Eure Meinung: Erweiterung Steckersolargerät zur Kleinsterzeugungsanlage

DerHotze

Ensign
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251
Hallo Zusammen!
Ich bin kein Anwalt, dies ist keine Beratung oder Aufforderung zu Irgendetwas!

Erstmal muss ich die Topic ausschmücken damit jeder weiß worum es geht.

Was ich möchte:
Ich möchte aus einem Balkonkraftwerk eine "Solaranlage" machen. So einfach!

Was ich nicht möchte:
Die (Un-)Sinngikeiten mancher Leistungsgrenzen diskutieren oder neu definieren!

Den ersten Spoiler müsst Ihr nur lesen wenn es euch brennend interessiert! Der ist für meine Anlage wenig relevant.
„Steckersolargerät“ ein Gerät, das aus einer Solaranlage oder aus mehreren Solaranlagen, einem Wechselrichter,​
einer Anschlussleitung und einem Stecker zur Verbindung mit dem Endstromkreis eines Letztverbrauchers besteht,​

Ein Steckersolargerät oder mehrere Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 2 Kilowatt und einer Wechselrichterleistung von insgesamt bis zu 800 Voltampere, die hinter der Entnahmestelle eines Letztverbrauchers betrieben werden und der unentgeltlichen Abnahme zugeordnet werden, können unter Einhaltung der für die Ausführung eines Netzanschlusses maßgeblichen Regelungen angeschlossen werden. Registrierungspflichten nach der Marktstammdatenregisterverordnung bleiben unberührt; zusätzliche gegenüber dem Netzbetreiber abzugebende Meldungen von Anlagen nach Satz 1 können nicht verlangt werden.

Jeder bekommt mit diesem Gestz das Recht(!) auf ein Balkonkraftwerk oder eine Solaranlage. Aber Netzarbeiten darf nicht Jeder durchführen denn:
Code:
(1) Für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung der elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung (Anlage) ist der Anschlussnehmer gegenüber dem Netzbetreiber verantwortlich. Satz 1 gilt nicht für die Messeinrichtungen, die nicht im Eigentum des Anschlussnehmers stehen. Hat der Anschlussnehmer die Anlage ganz oder teilweise einem Dritten vermietet oder sonst zur Benutzung überlassen, so bleibt er verantwortlich.
(2) Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen. Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden. In Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik gilt § 49 Abs. 2 Nr. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend. Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden; im Interesse des Anschlussnehmers darf der Netzbetreiber eine Eintragung in das Installateurverzeichnis nur von dem Nachweis einer ausreichenden fachlichen Qualifikation für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten abhängig machen. Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten. Es dürfen nur Materialien und Geräte verwendet werden, die entsprechend § 49 des Energiewirtschaftsgesetzes unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik hergestellt wurden. Die Einhaltung der Voraussetzungen des Satzes 6 wird vermutet, wenn die vorgeschriebene CE-Kennzeichnung vorhanden ist. Sofern die CE-Kennzeichnung nicht vorgeschrieben ist, wird dies auch vermutet, wenn die Materialien oder Geräte das Zeichen einer akkreditierten Stelle tragen, insbesondere das VDE-Zeichen oder das GS-Zeichen. Materialien und Geräte, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder der Türkei oder einem Mitgliedstaat der Europäischen Freihandelsassoziation, der Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ist, rechtmäßig hergestellt oder in den Verkehr gebracht worden sind und die den technischen Spezifikationen der Zeichen im Sinne des Satzes 8 nicht entsprechen, werden einschließlich der von den vorgenannten Staaten durchgeführten Prüfungen und Überwachungen als gleichwertig behandelt, wenn mit ihnen das geforderte Schutzniveau gleichermaßen dauerhaft erreicht wird. Der Netzbetreiber ist berechtigt, die Ausführung der Arbeiten zu überwachen.
(3) Anlagenteile, in denen nicht gemessene elektrische Energie fließt, können vom Netzbetreiber plombiert werden. Die dafür erforderliche Ausstattung der Anlage ist nach den Angaben des Netzbetreibers vom Anschlussnehmer zu veranlassen.
(4) In den Leitungen zwischen dem Ende des Hausanschlusses und dem Zähler darf der Spannungsfall unter Zugrundelegung der Nennstromstärke der vorgeschalteten Sicherung nicht mehr als 0,5 vom Hundert betragen.

Der Passus steht in Absatz 2, ziemlich genau in der Mitte.Das ist die Stelle, in der geregelt wird, wer überhaupt an der elektrischen Anlage arbeiten darf.

Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen – außer durch den Netzbetreiber selbst – nur von einem Installationsunternehmen durchgeführt werden, das in das Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist.
Das bedeutet:
  • Nicht jeder Elektriker darf an deiner Hausinstallation arbeiten.
  • Es muss ein zugelassenes, also eingetragenes Elektro‑Installationsunternehmen sein.
  • Diese Firmen müssen ihre fachliche Qualifikation nachweisen, bevor sie eingetragen werden.
  • Der Netzbetreiber darf kontrollieren, ob alles korrekt ausgeführt wurde.

