EXPO Profil führt zu langsamen Start

Christian.

Cadet 2nd Year
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Hallo zusammen.

Ich habe ein MSI B650 Tomahawk WiFi Mainboard und dazu den Crucial Pro DDR5 RAM 32GB Kit (2x16GB) 6000MHz CL36 (CP2K16G60C36U5B). Ich kann im BIOS auch die entsprechenden EXPO Profile aktivieren (Profil1 = 5600 und Profil2 = 6000) und so wie es scheint laufen die RAM Riegel dann auch mit der entsprechenden Taktfrequenz.

Leider ist es jedoch so, dass sich durch die Aktivierung eines der Profile die Startzeit deutlich verlängert. Der PC scheint anfangs "festzuhängen" - was sich durch einen schwarzen Bildschirm äußert. Irgendwann kommt dann das Windows Logo und der PC startet ganz normal.

Ich habe dazu auch schon einige Beträge gefunden die vor allem auf memory context restore to enabled und power down mode enabled verweisen. Die Aktivierung dieser Optionen hat bei mir leider keine Veränderung gebracht.

Das BIOS ist mit 7D75v1P5(Beta version) aktuell.
Kann es etwas mit dem Beta Status des BIOS zu tun haben oder hat noch jemand eine andere Idee?!

Computer Specs:
AMD Ryzen 5 7600 X3D
MSI B650 Tomahawk WiFi
Crucial Pro DDR5 RAM 32GB Kit (2x16GB) 6000MHz CL36
be quiet! PURE POWER 13 M 650W
ASUS Prime Radeon RX 9070 OC EVO

Viele Grüße
 
Christian. schrieb:
und so wie es scheint laufen die RAM Riegel dann auch mit der entsprechenden Taktfrequenz.
Scheint es nur so oder laufen sie so?

Zeig mal die Übersicht von HWiNFO:
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/hwinfo/
Christian. schrieb:
Leider ist es jedoch so, dass sich durch die Aktivierung eines der Profile die Startzeit deutlich verlängert. Der PC scheint anfangs "festzuhängen" - was sich durch einen schwarzen Bildschirm äußert.
Wie lange ist hier die Wartezeit?
 
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Christian. schrieb:
Leider ist es jedoch so, dass sich durch die Aktivierung eines der Profile die Startzeit deutlich verlängert.
In Zahlen? Und bei jedem Start oder nur wenn z.b. via Steckerleiste stromlos gemacht?
Christian. schrieb:
memory context restore to enabled
Das sollte reichen um das kurz zu halten, damit er nicht jedes Mal das Speichertraining durchführt.
Christian. schrieb:
Irgendwann kommt dann das Windows Logo und der PC startet ganz normal.
Bootmodus Ultrafast oder sowas eingestellt?
 
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Moin,

schon getstest ob DDR5-5200 stabil / normal läuft, falls je nutze einfach diese AMD Std. Settings für deine CPU.

Alles drüber ist OC des Speichercontrollers in der CPU.
Kann muss aber nicht stabil laufen.
Zudem macht es beim X3D nicht soviel Unterschied ob DDR-6000 oder DDR5-5200
 
Je nach Board und BIOS-Version ist das normal. DRAM-Stabilitäts-Test-Phase. Mit MCR (Memory Context Restore) lässt sich das evtl. beschleunigen, kann aber zu Instabilitäten führen.

Habe mich bei meinem 670E daran gewöhnt.
 
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Wo bin ich hier schrieb:

Ich hatte nur im AMD Ryzen Master geschaut, aber das scheint nicht den reellen Takt, sondern nur die Einstellung zu zeigen. Also mehr Schein als sein ...
Ich hatte erst die Vermutung, dass der RAM nicht vom MSI Board unterstützt wird, aber soweit ich das hier sehen kann, sollte das passen Crucial Compatibility

Hier ohne Profil:
Screenshot 2026-01-05 143914.png


Hier mit Profil
Screenshot 2026-01-05 145112.png



Wo bin ich hier schrieb:
Wie lange ist hier die Wartezeit?

~20 Sekunden ohne Profil
~40 Sekunden mit Profil
Ergänzung ()

VDC schrieb:
In Zahlen? Und bei jedem Start oder nur wenn z.b. via Steckerleiste stromlos gemacht?

Bootmodus Ultrafast oder sowas eingestellt?
  • habe es bisher so ca. 3-4 mal hintereinander versucht und die Zeiten ändern sich nicht. Steckerleiste habe ich nicht ausgeschaltet.
  • konnte interessanterweise gerade keine FastBoot Option finden
Darkblade08 schrieb:
Passiert das Gleiche, wenn du die Einstellungen manuell im UEFI einträgst? (Timings, Taktung, Volt)
psy187 schrieb:
Moin,

schon getstest ob DDR5-5200 stabil / normal läuft, falls je nutze einfach diese AMD Std. Settings für deine CPU.

