Erfahrung Netcolgone Glasfaser über Telekom

Portscan86 schrieb:
Mit XGS-PON kann ich noch nicht anfangen. So wie ich das lese kommt das aber auch noch nicht bei Telekom und/oder Netcologne.
Bei Telekom ist das auf jeden Fall im Aufbau und der 2G-Tarif wird ausschließlich darüber realisiert.

Klar, bis man mehr als 1G ernsthaft braucht und/oder bezahlen will wirds noch ne Weile dauern.
 
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ich habe gerade mal geschaut. Netcologne bietet die 5530 und 5590 jeweils zum Kauf und zur Miete an. Beide haben ja XGS-PON. Jetzt ist die Frage, wie haben das die neuen Modelle nicht?

Alternativ habe ich dann gerade nachgedacht, doch den ONT zu lassen und z.B. eine 4630 oder 4690 zu nehmen. Dann hätte ich das Problem gar nicht mehr und Netcologne muss nur noch den OTN wechseln wenn es was neues gibt.

und der 2Gbit tarif wird ja hier auch verfügbar sein und somit wäre dann hier XGS-PON. Den Tarif werde ich aber nicht buchen. Das ist es mir dann nicht wert.

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Das meine ich ja, derzeit gibt es kein komplett durchdachtes, neues Fritz!Box-Modell. Lieber warten, teuer wird es sowieso, da kann es auch gleich sinnvoll sein. Gerade wenn dir WLAN nicht wichtig ist, ist eine 7520/30/AX ein gutes Gerät für die Übergangszeit und gebraucht günstig verfügbar.

NetCologne wird dir keinen ONT zur Verfügung stellen, den musst du auch selbst kaufen.
 
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Portscan86 schrieb:
ich habe gerade mal geschaut. Netcologne bietet die 5530 und 5590 jeweils zum Kauf und zur Miete an. Beide haben ja XGS-PON. Jetzt ist die Frage, wie haben das die neuen Modelle nicht?
Bei den neuen Modellen sind die optischen Schnittstellen nicht mehr austauschbar und man baut lieber feste Optiken ein. Nebenbei aber auch noch mit anderen Funktionen/Schnittstellen, siehe 5690 (Pro)/5690 XGS.

Eine 5530 an XGS ist aber auch eher eine Verschwendung :)
Portscan86 schrieb:
Alternativ habe ich dann gerade nachgedacht, doch den ONT zu lassen und z.B. eine 4630 oder 4690 zu nehmen. Dann hätte ich das Problem gar nicht mehr und Netcologne muss nur noch den OTN wechseln wenn es was neues gibt.
Die Lösung hätte auf jeden Fall auch Vorteile. Wobei der ONT ja eh in deiner Zuständigkeit liegt, von wegen Endgerätefreiheit.
Portscan86 schrieb:
und der 2Gbit tarif wird ja hier auch verfügbar sein und somit wäre dann hier XGS-PON. Den Tarif werde ich aber nicht buchen. Das ist es mir dann nicht wert.
Wie oben geschrieben, bis dahin ist wahrscheinlich auch eine 5690 ohne XGS schon aus der Garantie.
 
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ich danke euch für die Antworten. Gerade der Hinweis mit dem ONT. Als ich 2023 noch bei einem Internetanbieter in Thüringen gearbeitet habe, gab es immer den ONT kostenlos für jeden Kunden dazu. Auch wenn der am Ende eine Glasfaser FritzBox genutzt hat. Das Netcologne gar keinen anbietet, wird aber im Bestellprozess gar nicht erklärt. Auf dem ersten Blick geht das aus der Schnittstellenbeschreibung auch nicht hervor. Dann werde ich mir mal überlegen, wie ich das mache.
Ergänzung ()

sollte ich mir einen OTN holen. Welcher wäre das? Ist der dann auch GPON und XGS fähig?
 
