Sammelthread Fahrradkauf, Beratung, Zubehör usw.

Die Zeit geht ja für die 180+°-Drehung drauf, bis die Kette umgesprungen ist. Bei hohen Gängen sind das einige Meter Fahrweg.

Bei der Freilaufnabe: Trittkraft weg, ein Dreh am Griff schaltet von 6 auf 1, rückwärts treten bis zur idealen Anfahrposition, auf grüne Ampel warten.
 
Kriegt man mittlerweile Entfaltungen von 1,8 oder geringer bis 8+ hin, ohne dass man eine teure Rohloff kaufen muss? Ich erinnere, die 11er-Nexus fing damals bei 2,2 erst an und somit schon zu groß für steile Anstiege. Speziell für Leute, die keinen Motor am Fahrrad haben.

Meine Billo-Schaltung fängt bei ca. 1,9 an und selbst da hätte ich es durchaus noch ein bisschen kleiner. Bei meinem Schaltwerk könnte ich ja dann beim nächsten Verschleißwechsel von 32 auf 34 Zähne hinten wechseln.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Bei der Freilaufnabe: Trittkraft weg, ein Dreh am Griff schaltet von 6 auf 1
Natürlich, das habe ich ja auch nicht bestritten, aber mit Umwerfer vorne und ein klein bisschen Voraussicht kommt man auch voran ;).
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Bei der Freilaufnabe: Trittkraft weg, ein Dreh am Griff schaltet von 6 auf 1, rückwärts treten bis zur idealen Anfahrposition, auf grüne Ampel warten.

Das ist auch gleich mein größter Kritikpunkt an Nabenschaltung. Dieser dämliche Drehgriff.
Werde da in diesem Leben kein Freund mehr von.
 
Necrol schrieb:
Dieser dämliche Drehgriff.

So unterscheiden sich die Geschmäcker.

Mich nervt die blöde Durchklickerei bis zum Anschlag, die einzige Alternative zum Drehgriff wäre eine elektronische Servomotorsteuerung mit Tipptasten für jeden einzelnen Gang.

Selbst der olle Hebel an der Lenkstange für die antike Shimano Positron wäre mir noch lieber, als die lästige wiederholte Klickerei.

https://www.retrobikefranken.de/de/shimano-positron-5-gang-fach-vorbau-schalthebel.html
 
Wieso wiederholt? Beim Herunterschalten kann man meist gleich mehrere auf einmal schalten, beim Hochschalten nicht, aber das braucht man ja auch eher selten.
 
Ist trotzdem deutlich mühsamer, als der eine Dreh am Griff. Und nach dem Anfahren schalte ich auch meist direkt von 1 auf 4. Zwei Handgriffe - alles andere nervt nur.
 
Necrol schrieb:
Das ist auch gleich mein größter Kritikpunkt an Nabenschaltung. Dieser dämliche Drehgriff.
Meines Wissens wird man doch nur bei der Rohloff dazu gezwungen, die Shimanos gibt es allesamt auch mit Triggern, manuell oder elektrisch.
 
Ja, im Laden kommt das aber meist mit Drehgriff. Und das schränkt meist die Auswahl an Griffgummis dezent ein. Aber ich bin mit Fahrrädern absehbar versorgt.
 
Necrol schrieb:
Ja, im Laden kommt das aber meist mit Drehgriff.
Ehrlich gesagt habe ich noch nie eine Alfine 8 oder Alfine 11 mit Drehgriff gesehen, einzig bei "Baumarkträdern" mit Nexus Nabe werden solche Griffe verbaut. Muss aber nicht viel bedeuten, einigen Rädergattungen schenke ich nur wenig Aufmerksamkeit.
 
kampion schrieb:
gutes Teil oder Banger, xexex & Co?
Ich würde einfach mal sagen, es tut bestimmt was es soll. Ist jetzt nicht so als könnte man hier jetzt sagen, das eine ist besser als das andere. USB-C, es leuchtet, es hat einen Halter und Bremsfunktion, für den Preis macht man sicherlich nichts falsch.
 
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zum thema kette und nabe
Schaltung
Hammerschmidt Kette nabe kombination mega teil.
Ergänzung ()

vielleicht sind diese zwei links schon mal aufgetaucht wollte diese in diesem thread teilen:

(System)Gewicht und Bike: für die XXL Gewichte hier
Kaufempfehlung allg.:
 
Ohne jetzt eine Stunde Videos geschaut zu haben, das macht doch einen Wartungsvorteil von Nabenschaltung zunichte, wenn dann doch ein Umwerfer oder Schaltwerk dran ist?
 
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Der Wartungsvorteil ist fast dahin außer in einem Single speed setup.
zwei gänge kombiniert mit idealer Kettenlinie, wollte nur das Prdukt erwähnen für modder und schrauber am bike.
Große Vorteil der Kettenschaltung ist der hohe Wirkungsgrad in kombination mit dem Übersetzungsverhältnis. Dafür Wartungsintensiver. Ich selbst finde man spürt diese etwa 2-3 % Verlustleisttung gegenüber der Nabenschaltung.
Aber da spielen soviele Faktoren mit, von Reifendruck, Reifenprofil, allg. Fitness, Sitzpostion, Kurbellänge und vieles mehr.

Generell ja Nabenschaltung einfach fahren, kaum bis keine Wartungsintervalle auf zig 10k km notwendig und das schont erheblich den Geldbeutel. Besser geschütz alles, ideale Kettenlinie etc.

Zu den Videos, finde die richtig gut, sehr sauber erklärt und das zweite dient gut zur Kaufberatung.
Das erste ist für die XXL-Gewichtsfraktion gedacht, die die 110 KG Körpermasse sprengen.
 
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Der Vollständigkeit halber: Der Wirkungsgrad einer Kettenschaltung ist massiv vom Pflegezustand abhängig.
Die absolut saubere, leicht geölte Kettenschaltung ist super im Wirkungsgrad.

Die Kettenschaltung die ich in freier Wildbahn sehe sind aber eher auf oder unter dem Niveau einer Nabenschaltung.
 
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Necrol schrieb:
Die Kettenschaltung die ich in freier Wildbahn sehe sind aber eher auf oder unter dem Niveau einer Nabenschaltung.
Wenn es rein nach dem Wirkungsgrad gehen würde, was soll ich sagen.... Ich wohne in Köln, hier siehst du zu 80% Räder mit quietschenden Ketten, Reifen mit kaum Luft drin oder MTBs mit Geländereifen auf Asphalt. Ich glaube da lässt sich schwer jetzt eine Aussage zu treffen, für viele scheint der Wirkungsgrad ein Fremdwort zu sein.
 
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