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Entscheidungshilfe: Aufrüstung oder Neukauf?

F

Frawi

Gast
Ich bin neu hier im Forum und deswegen erst mal ein freundliches Hallo an alle! :-)

Ich würde Euch gerne um eine Entscheidungshilfe bitten.

Ich habe einen knapp zwei Jahre alten PC, den ich im Saturn (ja, so was macht man eigentlich nicht ;)) gekauft habe. Es ist ein Proworx-System (ich glaube von Chiligreen), ausgestattet mit i3-530, 4 GB RAM und 500 GB HD. Genaue Auflistung der Hardware siehe cpuz-Report (Anhang anzeigen CPU-Z.pdf). Generell reicht mir seine Leistung für die alltäglichen Sachen (Internet, E-Mail, private Office-Sachen, Bilderverwaltung, auch mal ein schnell ein Nicht-HD-Video schneiden - aber KEINE Spiele außer viell. mal Moorhuhn :cool_alt:) aus. Natürlich würde aber hin und wieder ein wenig Mehrleistung auch nicht schaden.

Zwei Sachen stören mich:
  1. in letzter Zeit (etwa seit Januar) gibt es immer wieder mal einen Bluescreen, die Ursache ist lt. Bluescreenviewer nicht immer die gleiche (Anhang anzeigen Bluescreens.pdf), ein Speichertest mit dem Windows-eigenen Tool hat nach 2 Intensiv-Durchläufen keine Fehler gezeigt, ich tippe also eher auf ein Software-Problem;
  2. schon seit Beginn nervt, dass die eingebaute Festplatte immer wieder irgendwas zum Resonz-Brummern anregt.
Insbesondere das erste Problem bedarf einen Lösung. Da ich ja auf ein Software-Problem tippe, wäre mein erster Ansatz eine Windows-Neuinstallation. Da dies aber mit einer Menge Arbeit verbunden ist, habe ich überlegt, bei der Gelegenheit auch gleich die Hardware ein wenig aufzumotzen durch Einsatz einer SSD als Systemplatte und Aufrüstung auf 8 GB RAM, was sicher für 2 bis 3 Jahre ausreichen sollte. Außerdem sollte die vorhandene Festplatte irgendwie entkoppelt werden (irgendwo hab ich gelesen, dass es da spezielle Sets gibt). Wie auch immer, mir stellt sich nun diese Frage: aufrüsten des Proworx-Systems oder Kauf eines neuen Aufrüst-PCs (evtl. von one) und Übernahme der vorhandenen Platte + DVD-LW.

Für mich stellen sich die Varianten so dar:

  1. Aufrüstung des Proworx-Systems:
    Vorteile: kurzfristig die günstigste Variante (es müssen nur RAM (2x2 GB) und die SSD gekauft werden)
    Nachteile: Unsicherheit über die Haltbarkeit des Proworx-Systems für die nächsten 2-3 Jahre (insbes. beim Netzteil bin ich unsicher, ob es viel länger als die zwei "Garantie-Jahre" durchhält, insbes. da ich den PC fast nie ausschalte). Und beim Motherboard denke ich auch, dass hier auch nicht der letzte Schrei eingebaut wurde. Und möglicherweise liegt die Ursache der Bluescreens ja auch an einem Mainboard-/Chipsatz-Problem...
  2. Kauf eines Aufrüst-PC
    Vorteile: bei ordentlicher Auswahl (vielleicht mit Eurer Hilfe?) sicher ein stabiles System, was für ein paar Jahre seine Aufgaben erfüllen dürfte,
    Nachteile: natürlich teurer, da bestehende, eigentlich funktionierende Komponenten (außer HDD und DVD) neu gekauft werden.
Als Untervariante der zweiten sehe ich noch folgende: Kauf eines gebrauchten, ordentlich überholten Marken-PC. Hier habe ich insbesondere an DELL gedacht, darauf setzt unsere Firma und ich habe den Eindruck, dass deren Langzeit-Qualität und auch Komponenten-Abstimmung sehr gut ist. Grade in der „Bucht“ sieht man einige solcher Systeme, die zwar einige Jahre auf dem Buckel haben, aber ganz sicher leistungsmäßig das Proworx-System alt aussehen lassen dürften. Ggf. käme auch der Kauf eines neuen DELL-Auslaufmodells in Frage – allerdings würde ich damit meinen selbst gesetzten Preisrahmen (siehe unten) sprengen.

Preisrahmen: mein Ziel ist es, bei der ganzen Aktion unter 300 EUR zu bleiben. Grund ist nicht, dass ich nicht auch 500 EUR ausgeben könnte, sondern vielmehr, dass ich eine solche Ausgabe für unnötig erachte.

Zu meinen „Bastelfähigkeiten“: HDD bzw. RAM einbauen habe ich schon gemacht, vor einem Prozessor-„Umzug“ auf ein anderes Mainboard oder gar einem Komplett-Eigenbau hätte ich aber schon Respekt.

Also, was würdet Ihr mir empfehlen? Vielen Dank im Voraus!

