Sammelthread Fahrradkauf, Beratung, Zubehör usw.

@Knuddelbearli
Zweifach gekreuzte Speichen bei 28er Rädern kann funktionieren, muss aber nicht und mit 100kg bist du auch kein Leichtgewicht. Die Felge hat nur 32 Speichen, was zwar durchaus ausreicht, aber bei deinem Gewicht kurz vor der Grenze ist. Dazu verwendest du Scheibenbremsen, was auch nochmal eine zusätzliche Belastung ergibt.

Das Ergebnis der Kombination dieser Faktoren siehst du ja, irgendwann verabschieden sich die Speichen.

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Das Hinterrad würde ich immer dreifachgekreuzt einspeichen lassen oder alternativ halt neu kaufen. Ob du ein Rad mit 32 oder 36 Speichen kaufst, das überlasse ich dir. Grundsätzlich dürften heutzutage die meisten Räder bis 110kg mit 32 Speichen ausgerüstet sein, darüber hingegen mit 36. Mit deinen 100kg bist du halt schnell an der Grenze, das ist aber auch kein festgeschriebener Wert
 
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Mm dann wohl austauschen, dann kann ich zumindest mit dem alten auch mal Einspeichen üben ohne das mein Rad beim unausweichlichem Fehlschlag still steht ^^

Aktuell aber nen Termin bekommen ist spaßig... Warte schon 1,5 Monate für meinen Service, und auch das nur, weil ich zur Kette gehe, statt zur Werkstätte wo ich sonst hin gehe, da dort auf Monate gar nichts frei ist.
Eventuell mal in so nem Fahrradforum anmelden eventuell würde da dann jemand was für ein "Trinkgeld" was machen.

Nehmen würde ich dann wohl auf jeden Fall 36 Speichen, nehme meist Rucksack mit Wasser usw. mit, da sind schnell mal 10Kg extra dabei.
 
Knuddelbearli schrieb:
Aktuell aber nen Termin bekommen ist spaßig...

Wie ich schon vorhin bei der Kaufberatung geschrieben habe, Frühjahr und Corona zusammen sind wie Weihnachten und Neujahr auf einen Tag. Es gibt keinen schlechteren Zeitpunkt als aktuell, um ein Fahrrad zu kaufen oder warten zu lassen.
 
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Ja... Naja absolut notfalls selber machen ... ^^ oder schauen, ob wer helfen kann, bzw. dank Corona eher er macht es und ich schau aus mindestens 3 Meter Entfernung zu ^^
 
Ich würde auch auch ein neues Laufrad verbauen, anstatt Monate auf einen Werkstatttermin zu warten, damit der für 100 Öcken das Laufrad einspeicht.

Falls überhaupt noch auf meine Posts eingegangen wird: Mein Laufrad ist aber defenitiv auf hohe Belastung ausgelegt? Zumindest sind das 36 Speichen und teilweise überschneiden sich da 4 Stück.

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Hallo,

ich kann über meinen Arbeitgeber ganz günstig ein Fahrrad leasen. Da hatte mich das Trek Allant+ 7 angelacht.*

Nun gibt es aber aus der Allant-Reihe ein Model mit Riemenantrieb, das 9S, was mich auch stark anspricht.
Der Preis ist halt 2100 € drüber, bzw. wären es 90 statt 50 € im Monat.

Würden die Folgekosten das "irgendwann" aufwiegen? Ich weiß nur von meinem jetzigen Rad (kein E-Bike), dass ich 1 mal pro Jahr (~5000 km) den ganzen Antrieb (Kette, Kasette, 2 Blätter) wechseln muss für ca. 150 € (mit Einbau).

Bei einem E-Bike sollte der Verschleiß höher sein bzw die Komponenten ggf. auch teurer. Ich sage einfach mal 200 € und ich muss es alle 2000 km wechseln, dann wäre ich nach 10 wechseln = 20000 km = 4 Jahre auch bei 2000 €. Den Riemen wechsle ich in der Zeit gar nicht oder 1 mal?!

Was denkt ihr, rentieren sich die 2000 € für weniger Wartung und Reparatur?

