Externe Festplatte @64°C

Radde

Commodore
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Hallo zusammen,

ich habe heute morgen meine neue Seagate Expansion Desktop 3000GB, USB 2.0 bekommen.

Angeschlossen, formatiert, funktioniert wunderbar.

Schon beim Kopieren von ca. 70GB Daten ist sie allerdings sehr warm geworden. Jetzt lasse ich gerade die Datenträgerüberprüfung von Windows 7 darüber laufen. CrystalDiskInfo zeigt mir eine Temperatur von 64°C an (siehe Screenshot).

Jetzt habe ich Angst, dass sie bei den Temps früher oder später drauf gehen wird. Soll ich sie gleich zurückschicken und ein anderes Modell dafür nehmen?
Hab letzte Woche nur 129€ dafür bezahlt, ich müsste also einen enormen Aufpreis bezahlen.
 

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64°.... entweder Auslese-Fehler, oder aber in kürzester Zeit ziemlich tödlich....
 
Wieviel °C hat die denn im Idle Zustand ?
64°C sind ganz und gar nicht unbedenklich.
 
Ich hab nochmal einen anderen Screenshot mit dem Temperaturverlauf gemacht. Der lässt fast vermuten, dass es kein Auslesefehler ist.
Ich hab die Datenträgerüberprüfung jetzt abgebrochen.
 

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@t0x
Unbedenklich, äh nö über Herstellerangabe und verrecken gerne solche Platten.

@Radde
Bei der Platte habe ich so das Gefühl das der Hersteller, hier mal wieder einfach eine neue Platte verbaut hat ohne zu testen, den früher waren 5900rpm Platten drin die kühler blieben.
Wobei laut diversen Berichten die Platte in der 3TB Konfiguration nicht so warm werden kann, leider ohne genaue Angaben der Temp.
Auf Dauer würde ich das Ding aber versuchen zu tauschen, gut ist das nicht, vorausgesetzt sie wird wirklich auch von außen ziemlich warm und es liegt kein Auslesefehler vor.
 
irgs 3tb und dann usb2....
viel spaß mit den kraut...

zurückgeben und was anständiges kaufen...
 
t0x schrieb:
Ist je nach Gehäuse der externen Platte ein normaler Wert und unbedenklich.

Guckst du zb hier auf Seite 2 unter "Temperature, Operating". 60 °C ist jetzt am Beispiel der Barracuda* die Temperaturobergrenze der Platte, und ich würde sie persönlich nicht ständig an dieser Grenze betreiben wollen. Zur idealen Festplattentemp gibts relativ wenig, aber der Konsens den ich damals für mich rausgesucht hatte ist, dass 30 bis 40 °C in Ordnung geht. Untendrunter ist angeblich zu schlecht weil das Schmiermittel der Motoren bzw. Lager dann zu zäh wird, und obendrüber ist schlecht weil naja zu heiß halt.


*hab jetzt auf die Schnelle nicht rausgefunden, welcher Typ in diesem Externen Gehäuse verbaut ist... deshalb exemplarisch das Datenblatt der Barracuda.




Randbemerkung: 3.5" SATA Platte mit X TB und davon getrennt ein USB3/eSATA Gehäuse kaufen wäre auch eine Überlegung. Gehäuse bekommst für 20 € und Festplatte für ~140...
 
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Geht der Lüfter an?
Zumal das ja eine 7200er Festplatte ist und das Gehäuse nur aus Plastik ist, diese Festplatte muss einen Lüfter haben.

Außerdem: 7200 UPM und nur USB2.0? Das ist ja total bescheuert.
 
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Die Platte hat aber keinen Lüfter, das ist das Problem, wobei es genug Platten mit 7200rpm im Plastikgehäuse gibt wo nicht zu warm werden z.B. die Hitachi von denen ich vier Stück zu hause Habe.

@CD
Über 60° haben bei den normalen Platten glaub ich aber auch keine als Herstellerangabe, bis auf ein paar SAS/SCSI, aber die Googlestudie hat ja auch gezeigt, das hohe Temps nicht gut sind ^^
 
Wie wäre es mit ausbauen und im PC Gehäuse einbauen? Ansonsten ein neues externes Gehäuse mit USB3.0, oder eSATA. Die 64°C sind definitiv zu warm.
 