F.1.2 Vereinfachter Anschlussprozess für Kleinsterzeugungsanlagen, Kleinstspeicher
und kombinierte DC-gekoppelte Erzeugungs- und Speichereinheiten (EZSE) mit in
Summe SAmax ≤ 800 VA beim Netzbetreiber
Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:
– Bei PV-Anlagen mit Vergütungswunsch für die eingespeiste Energie, sowie bei PV-Anlagen in Kombination
mit Speichern, bei Speichern allein, bei KWK-Anlagen, Brennstoffzellen, Windenergieanlagen ist neben
der Anmeldung bei der Bundesnetzagentur dieses Formular anzuwenden und beim Netzbetreiber
einzureichen.
– Wenn es sich ausschließlich um eine PV-Anlage und Verzicht auf eine Vergütung der eingespeisten
Energie handelt, dann besteht nach §8 (5a) EEG 2023 eine gesetzliche Anmeldepflicht für diese
Kleinsterzeugungsanlage ausschließlich im Marktstammdatenregister auf der Internetplattform der
Bundesnetzagentur und dieses Formular braucht nicht genutzt zu werden.
Wichtig ist nun die eigentliche Überschrift des Formulares:
Anmeldung und Inbetriebsetzungserklärung für Kleinsterzeugungsanlagen Kleinstspeicher
und kombinierte DC-gekoppelte Erzeugungs- und Speichereinheiten (EZSE)
mit in Summe SAmax ≤ 800 VA
(vom Anschlussnutzer auszufüllen)

Dann kann man alle Daten seiner Anlage eintragen und alles ist gut!
Man muss nun wissen wer sich einen Elektrischen Schlag abholen mit welchen Elektrischen Spannungen Arbeiten darf!

Die BG hat da eine ganz klare Meinung zu:

Bei Nennspannungen über 50 Volt Wechselspannung oder 120 Volt Gleichspannung sind Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen nur auf besondere Anweisung einer Elektrofachkraft mit Anweisungsbefugnis und nur bei Vorliegen von zwingenden Gründen zugelassen (§ 8 DGUV Vorschrift 3).

In der Summe des genannten darf ich also nach Formular "F 1.2" selber eine Solaranlage errichten, muss mich aber an die Regeln der Kunst halten! Wenn ich mich an die Spannungsbereiche (50 Volt Wechselspannung oder 120 Volt Gleichspannung) halte darf ich machen was ich will und benötige keinen Tanz mit dem Elektriker. Die Systemgrenze ist ein Umrichter mit 800 VA Scheinleistung! Nach einem 12V Netzteil darf man auch machen was man will.
Die Wielandsteckdose sitzt bei mir schon!

Und so sieht meine bestehende Anlage aus (BKW auf Gartenhütte):
Code:
        ┌────────┐  ┌────────┐        ┌────────┐  ┌────────┐
        │  PV 1  │  │  PV 2  │        │  PV 3  │  │  PV 4  │
        │  450W  │  │  450W  │        │  450W  │  │  450W  │
        │        │  │        │        │        │  │        │
        └───┬────┘  └───┬────┘        └───┬────┘  └───┬────┘
        ┌───┴───────────┴────┐        ┌───┴───────────┴────┐
        │  Akku A            │        │  Akku B            │
        │  2,24kWh           │        │  2,24kWh           │
        │                    │        │                    │
        └───┬───────────┬────┘        └───┬──────────────┬─┘
            └───────────┴───────┐   ┌─────┴──────────────┘
                            ┌───┴───┴──────┐
         1,8kWp             │  Umrichter   │
                            │              │
                            │              │
                            └──────┬───────┘
                                 230VAC


Das ganze hat mich vor einigen Jahren inkl. Speicher ca. 1400 € gekostet, damit wäre es nächstes Jahr amortisiert!
Nun ist die Frage nach einer Sinnhaftigkeit der Aufrüstung bei folgenden Gegebenheiten:

• Bedarf 5200 kWh p.a.
• PV-Erzeugung 1200kWh p.a.
• Eigenverbrauchsquote des BKW ca. 95%
• Grundrauschen zwischen 200 und 350 Watt (Dauerhaftes Homeoffice meiner besseren Hälfte)

Ich würde also mein BKW mit dem Formular F 1.2 Anmelden und ausbauen mit folgenden Komponenten:

• SolarFlow 800 Pro (Umrichter und Akku in einem)
• 4 St. 450W Module

Das wären etwa 700 bis 750€ inkl. Befestigungsmaterial!

Dann hätte ich 3,6 kWp und einen 6,4kWh Speicher.

