Sammelthread Fahrradkauf, Beratung, Zubehör usw.

xexex schrieb:
Ich würde bei einem Stadtrad nicht auf eine 3x7 oder 3x8 Schaltung setzen, ist in meinen Augen absoluter Unsinn.

Ja das ist dann so ein bisschen wie bei meinem Noctua DH14 auf meinem Xeon. Absolut überkandidelt. Aber sieht halt großartig aus. Deshalb ... auch bei der Kettenschaltung: Warum? Weil ich's kann.

Sollte ich doch mal mehr als nur etwas Öl auf die Kette packen, dann ist ne Kettenschaltung auch leichter zu warten. Und ich mag keine Nabenschaltungen.

xexex schrieb:
Was ist dein Budget, welche Strecke planst du damit zurückzulegen, steht das Fahrrad ständig draußen?

Ich dachte eigentlich ursprünglich an 500€... aber je länger ich drüber nachdenke um so weniger soll es eigentlich werden. Ich will für ein Fahhrad einfach nicht viel Geld ausgeben.

Dafür dass ich damit - geschätzt - in der Woche 10km (wenn überhaupt) fahre. Ab und an Mal zu Freunden die ca. 6km entfernt wohnen und im Sommer ein paar Mal an die Isar. Fahrrad wird nicht ständig draußen stehen, aber ich gehe in München dennoch davon aus, dass es in der nächsten unbeobachteten Sekunde - trotz Bügelschloss - geklaut wird. Ich hab da kein Vertrauen in die Menschheit.

Deshalb ... ich sehe da einfach einen anderen Maßstab: Ich bin früher mit einem 150€ Aldi Fahrrad 1600km über die Alpen gefahren. Ein Rad das heute also doppelt so viel kostet, weniger bewegt wird und keine miserablen Federn/Dämpfer hat, sollte also locker reichen um - wie ihr sagt - von A nach B zu kommen. Obendrauf kaufe ich meine ersten Werkzeuge immer billig. Wenn ich es wirklich oft hernehme kann dann in zwei, drei Jahren was besseres her - und hab solange Zeit mich mit dem Thema zu beschäftigen. Und wenn ich es nicht oft hernehme ist's kein großer Verlust.

Was nützt mir ein 600€ Fahhrad wenn es 29/30 Tagen im Keller steht.

SE. schrieb:
Alternativ Swapfiets (falls du nicht selbst reparieren willst/kannst) oder gebraucht vom Händler.

Danke für den Tipp, aber wenn dann will ich schon was eigenes. Und was gebraucht angeht. Ob ich nun 300€ für irgendwas Gebrauchtes zahle (wo ich mir dann auch nicht sicher bin ob und was da schon dran gedreht wurde) oder 350€ neu ausm Fachmarkt ... naja der 50€ ist dann gut investiert um das Gewissen zu beruhigen.

Im Nachhinein betrachtet hätte meine Frage wohl anders lauten müssen: Gibt es bei o.g. Marken massive Qualitätsprobleme die vom Kauf abhalten sollten ("Nimm nicht Marke XY, eher Marke YZ die bieten bessere Qualität für den gleichen Preis.")?


MfG tb
 
tb4ever schrieb:
Absolut überkandidelt. Aber sieht halt großartig aus. Deshalb ... auch bei der Kettenschaltung: Warum? Weil ich's kann.

Da ist nichts überkandidiert dran, wenn ich unsinnig sage, dann meine ich es auch so.

Du hast bei einer 3x7 Schaltung relativ wenig nutzbare Gänge, fährst sie in der Stadt vermutlich sowieso nur auf einem Kettenblatt und kannst sie weder im Stand schalten noch einen einfachen Kettenschutz verwenden. Daran ist nichts großartig, sondern alles nur billig.

Argumentieren kannst du für so eine Schaltung nur mit einer höheren Übersetzung, die ist aber nur bei einem Trekkingrad relevant, den man auch für Touren in den Bergen oder zumindest hügeligen Gelände nutzt. Da gäbe es heute aber ganz andere Systeme, von 2x10 über 1x12 bis zu einer Pinion, ist aber in der Preisklasse nicht drin.