Ah ich hab ein etwas altes Datenblatt verlinkt: das hier ist von der aktuellen Barracuda-Desktopserie, immernoch mit Tmax 60 °C. Da ist dann auch die 3 TB Version drin. Also Frage beantwortet: 64 °C ist zu viel für die Platte. Sie wird mit Sicherheit nicht direkt ableben, aber die Lebensdauer wird sich doch schon etwas verkürzen. Die 60 °C sind mit Sicherheit auch nicht absolute max rating sondern noch mit etwas Luft nach oben, also dass es die Platte durchaus mal aushält, ne Weile an der Temp betrieben zu werden. Wahrscheinlich läuft sie auch bei 70, 80, 90 °C noch, irgendwie... und für ne Weile ;)

Was ich grad in dem neuen Datenblatt unter "Reliability" sehe: Power-on hours - 2400. Im Ernst? 100 Tage Dauerbetrieb und anschließend wird für nix mehr garantiert? Srsly?
 
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Das Problem beim Ausbauen ist halt das man je nach Hersteller Probleme mit der Garantie bekommt, aber man kann ja mal bei Seagate nach fragen was sie sagen.

Ich hab schon mal eine Hitachi aus einem externen Gehäuse gebaut, es vergessen und sie einfach so eingeschickt, dann habe ich nicht schlecht gestaunt als ich eine externe Platte bekommen habe und erst mal nicht gewusst habe was los ist, bis mir eingefallen ist das es mal eine externe war, da ist der Service von Hitachi (evtl. auch WD) einwandfrei.
Wie es mit Seagate ist, weiß ich aber nicht, da habe ich noch keinen solchen Fall gehabt.
 
Das Gehäuse hat tatsächlich keinen Lüfter.
Sie ist seitlich und oben auch komplett geschlossen, nur unten hat sie ein paar Lüftungsschlitze. Das Lustige daran ist, wenn man sie auf den Kopf legt, so dass die Lüftungsschlitze nach oben zeigen (Stichwort Konvektion), dann geht die Festplatte in den Standby. Offensichtlich gibt es da einen Schutzmechanismus...

Momentan hab ich sie komplett ausgeschaltet. Ich warte jetzt einfach mal eine halbe Stunde und lass sie auskühlen. Danach gibts nochmal einen Test im Idle.

irgs 3tb und dann usb2....
viel spaß mit den kraut...
Sie wird ausschließlich an einem Laptop ohne USB3.0 und ohne eSATA betrieben. Deswegen hab ich mich einfach für die günstigste entschieden.

Vielleicht besorge ich mir tatsächlich einfach ein Gehäuse aus Metall.
 
Wenn die Hersteller die Gehäuse gescheit bauen würden, bräuchte man auch keine Lüfter. Eine gute passive Kühlung über ein Metallgehäuse reicht bei modernen Festplatten völlig aus.

Allerdings scheinen sich die Hersteller in letzter Zeit alle einig geworden zu sein, dass man lieber 1 Euro am Gehäuse einspart, die Platte überhaupt nicht kühlt, und damit auch noch mehr Umsatz machen kann, weil die Platten so bestimmt nach 2 Jahren übern Jordan gehen.

Ich habe mich gerade über einen ähnlichen Fall extrem geärgert: eine 3TB LaCie Platte für 255 Euro gekauft, extra 7200 rpm mit eSATA und FW800, als Arbeitsplatte für ein großes Schnittprojekt. Ich habe mich speziell für die LaCie Quadra entschieden, da ihr geripptes Metallgehäuse eine gute Kühlung verspricht (war bei früheren LaCie Platten auch immer der Fall).
Jetzt musste ich feststellen, dass die Platte nach 1 Stunde im Leerlauf schon 50°C hat, während das Gehäuse gerade mal handwarm wird - sprich, es ist kein Wärmeübergang von HDD zum Gehäuse gegeben, LaCie hat hier 1 Euro gespart, und die Platte auf einen Plastikschlitten geschraubt (vermutlich, ich habe es nicht geöffnet, wegen Garantie).

Das Problem ist: man bekommt nichts anderes mehr! Die einzige Alternative in 3TB mit eSata und FW800 ist eine WD, die hat gleich ein Kunststoffgehäuse. Super!

Eine Platte selbst kaufen und ein Gehäuse dazu wäre eine Möglichkeit, ABER: man bekommt fast keine Gehäuse mehr, die eine Kühlung anbieten. Und ich sage nicht "gute Kühlung" sondern überhaupt Kühlung. Was denken sich denn die Hersteller dabei, wenn sie Gehäuse verkaufen, bei denen HDDs auf einem Plastikrahmen in ein komplett geschlossenes Gehäuse gesteckt werden? Es ist pure Stümperei, und ich könnte mich nur noch aufregen.

Sorry für den Rant, aber das Thema kotzt mich in letzter Zeit einfach so an... :p
 
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