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Portscan86 schrieb:
ich danke euch für die Antworten. Gerade der Hinweis mit dem ONT. Als ich 2023 noch bei einem Internetanbieter in Thüringen gearbeitet habe, gab es immer den ONT kostenlos für jeden Kunden dazu.
Machen viele Netzbetreiber auch so, entspricht aber halt nicht (mehr) dem Gesetz. Telekom ist da der größte und bekannteste Vertreter, der sich daran hält.
Portscan86 schrieb:
sollte ich mir einen OTN holen. Welcher wäre das? Ist der dann auch GPON und XGS fähig?
ONT gibts aktuell nur für GPON oder XGS. Für GPON ist das Telekom Glasfasermodem 2 empfehlenswert, für XGS ist mir persönlich noch kein frei verkäuflicher ONT bekannt, da landet man als Endkunde aktuell bei einer XGS-FritzBox.
 
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Ich nutze bei mir nach der kleinen grauen Dose die Fritzbox 5690 von Routermiete, wäre das eine Option für dich?
 
Die Box hat kein wechselbares SFP. Daher geht sie nur für GPON.

Wie ist es denn? Wenn die jetzt auf XGS umstellen würden. Kann ich dann gar kein GPON mehr nutzen? Oder kann ich das erst nicht mehr nutzen, wenn mein Anschluss umgestellt ist?

Aktuell bin ich am überlegen ob ich erst einmal einen Router bei Netcolgone miete und gucke wie sich das entwickelt. Aber so wie ich es ja oben geschrieben habe, wird das ja noch dieses Jahr auf XPS umgestellt.
 
Portscan86 schrieb:
Die Box hat kein wechselbares SFP. Daher geht sie nur für GPON.
Dafür halt gemietet, also kann man sie einfach loswerden.
Portscan86 schrieb:
Wie ist es denn? Wenn die jetzt auf XGS umstellen würden. Kann ich dann gar kein GPON mehr nutzen? Oder kann ich das erst nicht mehr nutzen, wenn mein Anschluss umgestellt ist?
Telekom realisiert aktuell ausschließlich den 2G-Tarif über XGS, die kleineren Tarife laufen ausschließlich über GPON, auch bei Neubestellungen. Sprich GPON und XGS laufen aktuell parallel bei der Telekom.

Da XGS noch lange nicht flächendeckend verfügbar ist und die Telekom selbst kein eigenes Endgerät für XGS anbietet wird eine Abschaltung von GPON noch lange dauern.
Portscan86 schrieb:
Aber so wie ich es ja oben geschrieben habe, wird das ja noch dieses Jahr auf XPS umgestellt.
Davon würd ich mit Telekom als Netzbetreiber nicht ausgehen.
 
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Danke dir für die Antwort. Dann werde ich vermutlich das Angebot über Routermiete nehmen. Oder selber kaufen. Mal schauen. Aber aktuell wäre eine Miete besser.
 
DLMttH schrieb:
Puh, da sind die Latenzen ja sogar teilweise niedriger als die aus dem Public Looking Glass.

Ich bleibe dabei, besser als NetCologne geht hier in der Ecke einfach nicht.
Bestätige ich zu 100%. In der Theorie könnte die Telekom leichte Vorteile haben, bei Netcologne wird aber viel sauberer gearbeitet, da wird fast jeder FTTH Anschluss geputzt, es wird sauber gepleisst und ggf nachkontrolliert und der Techniker nochmal hingeschickt wenn irgendwo was nicht passt. Was nicht heissen soll, dass die Techniker unnötig gegängelt werden, weil man genug Zeit hat…das war ne positive Strenge..arbeite vernünftig dann kannste auch 3 Stunden früher feierabend machen…bin auch mit nem weinenden Auge ins Ausland weil ich die Arbeit für NC echt mochte, egal obs Bereitstellungen waren oder EFH FTTH Bau. Was ich so innerhalb der Firma mitbekommen hab war, dass die Anforderungen der Telekom beim Ausbau im Vergleich zu dem was NC abgenommen hat nen Witz waren, Putzen ist das beste Beispiel, mein Vorgesetzter im FTTH bei NC ist mitm Mikroskop raus und hat geguckt ob im Strassenkasten auch geputzt wurde wenn der wen im Verdacht hatte 😂 Und bei der Tcom putzen was? 😂
 
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nur eine Zwischeninfo. Am 02.06. soll laut Vermieter der Bautrupp kommen. Einen Vertrag wurde von uns nun beantragt. Aber da stand, so wie ich das verstanden habe, der Termin für den 02.06. schon fest.
 
