News EU lässt Intel-Niederlassungen durchsuchen

Naja .. ich finde das durchaus OK ... den dann kommt für die Hersteller wieder Konkurrenzverhalten. ...

Wenn AMD mehr verkaufen kann dadurch, werden auch die Entwicklungskosten auf mehrere verkaufte Stück aufgeschlagen ... somit der einzelne Prozessor günstiger ... und die Entwicklung nimmt in seiner Geschwindigkeit wieder zu!

Kann für den Konsument nur gut sein .. auch die Händler können wieder beide Varianten der CPU's anbieten und kommen sich hier auch wieder Näher .. ( :) ich mein preislich und zur Freude des Kunden) ...

Job das passt dann wieder für alle (ausser für Intel, die müssten dann halt wieder mehr Geld in die Entwicklung stecken, anstatt ins Marketing um Konkurrenzfähig zu bleiben!)
 
Ich weiß garnicht was sich alle immer an diesen Mediaplayer hochziehen. Ob das nun sinvoll ist oder nicht soll jeder selber für sich entscheiden. Das war ja auch nur ein part.
Was viel viel wichtiger ist ist die Offenlegung einiger Schnittstellen von Microsoft, welche die auch offenlegen mußten. Und das ist sehr wohl relevant, vor allem wenn Mitbewerber Software für Windows herstellen wollen, die aber in Konkurrenz zu anderen MS-Produkten stehen, haben diese es durch den Druck der EU nun erheblich einfacher!

Und wenn ein Unternehmen gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstößt dann haben die dafür auch bestraft zu werden. Und wenn nur Verdacht besteht dann muß auch ermittelt werden. Zu einer Marktwirtschaft gehören nunmal auch Kartell- und Wettbewerbsaufsichten. Und das ist schon richtig so!

Und zu meinem Vorredner der sich fragte ob Merzedes oder BMW die nächsten sind...
Kann gut sein! VW war ja auch schonmal dran, als Sie ausländischen Autohändlern verboten haben Neuwagen an Deutsche zu verkaufen, da die im Ausland viel günstiger sind als hier...
Und VW will den Deutschen doch viel lieber mehr Geld abknöpfen...

Sony war auch schon dran, da es innerhalb von Europa gravierende Preisunterschiede für PS - Spiele gibt und der Import oder Export mit anderen Ländern untersagt wurde.

Aber anscheinend bevorzugen es hier einige von irgendwelchen Konzernen über den Tisch gezogen zu werden. Ich bevorzuge es nicht, und bin froh das es solche Aufsichten gibt!

Man sollte immer mal etwas über den Tellerrand hinausschauen...

mfg

CuMeC
 
Intel soll sein Geld lieber in die Entwicklung stecken...Was die bauen hat eher mit Heizofen zu tun...Dann lieber AMD inside
 
Aber anscheinend bevorzugen es hier einige von irgendwelchen Konzernen über den Tisch gezogen zu werden. Ich bevorzuge es nicht, und bin froh das es solche Aufsichten gibt!

In Bezug auf das hier angesprochene Thema: Werden die KUNDEN von Intel über den Tisch gezogen? Versteh ich nicht ganz. Angenommen das Ganze wird belegt. Intel zahlt Zuschüsse an OEMs, wenn sie keine AMD Prozessoren verwenden. Der OEM kann dadurch seine Ware (theoretisch) günstiger anbieten. Und der Kunde zahlt am Ende weniger... ist er dann über den Tisch gezogen worden? (Du, also CuMeC, sprichst von "einigen", woraus ich auf die Leute schließe, die hier Beiträge verfasst haben, und davon werden die wenigsten Großhändler oder OEMs sein... drum spreche ich vom Kunden)

Zu einer Marktwirtschaft gehören nunmal auch Kartell- und Wettbewerbsaufsichten.

Zur sozialen Marktwirtschaft, um genau zu sein...
 
desto härter um so besser sag ich nur, setzt AMD mehr prozies im Servermarkt ab, werden alle cpus noch deutlich billiger.
 
