Entscheidungsfindung zu Photovoltaikanlage

bogge101

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Im Haushaltsstromkreis (2400 - 2700 kWh) haben wir einen Hoymiles HM-800 und 2 Trina Solar 400W.

Unsere Wärmepumpe hat einen eigenen Stromzähler (5400 - 5700 kWh)

Seit längerem überlegen wir die Varianten unserer SolarErweiterung. Ich bin mittlerweile bei 2 Varianten angekommen:

Variante 1:
Wärmepumpe: 800W Balkonkraftwerk
4 Panele Fassadenmontage 143° SO

Haushaltsstrom: 800W Balkonkraftwerk
2 Panele Dachmontage 143° SO
2 Panele Fassadenmontage 233° SW
2 kWh Akku

Variante 2:
Zusammenlegung der beiden Stromkreise
vermutlich Umzug in Hager Schrank

6 Panele Fassadenmontage 143° SO
6 oder 8 Panele Dachmontage 143° SO

800W Balkonkraftwerk Fassadenmontage 233° SW
Hoymiles HM-800 und 2x Trina Solar 400W

5,0 bis 7,5 kWh Akku

Ziele: keine Einspeisung ins Netz und schnelle Amortisation

Vielleicht können einige von euch mir weiterhelfen.
 
Finde die Idee super mit den 2 Balkonkraftwerken, habe hier auch 2 in Betrieb, da 2 Zähler :) würde Variante 1 nehmen. Wenn Du es zusammenlegst, hast die nur die halbe Leistung, weil Du dann auf 1* 800W beschränkt bist oder müsstest halt eine normale Solaranlage anmelden, könntest dann aber die größeren Hoymiles nehmen, z.B. HMT-2250-6T für 6 Paneele mit 3-Phasen oder halt mehrere 800er kaskadieren oder 1800er etc.
 
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Die Idee der zwei Balkonkraftwerke finde ich gut.
Eins für die Wärmepumpe und eins das direkt ins Hausnetz einspeist.

Jeweils vier 500W-600W Solarpanels und dazu noch ne Batterie mit integriertem Wechselrichter, so dass du Tagsüber 800W einspeisen kannst und der zuviel produzierte Strom in die Batterie geht und wenn Sonne weg ist wird die Batterie genutzt.

Sowas in der Art:
Batterie/Akku mit Wechselrichter integriert:
https://geizhals.de/marstek-jupiter-c-plus-a3498689.html
Hat vier Anschlüsse für Solarmodule.
Zusatzbatterie:
https://geizhals.de/marstek-jupiter-c-plus-erweiterungsbatterie-b2500-a3523845.html

Heisst du bräuchtest 2x Batterie/Wechselrichter und noch 6 Solarmodule zusätzlich.

Da musst dann nur die Panels an die Batterie anschliessen , da dort Wechselrichter integriert ist und das ans Hausnetz / Wärmepumpennetz hängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn zusammen legen dann Zählerkaskade bauen lassen. Dann hast du immer noch den Vorteil des günstigeren Heizstroms (und Modul 1 und 3 für das Netzentgeld) deine PV kann aber trotzdem die WP versorgen sollte da mal was über sein.
Bei der Größe der Anlage versprich dir aber nicht zu viel davon. Da wo du die meiste Heizleistung brauchst bringen die Module so wenig das sie mühe haben den Hausbedarf zu decken. Effektiv hast du da im Frühjahr und Herbst ein paar kWh, bis das einen größeren Zählerschrankumbau amortisiert hat dauert aber.

Wenn Wirtschaftlichkeit an erster Stelle steht lass die WP wie sie ist, bau die PV für den Hausstrom und nutze einen Wechselrichter der mit Niedervolt (48V) Akkus umgehen kann, die sind deutlich günstiger als Hochvolt. Das geht z.B. mit Victron oder Deye

Um im Sommer dann trotzdem das warme Wasser über die PV zu bekommen (wenn das bei euch auch darüber läuft) kannst du dann einen 1-0-2 Umschalter in den Sicherungskasten bauen lassen und in den Sommermonaten die WP von dem extra Zähler auf den Haushaltszähler umschalten. So ein Umschalter kostet nur ein paar EUR und das kann dir jeder Elektriker in einer halben Stunde umbauen.
 
@bogge101 Prinzipiell klingt das gut, aber 0,8kWp sind für eine WP doch reichlich wenig, wenn die Sonne wieder tiefer steht. Ist die WP wenigstens mit dem Wechselrichter verbunden, sodass das Warmwasser (sofern vorhanden) intelligent gesteuert wird?

Und was genau soll sich eigentlich amortisieren? Die WP ist hoffentlich gefördert und das BKW hat vergleichsweise geringe Anschaffungskosten. Die Amortisierung über das BKW ist nicht besonders rentabel, weil im Sommer ein verhältnismäßig großer Teil des Stroms im Netz landet und im Winter die Leistung wahrscheinlich höchstens für den Haushaltsstrom reicht. Wir haben hier bei uns 5,5kWp auf dem Dach und müssen im Winter schon ordentlich Netzstrom nehmen.
 
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