Das Formular "F 1.2" Erlaubt ausdrücklich die Anlagen selbst anzumelden, eine Peak Obergrenze gibt es dann nicht mehr! Nur meine dann Unterschiedlichen Akkus könnten zu Diskussionen mit dem Netzbetreiber führen!

Code:
        ┌────────┐  ┌────────┐        ┌────────┐  ┌────────┐        ┌────────┐  ┌────────┐   ┌────────┐  ┌────────┐
        │  PV 1  │  │  PV 2  │        │  PV 3  │  │  PV 4  │        │  PV 5  │  │  PV 6  │   │  PV 7  │  │  PV 8  │
        │  450W  │  │  450W  │        │  450W  │  │  450W  │        │  450W  │  │  450W  │   │  450W  │  │  450W  │
        │        │  │        │        │        │  │        │        │        │  │        │   │        │  │        │
        └───┬────┘  └───┬────┘        └───┬────┘  └───┬────┘        └───┬────┘  └───┬────┘   └───┬────┘  └───┬────┘
        ┌───┴───────────┴────┐        ┌───┴───────────┴────┐            └─────┬─────┘     ┌──────┴───────────┘
        │  Akku A            │        │  Akku B            │                  │           │
        │  2,24kWh           │        │  2,24kWh           │                  │           │    Y-Verbinder
        │                    │        │                    │                  │           │
        └────────────┬───────┘        └───┬────────────────┘                  │           │
                     └────────────────┐   │                 ┌──────────────┐  │           │
                                      │   └─────────────────┤Umrichter     ├──┘           │
         3,6kWp                       └─────────────────────┤inkl. 1,92kWh ├──────────────┘
         6,4kWh                                             └──────┬───────┘
                                                                230VAC

Mit dieser Konfiguration würde ich wohl einiges verschenken! Später könnte ich in die beiden neuen Stränge auch noch einen Speicher integrieren. Aber wozu? Ich könnte einen Trockner in den Keller stellen oder Warm Wasser bereiten...

Nun Stehe ich mit meiner Idee da und weiß nicht ob ich in der Zeit von November bis April den Mehrwert hätte damit sich das Gesamtgebilde relativ Zeitnah amortisiert.


P.S.: Elektrisch weiß ich was ich mache. Ich kenne privat wie auch beruflich einige Elektriker, die sind nicht Eingetragen.
Natürlich kann man machen was man will und findet auf myhammer auch immer einen "Elektriker" der die Anlage einträgt. Ich möchte das aber selber umsetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss jetzt mal ganz blöde fragen: Was genau möchtest du von uns hören? Ich sehe hier keine nicht-rhetorische Frage die wir beantworten sollen.

Ich betreibe selbst eine 10kWp-Anlage mit 10kWh Speicher, dazu ein altes 600W-Balkonkraftwerk nach Osten und ein 800er nach Westen, beides an einem eigenen Stromkreis, an dem sonst keinerlei weitere Verbraucher hängen. Soweit so unkritisch.

Wir kennen weder deinen Standort noch deine Nutzungsgewohnheiten. Wenn die 5200kWh Verbrauch durch eine Wärmepumpe kommen, dann liegt der meiste Verbrauch ohnehin nicht in der von dir genannten Zeit. Dann würde ich eher Winteroptimierung betreiben. Was ist mit Einspeisevergütung? Hast du dazu was geschrieben oder hab ichs überlesen? Ansonsten wärs natürlich sinnlos, wenn es sich nicht zumindest auf der Schiene rechnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde sich so eine Erweiterung lohnen?
Hat so etwas schon jemand gemacht?
Gibt es bedenken das die Akkus nie voll/leer werden.
Probleme bei der Realisierung usw.

Einfach eure Meinungen.

Ich habe den Satz vor dem P.S. mal unterstrichen, dann kommt das besser raus.

Die wilde Inge schrieb:
Wir kennen weder deinen Standort noch deine Nutzungsgewohnheiten. Wenn die 5200kWh Verbrauch durch eine Wärmepumpe kommen, dann liegt der meiste Verbrauch ohnehin nicht in der von dir genannten Zeit. Dann würde ich eher Winteroptimierung betreiben. Was ist mit Einspeisevergütung? Hast du dazu was geschrieben oder hab ichs überlesen? Ansonsten wärs natürlich sinnlos, wenn es sich nicht zumindest auf der Schiene rechnet.

Standort ist in Hessen.
Ich habe keine Wärmepumpe, ich habe eine Ölbrennwertheizung. Außer Öl benötigt das gute Stück ca. 200W.
Die Einspeisevergütung könnte ich dann beantragen, stimmt!