Du wohnst in München? Geh mal zu vit:bikes und lass dich dort beraten.
https://www.vitbikes.de/start/
 
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@tb4ever
Dann schreib ichs auch nochmal deutlicher.
tb4ever schrieb:
Dafür dass ich damit - geschätzt - in der Woche 10km (wenn überhaupt) fahre. Ab und an Mal zu Freunden die ca. 6km entfernt wohnen und im Sommer ein paar Mal an die Isar.
Für diesen Zweck würde ich mir das billigste Gebrauchte kaufen, bei dem mir die Farbe gefällt. Dazu das billigste Laufrad mit Nabendynamo und Beleuchtung, falls nicht schon dabei. Noch ein Satz Schutzbleche, fertig. Knapp 300 bis 400€ sind zuviel.
Oder, du gehst „all-in“ und schaust im Preisbereich ab 1k€ nach einem guten Rad was längerfristig genau zu deinem Körper passt.
tb4ever schrieb:
Gibt es bei o.g. Marken massive Qualitätsprobleme die vom Kauf abhalten sollten
Weiß ich nicht, wird fahren. Wenn du aus dem Laden raus bist kannst du es mit Glück für die Hälfte verkaufen.
Meine Freundin hat auch so eine Möhre, seit Anschaffung haben wir das Rad nach und nach mit besseren Komponenten aufgewertet deren Preis den ehemaligen Neupreis des Rades übersteigen. Fährt, ist aber dennoch ein Kompromiss. Für Tagestouren bis 200km und Stadtverkehr reichts.
 
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xexex schrieb:
fährst sie in der Stadt vermutlich sowieso nur auf einem Kettenblatt

Vermutlich. Oder auch nicht. Werde ich ja sehen.

xexex schrieb:
kannst sie weder im Stand schalten noch einen einfachen Kettenschutz verwenden.

Ist jetzt beides nichts worauf ich wert lege. Aber ich kann sehen, dass es für manche wichtig ist.

xexex schrieb:
sondern alles nur billig.

Mag sein, aber wie gesagt: Ich mag Nabenschaltungen nicht und für das was ich in ein Rad investieren will gibt's nix brauchbares. Gesetzt den Fall so eine Alfine Schaltung taugt was, sind das schon mal 40€ mehr als ich für Kette ausgeben muss. Für etwas, dass ich nicht will.

SE. schrieb:
Für diesen Zweck würde ich mir das billigste Gebrauchte kaufen, bei dem mir die Farbe gefällt. Dazu das billigste Laufrad mit Nabendynamo und Beleuchtung, falls nicht schon dabei. Noch ein Satz Schutzbleche, fertig. Knapp 300 bis 400€ sind zuviel.

Mag richtig sein, aber 1. müsste ich dann gebraucht kaufen und 2. müsste ich dann noch selber Hand anlegen und basteln. Da hab ich mal so überhaupt keine Lust drauf. Da zahle ich dann lieber den "Ich muss nix selber machen" Tarif drauf.

SE. schrieb:
Oder, du gehst „all-in“ und schaust im Preisbereich ab 1k€ nach einem guten Rad was längerfristig genau zu deinem Körper passt.

Aktuell sehe ich mich nicht 1k€ für ein Fahrrad ausgeben. Ich kann verstehen, dass manchen Leuten ein gutes Fahrrad soviel wert ist. Mir ist es das nicht. Zumal mit teurerem Rad natürlich auch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es geklaut wird.

SE. schrieb:
kannst du es mit Glück für die Hälfte verkaufen.

Über Weiterverkauf im Gebrauchtzustand denke ich nicht nach. Ist mir mehr Aufwand als ich haben möchte.

SE. schrieb:
Für Tagestouren bis 200km und Stadtverkehr reichts.

Glaube nicht dass ich Tagestouren bis 200km damit machen werde. Das sind für mich Distanzen die mit Auto oder Bahn angenehmer überbrückt werden können. Und wenn's fürn Stadtverkehr reicht. Wunderbar. Danke!


MfG tb
 
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Und bike sharing (Nextbike und co) ist für dich keine Option? Ich habe einige Freund:innen die das nutzen und sehr zufrieden sind. Wie es in München mit den Anbietern aussieht weiß ich aber nicht.
 
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@tb4ever
Denk noch daran Zusatz-Budget für ein Schloss einzuplanen, 10% vom Neupreis ist die mir bekannte Daumenregel. Eventuell auch für einen Sattel, es könnte sein, dass du dich auf den verbauten Modellen nicht wohl fühlst.
Ansonsten, viel Spass mit dem neuen Rad!

tb4ever schrieb:
Das sind für mich Distanzen die mit Auto oder Bahn angenehmer überbrückt werden können.
Bei uns ist oft der Weg das Ziel 😎
 
tb4ever schrieb:
Mag sein, aber wie gesagt: Ich mag Nabenschaltungen nicht
tb4ever schrieb:
ich war ernsthaft überrascht als ich heute im Radlladen Nabendynamos gesehen habe..