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gunmarine schrieb:
[...] da wird fast jeder FTTH Anschluss geputzt, es wird sauber gepleisst und ggf nachkontrolliert und der Techniker nochmal hingeschickt wenn irgendwo was nicht passt. [...] Putzen ist das beste Beispiel, mein Vorgesetzter im FTTH bei NC ist mitm Mikroskop raus und hat geguckt ob im Strassenkasten auch geputzt wurde wenn der wen im Verdacht hatte 😂 Und bei der Tcom putzen was? 😂
Ich bin zwar Freund vom Putzen, aber als Kunde merke ich davon entweder gar nix (weil der Anschluss bei 18dB und 23dB Dämpfung genau gleich gut läuft) oder es ist so schlimm, dass bei einer Störung die Dämpfung so schlecht ist, dass sowieso "jedes Blinde Huhn das Dämpfungskorn findet".

Dann lieber über Latenz und Peering die Anbieter unterscheiden, als an der Dämpfung und ob die Glasfaser mikroskopisch rein ist. Ich betreibe ja als Kunde kein Labor, sondern will einfach einen funktionierenden Anschluss.
 
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gunmarine schrieb:
Bestätige ich zu 100%. In der Theorie könnte die Telekom leichte Vorteile haben, bei Netcologne wird aber viel sauberer gearbeitet, da wird fast jeder FTTH Anschluss geputzt, es wird sauber gepleisst und ggf nachkontrolliert und der Techniker nochmal hingeschickt wenn irgendwo was nicht passt.
Das ist FTTH, Massenmarkt, und es kommt auf 0,5-1 dB mehr oder weniger nicht drauf an. Da muss man nicht gründlichst arbeiten, eine solide Verlegung/Befestigung der Kabel und ordentliches Wickeln ist da mMn eher angebracht. Als Spleißer hat man (sollte man...) ja ein Gefühl für das Aussehen der Spleiße und deren Qualität haben.
gunmarine schrieb:
Putzen ist das beste Beispiel, mein Vorgesetzter im FTTH bei NC ist mitm Mikroskop raus und hat geguckt ob im Strassenkasten auch geputzt wurde wenn der wen im Verdacht hatte 😂 Und bei der Tcom putzen was? 😂
Telekom braucht im Straßenkasten/NVt nicht putzen, weils da keine Stecker gibt 😎 Mit Mikroskop Stecker anschauen ist eher veraltet und wäre wegen Licht im Rücken auch gefährlich.
 
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Ich habe mir angewöhnt, bei jedem Stecker einmal kurz mit Reinigungsstift zu klicken und erst dann einzustecken. Auch wenn es vermutlich nur für das gute Gefühl ist. ;)

Letztes Jahr konnte ich zweimal beobachten, wie Subs vorgehen - einmal jemand, der eine Inventarisierung durchführte und dafür sein Testmodem Gf-Modem 2 bei hatte. Das Patchkabel zwischen Modem und Dose hat er ohne Staubschutzkappen aus der Packung geholt und später auch so wieder eingepackt. Ein anderer war für einen Test da und hatte ein kurzes Patchkabel am Prüfgerät, dessen Gegenseite auch dauerhaft ohne Schutzkappe war. Das Patchkabel des Kunden wurde dabei ausgesteckt und einfach auf den Boden geschmissen.

Zumindest zeigt mir das, dass dieses Wesen um Sauberkeit und Reinigung zumindest im PK-Bereich scheinbar zu vernachlässigen ist. Würde es dadurch zu vielen Störungen kommen, gäbe es sicherlich entsprechende Anweisungen und die Mitarbeiter müssten mehr darauf achten. Solange der Kern in der Mitte nicht total versifft und dadurch blind ist, kommt wohl normal noch genug Licht für einen störungsfreien Betrieb durch.
 
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