@ Nosferatwo

Du brichst dein Beispiel zu früh ab. An dem Punkt hat der Kunde erst einmal gespart durch die vermeintlichen Rabatte. Allerdings geht die Konkurenz auf längere Sicht "kaputt". Der dann übrig gebliebene Monopolist kann dann mangels Konkurenz die Preise anziehen, er will ja Gewinne machen. Und das Bezahlen dann alle Kunden mit erhöhten Preisen.

Was ist daran schwer zu vestehen? Meinst du Intel gibt aus reiner Menschenfreude Rabatte nur damit du biliger an einen Prozessor kommst? Wo lebst du denn?

Womit ich hiermit nicht sagen will das die Schuld schon erwiesen ist. Nein es gilt auch hier die Unschuldsvemutung. Aber wenn ein Vorwurf vorgebracht wird muss dem nachgegangen werden. Selbst der Kapitalismus wie auch die (un)soziale Marktwirtschaft haben Regeln und an die muss sich jedes Unternehmen halten, aus die Maus.

Und bevor mir jemand vorwirft ich wäre AMD "Jünger", nein das bin ich nicht! Im Moment habe ich sogar mehr Intel (6) als AMD (2) CPUs in gebrauch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rache Klos schrieb:
Jo Super und AMD lässt sich von Deutschland DUMMSUBVENTIONIEREN, bei den Löhnen bei AMD ist es auch keine wirkliche Bereicherung für Deutschland ;)

Also das mit den Subventionen in Deutschland ist ganz normal. Das ist bei BMW, VW usw. nicht anders. Halt immer alles zu den Großen.
Aber was Du von den Löhnen behauptest, die AMD zahlt, ist einfach nur falsch.
Ich habe mehrere Kunden, die bei AMD arbeiten und die haben alle ein mehr als angemessenes Gehalt für diese Region. Also schreib nicht so einen Unfug.

btT: Entscheidend ist doch was dies alles am Ende tatsächlich bringt. Und da werden wir uns wohl alle überraschen lassen müssen.
 
@Nosferatwo

Du siehst das zu Kurzsichtig. Durch diese Maßnahmen von Intel hat der entsprechende Käufer zwar im ersten Moment einen Vorteil. Dieser ist aber nicht wirklich einer! Denn hier werden (vorrausgesetzt das die Vorwürfe überhaubt wahr sind...) durch diese Maschen von Intel ein reeller Markt verschoben. Durch unlautere Mittel wird dem Konkurrenten der Markt entzogen und es findet kein richtiger Wettbewerb statt. Wenn AMD mehr Einfluß auf den Markt hätte dann würden beide Unternehmen auch mehr Druck in Sachen Preise und Innovationen machen müssen.
Hier kann ein Hersteller durch unlauteren Wettbewerb den Markt bestimmen, und das kann einfach nicht gut für den Kunden sein!

Mit der sozialen Marktwirstschaft hast du Recht, diese Instituitionen gibt es aber auch in den allermeißten "freien Marktwirtschaften" ;-)

mfg

CuMeC
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist daran schwer zu vestehen? Meinst du Intel gibt aus reiner Menschenfreude Rabatte nur damit du biliger an einen Prozessor kommst? Wo lebst du denn?

... Ich glaube, in derselben Welt wie jeder andere hier auch - kann mich auch irren und ich lebe in der rosaroten Fanboy-Welt.
Intel gibt Rabatte und Subventionen, um seinen Kram besser loszuwerden. Das habe ich auch nicht anders behauptet. Mal nebenbei bemerkt strebt AMD sein Verfahren aber ebenfalls nicht wegen der Kunden an, sondern um die eigene Position zu verbessern. Logisch, jedes Unternehmen versucht nach Möglichkeit Marktführer zu werden und zu bleiben.

Ich sage ja nicht, dass das, was Intel vorgeworfen ist, einen negativen Einfluss auf den (OEM-) Markt hat, ich sage, dass dem Kunden bisher keine Probleme dadurch entstanden sind. Wer ein AMD System haben möchte, kauft es sich. Wenn nicht bei DELL, dann hat bei nem anderen Anbieter...