Was der Bauer nicht kennt? Verstehe mich nicht falsch, aber du behauptest etwas nicht zu "mögen", obwohl du anscheinend noch nie eine moderne Nabenschaltung gefahren bist.

Letztendlich soll es aber deine Entscheidung sein, 3x7 ist jedenfalls absoluter Schrott und du wolltest unsere Meinung dazu hören.

tb4ever schrieb:
Was nützt mir ein 600€ Fahhrad wenn es 29/30 Tagen im Keller steht.

Das ist ein Punkt, aber für ein Tag im Monat kauft man sich kein Fahrrrad, sondern nutzt, "Call a Bike" oder einen ähnlichen Dienst.
https://radlhauptstadt.muenchen.de/infos/fahrradverleih/
 
fahr_rad schrieb:
Und bike sharing (Nextbike und co) ist für dich keine Option?

Nein. Gibt hier in München direkt von der Stadt selbst etwas: MVG Räder. Sind für die ein oder zwei Mal die ich es im letzten Jahr genutzt habe ganz ok. Aber ... naja Car Sharing hat gezeigt, dass die Leute sich einen Dreck um das was sie benutzen scheren. "Ist ja nicht mein Auto/Fahrrad, brauch ich ja nicht drauf achten. Ist mitunter ein Grund warum sich manche Car-Sharer nun aus dem Markt zurück ziehen.

Deshalb: Mein Eigentum muss es schon sein.

SE. schrieb:
Denk noch daran Zusatz-Budget für ein Schloss einzuplanen, 10% vom Neupreis ist die mir bekannte Daumenregel

Jup. Ist bedacht. Entweder Bügelschloss oder Kette (die Richtung Kryptonite Evo 4 o.ä.).

xexex schrieb:
Was der Bauer nicht kennt?

Absolut richtig. Bin zwar kein Bauer, aber trifft zu. Ich bin da nicht wirklich bereit aus meiner Komfortzone raus zu gehen.

xexex schrieb:
3x7 ist jedenfalls absoluter Schrott und du wolltest unsere Meinung dazu hören.

Alles gut. Bin dankbar dafür. Und wenn ich dann in drei Jahren da stehen sollte und mit dem Rad unzufrieden war weil doch mehr km draus geworden sind als gedacht, dann weiß ich auch warum.

xexex schrieb:
sondern nutzt, "Call a Bike" oder einen ähnlichen Dienst.

Wie oben schon erwähnt, halte ich von solchen Diensten nicht viel. Was nützt mir z.B. so ein Dienst wenn ich JETZT ein Fahrrad brauche, aber JETZT gerade keines verfügbar ist. Außer vielleicht 5 Querstraßen weiter, was schon fast die halbe Strecke zum Ziel ist ... da kann ich dann gleich den Bus nehmen.


MfG tb
 
@tb4ever
Ach so, noch ein Hinweis, jetzt im „Winter“ ist bei „kleineren“ Fahrrad-Händlern oft Modell-Wechsel und Sauregurkenzeit, insofern könnte es sich lohnen direkt vor Ort im Laden mal etwas zu schauen. Die (besseren) Vorjahres-Modelle sind oft reduziert. Bei den von dir verlinkten Anbietern sind die Räder meistens ganzjährig billig.
 
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SE. schrieb:
bei „kleineren“ Fahrrad-Händlern oft Modell-Wechsel und Sauregurkenzeit, insofern könnte es sich lohnen direkt vor Ort im Laden mal etwas zu schauen.

Jo. Nächste Woche schau ich nochmal bei ein paar kleinen vorbei. Einer hat schon angekündigt, dass dann so um die 200€ Rabatt drin sein werden.

MfG tb
 
tb4ever schrieb:
Ich bin da nicht wirklich bereit aus meiner Komfortzone raus zu gehen.

Was durchaus schade ist, weil die Zeit von 3x irgendwas Schaltungen, seit ein paar Jahren abgelaufen ist. Sowas siehst du halt nur noch bei absoluten Billigrädern.
 
xexex schrieb:
weil die Zeit von 3x irgendwas Schaltungen

Und was ist mit so Geschichten wie einer ... wie heißt sie? Denaro XT von Shimano? Da ist doch auch 3x irgendwas?

Und nur weil die Zeit von etwas abgelaufen ist, muss es deswegen ja noch lange nicht schlecht sein. Klar mag es besseres geben, aber wie schon oben erwähnt: Ich bin nicht bereit für sowas Geld auszugeben.