*) Der Übernahmepreis inkl Raten wären am Ende 2300 statt 3400 €
 
Caspian DeConwy schrieb:
Würden die Folgekosten das "irgendwann" aufwiegen?

Nein!

Der Unterschied ist ja nicht nur der Riemenantrieb, die Bikes an sich sind komplett anders aufgebaut und das 9S besitzt einen stufenlosen Eviolo Antrieb. Der Gates Riemen ist da eigentlich nur noch ein die Kirsche auf der Sahnetorte.
https://www.enviolo.com/groupsets/trekking

Natürlich hält ein Riemen erheblich Länger als eine Kette, es muss nicht gewartet werden und ist absolut laufruhig. Aber ich glaube du müsstest schon 50 Jahre mit dem Bike fahren um so viele Antriebe zu verschleißen, damit du 2100€ Unterschied ausgleichen kannst.

Wenn du grundsätzlich Interesse an Bikes mit Riemenantirieb hast, gibt es hier eine kleine Liste.
https://de.gatescarbondrive.com/bike-brands?biketype=e-bike

Und hier noch eine Übersicht von Schaltungstypen. Zu einer Aussage über den Eviolo Antrieb möchte ich mich nicht verleiten lassen. Persönlich wäre stufenlos vermutlich nichts für mich, gefahren bin ich sowas aber noch nicht.
https://www.fahrrad-xxl.de/beratung/fahrrad/schaltungstypen/
 
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Danke dir.

Der Riemenantrieb würde mich v. a. wegen des Verschleiß interessieren, weniger wegen der Laufruhe.
Die Schaltung hatte ich noch gar nicht näher betrachtet, danke für den Hinweis.

Ich muss Mittwochs mal beim Händler gucken, welche anderen Räder neben dem Allant+ 7 er noch hat zum Probe fahren.
 
Mal eine Frage in die Runde: Worauf achtet ihr denn bei einer Luftpumpe? Sowohl bei kleinen zum mitführen als auch bei "stationären" für die Garage/Keller zuhause?

MfG tb
 
JMP $FCE2 schrieb:
Stationär so etwas in der Art

Ok ... wieder was gelernt: Stationär wird wohl auf einen festen Luftanschluss bezogen. Dann berichtige ich das mal auf "weniger mobile Handpumpen". :D


MfG tb
 
So ein Kompressor ist nicht teuer, und auch für andere Werkstatt- und Reinigungsarbeiten sehr nützlich.
 
Klar ... aber für hin und wieder mal Rad aufpumpen? Ich hab ja auch nur ein kleines Kellerabteil und einen Gemeinschaftsradlkeller ... da bin ich wohl besser ohne Kompressor beraten ... besonders wenns eben sonst keine Verwendung dafür gibt.

MfG tb
 
Ich habe diese: https://www.amazon.de/gp/product/B000UGYW4E/

Und da stört mich nun regelmäßig die Größe des Ventilkopfes. Da ich mittlerweile auch mal den Kinderwagen oder die Sackkare damit befülle, wo die Reifen doch recht klein sind, wird es da schnell eng.
Das wäre definitiv etwas, was ich bei der nächsten Pumpe beachten würde; wobei diesen Doppelkopf für verschiedene Ventile vermutlich nahezu alle haben.

Image 008.jpg

Aber das stört natürlich nicht, wenn du nur Räder aufpumpst :)
 
Caspian DeConwy schrieb:
Der Riemenantrieb würde mich v. a. wegen des Verschleiß interessieren, weniger wegen der Laufruhe.

Hier ein paar "lobende Berichte".
https://www.biketour-global.de/2017/10/29/mein-riemen-und-ich-3-000-km-mit-dem-gates-carbon-drive/

Grundsätzlich würde ich nie mehr ein Bike ohne haben wollen, mir ist die Laufruhe und die absolute Wartungsfreiheit aber wichtiger als jetzt die mögliche Lebensdauer. Es macht einfach Spaß ein absolut geräuschloses Rad fahren zu können und sich nie wieder Gedanken über die Schmierung machen zu müssen zumal man früher oder später die Schmiere dann auf den Hosenbeinen oder Fingern hat, wenn man mit dem Rad fährt oder was dran basteln muss.