BISHER macht AMD im Prozessor-Bereich aber auch nicht wirklich Miese, wenn ich das richtig verfolgt habe:

https://www.computerbase.de/news/prozessoren/amd-macht-gegen-intel-boden-gut.13251/
https://www.computerbase.de/news/prozessoren/amd-rutscht-ins-minus.13065/

Sieht mir ehrlich noch nicht nach "wird verdrängt" aus... ich bin aber auch hier wieder zu kurzsichtig, nicht wahr?

Mal sehen wie die nächsten Ergebnisse ausfallen...
 
Zuletzt bearbeitet:
"ich bin aber auch hier wieder zu kurzsichtig, nicht wahr?"

Wie ich in meinem vorigem post schon erklärte, würde ich sagen ja... ;-) (Ist aber nicht böse gemeint)

mfg

CuMeC
 
Die FTD von heute berichtete auch weiteres, soweit ich sehe:

"Beamte der EU-Kommission haben in mehreren Staaten Büros des Chipherstellers Intel durchsucht. Ziel der stundenlangen Razzien waren unter anderem Niederlassungen in Feldkirchen bei München und dem britischen Swindon.

Die Intel-Zentrale in Santa Clara, Kalifornien... . Auch Büros von Computerherstellern wie Dell sowie Großhändlern wurden durchsucht. Ein Kommissionssprecher sagte, die Behörde habe die Razzien im Rahmen ihrer Kartelluntersuchung gegen Intel durchgeführt.

Die Wettbewerbshüter gehen einer Beschwerde des Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) nach, wonach Intel seine beherrschende Position im Markt für Mikroprozessoren missbraucht. Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht Intel eine empfindliche Geldbuße: Je nach Dauer und Schwere des Verstoßes kann die Brüsseler Behörde bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes einfordern.(!)


Ärger an mehreren Fronten

Intel weist die Vorwürfe zurück. Ein Sprecher sagte am Dienstag, das Unternehmen kooperiere mit den EU-Behörden. AMD zeigte sich hingegen zufrieden. "Die Kommission hat ihre schärfste Waffe gewählt", sagte Sprecher Jens Drews. Das deute auf einen schwer wiegenden Verdacht hin.

Mit den Razzien nimmt der Druck auf Intel weiter zu. Im März dieses Jahres hatte die japanische Wettbewerbsbehörde bereits geurteilt, dass der Konzern mit unfairen Geschäftspraktiken das dortige Kartellrecht verletzt habe. Vor wenigen Wochen reichte AMD dann in den USA eine Kartellklage gegen Intel ein.

Die beiden US-Unternehmen bekämpfen sich bereits seit fast zwei Jahrzehnten. Sie könnten kaum ungleicher sein: Intel dominiert den 32 Mrd. $ schweren Markt für PC-Prozessoren mit mehr als 80 Prozent Marktanteil. Die Wettbewerbsposition von AMD hat sich trotz günstigerer Preise und besserer Technik sogar verschlechtert. Im Jahr 2001 bediente AMD noch 20,2 Prozent des Marktes, heute sind es nur noch 15,8 Prozent. Im vergangenen Jahr setzte Intel 34,2 Mrd. $ um und verdiente 7,5 Mrd. $. Der kleinere Rivale verzeichnete 2004 einen Umsatz von 5 Mrd. $ und einen Gewinn von 222 Mio. $.


Langwierige Untersuchung

AMD hatte sich im Jahr 2001 erstmals in Brüssel über Intel beklagt. Der Konzern binde Großkunden wie Dell oder Toshiba durch unrechtmäßige Rabatte an sich, so der Vorwurf. So soll Intel etwa der Media-Saturn-Holding jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag zahlen, damit dort nur Geräte mit Intel-Chips verkauft werden. Außerdem hält AMD Intel vor, Computerhersteller und Händler unter Druck zu setzen, die Chips von AMD beziehen.

