The_waron schrieb:
Und wenn man sich eben derart aggressiv-aktivistisch darauf stürzt leiden nunmal Story und Stil, in einigen Produktionen hat man mittlerweile das Gefühl das ständig jemand mit einer Leuchttafel im Hintegrund mitläuft in übergrößer Schrift und mit einem Pfeil auf dem steht "Gesehen? Schwul/Lesbisch whatsover, GESEHEN???".
Dazu passt nicht, dass die Sandman comics halt schon von 1989 und den Folgejahren sind. In der Serie haben sich die sexuellen Präferenzen der Charaktere aber nicht geändert.
Eure Kritik, es sei für heutige "Art und Weise", sowie "aufgesetzt" ist im Vergleich zu 30 Jahre alten Vorlage defacto falsch.
Und der Schöpfer der Serie hat es selbst geschrieben: Twitter: “I give zero fucks about people who don’t understand/haven’t read Sandman whining about a nonbinary Desire or that Death isn’t white enough.”
Wenn euch diese Themen, warum auch immer?!, dermaßen Nerven, schaut es halt nicht. Steht euch frei.
Aber in einem Forum zu schreiben:
Marflowah schrieb:
Andersrum wird ein Schuh draus: Dass es nicht nur Heteros gibt wird einem dermaßen ins Gesicht gedrückt, dass der Eindruck entsteht, man wünscht sich, es gäbe gar keine mehr.
Der bei dir erweckte Eindruck ist offensichtlich Schwachsinn. Das man bestimmte Themen sichtbar macht, bedeutet nicht, dass andere them weniger Wert oder gar ganz eliminiert werden sollen. Ist also auch kein Angriff auf Heteros.
Sondern ist die Verarbeitung von Herausforderungen und Problemen in allen guten Stories, in denen Charaktere Menschen sind, zur Weiterentwicklung dienen. Hier sind halt LGBT Themen vorhanden. Warum ist das illegitim?
Warum dürfen oder sollen diese Themen, die wie gesagt schon 1989-1996 geschrieben wurden, nicht behandelt werden?