Die wilde Inge schrieb:
[...]ein altes 600W-Balkonkraftwerk nach Osten und ein 800er nach Westen, beides an einem eigenen Stromkreis, an dem sonst keinerlei weitere Verbraucher hängen. Soweit so unkritisch.[...]
Geht das? Gibt es da Texte zu? Dann wäre meine Erweiterung wesentlich einfacher. dann noch ein oder zwei BKW mehr und fertig.
Immerhin kosten die Dinger nicht mehr viel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinem Wissensstand nach ist alles > 2kWp Anmeldepflichtig, da es sich nicht mehr um ein BKW handelt, die Leistung des Wechselrichters ist dabei wohl unwichtig. Bei mir hier in NRW ist dies wohl nur über einen eingetragenen Elektriker möglich, welcher in einer Liste steht, welcher dir deine Netzbetreiber zur Verfügung stellt. Selbst einen Ort weiter kann es andere rechtliche Vorgaben geben, daher prüfen.

Ich habe die Anlage selbe gebaut, 15.3kWp, aber eben abnehmen und durch den Elektriker im Betrieb nehmen lassen. Daher bin ich regulatorisch sicher. Ich habe mich hierzu mit dem Elektriker abgestimmt, um auch die lokalen Bedingungen und Vorgaben zu erfüllen und der Abnahme nichts im Weg steht.

Solltest du also etwas bauen was du inkorrekt anmeldest kann es zur zur Stilllegung der Anlage kommen oder auch Strafen nach sich ziehen. Wo kein Kläger, da kein Richter, aber will ich das die nächsten 20 Jahre fürchten?

Also Selbstbau ist kein Problem, aber ich würde eine korrekte Anmeldung und einen eingetragenen Elektriker mit Konzession bevorzugen. 780V- String auch kein Thema. Brennt es irgendwann und die Versicherung kriegt Spitz, dass du selbst Hand angelegt hast, kann das viel Stress vor Gericht geben im Schadensfall.

Das alles wegen den paar hundert Euro?
 
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Hi, meine Variante mit den zwei BKWs geht nur, weil die beide gekoppelt sind und auch zusammen nicht mehr als 800W einspeisen. Ob nun 1 mWR mit 2 Modulen West und 2 Modulen Ost, oder 2 mWR mit jeweils 2 Modulen Ost oder West - solange die Einspeisung nicht über 800W liegt, kräht da kein Hahn nach.

Alleine die Modulausrichtung verhindert ja schon, dass beide gleichzeitig Strom erzeugen, daher mache ich mir da keinen weiteren Kopf drüber.

Für dich ist die Variante eher nicht geeignet, solange du nicht in Grau- und Schwarzzone wechseln willst.

Meine Erfahrung zum Speicher ist der, dass er im Sommer immer voll ist und auch in der Nacht nicht unter 60-70% sinkt. Da könnte der Speicher also auch kleiner sein. In der Übergangszeit, wenn es noch/schon kalt ist, aber die Sonne scheint, hätte ich gerne deutlich mehr als 10kWh, da ich dank Wärmepumpe dann schnell pro Tag 25kWh verbrauche, aber auch 30 kWh erzeugt wird, die ich aber nicht speichern kann. Im Winter ist er wiederum dauerhaft leer, da bräuchte ich keinen oder nur 1-2kWh, weil sowieso alles in die WP geht.

Da du schon zwei Speicher hast, brauchst du hier sicherlich nicht weiter aufrüsten, aber wolltest du ja auch nicht. Die Frage ob sich mehr kWp bei dir rechnen kannst du eigentlich nur selbst beantworten, in dem du mal genau guckst ob deine Speicher leer laufen oder sowieso dauerhaft voll sind. Wenn deine Speicher über den Tag voll sind, wovon ich ausgehe, dann würde die zusätzliche Erzeugungsleistung nur eingespeist werden und davon hast du nicht viel. Eigenverbrauch muss das Maß der Dinge sein. Ist das nicht gegeben, bräuchtest du mehr Speicherkapazität und dann wirds vermutlich zu teuer um sich schnell zu rechnen.
Ergänzung ()

Hier mal noch ein Screenshot aus einem Dashboard, dass ich zur Kontrolle erstellt habe:

1776954269050.png


Meine Anlage hat in den letzten 21 Monaten 14,8MW erzeugt.
Ich habe mit ~34Cent pro kWh gerechnet, abzüglich 8,11 Cent für die Einspeisung, also rund 26 Cent Ersparnis für jede kWh die ich selbst verbrauche. So sind die Werte zustande gekommen. Da ich jetzt zwei Winter aber nur einen Sommer verbuchen kann, liegt der Durchnschnittsverbrauch recht gering. Er wird noch steigen, sodass sich meine Anlage (inkl. Montagematerial und Anschlusskosten) nach 10,5 Jahren gerechnet haben wird. Ein Augenmerk habe ich gerne auch auf dem "Davon Akku". Der Akku sorgt bei mir für mehr als den verdoppelten Eigenverbrauch.
 

