Extreme Grafikkarten

Watchman

Lt. Commander
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Okt. 2011
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1.408
Hallo Leute ,

Ich hab mal aus Interesse nach der teuersten Grafikkarte der Welt gesucht.
Jetzt bin ich auf diese ganzen mega-Grafikkarten aufmerksam geworden.

Wozu sind z.B solche Karten wie Nvidia tesla http://www.amazon.de/PNY-Tesla-Grafikkarte-Retail-Anschl%C3%BCsse/dp/B009OXV896/ref=sr_1_2?s=computers&ie=UTF8&qid=1370294368&sr=1-2&keywords=tesla+grafikkarte gemacht ?

Und ab welcher Preisklasse kann man Grafikkarten nicht mehr zum gaming benutzen ?
Warum haben Grafikkarten für 10.000 Euro keine Anschlüsse mehr ?
Und warum sind Karten wie die Asus Ares II so unbekannt im Gamingbereich ?

Liebe Grüsse ,
Watchman
 
Was Karten, wie Tesla oder FirePro angeht:
Beides sind Profi-Karten, die auf GPU-Computing und OpenGL/OpenCL getrimmt werden um beispielsweise CAD-Programme zu nutzen.
Daher meist auch relativ viel RAM, der aber nicht besonders schnell ist. Grund hierfür ist die Tatsache, dass vor allem große Baugruppen und Teile eingeschrieben werden und nicht oft viel Kleinkram.
Zum zweiten Teil: Ares II etc sind Custom-Karten, Machbarkeitsbeispiele und zudem extrem limitiert. Für den normalen Gamer also völlig ungeeignet.
 
Solche Grafikkarten sind nur fürs Rendering/berechnen gemacht, große Spieleschmieden verwenden diese Karten in den PCs.
 
Das ist interessant , welche Grafikkarten kommen denn in der Regel bei Spielentwicklern zum einsatz ?Tesla oder Höher ??
 
Für reines Rendering verwenden Spieleschmieden sogar eher externe Superrechner.
Is günstiger dort Bandbreite zu mieten.
 
Watchman schrieb:
Das ist interessant , welche Grafikkarten kommen denn in der Regel bei Spielentwicklern zum einsatz ?Tesla oder Höher ??

Auf den Testsystemen zwecks bequemlichkeit sicher High-End Karten wie Tesla etc.
Aber die werden natürlich eine ganze Bandbreite verschieden Grafikkarten(-generationen) im Hause haben um das Spiel zu testen...

Watchman schrieb:
Und ab welcher Preisklasse kann man Grafikkarten nicht mehr zum gaming benutzen ?
?

Watchman schrieb:
Warum haben Grafikkarten für 10.000 Euro keine Anschlüsse mehr ?
Sind dann eh nur zum Rendern und GPU Computing

Watchman schrieb:
Und warum sind Karten wie die Asus Ares II so unbekannt im Gamingbereich ?
Miserable P/L
 
Jetzt bin ich auf diese ganzen mega-Grafikkarten aufmerksam geworden.

Es handelt sich auch nicht um Megagraphikkarten, sondern bei den Quadros und Tesslas sind ganz gewöhnliche GPUs, wie sie auch bei Geforces verwendet werden, verbaut, wobei bei den Geforces afaik zumindest folgende Features zT. sogar physikalisch mit einem Laser verkrüppelt werden:
-Die Performance des Rasterisierers bei Linien; da man eine hohe Linienperformance nur in CAD-Anwendungen benötigt.
-Die DP-Performance, da man diese auch fast nur beim wissenschaftlichen Rechnen benötigt. Bei Fermi war sie allgemein niedriger; bei Titan muss man sich entscheiden zwischen SP und DP Performance.
-Die Zahl der Copy-Engines, welche Daten zwischen GPU und CPU kopieren. (Tesla und Quadro 2 Engines; Geforce 1 Engine)
-Diverse Treiberoptimierungen für Quadro und Tesla-Karten auf wissenschaftliche oder CAD-Anwendungen.

All diese künstlichen Beschränkungen dienen nur dazu, dass man unter Umständen als Ingenieur oder Wissenschaftler nicht auf die billigen Geforce GPUs setzen kann, sondern sich die wesentlich teureren "Profi"-Karten kaufen muss, wodurch NVIDIA wiederum mehr Einnahmen besitzt.


Des Weiteren besitzen die GPUs prinzipiell Fehlerkorrektur für die chipinternen-Speicher (Registersatz, Shared-Memory und bei den Caches(?)). Diese Fehlerkorrektur ist -afaik- ebenfalls bei den Geforcekarten deaktiviert, wobei dieses Deaktivieren nicht nur aus marketing-technischen Gründen passiert, sondern eventuell auch die Performance bei Geforce-GPUs erhöht. Auch besitzen die Geforce-Graphikkarten im Vergleich mit den Teslas und Quadros keinen ECC-Speicher, sondern normalen GDDR5-Speicher. Letzterer ist zwar deutlich schneller dafür fehleranfälliger.
 
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