MfG tb
 
Ich gebe jetzt auch erstmal kein Geld mehr für meine 3*8-Schaltung aus. Die Kette sprang zwar wieder, aber lässt sich ja eh nicht beheben, obwohl nun alles getauscht war. Konnte ich beim Bergabfahren (20-25km/h) ohne Kurbeln neulich reproduzieren, wo unerwartet Schlaglöcher waren. Kurz darauf ging es nicht mehr bergab und reingetreten und ratsch. Ich denke mal, die Kette wabbelt einfach nur hoch und runter. Vielleicht ist auch die Feder im Schaltwerk ausgeleiert und hält die Kette nicht stramm genug. Bin jetzt es aber auch leid, immer die Teile auszutauschen.

Eine 1*12 lässt sich ja nicht so einfach einbauen oder eine 11-Gang-Alfine, die mit einem entsprechenden Blatt vorne ja fast die gleiche Entfaltung hat.
 
tb4ever schrieb:
Und was ist mit so Geschichten wie einer

Ich wiederhole es einfach nochmal... Die Zeiten von 3x irgendwas Schaltungen sind vorbei, das bedeutet nicht, dass es sie nicht noch an diversen Baumarkträdern gibt.

Du wirst heute an alles was nur etwas höherwertiger ist, entweder Nabenschaltungen ab einer Nexus 7 aufwärts finden oder klassische Gangschaltungen in der 2x10+ Ausführung. Für eine 3x9 Schaltung bei einem billigen Trekkingrad habe ich noch Verständnis, eine 3x7 Schaltung ist hingegen Schaltungstechnik auf dem Stand von Anno damals.

Aber werde mit deiner Wahl glücklich, beraten willst du anscheinend nicht werden, genug Vorschläge und Ideen wurden dir ja bereits genannt. Natürlich kommst du auch mit einem 200€ Baumarktrad irgendwie von A nach B. grössere "Qualitätsunterschiede" wird es da nicht geben, sind dann halt die billigsten Komponenten irgendwie zusammengestellt.

Meine Gründe für eine bestimmte Wahl habe ich ja genannt, Nabenschaltung weil man damit weniger Probleme hat, sie praktisch wartungsfrei ist und man die Kette dann einfach in einen Kettenschutz verbauen kann. Scheibenbremsen, weil sie bei so gut wie jedem Wetter funktionieren und und man nicht alle paar Jahre die Felgen wechseln muss. Der Rest ist dann schon fast Geschmacksache.

Starrgabel oder billige Federgabel, Nabendynamo oder Akkulampen, Schutzbleche, Gepäckträger? Sind eher persönliche Präferenzen.
 
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tb4ever schrieb:
Klar mag es besseres geben, aber wie schon oben erwähnt: Ich bin nicht bereit für sowas Geld auszugeben.

Das Geld verpufft mit einer Kettenschaltung auch, nur zeitverzögert für Ketten und Ritzelpakete. Ein Stahlritzel für die Shimano Nexus 8 kostet um die 4€, und beides hält länger.

Die Kettenschaltung hatte ich früher, als einem zu einer Nabenschaltung noch eine nervtötende Rücktrittbremse aufgezwungen wurde. Und die habe ich schon gehasst, bevor ich Freilaufnaben überhaupt ausprobiert hatte.
 
Ja nun, er will halt nicht. Ist doch okay. Der Krieg um die beste Antriebslösung muss jetzt nicht (schon wieder) ausgetragen werden.
 
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xexex schrieb:
eine 3x7 Schaltung ist hingegen Schaltungstechnik auf dem Stand von Anno damals.

Ja ... und? Ich kann auch nicht verstehen wie Leute auf einer 20€ Tastatur herumkloppen. Würde mir niemals unter die Finger kommen. Aber wenn das jemand möchte, bitte schön. Ich muss ja nicht drauf tippen.

Selbiges hier, nur eben ... umgekehrt. Für mich gehört ne Kettenschaltung zum Fahrrad. Getreu dem Motto: "Hab ich immer schon so gemacht." Das nun eine 3x7 aus der Mode ist, so what. Für mehr reicht das Geld, das ich bereit bin auszugeben, nicht.

Wenn für dich ein Fahrrad nicht weniger als 750€ kosten darf (weil da erst Qualität los geht). Ok. More Power to you. Für mich halte ich dieses "Mehr" an Qualität für rausgeschmissenes Geld. Weil ich eben mit dem "Mehr" nix anfangen kann und mich auch nicht damit beschäftigen möchte. Da gibt's andere Dinge in die ich meine Freie Zeit lieber investiere.

xexex schrieb:
beraten willst du anscheinend nicht werden, genug Vorschläge und Ideen wurden dir ja bereits genannt.