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tRITON schrieb:
Meinem Wissensstand nach ist alles > 2kWp Anmeldepflichtig, da es sich nicht mehr um ein BKW handelt, die Leistung des Wechselrichters ist dabei wohl unwichtig.
Nee das hat sich in der Zwischenzeit ein wenig geändert.
Mann kann nun auch über 2kWp auf dem Dach haben Theoretisch kann man sogar 1 GW Speicher nun anschließen.
Alles muss aber nun in das Marktenstammregister eintragen und mann muss das auch an den Netzbetreiber sagen über dieses Neue Formular.

Das einzige was ist es dürfen nur 800W eingespeißt werden und hust warum auch immer Wieland stecker anscheinend...

Auch braucht man für die Anmeldung keinen Elektriker mehr sondern kann das auch selbst dann machen ..

 
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DerHotze schrieb:
Gibt es bedenken das die Akkus nie voll/leer werden.
Jeder ist seines Glückes eigener Schmied.
Mit einem dynamischen Stromtarif werden die Akkus immer voll, sobald der Strompreis niedrig ist und keine Sonne scheint. LEER bekommt man seine Akkus (bei entsprechendem Stromverbrauch) spätestens in der Dunkelflaute immer. Und Leer ist kein Idealzustand für einen Akku, deshalb würde ich mir über LEER gar keine Gedanken machen. Eventuell ist mein Akku deshalb realtiv groß dimensioniert.
Bei mir ist der im Sommer nicht dauerhaft voll und im Winter hilft der dynamische Stromtarif. Wenn der nicht vorhanden ist, und die Sonne nicht scheint, dann wird der Akku am Schalter abgeschaltet.

Geschickterweise hat man eventuell mehrere Akkupacks, und kann diese dann teilweise an/abschalten, wenn man denn möchte, je nach Situation. ABER das erfordert ja schon (wie der dynamische Stromtarif), dass man sich ein bisschen mit der Sache beschäftigt/sich kümmert. Ist leider (noch) kein Automatismus in vielen Fällen.

Meine Akkus sind so dimensioniert, dass sie das Haus 24h ohne Sonne versorgen können.
 
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Die wilde Inge schrieb:
Meine Erfahrung zum Speicher ist der, dass er im Sommer immer voll ist und auch in der Nacht nicht unter 60-70% sinkt. Da könnte der Speicher also auch kleiner sein. In der Übergangszeit, wenn es noch/schon kalt ist, aber die Sonne scheint, hätte ich gerne deutlich mehr als 10kWh, da ich dank Wärmepumpe dann schnell pro Tag 25kWh verbrauche, aber auch 30 kWh erzeugt wird, die ich aber nicht speichern kann. Im Winter ist er wiederum dauerhaft leer, da bräuchte ich keinen oder nur 1-2kWh, weil sowieso alles in die WP geht.
ist bei mir ähnlich. Die Wärmepumpe zieht im Winter den gesamten Ertrag weg und es bleibt für den Akku kaum was übrig, bzw sobald die Sonne weg ist geht gleich von Akku in die Wärmepumpe.
Im Sommer ist die größtenteils aus und der Akku ist fast dauerhaft voll.
Der Akku bringt jetzt in der Übergangszeit Recht viel.

Habe 13kWp auf dem Dach mit 21kWh Speicher. Dazu noch 12kWp als Festeinspeisung am Haus vorbei. Momentan danke ich noch Erfahrungen ob es sich lohnt die 12kWp getrennt laufen zu lassen. Im Sommer bringt das mehr Geld aufgrund der höheren Einspeisevergütung in einer bringt mir eine größere Anlage mehr Strom, den ich selbst verbrauchen kann.
 
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@DerHotze
Für einen guten Rat wäre es noch wichtig zu wissen, wie denn die Eigentums- und Platzverhältnisse und die jetzige Warmwasserbereitung sind. Mit PV-Strom kann man nämlich selbst mit wenigen Modulen auch in der Übergangszeit Warmwasser erzeugen. Man kann damit im Sommer auch kühlen und selbst mit geringen Investitionen mit Luft-Luft-Wärmepumpen günstig heizen.

Das A und O bei PV ist ausreichend Module zu haben.
Die sind im Moment immer noch sehr billig (<100€) und anscheinend sehr langlebig.
Ich kann Dir daher nur raten, großzügig zuzubauen.
Bis 7.000 Wp sind die Regularien dazu auch sehr gering. Nutze dies!
Jede moderne Hauselektrikinstallation sollte einen solchen Anschluss recht einfach zulassen. Da kann man auch bei der Kabelverlegung viel selber machen.

