Habe Adventures schon seit Anbeginn meiner Computerkarriere gespielt. Habe wirklich alles mitgenommen. Von Maniac Mansion, Zak McKracken, Leisure Suit Larry, Monkey Island, Indiana Jones, etc. etc.
Warum hat eigentlich noch keiner die Sierra-Perlen
Police Quest (die ersten Teile),
Kings Quest und
Space Quest erwähnt?? Auch das Robin Hood Adventure
Conquest of the Longbow fand ich klasse. Bin ich hier wirklich der einzigste, der sich sooo alt vorkommt?!
Herausheben muss ich eindeutig folgende:
-
Zak McKracken: Klassiker! Geile Story. Viele Gags (Elvis etc.). Deswegen hab ich mich damals in Englisch reingekniet.
-
Monkey Island 1 + 2: Legendär, oder?! Total witzig und intelligente Rätsel sowie tolle Grafik und atmosphärische Musikuntermalung. War beim zweiten Teil nur vom Ende enttäuscht. Hatte mehr erwartet...
-
Indiana Jones 3 + 4: Zu Teil 3 bleibt eigentlich nur zu sagen. Ist die einzigste Filmversoftung die ich kenne, die auch was gewurden ist. Und Teil 4 hat mir von den Rätseln und den Locations noch besser als Monkey Island gefallen. Dann noch drei verschiedene Lösungswege (Action, Team, Rätsel). Perfekt!
Ansprechen muss ich leider:
-
Monkey Island - alle weiteren Teile: Grafisch war das einfach kein Adventure. Wer wollte eigentlich das die Grafik so ungestellt wird? Lieblos, Seelenlos und vermurkste Steuerung (deswegen mag ich auch Grim Fandango net!)
-
Vollgas: War ja eigentlich recht witzig und hatte einen charismatischen Held. Aber dieses "Adventure" leitete in meinen Augen den Untergang von klassichen Adventuren ein. Zu billige/einfache Steuerung, Wilde Klick-Ausprobieren-Gegenstände-Kombinieren-Orgien. Aufkommende Actioneinlagen *bäh*, zu kurz
Runaway zeigt, dass es evtl. wieder aufwärts geht. Nur das Absuchen des Bildschirmes nach Fitzelversteckten Gegenstände gab mir teilweise den Rest. Und LucasArts ist mittlerweile bei mir unten durch. Sie waren einst Götter.
Könnt noch stundenlang weiter referieren. Aber langt erstmal....
