung keine Rolle.
 
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Warum nicht einfach das gesamte Dach vollpacken? Die Platten kosten doch mittlerweile fast nichts mehr,da würde ich gar nicht drüber nachdenken. Sieh dann zu, dass der Strom auch irgendwie die Wärmepumpe mit versorgen kann, dann sparst du. Ich weiß gar nicht, ob ein getrennter Kreis sich überhaupt noch lohnt.
 
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bogge101 schrieb:
woher weiß die Wärmepumpe aus 2008, wann die Sonne scheint?
vermutlich gar nicht ... die Aussage war vermutlich unsauber formuliert und wollte eigentlich sagen: wärme erzeugen wenn die Sonne scheint und in den Pufferspeichern Warmwasser einspeichern :)

Aber um zu wissen welche Möglichkeiten deine recht betagte Wärmepumpe bereits hat, solltest du vielleicht mal nach einer Technischen Dokumentation auf der Seite des Herstellers suchen oder uns hier das Modell nennen.
Ist das wirklich eine Grundwasserwärmepumpe aus 2008 dann wart ihr aber wirklich sehr Inovativ unterwegs und die WP hat dann auch bisher gut durchgehalten. Ich habe leider schon von einigen Anlagen gehört die die 10 Jahre nicht erreicht haben :(
 
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cscmptrbs schrieb:
Falsch.
Wechselrichter für Balkonkraftwerke haben für jeden Anschluss / jedes Solarmdul einen eigenen MPPT. Die meisten zumindest.
Da spielt die Ausrichtung und /oder Verschattung keine Rolle.
Er will doch 8 Module an 2 oder 4 MPPT hängen, also mehr als 1 an einen MPPT!
Von daher ist die von Dir kritisierte Aussage doch richtig und Du liegst falsch.
 
AGB-Leser schrieb:
Warum nicht einfach das gesamte Dach vollpacken? Die Platten kosten doch mittlerweile fast nichts mehr
aber Solateure, Gerüst, Abnahme, Zusammenlegung der 2 Zähler und Umbau in einen modernen Hager Schrank erforderlich, größerer Akku ... Die Kosten für eine komplette Anlage sind deutlich höher und die Amortisation verschiebt sich weit nach hinten. Ggf ziehen wir als Rentner um...
ThomasK_7 schrieb:
Er will doch 8 Module an 2 oder 4 MPPT hängen, also mehr als 1 an einen MPPT!
Von daher ist die von Dir kritisierte Aussage doch richtig und Du liegst falsch.
Variante 2 wäre normale PV-Anlage plus Weiternutzung des Balkonkraftwerks.

Pyrukar schrieb:
Aber um zu wissen welche Möglichkeiten deine recht betagte Wärmepumpe bereits hat, solltest du .... uns hier das Modell nennen.

Hautec carno
 
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