Von dynamischen Tarifen und eigener Speicher extra hierfür rate ich ab.
Durch den sehr hohen Netzentgeltanteil und sonstige Zusatzpreisbestandteile (rd. 70% vom Bruttopreis!) ist die Preisdifferenz oftmals zu gering, um attraktiv zu sein. Das Risiko in hohe Preiszeitzonen zu fallen (Speicher leer) ist zu groß und mit 1x hoher Spitzenpreis machst Du vielleicht rund 1 Monat Ersparnis wieder zu Nichte. Einfach ein zu schlechtes Risiko-Gewinn-Verhältnis für mich und man muss sich ständig um diese Tagespreise kümmern, einfach lästig.

So eine Öl-Brennwertheizung wird mit steigenden CO2-Preisen und vielleicht auch Rohstoffkosten auf Dauer wohl nicht mehr günstig sein. Irgendwann steht dann halt ein Heizungstausch an und da schadet es nicht, schon einmal die PV dafür auf dem Dach oder sonst wo zu haben. Zukünftig billiger werden die Dachdecker /Elektriker bestimmt nicht werden.

Aus meiner Sicht lohnt sich aktuell ein Batteriespeicher selbst für die Überbrückung von 1-2 trüben Tagen.
Wie groß der dafür sein muss, kennst Du von Deinem Strombedarf.
Der erste Speicher hat natürlich immer den größten Nutzen und jeder weitere Speicher hat einen geringeren Grenzwertnutzen.
 
Danke für Eure Beiträge!

Die wilde Inge schrieb:
Hi, meine Variante mit den zwei BKWs geht nur, weil die beide gekoppelt sind und auch zusammen nicht mehr als 800W einspeisen. Ob nun 1 mWR mit 2 Modulen West und 2 Modulen Ost, oder 2 mWR mit jeweils 2 Modulen Ost oder West - solange die Einspeisung nicht über 800W liegt, kräht da kein Hahn nach.
Ok, ich habe nochmal nachgelesen!
Die Panele ALLER BKW an EINEM Zähler sind zu addieren. Die Scheinnennleistung aller Umrichter auch!
Klar kann ich an meiner Anlage auch einen HM-1500 betreiben (nicht das ich das machen würde), da kräht auch kein Hahn nach. Konform ist es aber nicht!
Strafen halten sich in Grenzen und so lange wir keine Solarpolizei haben wird das auch keinen jucken!

ThomasK_7 schrieb:
Für einen guten Rat wäre es noch wichtig zu wissen, wie denn die Eigentums- und Platzverhältnisse und die jetzige Warmwasserbereitung sind.
Eigenheim, Kunstschieferdachdeckung. Die dachdämmung wurde von innen ausgeführt. Weil mir das Risiko auf Asbest zu groß war blieb die alte Deckung drauf. Da geht dann aber auch keine PV!
Ein Termin mit einen Statiker für Traglastberechnung ist nächsen Sommer! Das Dach ist einfach zu Sexy um es nicht zu nutzen: Perfekte Südausrichtung bei 45° Schräge!

Sechs Panele auf das Gartenhaus und sechs auf die Garage. Mehr geht nicht. Warmwasser mache ich (noch) mit der Ölheizung. Ich suche nach einer "günstigen" Warmwasserwärmepumpe mit Außenluftbetreib.
Die Dinger Ziehen meisst nur 300-500W Sollte also in meiner, dann höheren, Grundlast verschwinden. COP 3-4 sollte aber schon sein.

Meine Heizung ist etwa zu 30% der kleinen Stufe ausgelastet wenn es draußen 5°C ist. Also müsste ich für die Übergangszeit mit etwa 3 kW Heizleistung rechnen. mal schauen was ich da mache.

ThomasK_7 schrieb:
Das A und O bei PV ist ausreichend Module zu haben.
Die sind im Moment immer noch sehr billig (<100€) und anscheinend sehr langlebig.
Ich kann Dir daher nur raten, großzügig zuzubauen.
Bis 7.000 Wp sind die Regularien dazu auch sehr gering. Nutze dies!
Bei 12 Panelen wäre ich bei 5,4kWp.
Dann geht aber nur noch Eigenbau (Victron und Nkon). Klar kann ich hier und dort dann auch noch ein Panel anbringen.
Ja ab 7kWp benötigt man die abschaltvorrichtung. aber wiederum nicht wenn ich nur einen 800 VA Umrichter betreibe.

ThomasK_7 schrieb:
So eine Öl-Brennwertheizung wird mit steigenden CO2-Preisen und vielleicht auch Rohstoffkosten auf Dauer wohl nicht mehr günstig sein.
Nach meiner rechnung müsste das Öl dann 3,15€ kosten bei Stromkosten von 36¢/kWh. Erst dann ist die Wärmepumpe pari mit der Brennwertheizung. Allerdings ohne einbau und hardware! Für 15 k€ kann man viel Öl kaufen.
Aber ja, ein Heizungstausch ist in spätestens zehn Jahren geplant. ist eine Rechensache.
 