Die Kommission startete eine Untersuchung, sagte aber 2002, die Belege reichten nicht aus, um ein Verfahren einzuleiten. Erst 2004 griff sie die Beschwerde wieder auf, nachdem AMD neue Belege vorlegt hatte."

http://www.ftd.de/tm/tk/14073.html
.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nosferatwo schrieb:
... Intel gibt Rabatte und Subventionen, um seinen Kram besser loszuwerden.
Nosferatwo hast du die anderen Threads zu diesem Themenkomplex gelesen? Ich denke nicht.

Es geht nicht nur um Rabatte und Subventionen, die sind nicht zwingend anrüchig (können es aber sein). Der Punkt ist, dass es um Marktbehinderungsklauseln geht. Da werden prozentuale Grenzen des Konkurrierenden Wettbewerbers festgeschrieben. Oder gar komplett rausgekauft, damit PR-Aktionen in das Leere laufen.

... ich sage, dass dem Kunden bisher keine Probleme dadurch entstanden sind.
Gäbe es AMD nicht am Markt, wären die Einstiegspreise deutlich höher.

Auch dass der Pentium 4 so früh erschien lag sicherlich am Marktdruck. Der Innovationszyclus wäre deutlich reduziert worden.

Wer ein AMD System haben möchte, kauft es sich. Wenn nicht bei DELL, dann hat bei nem anderen Anbieter...
Der Konsument muss dann aber auch wissen, dass es Alternativen neben Intel gibt. Wer kennt denn AMD, die sind kaum im allgemeinen öffentlichen Bewusstsein drin. Bei VIA (ehemals IDT mit der CPU Schmiede Centaur) und Transmeta hörts auf. Wenn man dann noch ehemalige Anbieter wie Rise und Cyrix ... nennen kann, dann gilt man eh als verirrter Spinner.

Selbst wenn AMD erfolgreich sein sollte, so sind zwei Anbieter auf dem Weltmarkt auch keine wirklich gesunde Grundlage. Für die vielen kleinen Büros der Welt reichen nach wie vor die kleinsten Transmetas und VIAs ... wenn man aber die Rechner-Kisten in einem Standardbüro mal kontrolliert, so findet man Megahurtzboliden die so mal eben mindestens 100-300 W in die Luft verblasen.

Schuld daran ist auch der Verbraucher, der sich von quitschebunten Werbeblasen verdummen lässt. Aber wenn man nichts anderes kennt kommen solche merkwürdigen Märkte dabei heraus.

MFG Bobo(2005)
 
@ Bobo

Nein, ich habe die anderen nicht gelesen. Meine Kommentare darunter habe ich auch immer nur so auf blauen Dunst geschrieben.

Gäbe es AMD nicht am Markt, wären die Einstiegspreise deutlich höher

Und hätte der Hund nicht gesch***en, hätte er ne Ente gefangen. Habe ich gesagt, dass der Kunde auf alternative Hersteller verzichten kann? Manchemal glaube ich, man WILL so etwas aus meinen Kommentaren herauslesen...

Also halt ich mich mal wieder zurück, sonst gehen meine Sätze wieder in den falschen Hals....
 
Nosferatwo schrieb:
Nein, ich habe die anderen nicht gelesen. Meine Kommentare darunter habe ich auch immer nur so auf blauen Dunst geschrieben.
Sehr schade, da sind erhellende Kommentare darunter (1., 2., 4) ... wirklich!

1. -> AMD erhebt kartellrechtliche Klage gegen Intel

2. -> AMD klagt auch in Japan

3. -> Intel antwortet auf AMDs kartellrechtliche Klage

4. Und dieser Link als Hinweis wie zäh und andauernd solche Streitigkeiten dauern können. Microsoft zahlt 775 Millionen US-Dollar an IBM

MFG Bobo(2005)
 
Dann grabe ich mal diesen etwas älteren Thread aus ;)

Es sieht so aus, als bekämen wir nächsten Mittwoch ein Urteil zu sehen.
 
Zurück
Oben