Frank
 
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sieht für mich nach einem ram-problem aus.

die festplatte kann man auch auf den gehäuseboden legen, auf filzgleiter z.b., damit verschwinden viele geräusche
 
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Einfach den RAM ersetzten und für einen Geschwindigkeitsschub eine SSD einbauen.
 
Danke für Eure Antworten. Wie's aussieht, bevorzugt Ihr durchweg meine Variante 1, also Aufrüsten des Proworx-Systems - allerdings mit Austausch auch des vorhandenen RAMs.

Ich würde aber gerne noch mal nachfragen, wie Ihr die von mir zu dieser Variante angeführten Nachteile bewertet:
  • Unsicherheit über die Haltbarkeit des Proworx-Systems für die nächsten 2-3 Jahre (beim Netzteil bin ich unsicher, ob es viel länger als die zwei "Garantie-Jahre" durchhält, da ich den PC fast nie ausschalte).
  • Beim Motherboard denke ich auch, dass hier auch nicht der letzte Schrei eingebaut wurde. Und möglicherweise liegt die Ursache der Bluescreens ja auch an einem Mainboard-/Chipsatz-Problem...
Das fehlerfreie Ergebnis von MdSched.exe (intensiv, zwei Durchläufe, insgesamt ca. 10 Std.) ist Eurer Meinung nach keine Garantie dafür, dass der vorhandene RAM ok ist?

Wie schauts eigentlich in dieser Variante(1) mit dem durch SSD und zusätzlichen RAM gestiegenen Stromverbrauch aus? Verkraftet den das (wahrscheinlich recht günstige) Netzteil?

Für Variante 2 gibts generell keine Befürworter?

Gruß Frank
 
solltest du dich für variante 2 entscheiden dann kannst du dir mal das 275€ system hier anschauen, wenn du da statt der hdd eine ssd rein baust dann kommst du ziemlich genau auf 300€ und hast ein neues und schnelles system.
wenn du dich für variante 1 entscheidest dann würde ich dir vorschlagen erst nur eine ssd zu kaufen (die du ggf. in ein anderes system mitnehmen könntest) und wenn der fehler nach der neuinstallation vom os noch immer auftritt erstmal ausführlich nach dem fehler zu suchen bevor zu auf verdacht anfängst teile zu tauschen.
 
Danke @Nightfly09 - ich denke, das ist ein guter Ansatz, erst mal nur SSD kaufen, Neuinstallieren und dann weitersehen.

Was meinst Du, da ich ohnehin von 4 auf 8 GB aufrüsten wollte und nur zwei Bänke auf dem Board belegt sind, wäre es sinnvoll, gleich noch 4 GB RAM zu kaufen und dazuzustecken? Die Idee dahinter: sollten die Bluescreens mit der Neuinstallation beseitigt ein, wäre ich fertig mit dem "basteln", ansonsten könnte ich die alten 4 GB immer noch ersetzen. Wenn ja, besser 1 x 4 GB oder 2 x 2 GB kaufen (aktuell sind ja 2 x 2 GB gesteckt).
 
da ich davon ausgehe das es sich um ddr3 speicher handelt kannst du da eigentlich bedenkenlos zugreifen und den speicher im notfall auch mit in ein aktuelleres system nehmen, außerdem hast du so die möglichkeit erst mal nur mit dem neuen speicher zu testen ob es geht und sollte der fehler dann wieder auftreten weist du das es nicht der speicher ist.
4x2gb würden vermutlich minimal besser laufen als 2x2gb + 1x4gb, mit einer vollbestückung wird es allerdings problematisch wenn du mal weiter aufrüsten willst. wenn du den neuen arbeitsspeicher mit dem alten zusammen laufen lassen willst dann würde ich dir auch vorschlagen vorher im bios fest die werte einzustellen die sowohl der alte wie auch der neue speicher mindestens schaffen. (beispiel: du hast ddr3 1333 cl9 der 1,6 volt benötigt und kaufst ddr3 1600 cl8 der 1,5 volt benötigt, dann solltest du im bios fest 1333 cl9 und 1,6 volt einstellen damit es da keine probleme gibt, im idealfall kaufst du aber sowieso speicher der deinem vorhandenen möglichst ähnlich ist.)
 
Ich werde auf alle Fälle sehen, dass ich Speicher (2x2 - eine weitere Aufrüstung über 8 GB halte ich für unnötig) mit der gleichen Spezifikation bekomme.
Außerdem hab ich heute noch einen Tipp von einem Kollegen bekommen wegen der Bluescreens. Er hatte sofort ein Treiberproblem in Verdacht und hat empfehlen, vor allen anderen Maßnahmen Treiber-Updates für die Nvidea-Grafik zu machen. Seiner Meinung nach wäre insbes. Nvidea sehr anfällig für Treiberprobleme. Das gleiche soll wohl für den LAN-Treiber gelten. Also werde ich das mal als erstes angehen. Vielleicht ist die Welt dann schon wieder i.O.
Und nebenher werde ich mich nach einer SSD und Speicher umschauen.
 
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