Ich halte diese Kleinsterzeugungsanlagen mit 800 Watt-Begrenzung und vielen Modulen für ökonomisch nicht so toll für den Betreiber. Um den Speicher günstig voll zu bekommen, braucht man schon einen Niedervolt-DC-Speicher, der ja mit dem richtigen hybriden Wechselrichter mit unbegrenzter Leistung geladen werden kann. Müsstest Du aber dann parallel zu Deiner bestehenden Anlage betreiben und die WR-Leistung aufteilen oder den bisherigen Wechselrichter aussondern und alles dann auf den neuen umschalten. Niedervolt-Akkus sind ja bei den no-name- oder Selbstbau- Produkten deutlich preiswerter geworden.

Du hast ja schon sehr kleine Akkus und willst wieder einen Kleinstakku noch dazunehmen.
Halte ich nicht so sinnvoll. Besser die beiden bestehenden verkaufen und gleich einen rd. 15 kWh Niedervoltakku für rd. 1.500€ nehmen. Verdoppelt die Speicherkapazität im Vergleich zu Deinem Plan und ist für ein EFH immer eine solide Größe und sinnvoll weiter ausbaufähig.
Brauchst dann nur noch 1x Steuerung für den Wechselrichter, vereinfacht die Einbindung in die zukünftige Hausautomation enorm.

Ich selber habe wegen starker + langer Schattenverläufe sehr viele (10) örtlich getrennt liegende Mikrowechselrichter mit Hochvoltspeicher in Betrieb, kenne also auch die andere Betriebsweise. War für mich die günstigste Verkabelungsart, weil Strings ausschieden oder mit den einzelnen Optimierungsmodulen (rd. 50€/Paneel) auch nicht billiger geworden wäre.
 
ThomasK_7 schrieb:
So eine Öl-Brennwertheizung wird mit steigenden CO2-Preisen und vielleicht auch Rohstoffkosten auf Dauer wohl nicht mehr günstig sein. Irgendwann steht dann halt ein Heizungstausch an
On top kommt, dass man auch vor dem Heizungstausch mit PV für Heißwasser schon ordentliche Einsparungen erzielen kann, die Ölheizung bleibt dann den Großteil des Jahres aus.

Netter Nebeneffekt: Durch quasi Nullverbrauch in 2/3 des Jahres wird man viel flexibler beim Nachkauftermin für Heizöl.
 
Denkbar wäre noch den Solar-Überschuss in einen Heizstab zu pumpen, der im Warmwassertank steckt. Ich hatte darüber nachgedacht, mich dann aber dagegen entschieden da es im Sommer nicht nötig ist und im Winter sowieso kein Überschuss entsteht. Da die WP einen COP von 5.3 hat, wäre es auch wirtschaftlich nicht sinnvoll. Aber mit ner Ölheizung vielleicht interessant, kann man sicherlich einen guten Teil der Warmwasserbereitung im Sommer auf Solarstrom verschieben.

Ach uups, hatte h00bi ja schon gesagt.
 
Die wilde Inge schrieb:
Ob nun 1 mWR mit 2 Modulen West und 2 Modulen Ost, oder 2 mWR mit jeweils 2 Modulen Ost oder West - solange die Einspeisung nicht über 800W liegt, kräht da kein Hahn nach.
Ist faktisch aber nicht legal.

Die wilde Inge schrieb:
Meine Erfahrung zum Speicher ist der, dass er im Sommer immer voll ist und auch in der Nacht nicht unter 60-70% sinkt.
Der TE hat zwischen 200 und 300W Grundlast. Da wird der Speicher über nach eher alle, als dass da noch was drin bleibt. Zumal Abends ja auch häufig größere Verbraucher wie TV, PC o.Ä. laufen. Meine 6kWh sind immer zwischen 2 und 3 Uhr leer, außer alle gehen spätestens 22 Uhr ins Bett.

Die wilde Inge schrieb:
Wenn deine Speicher über den Tag voll sind, wovon ich ausgehe, dann würde die zusätzliche Erzeugungsleistung nur eingespeist werden und davon hast du nicht viel. Eigenverbrauch muss das Maß der Dinge sein.
👍

DerkleineGrisu schrieb:
Das einzige was ist es dürfen nur 800W eingespeißt werden und hust warum auch immer Wieland stecker anscheinend...
Oder Festanschluss afaik.

HisN schrieb:
ABER das erfordert ja schon (wie der dynamische Stromtarif), dass man sich ein bisschen mit der Sache beschäftigt/sich kümmert. Ist leider (noch) kein Automatismus in vielen Fällen.
Das erfordert aber auch einen AC Speicher bzw. einen Speicher mit direktem Anschluss an das Hausnetz und keinen mit zwischengeschaltetem WR.
Dennoch muss man da genau rechnen wieviel man durch die dynamischen Strompreise spart und wie das mit den Anschaffungskosten und der Lebenserwartung des Speichers korreliert.