Alles drüber ist OC des Speichercontrollers in der CPU.
Kann muss aber nicht stabil laufen.
Zudem macht es beim X3D nicht soviel Unterschied ob DDR-6000 oder DDR5-5200
- das könnte ich nochmal machen. Vor allem weil ich sehen, dass er im Standard anscheinend ja nur auf 2600 MHz läuft ...

Vigilant schrieb:
Je nach Board und BIOS-Version ist das normal. DRAM-Stabilitäts-Test-Phase. Mit MCR (Memory Context Restore) lässt sich das evtl. beschleunigen, kann aber zu Instabilitäten führen.

Habe mich bei meinem 670E daran gewöhnt.
- hast du auch eine Verdopplung der Startzeit?
 

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Es paßt doch alles. Im System steht der einfache/normale Takt. Die Module sind aber DDR also Double Data Rate (doppelte Datenrate). Du mußt also den angezeigten Takt nur im Kopf verdoppeln.
 
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Ich hab zufällig am WE mal gemessen, mit aktiviertem EXPO dauert es vom Knopfdrücken bis zum Anmeldebildschirm 24s. Allerdings weiß ich nicht wie lange es ohne EXPO dauert.
Der allererste Start hatte 2-3min gedauert.
 
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gforce4711 schrieb:
Es paßt doch alles. Im System steht der einfache/normale Takt. Die Module sind aber DDR also Double Data Rate (doppelte Datenrate). Du mußt also den angezeigten Takt nur im Kopf verdoppeln.
Ach stimmt da war etwas.

Dennoch bleibt die Verdoppelung der Startzeit. Ich schaue gleich nochmal ob die manuelle Einstellungen etwas bringt.
 
Christian. schrieb:
Dennoch bleibt die Verdoppelung der Startzeit.
Dann musst du auf Geschwindigkeit verzichten, das wird auch so sein wenn du es manuell einstellst. Ich glaube selbst dann wenn man alle sekundären und tertiären Subtimings einstellen würde.
 
Liegt das am 7000er oder am board? Anscheinend gibt es ja auch deutlich schnellere bootzeiten.
 
Bei meinem Asus-Brett gibt es im UEFI Optionen um die Trainingszeiten vom RAM zu verkürzen oder wenn möglich sogar komplett zu unterdrücken.
 
@Knighty
Das ist von Board(-Hersteller) und BIOS-Version abhängig. Und wie @Drewkev sagt, weder ein Fehler, noch ein Problem. Die einen bekommen es schneller hin, die anderen etwas langsamer. Wobei schneller hier nicht unbedingt ein Qualitätskriterium sein muss.
 
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🙏 Zwischendurch schon Mal ein Dankeschön an alle für eure Antworten.

Ob es nun ein Problem ist oder nicht, darüber lässt sich mit Sicherheit streiten. Für mich war es bis dato schlichtweg nicht verständlich, aber der Artikel von hardwareluxx hat mich aufgeklärt.

Letztlich ist es dann eine Abwägung ob die 400 MHz mehr oder weniger für mich relevant sind oder nicht und im Prinzip wurde dies ja auch schon gesagt, dass das besonders beim X3D nicht so spürbar sei.

Dennoch habe ich einen weiteren Hinweis gefunden, sodass ich die folgenden drei Einstellungen nun gemacht habe. Damit konnte ich erzielen, dass beim Hochfahren des Rechners (also kein Neustart), die Boot Zeit bei ~24s liegt.
  • memory context restore = enabled
  • power down mode = enabled
  • internal graphics = disabled
Letzteres hat bei mir anscheinend dazu geführt, dass das Hochfahren deutlich schneller ist. Beim Neustart hat es jedoch nur ~5 sec gebracht.

Gibt es dafür auch eine Erklärung? Also dass der Neustart deutlich länger dauert als das Hochfahren?
(Der PC ist vor mit "Herunterfahren" ausgemacht worden und NICHT mit "Energie sparen")
 
Wenn Du Hybernate/Schnellstart nicht abgeschaltet hat, wird der Inhalt vom RAM auf die HDD geschrieben beim Runterfahren und beim Hochfahren wieder geladen. Ein richtiges Runterfahren gibt es ohne manuelles Eingreifen nicht mehr.
 
HisN schrieb:
Wenn Du Hybernate/Schnellstart nicht abgeschaltet hat, wird der Inhalt vom RAM auf die HDD geschrieben beim Runterfahren und beim Hochfahren wieder geladen. Ein richtiges Runterfahren gibt es ohne manuelles Eingreifen nicht meh
Aber erklärt das, dass der Neustart langsamer ist als das Hochfahren? Wird dies beim Neustart dann nicht gemacht, sondern komplett neu geladen?!
 
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