Wenn es jetzt aber rein um den Verschleiß geht, musst du die Sache von zwei Seiten betrachten:

Das "schlimmste" ist ein klassische Schaltung, weil man dort nur eine sehr dünne Kette verwenden kann und diese auch hin und wieder im ungünstigen Schräglauf schaltet, es sei den man nutzt vielleicht eine Di2 Schaltung und sperrt alle ungünstigen Übersetzung in der Software, was aber nichts am Problem mit der dünnen Kette ändert.

Dann gibt es noch die Naben oder Tretlagerschaltungen, hier kann man (und sollte) eine wesentlich stabilere Kette verwenden, wie sie bei Singlespeed Rädern zum Einsatz kommt. Hier ist natürlich der Verschleiß schon wesentlich geringer und auch der Wartungsaufwand beschränkt sich auf ein paar Tropfen Öl hin und wieder.

Die Krönung, aber auch die teuerste Lösung ist dann der Riemen. Dabei sollte man nicht nur den Anschaffungspreis betrachten, sondern die Kosten für einen Ersatzriemen und natürlich auch die Kosten für die Zahnscheiben, falls man irgendwann man eine andere Übersetzung haben will oder sie beschädigt ist.

Ich musste bei meinem Rad zwar noch nichts davon wechseln, aber die Umrüstung auf eine andere Kurbel, für die eine andere Zahnscheibe gebraucht hätte, habe ich mir dann doch "gespart".
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Ergänzung ()

tb4ever schrieb:
Worauf achtet ihr denn bei einer Luftpumpe? Sowohl bei kleinen zum mitführen als auch bei "stationären" für die Garage/Keller zuhause?

Bei der kleinen? Dass sie klein und leicht ist.
https://www.crankbrothers.com/products/sterling-sg
Bei der großen? Dass sie pumpt.... :)

Einzig wenn ich mal vorhaben sollte mein Rad auf Tubeless umzurüsten, würde ich über einen Kompressor oder eine speziellere Pumpe nachdenken.

EDIT: Die Entscheidung für meine "kleine" habe ich getroffen, weil sie umschaltbar zwischen "high volume/high pressure" ist und mit beiden gängigen Ventiltypen zurecht kommt. Ansonsten hätte es vermutlich auch eine günstigere getan.
 
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Für die Autoventile an meinem Rad benutze ich eine Pumpe von Lezyne, wo man den Pumpenkopf auf das Ventil aufschraubt. Ist zwar ein klein wenig fummelig, aber dafür hält das optimal beim Pumpen.

Für unterwegs habe ich eine Minipumpe von SKS mit ausziehbarem Schlauch. Die hat einen kleineren Kopf als normale Pumpen, so dass ich an die Ventile der Kinderräder rankomme. Bin mir aber nicht sicher, ob ich die nochmal kaufen würde, weil man mit dem kurzen Kolben nur sehr wenig Luft pumpen kann.
 
Zum Thema Haltbarkeit der Kette/Ritzel... Ich bin an meinem Term Vektron P9 zuletzt ne CS-HG400-9 Kassette zusammen mit der CN-HG93 Kette über 6000km (in etwa einem Jahr) an meinem in der Spitze bis zu 800W ziehenden bafang (der Dank anderer Programmierung auch mehr als die standardmasigen 80nM haben dürfte) bei Wind und Wetter gefahren, viel durch den Winter und bis auf hin und wieder die Kette durch ein altes Handtuch ziehen und neu ölen lief das Teil einwandfrei. Und glaubt mir, Kette und Ritzel werden, alleine durch den fehlenden schaltsensor, gnadenlos beansprucht. Gute Ritzel und ne anständige Kette halten auch bei starker Beanspruchung laaaaaange lange Zeit solange man ein Mindestmaß an Pflege investiert.
 
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Ich habe keine Probleme mehr mit Speichenrissen, seit ich die Nabenschaltung habe. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass Kettenschaltungen in der Beziehung anfälliger sind wegen der steileren und stärker gespannten Speichen auf der Ritzelseite, und die Hollandrad-Sitzweise (deutlich mehr Last auf dem Hinterrad) das Problem noch verschärft.
 
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