Worüber man auch nachdenken könnte wäre eine Brauchwasserwärmepumpe. Die kostet für einen Einfamilienhaushalt ~2000 EUR und benötigt im Betrieb ca. 2 - 2,5kWh am Tag um für das ganze Haus warmes Wasser für einen Tag bereitzustellen. Leistungsaufnahme max 500W. Passt also gut zu den 800W Einspeiselimit.
Dadurch kann die Heizanlage ein halbes Jahr aus sein und das Wasser wird deutlich günstiger erwärmt als mit Öl oder Gas. Im Winter heizt die "normale" Heizanlage den fehlenden Teil einfach zu, falls das Delta zu groß ist.

Das hier ist eine große für ein 2-Familienhaus mit 330 Liter bei einem Kumpel in Ergänzung zu einer Ölheizung:
1777030467820.png


Daher lieber noch ein paar Module dazukaufen, als Kleinanlage anmelden und eher in eine BWWP anstatt in mehr Stromspeicher investieren.


Bei mir stehen auch bereits 6kWh Speicher und ich würde mit meinen 2kWp auch noch weitere 2kWh voll bekommen. Diese 8kWh würden mich dann tatsächlich durch die Nacht bringen (im Sommerhalbjahr). Die Amortisationszeit für die letzte Ausbaustufe liegt aber bei 7 Jahren und ist daher nur gut für schöne Diagramme, nicht jedoch für den Geldbeutel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sind ja schon viele Ansätze bei.

Ja an der Brauchwasserwärmepumpe suche ich ja schon, wie ich oben schrieb.
Speicher um 03:00 Uhr leer ist auch meine Erfahrung ;-)

@ThomasK_7
Beim Großen Akku sind wir wieder bei Selbstbau und Victron.
Ansonsten nutze ich auch jetzt schon ausschließlich Niedervoltakkus zu 140 €/kWh.
Viel günstiger kommt man (mittlerweile) mit den Selbstbauteilen nicht mehr.

Interessant wäre da der "NKON ESS Pro 10.24 kWh" für 1200€ dann muss noch ein Ent-. und Laderegler her.
Klar viel flexibler und auch mit eigenem Abgang 230VAC als Notstromversorgung zum aufrüsten. Nur ist das wiederum ein größeres Projekt. Welches sich dann auch erst nach etwa 7 Jahren rechnet.
Einfacher sind die Niedervolt DC-Speicher.
Meine Armortisation für "meinen" Vollausbau als gesamtanlage würde sich von 3 auf 5,5 Jahre erhöhen.
Gegenrechnen könnte ich eine eventuelle Einspeisevergüteung. Dann würde sich das eventuell noch verkürzen.

Mal sehen wie der Sommer wird, heute sind ja Negativspitzen von bis zu -48¢/kWh angesagt. Den Nkon könnte ich ganz einfach mit einem großen Ladegerät voll bekommen. Aber ein 5kW Lader kostet auch gebraucht eine gute summe.
Wenn es jemanden Interessiert: gebrauchte Ladegeräte für Gabelstapler sollen recht gut sein.
 
Es ist halt viel einfacher einen großen Akku zu steuern, wie 3 Kleinstakkus von vielleicht 2 versch. Herstellern.
Wenn man nichts steuern will, dann gehen auch versch. Kleinstakkus. Aber irgendwann kommt man dann halt an eine Schwelle, ab denen die nicht/schwer steuerbaren Kleinstakkus ein Klotz am Bein sind, denn der große Akku kann dann halt auch nicht mit denen kommunizieren, denn er sieht sie nicht und eine eigene Hausautomation ist doch noch sehr kompliziert, denn man muss dann selber das scripten, was ich mir als sehr schwer vorstelle.
 
Das Steuern ist für mich kein Problem, ich steuere das ganze über IOBroker und MQTT ohne cloud.
Für die beiden Akkus habe ich im Moment ein leicht zu erweiterndes Javascript am laufen.
Dieses steuert die Akkus so das die tiefste Entladung vor 9:00 Uhr eintritt, dann wird selber verbraucht bis zu einer gewissen Schwelle. Sobald ein minimaler Ladestand von 18 % (in Richtung laden) erreicht ist und es die Bedingungen, an diesem Tag, zulassen wird gewaschen und gespült. Dank Homeconnect ist das vergleichsweise einfach.
Die 99% Ladung versuche ich gegen 16-17 Uhr zu erreichen.So komme ich auf einen recht hohen eigenverbrauchsanteil.

DIese Optimierung ist schon fast ein Hobby.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit entsprechendem Wechselrichter braucht man doch nur den WR steuern. Dann ist egal von welchem Hersteller die Akkus sind.

Alle Akkus auf max Output und der WR nimmt was er braucht.
 
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