Nicht? Ich hab eine Frage gestellt ("Reichen diese Fahrräder die nur marginal über Baumarkt "Qualität" liegen um halbwegs problemfrei von A nach B zu kommen?") und die wurde beantwortet ("Ja reicht, auch wenn's besseres gäbe"). Über jede weitere Information bin ich dankbar auch wenn ich diese nicht (oder nur eingeschränkt) nutzen werde.

Aber ich werde daraus lernen und beim nächsten Mal meine Frage gleich präziser stellen, so dass ein Missverständnis wie hier gar nicht erst aufkommen kann.

xexex schrieb:
Scheibenbremsen, weil sie bei so gut wie jedem Wetter funktionieren

Nächster Punkt: Bei Regen werde ich mich sicher nicht auf's Rad setzen.

xexex schrieb:
man nicht alle paar Jahre die Felgen wechseln muss.

So? Wieviele km sind das ungefähr? Wenn's mehr als 1500 sind, glaube ich jetzt nicht, dass das Problem für mich relevant wird. Aber man kann ja nie wissen.

xexex schrieb:
Sind eher persönliche Präferenzen.

Genau wie der Punkt wie viel Geld man ausgeben will.


JMP $FCE2 schrieb:
Das Geld verpufft mit einer Kettenschaltung auch, nur zeitverzögert für Ketten und Ritzelpakete.

Mag sein, aber bisher habe ich meine Fahrräder nie soweit bewegt, als das sich das bemerkbar gemacht hätte.

SE. schrieb:

Schon ok. Anhand der letzten Seiten hätte mir schon klar werden müssen, dass die Frage ob Kette oder Nabe ungefähr das Kaliber AMD oder Intel ist. Mea culpa. Beim nächsten Mal mach ich's besser.


MfG tb
 
tb4ever schrieb:
Genau wie der Punkt wie viel Geld man ausgeben will.

Ich verkürze es mal simpel für dich!

Du hast die Wahl zwischen sonst baugleichen Fahrrädern.
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Es wird dir angeraten zu dem Modell mit Nabenschaltung zu greifen, der gerade mal 30€ mehr kostet und du erzählst was von rausgeschmissenem Geld? Rausgeschmissen ist das Geld für das "günstigere" Modell und ein nachträglicher Umbau würde dich um die 150€ kosten.

Aber ich lasse es, denn wie schon gesagt bist du letztlich "beratungsresistent". Du solltest dir nur die Frage stellen, wieso die Räder von "Call a Bike", "Swapfiets" oder "MVG Rad" so aufgebaut sind wie sie sind und wenn du meinst es besser zu wissen als die Hersteller, deren Bikes millionenfach in den Städten im Einsatz sind, dann ist dem so.
 
xexex schrieb:
Du hast die Wahl zwischen sonst baugleichen Fahrrädern.

Du vergaßt das zweite Rad. Das für knapp über 300€. Plötzlich ist der Aufpreis schon bei nem knappen 100er.

Und wir sind immer noch da wo wir am Anfang waren - hätte ich es nur besser gleich mal dazu geschrieben - Nabenschaltung ist ein NoGo für mich. Mehr Geld ausgeben, für etwas das ich nicht will.

Das mag für dich rückständig sein. Bitte, damit kann ich leben. Und ich verlange ja auch nicht, dass du meine Entscheidung verstehst.

xexex schrieb:
ein nachträglicher Umbau würde dich um die 150€ kosten.

Was ja die Frage birgt: Wieso nimmst du an, dass ich irgendwann mal Umbau? In der Hoffnung, dass ich irgendwann doch mal eine Nabe ausprobiere und dann feststelle, dass du Recht hattest? Mag sein, das Nabenschaltungen besser sind (ich kann und will es nicht beurteilen), trotzdem kommt's mir nicht unter die Kette.


xexex schrieb:
Du solltest dir nur die Frage stellen, wieso die Räder von "Call a Bike", "Swapfiets" oder "MVG Rad" so aufgebaut sind

Sind sie? Hab ich mir gar nicht angeschaut. Nicht das es relevant wäre. Denn: Beratungsresistent wie ich bin hätte ich einfach fragen sollen ob ihr eher Rad A oder B nehmen würdet. Und wenn die Antwort wäre "Keins" (was sie ja eigentlich auch war), dann kann ich mich immer noch selbst für A oder B entscheiden.

Naja, schönen Abend noch.


MfG tb
 
tb4ever schrieb:
Anhand der letzten Seiten hätte mir schon klar werden müssen, dass die Frage ob Kette oder Nabe ungefähr das Kaliber AMD oder Intel ist.
Wenn’s nur so einfach wäre, an der Frage scheitern ganze Generationen von Radfahrern.
 
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